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FOR ALL THIS BLOODSHED VS. RESIST THE TIDE

VIELE WERDEN SICH BEIM BETRACHTEN DES BILDES SICHER FRAGEN: „WARUM HAT DER TERRORVERLAG-SCHREIBER EINE PACKUNG FRISCHKÄSE IN DER HAND?“. NUN, DIESE FRAGE DRÄNGT SICH WOHL DURCHAUS ZU RECHT AUF, GENAU WIE DIE FRAGEN AN UNSERE INTERVIEW GÄSTE FOR ALL THIS BLOODSHED UND RESIST THE TIDE. ZWEI BANDS, EIN FRISCHKÄSE, VIELE FRAGEN, VIELE ANTWORTEN… FOR ALL THIS BLOODSHED, IHR SPIELT JA HEUTE NICHT ZUM ERSTEN MAL IN GÜTERSLOH. WÜRDET IHR SAGEN, ES IST SCHON WAS ANDERES, HIER ZU SPIELEN ALS BEI EUCH IN KÖLN? Chris [FATB]: Also eigentlich… ist es völlig egal, wo wir spielen, finde ich. Hier in Gütersloh haben wir ja schon in der Weberei gespielt, auf einer Geburtstagsparty. Das war schon sehr lustig – sehr cool, weil die Leute natürlich alle abgefeiert haben und ohnehin in Partylaune waren. Ich denke auch mal, dass die meisten von der Party dann heute auch hier her kommen. Daher glaube ich schon mal, dass das heute ganz gut wird – und jetzt im Vergleich zu Köln: da spielt man halt auch mal gute und mal schlechte Shows, bessere und weniger gute. BLEIBEN WIR MAL BEI DER SHOW AN DIESEM ABEND: HEUTE SEIT IHR JA NICHT MIT DER „STAMMELF“ AUF DEM PLATZ. Chris [FATB]: Genau, unsere Sängerin Rage macht gerade einen Monat Pause wegen ihrer Halsprobleme und deshalb hilft Burak von RESIST THE TIDE bei uns aus. DAS NEHME ICH DANN AUCH EINFACH MAL ALS ÜBERLEITUNG: BEI EUCH VON RESIST THE TIDE HANDELT ES SICH JA UM EINE NOCH RECHT FRISCHE TRUPPE – VIELLEICHT ERZÄHLT IHR EINFACH MAL, WIE IHR EUCH ZUSAMMENGEFUNDEN HABT. BEI FOR ALL THIS BLOODSHED WAR ES JA SO, DASS ES BIS AUF RAGE JEWEILS SCHON MUSIKALISCHE VORGESCHICHTEN DER EINZELNEN MITGLIEDER GAB, EUER BLATT WIEDERUM IST JEDOCH NOCH ZIEMLICH UNBESCHRIEBEN, ODER? Burak [RTT}: Es war halt so, dass sich Mariusz (Gitarre), Jan (Schlagzeug) und Marvin (Bass) schon vorher kannten und ich mit Mariusz da schon gut befreundet war. Er hat dann einfach mal gefragt „Ja, wir brauchen einen Sänger, du bist ja so cool, komm bitte zu uns…“ (muss lachen) Mariusz [RTT] (ironisch): Jaaa, genau das waren die Worte (lacht). Nein, also da kann ich dann noch was zu sagen. Marvin, Jan und Julian, unser zweiter Gitarrist, kennen sich halt schon seit Kindertagen und haben früher auch zusammen in der Schulband gespielt und ähnliches. Ich hab Marvin und Jan dann kennen gelernt, als ich auf die Schule gewechselt bin – Julian war zu der Zeit für ein Jahr in Schweden. Wir haben dann angefangen mal hin und wieder miteinander zu jammen und uns dann überlegt, zusammen eine Band zu gründen. Dafür haben wir dann noch lange nach einem zweiten Gitarristen gesucht, hatten bestimmt auch schon fünf oder sechs durch, die sich bei uns vorgestellt haben, bei denen es aber einfach nicht gestimmt hat. Und dann meinte Marvin irgendwann: „ich hab da noch einen, der kommt jetzt bald aus Schweden zurück.“ Naja, und als der dann da war haben wir uns den mal angeguckt und fanden ihn ganz nett. Seit dem ist er dabei (lacht). Als Burak dann dazu kam, waren wir endlich vollzählig. WORAN LAG ES DENN, DASS IHR ANFANGS NOCH NICHT GLEICH FÜNDIG WURDET? HATTET IHR SCHON FESTE VORSTELLUNG VON EURER RICHTUNG IN DIE IHR GEHEN WOLLTET UND IN WELCHE DIE LEUTE EINFACH NICHT GEPASST HÄTTEN, ODER…? Burak [RTT]: Also die Richtung passte meistens, die konnten halt nur nicht spielen (lacht). Mariusz [RTT]: Also das nicht nur. Wir hatten schon Leute dabei, die nicht damit klar kamen, dass wir auch gerne mal komplexere Sachen versuchen. Das war für viele schon ein Problem, auf der anderen Seite gab es aber auch Fälle, wo die Chemie einfach nicht gestimmt hat. Und wenn es auf der menschlichen Seite nicht passt, kann man auch einfach keine Musik zusammen machen. WIE WÜRDET IHR DENN SELBER EUREN STIL BESCHREIBEN, GERADE IM BEZUG DARAUF, DASS IHR JA AUCH WIE EBEN GESAGT AUCH WERT AUF EINE GEWISSE KOMPLEXITÄT LEGT? Mariusz [RTT]: Also es ist natürlich immer schwer einfach zu sagen: wir sind Deathcore, wir sind Melodic Deathmetal, was auch immer. Wir vermischen halt die Sachen, die wir selber gerne mögen. Burak hört seine Hardcore-Sachen und freut sich über jeden 2-Step-Part, den wir einbauen können. Jan ist eher der Typ, der gerne schon mal richtig drauf haut und Marvin ist halt jemand, der – wie du ja schon selber beim Konzert gemerkt hast – viel wert auf Melodie legt in seinen Bass-Parts und in Sachen Rhythmus. Und ich höre halt viel Technical Death Metal und Progressive, um mal in der Metalschiene zu bleiben. Und das fließt halt alles da mit rein, aber ich könnte jetzt nicht sagen „genau das(!) ist es“. Naja und Julian tanzt halt gerne rum! Julian [RTT]: Ich dance halt gern‘ rum! (lautes breit grinsendes Lachen) Jan [RTT]: Ich bin musikalisch sehr breit gefächert, dadurch ist mein Schlagzeugspiel sehr vielseitig. Es geht vom kompromisslosen “Thrashmetalgeknüppel” bis hin zu sinnlichen ruhigen Beats und Akzenten wie z.B. im Funk oder Jazz. In unseren Songs lasse ich auch mal gerne progressive Parts einfließen. Julian/Marvin [RTT]: Amen. Marvin [RTT]: Jeder bringt halt seine Ideen und seinen Style mit rein und dadurch wird das ganze schon ziemlich cool. Privat spiele ich auch viel Pop, Crossover oder Rock. Aber die Metalschiene ist auch ziemlich interessant! Julian [RTT]: Meiner Meinung nach lässt uns diese Mischung aus Ideen und Einflüssen jedes Einzelnen aus dieser Szene gegenüber den anderen herausstechen. NUN SEID IHR JA NUN NICHT GANZ ZUFÄLLIG MIT DABEI HEUTE – OKAY, BURAK SPRINGT ALS SÄNGER EIN, ABER AUCH ANSONSTEN SIEHT MAN EUCH IMMER WIEDER MIT DABEI, WENN ES FOR ALL THIS BLOODSHED IRGENDWO HIN VERSCHLÄGT, WAS JA DURCHAUS AUCH FÜR EURE FREUNDSCHAFT UNTEREINANDER SPRICHT. Chris [FATB]: Also vor allem die beiden jetzt hier (Burak und Mariusz/ Anmerk. d. Red.) sind eigentlich immer dabei, egal ob als Support oder ob Mariusz Fotos macht und Burak halt als bester Freund unserer Sängerin. Wir haben zum Beispiel auch an unserer neuen EP „Brawl“ zusammen gerarbeitet; Mariusz und ich haben da oft zusammen an Songs getüftelt – wir sind halt eine Crew und nehmen sie bei jeder Show die wir organisieren können natürlich auch mit. EURE NEUE EP, DIE DU DA GERADE ANSPRICHST, HABT IHR JA HEUTE ERSTMALIG DABEI. ERZÄHLT UNS WAS DAZU. Chris [FATB]: Also im Vergleich zur ersten Platte hat man hörbar noch mehr als Band zusammen gefunden. „Returning the favour“ war ja ganz schnell eingespielt, nach wenigen Monaten, damit wir überhaupt was haben. Darauf waren auch noch recht viele alte Sachen von unseren früheren Bands, die dann halt überarbeitet wurden. Bei der neuen sind die Sachen hingegen viel ausgereifter und einfach mehr FOR ALL THIS BLOODSHED. Komplett neue Songs, bei denen wir uns natürlich auch weiterentwickelt haben, die Stücke sind schneller, melodiöser und persönlicher. ZU EINEM DER SONGS, „ADAMANTINE LUSTRE“, AUF BESAGTEM RUNDLING GIBT ES JA NUN BALD AUCH EIN VIDEO. ERZÄHLT UNS DOCH EIN BISSCHEN WAS DAZU, WARUM GERADE DER SONG, WAS STECKT HINTER DER IDEE, DIE IHR DARIN UMGESETZT HABT UND WAS WAR DAS FÜR EIN GEFÜHL, MAL SO VOR DER KAMERA ZU PERFORMEN? Chris [FATB]: Es war echt hart. Wir haben 12 Stunden in einem Bunker gedreht und es war so, als ob wir 12 Stunden eine Show gespielt haben. Danach waren wir alle mehr als platt. Es ist einfach ein Performance Video ohne Story, aber wir haben versucht mit schönen Effekten und Kameraführung dafür zusorgen, dass es nicht langweilig wird. Es hat auch Spaß gemacht und es war interessant. Und wenn man jetzt das Ergebnis sieht, dann war es jede Mühe wert, denn der Kris Deutsch hat da echt eine super Arbeit gemacht. Noch einmal ein dickes Dankeschön an ihn. WIE SIEHT ES MIT DER KONSERVENPLAUNG BEI RESIST THE TIDE AUS? EIN SONG IST BEREITS AUF EURER MYSPACE-SEITE ZU FINDEN, GIBT ES SCHON PLÄNE FÜR MEHR? Mariusz [RTT]: Wir werden mal schauen, ob wir im Sommer so weit sind, etwas aufnehmen zu können, spätestens im Herbst wäre uns schon lieb. WÜRDET IHR SAGEN, DASS ES EIN VORTEIL IST, EINE FREUNDSCHAFT ZU EINER BAND ZU HABEN, DIE QUASI EINEN SCHRITT WEITER IST, DIE QUASI NOCH NICHT GANZ DEN DURCHBRUCH GESCHAFFT HABT, ABER DADURCH AUCH NOCH NICHT IN ANDEREN SPHÄREN SCHWEBT? Burak [RTT]: Klar, ein sehr großer Vorteil sogar. Man kann sich Ratschläge holen, bei myspace leichter Freunde klauen… (kollektives lachen) Maruisz [RTT]: Also es ist schon wirklich von Vorteil, sonst hätten wir sicher auch nicht die ganzen Shows bekommen, die wir mit FOR ALL THIS BLOODSHED spielen und auch noch spielen werden, hoffe ich. Die nächste Show steht ja nun auch schon fest, nämlich am 11.06. im Kölner Vorort Hürth – die Release-Show zu ihrer neuen EP „Brawl“. BLEIBEN WIR ZUNÄCHST DOCH NOCH BEIM HEUTIGEN ABEND: BURAK, DU IST HEUTE NICHT DAS ERSTE MAL AM FATB-MIKROFON – WO SIEHST DU DIE UNTERSCHIEDE ZWISCHEN EINER SHOW MIT FOR ALL THIS BLOODSHED IM VERGLEICH ZU DENEN MIT DEINER EIGENEN BAND? Burak [RTT]: Also der Unterschied fängt quasi schon bei den Proben an. Die sitzen da immer nur langweilig rum und proben nur, wir gehen schon richtig ab (lacht). Ingo [FATB]: Wir sind ja auch schon älter, ja?! Markus [FATB]: Wir sind Rock-Opas! (kollektives lachen) Chris [FATB]: Also wenn man schon so viele Shows gespielt hat wie wir in unserer Vergangenheit, dann muss man beim Proben nicht mehr rumposen, dann spielt man gemütlich sein Set durch. (lacht) WÜRDET IHR DEN JETZT ALS FOR ALL THIS BLOODSHED ANDERSHERUM SAGEN, DASS ES MIT BURAK WAS ANDERES IST ALS MIT RAGE? Markus [FATB]: Also Rage hat auf der Bühne eine ganz andere Energie als halt z.B. Burak. Burak steht ihr natürlich in nichts nach, weder stimmlich noch von der Show her, aber es sind ja nun mal auch zwei komplett unterschiedliche Menschen und darum ist auch das Feeling auf der Bühne ganz anders. Chris [FATB]: Wenn man mit jemandem die ganze Zeit probt und auch gemeinsam an Songs schreibt, dann ist es natürlich was anderes, wenn dann auf einmal jemand mit einem auf der Bühne steht, mit dem man nur ein paar mal geprobt hat. Selbstverständlich ist es bei Burak ja auch so, dass er die Sachen auch alle schon konnte und ja nun nicht fremd ist, dass muss man ja auch sagen. Wir machen halt aus einer unglücklichen Situation das Beste. Wir hatten ja nun schon eine Show jetzt in dieser Besetzung und die war… sagen wir mal „naja“ (lacht). Aber das lag auch nicht an ihm; es war ziemlich schwer, da das die Show nach der Tour und diesem Riesen Gig im Kölner Underground war. Das hat uns dann schon wieder ein wenig runter geholt, eine Show also, die eher im Normalbereich war. DIE ANGESPROCHENE TOUR HAT EUCH JA DURCH SÜDDEUTSCHLAND GEFÜHRT. ERZÄHLT DOCH DAZU NOCHMAL EIN PAAR EINDRÜCKE. Markus [FATB]: Wir haben viele sehr, sehr nette Leute getroffen und es war schön zu merken, wie diese einen unterstützen und die Musik einfach genießen wollen. Und allein das macht es die ganze Sache schon wert. ALSO WÜRDET IHR SCHON SAGEN, DASS DURCH MEDIEN WIE MYSPACE ODER AUCH DURCH MUNDPROPAGANDA EUER RUF DURCHAUS SCHON BEMERKBAR BIS DORTHIN VORAUS GEEILT IST? Chris [FATB]: Auf jeden Fall, ohne myspace wäre das ganze auch sicher gar nicht möglich. Den einen Gig zum Beispiel habe ich über einen Kumpel klar gemacht, den ich über myspace kannte und bei einer anderen haben wir dort einfach ein Bulletin (Rundmail/ Anmerk. d. Red.) geschrieben „Wer kann uns in München eine Show klar machen?“, worauf sich dann wirklich einer gemeldet hatte. Ohne myspace wäre man halt aufgeschmissen. RESIST THE TIDE, WIE SEHT IHR DAS INTERNET ALS EINE JETZT NOCH GANZ FRISCHE BAND: IST ES EHER EINER RIESIGE CHANCE ODER SEHT IHR ES IM BEZUG AUF ILLEGALE DOWNLOADS ETC. EHER ALS KRITISCH AN? Mariusz [RTT]: Klar ist es blöd, wenn man als aufstrebende Band endlich eine eigene CD hat oder hier wie FOR ALL THIS BLOODSHED ihre Scheibe für 3€ verkaufen und es dann immer noch Leute gibt, die sich das illegal downloaden. Das ist halt wirklich scheiße, wenn du als eigene Band da dein Geld reingesteckt hast, wo du dahingehend ja ohnehin auch schon genug darauf acht geben musst. Bei den großen Künstlern…das kann man jetzt so oder so sehen. Ich selber finde es nicht gerade vorteilhaft, wenn man seine CD für satte 20€ in den Laden stellt, auf denen dann vielleicht acht, neun Titel drauf sind – einfach nur, weil sie es sich erlauben können. Burak [RTT]: Ich denke aber auch mal, dass selbst die bekannteren Bands ihre Haupteinnahmen über die Merchandise-Sachen bekommen. Chris [FATB]: Das ist ja auch was, was DESPISED ICOON zum Beispiel mal in einem Interview gesagt haben. Die verdienen an den CDs gar nichts mehr, nur noch am Merch. Man muss halt auch da wieder Vorteile und Nachteile abwägen. Ich würde sogar fast sagen, als Band ganz am Anfang ist es am besten, die erste CD komplett in Eigenproduktion zu machen. Das kostet dann ja auch fast nichts und dann würde ich das ganze Teil einfach kostenlos zum Download anbieten, einfach weil sich da dann die Chance ergibt, ganz schnell groß zu werden. So haben das ja zum Beispiel FAR FROM HORIZON aus Bielefeld gemacht. Bei unserer ersten Platte war das was anderes, da wir da auch sehr viel reingesteckt haben und uns dann auch dazu entschlossen haben, das Ding gegen Geld abzugeben, einfach weil es uns das wert war. Soweit ich weiß war die dann ja auch nicht im Netz, wohingegen das Album von BURNED ALIVE (ehemalige Band von Chris/ Anmerk. d. Red.) zigmal im Netz zu finden ist. Unsere neue EP werden wir nun jedoch mehr promoten, auch im Netz, und auch rumschicken – und selbst wenn sie dann im Netz landet, sage ich mir irgendwo immer noch: es gibt irgendwo noch Leute, denen das einfach 5 Euro wert ist und sich das dann auch mal kaufen. Oder halt bei den Gigs: die Leute kommen zur Show, finden es gut und nehmen dann gerne mal für den Preis auch was mit nach Hause. Und wenn dann Leute immer noch meinen, sie müssten es herunter laden… man muss so was halt auch immer als quasi Promo verrechnen. PROMOTION IST DA EIN GUTES STICHWORT: WAS HABT IHR IN WEITERER FOLGE MIT EUER NEUEN EP VOR? GEHT DIE AUCH RAUS AN LABELS? Chris [FATB]: Also mit unserem alten Label ist es nun ja leider anders gelaufen als gedacht. Wir haben bisher noch keinen Vertriebsdeal bekommen, dementsprechend haben wir auch nur eine 200er Auflage (an gepressten Exemplaren/ Anmerk. d. Red.), aber trotz allem wollen wir das dann gemeinsam mit dem Typen vom Label in sein Netzwerk stellen und das an alle möglichen Leute rausschicken. Richtig große Label kann man meiner Meinung nach auch eigentlich erst mit einem Longplayer unter die Augen treten, weil was sollen die mit einer EP, die sie rausbringen können? Wir wollen jedenfalls mit dieser Scheibe die nächsten zwei Jahre erstmal bestreiten. NICHT DASS SICH JETZT HIER SCHON AUF DEN LORBEEREN AUSGERUHT WIRD (STICHELT)… Chris [FATB]: Nein, natürlich nicht, aber ich finde 2 EPs ist ein guter Start – vor allem in dem Zeitraum, das finde ich… ganz ohne Eigenlob… schon echt ein Knaller, da bin ich anderes gewohnt (lacht). Deswegen finde ich kann man jetzt auch sagen: so, als nächstes nehmen wir uns ein Album vor. Und dafür sollte man sich eben auch entsprechend Zeit nehmen. FÜR RESIST THE TIDE IST EIN ALBUM MOMENTAN JA WAHRSCHEINLICH NICHT SOOO EIN THEMA, DAFÜR DOCH ABER SICHER KONZERTE. WENN IHR FREIE WAHL HÄTTET, MIT WEM WÜRDET IHR – NATÜRLICH NEBEN FOR ALL THIS BLOODSHED – GERNE MAL EINE TOUR BESTREITEN? Julian [RTT]: Ich persönlich hätte den Traum einmal mit PARKWAY DRIVE auf der Bühne zu stehen, ansonsten – das ist zwar nicht ganz unsere Richtung – wäre KORN auch ziemlich cool. Marvin [RTT]: Also aus der Richtung gibt es jetzt bei mir nicht so viel, aber z.B. bei RAGE AGAINST THE MACHINE oder auch SLIPKNOT wäre ich nicht abgeneigt! (lächelt) Mariusz [RTT]: Also da antworte ich jetzt mal für Jan: METALLICA. (lacht) Marcus [FATB]: Öh, vielleicht erstmal was Kleineres? Mariusz [RTT]: SLAYER. (kollektives lachen) Mariusz [RTT]: Also ich bin ja ein großer Fan von zum Beispiel BETWEEN THE BURIED AND ME oder so Sachen wie BORN OF OSIRIS oder VEIL OF MAYA. Das sind schon wirklich tolle Bands, bei denen ich gerne zumindest im Vorprogramm spielen würde, ich denke da kann man dann auch schon stolz sein. Burak [RTT]: Hast du WINDS OF PLAGUE schon gesagt? Mariusz [RTT]: Ja, WINDS OF PLAGUE, das wäre auch cool. Alles was eben auch musiktechnisch schon halbwegs stimmig ist. Man kann schlecht auf die übelste Hardcore-Show gehen und sagen: „Hey, wir machen jetzt mal Metal.“ Klar würde man solche ganz gerne Supporten, aber ob einen das dann weiter bringt… WEITER, ZUMINDEST EINEN GANZEN SCHRITT, SIND AUF JEDEN FALL FOR ALL THIS BLOODSHED, WENN SIE AM 11. JUNI 2010 IHRE RELEASE-SHOW BESTREITEN. ERZÄHLT DOCH NOCH MAL ZUM ABSCHLUSS IN EUREN WORTEN, WAS EURE FANS DORT UND AUF DER EP „BRAWL“ ERWARTET. Chris [FATB]: Einfach das Beste, was FALL FOR ALL THIS BLOODSHED hat. Sowohl live wie auch auf Konserve! VIELEN DANK FOR ALL THIS BLOODSHED UND RESIST THE TIDE FÜR EURE ZEIT! DAMIT WÄREN DIE FRAGEN AN DIE HERREN MUSIKER WOHL ALSO ERSTMAL GEKLÄRT. WAS NUN DEN FRISCHKÄSE ANGEHT UND WARUM MARKUS VON FOR ALL THIS BLOODSHED EBENFALLS MIT EINER BANANE ETWAS ZU ESSEN IN DER HAND HÄLT, DASS ERFAHRT IHR BEIM NÄCHSTEN INTERVIEW MIT DER AUFSTREBENDEN KÖLNER MELODIC DEATHCORE-FORMATION.

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