Interview Filter

HATE ETERNAL (ERIK RUTAN)

HEY, WIE GEHT’S? Alles super, man. Ich bin hier noch im Big Apple New York, wo wir gestern nen richtig coolen Gig gespielt haben! RICHTIG, IHR SEIT GERADE AUF TOUR. WIE LÄUFT’S? Sehr gut! Aber besonders die Show gestern war wohl die beste, die wir je gespielt haben. Hier zu zocken ist ja eh immer etwas besonderes, da ich ja aus der New Jersey-Ecke komme, und daher ist das hier so ne Art Heimspiel für mich. Ich habe hier ja schon unzählige Male mit RIPPING CORPSE, MORBID ANGEL und auch HATE ETERNAL gespielt, aber dieses Mal war das Gefühl noch intensiver. WIE HABEN DIE FANS AUF DIE NEUEN SONGS REAGIERT? DIE PLATTE KOMMT BEI EUCH JA ERST MORGEN RAUS. Geschockt, man! Die sahen richtig geschockt aus, haha!! Die haben erst die Klappe vor Staunen nicht mehr zu bekommen und man konnte regelrecht sehen, dass die gedacht haben „Verdammt, was ziehen die denn da ab??“ und dann sind die voll abgedreht. Auch in Australien. Wir haben fette sieben neue Songs im Set und es ist sehr cool, wenn ich da raus gehe und neue Songs spiele, die die Leute noch nicht kennen und dann die Reaktionen sehe, wie die Leute erst große Augen kriegen und dann abdrehen. Das ist total cool. Das wird aber sicher noch besser, wenn die Leute jetzt die Platte auch kaufen können und daher die Songs schon kennen, wenn sie zur Show kommen. Ja, endlich kommt die Platte raus, das Video ist fertig, die Tour läuft, wir haben ltmd. Edts., Picture-Discs, Poster… alles super! DU HÖRST DICH SEHR ZUFRIEDEN AN. ICH HABE DIE PLATTE OFT GEHÖRT UND KANN NUR SAGEN: ZU RECHT! Ja, die Platte ist wirklich großartig geworden. Wir haben auch sehr viel Energie und Zeit in die Scheibe gesteckt. Wir haben über ein halbes Jahr alleine an den Songs gearbeitet und fast die gleiche Zeit noch mal im Studio verbracht. Wir wollten alles absolut richtig machen. Da mussten dann auch einige Leute sehr geduldig mit uns sein, weil wir uns um fast nichts anderes gekümmert haben. Aber ich denke, dass wir es geschafft haben eine gewisse Magie mit den Songs einzufangen, die doch ziemlich anders und neu im Vergleich zu den alten Platten ist. Wir haben so konzentriert gearbeitet. Jeder Track geht genau auf den Punkt. Jedes Riff, jede Vocal-Line, jedes Break sitzt zu 100% da, wo es sein soll. Das ist aber generell so. In meinem Leben, meiner Band, meinen Songs… in allem weiß ich derzeit genau, wer ich bin und was ich will. Ich lasse mich von nichts abbringen und bin genau auf meinen Weg fokussiert. Ich sehe nun alles viel klarer und weiß genau, was ich will. Persönlich und auch für die Band. Ich glaube, das war vorher noch nie so und in diesem Maße der Fall. Ich weiß genau, wie ich mit der Band voran komme und wie ich mit den Songs den Horizont der Fans erweitern kann. Mit diesem Album hat HATE ETERNAL nun ein hohes Level erreicht. Es geht nicht mehr um die einzelnen Member. Es geht darum, welche Magie HATE ETERNAL jetzt erzeugen kann und was wir damit bewegen können. DIE MEDIEN SETZEN JA GERNE HATE ETERNAL MIT DEINER PERSON GLEICH… Ich sehe das komplett anders. Wie ja eben schon gesagt habe, steht HATE ETERNAL über allem. Es gibt keine Person in der Band, die für HATE ETERNAL steht, denn die einzelnen Personen sind unwichtig. Es geht nur im die Einheit HATE ETERNAL. Alleine zwischen Derek und mir gibt es schon seit vielen Jahren diese gewisse Chemie und nun mit Randy in der Band entsteht diese unglaubliche Magie und Energie. Sei es live, im Studio oder im Proberaum. Wenn wir zusammen sind, ergibt alles eine Einheit, und das beweisen wir eindrucksvoll auf dem neuen Album. Klar, ich schreibe zwar die Lyrics und auch einen großen Teil der Musik, aber das ganze wäre ohne die anderen nicht möglich. Für mich sind alle Member gleich gestellt und ich weiß, dass die anderen auch so denken. Ich bin schon lange Jahre dabei und habe, denke ich, einige gute Platten gemacht in meiner Karriere… mir macht es da nichts aus Interviews zu geben und ich tue das auch gerne. Ich stelle mich gerne als die Stimme der Band zur Verfügung, um die Meinung und die Visionen von mir und den anderen zu erklären. WIE MUSS ICH MIR DAS BEI EUCH VORSTELLEN? ENTSTEHT DIESE „MAGIE“ VON SELBST ODER MUSST DU DEN ANDEREN SCHON DEINE VISIONEN BZGL. DER SONGS ERKLÄREN? Das kommt alles von selbst. Ich oder auch einer der anderen kommt mit einer Idee oder einer Melodie und dann lassen wir es einfach fließen. Der Rest entsteht ganz von selbst und ganz natürlich… EURE SONGS SIND JA VERDAMMT HART, SCHNELL UND VOR ALLEM KOMPLEX. ICH SELBST WÜSSTE NICHT, WIE ICH SOLCHE SONGS ÜBERHAUPT ANGEHEN SOLLTE BEIM SONGWRITING… Ich sehe das mit der Komplexität anders. Denn was alle so für komplex halten, ist für mich ganz normal und überhaupt nicht speziell und komplex. Was meine spielerischen Fähigkeiten betrifft, könnte ich noch viel viel mehr aus mir rausholen als ich es für HATE ETERNAL mache, das wäre kein Problem. Aber es geht auch nicht um komplexe Songs oder die schnellsten. Es geht darum wirklich gute Musik zu kreieren. Darauf konzentrieren wir uns. Das ist alles. ALSO, WIE LÄUFT BEI DIR DAS SONGWRITING? Also, die Texte kommen erst nachdem die Songs an sich fertig sind. Bei mir läuft das Songwriting einfach so, dass ich Gitarre spiele. Ich spiele einfach immer und überall. Ich habe nen Marshall-Amp in meinem Arbeitsraum. Ich habe nen tragbaren Amp eigentlich immer im Auto, oder Bus oder sonst wo. Den habe ich immer dabei. Ich spiele einfach um zu spielen. Ich liebe es einfach. Und so kommen natürlich massenweise an Melodien und Riffs zustande. Und die arbeiten wir dann aus. Aber es geht einfach um das Gefühl, die Magie beim spielen der Gitarre. Das ist es worum es geht. Das ist eigentlich das ganze Geheimnis des Songwritings. Einfach die Leidenschaft beim spielen dieses Instruments. UND DAS KANNST ZWEIFELLOS VERDAMMT GUT… MAN HAT DEN EINDRUCK, DASS DEINE SOLI EIN EIGENLEBEN FÜHREN Man, vielen Dank. Genau das ist es! Hey, bei „Behold Judas“, wohl der heftigste Song, den wir je gemacht haben, wenn ich daran denke, wie das erste Riff im Song durch mich floss… das ist einfach pure Energie. Ich fand diese Riffs und dachte nur „Was passiert hier gerade eigentlich?“ Einfach unglaublich… DIE ÄLTEREN ALBEN SIND AUCH SEHR GUT, DENNOCH HABE ICH ZU „I, MONARCH“ SCHNELLER ZUGANG GEFUNDEN… Genau das haben wir gehofft! Denn das sagten uns viele. Wie schon gesagt, wir wollten einfach straight auf den Punkt kommen. Ich habe in meinen Jahren mit RIPPING CORPSE und MORBID ANGEL viel erlebt und viele Erfahrungen gesammelt. Derek mit seinen Bands ja auch. Und nun sind wir mit HATE ETERNAL in der Lage unser ganzes Können und unsere Erfahrung zu bündeln. Ich habe auf diese Scheibe einige meiner besten Soli überhaupt abgeliefert. Ich konnte so viele Dinge mit einbauen. Ich wirklich sehr froh mit dem, was ich auf dieser Platte abgeliefert habe. Ich habe damit das nächste Kapitel aufgeschlagen und habe einen neuen Weg des Lead-Spielens vor mir. GIBT ES DA NICHT DIE GEFAHR, DASS MAN IN SEINER EIGENEN WELT VERLOREN GEHT UND IRGENDWANN NICHT MEHR WEISS, WANN GENUG IST? Nein… das ist wie ein Instinkt. Ich spüre einfach, wann ein Solo vollendet ist. Das fließt einfach und dann weiß ich es einfach. Das ist alles diese natürliche Magie zwischen mir und meiner Gitarre. Und dass es funktioniert, zeigt sich dann bei den Aufnahmen mit den anderen und auch live on Stage. Da kommt die ganze Magie zu einem großen Ding zusammen und jeder von uns weiß: „Das ist es!“. Selbst bei doch vertrackten Songs wie „The Victorious Reign“, wo alles hin und her und auf und ab wogt und scheinbar alles sehr kompliziert klingt. Das war es gar nicht. Ich wusste genau, dass es passt. Das Gefühl war einfach da. Ich kann das schwer beschreiben. Ich spiele einfach nach Gefühl und da kommt das alles ganz von selbst… Sicherlich gehört ein gewisses technisches Können dazu, um dieses Gefühl auch entsprechend umzusetzen, aber die ganze Technik wäre nutzlos, wenn das Gefühl fehlt. DER TITELTRACK STICHT JA DOCH HERAUS. WAS MACHT FÜR DICH DIESEN SONG SO SPEZIELL? Erst einmal schwirrt mir dieser Sound von „Zero Kama“, welchen wir ja als Intro bzw. Outro verwenden, schon seit gut 15 Jahren im Schädel umher. Michael DeWitt kreiert Musik, indem er in tibetischer Tradition auf menschlichen Knochen und Schädeln spielt. Diese Intensität in der Musik hat mein gesamtes Gitarrenspiel stark inspiriert. Ich habe da so oft im Hintergrund laufen lassen, wenn ich für mich geprobt habe und habe das nun auch für HATE ETERNAL angewandt. Als ich dann die Erlaubnis erhielt, dass ich diesen Sound verwenden darf, kam dieser Song ganz automatisch. Durch die Verbindung meiner Leads und dieser eindrucksvollen Knochen-Klänge ist dieser Song so dermaßen stark geworden, dass es einfach das Titelstück werden musste. Es war auch einer der frühsten Songs, die ich geschrieben habe. Ich habe viele gute, schnelle und harte Songs mit RIPPING CORPSE und MORBID ANGEL geschrieben, aber das war nun etwas anderes. Dieser Song ist irgendwie… krank und dreckig… richtig düster. Und vor allem sehr unterschiedlich zu den anderen Tracks. Und das wichtigste: richtig genial! Wir haben damit unser Ziel erreicht und unseren Horizont erweitert, ohne die eigentliche Essenz von HATE ETERNAL zu verlieren. Eher im Gegenteil…das ganze wirkt noch intensiver und brutaler als alles zuvor. Starke Songs und auch eine starke Produktion. Besser ging’s nicht. Es gibt nun keinerlei Limits mehr für uns. HATE ETERNAL ist ein großes, nicht aufzuhaltendes „Biest“, das nun alles verschlingen wird. In dieser Band singen und spielen zu dürfen, ist großartig. Es gibt viele komplexe Musik, aber nur wenige, die mit der Technik auch das Gefühl rüberbringen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass ich und wir dazugehören… Ich weiß, ich wiederhole mich. Aber ich bin einfach so von dieser Musik berauscht, ich kann einfach nicht anders. Viele Musiker sind technisch sehr gut, aber durchdenken ihre Songs zu sehr. Über dieses Level bin ich lange hinweg. Es geht nicht mehr um „denken“… es geht um Gefühl“ und wenn man die Fähigkeit besitzt, dieses Feeling durch technisch versiertes Spielen auszudrücken, ist das ein einzigartiges Erlebnis. Und das darf ich nun jeden Abend für 75 Minuten auf der Bühne erfahren… Man, das ist Hammer… IHR HABT AUCH EIN VIDEO GEDREHT. HAST DU ALLES IN DER HAND BEHALTEN, ODER GAB ES EINEN REGIESSEUR? Nein, wir hatten einen Profi dabei, und ich habe ihm dann meine Visionen für den Clip erklärt. Er hat daraus seine eigene Vision erschaffen, und das passte alles doch sehr gut zusammen. Er hat eine klasse Job gemacht. DAS GESAMTE ALBUM HAT GENUG POTENZIAL FÜR WEITERE VISUELLE UMSETZUNGEN? GIBT ES PLÄNE/IDEEN FÜR WEITERE CLIPS ODER EINE DVD? Eine DVD will ich auf jeden Fall machen, um damit die Live-Energie einzufangen. Das wird auf jeden Fall kommen. Und evtl. machen wir auch noch einen weiteren Clip. Wenn es nach mir geht, dann „Behold Judas“. Das ist auch mein favourite Song auf dem Album. Dieser Song ist einfach eine „Wall of Sound“! WIESO HABT IHR DANN NICHT GLEICH DIESEN SONG FÜR DEN CLIP GEWÄHLT? „I, Monarch“ ist einfach der eindrucksvollere Song, ist einzigartig und zeigt einfach mehr, wie wir uns entwickelt haben. „Behold Judas“ dagegen ist mehr traditionell HATE ETERNAL und wäre nicht der gewollte Schock, haha. BEKOMMST DU AUF DER BÜHNE EIGENTLICH NOCH MIT, WAS UM DICH HERUM UND VOR ALLEM IM CROWD PASSIERT? WERDEN DIE FANS EIN TEIL DEINER WELT ODER SCHWEBST DU KOMPLETT AB? Das hängt von verschiedenen Dingen ab. Aber meist besteht eine intensive Interaktion zwischen mir und den Fans. Da gibt es einmal die Situation, dass die Fans halbwegs ruhig sind und sich von deinem Spiel in den Bann ziehen lassen, dann entschwindet man auch schon mal etwas… Dann gibt es Abende, wie gestern, bei denen das totale Chaos abgeht und alle total ausrasten. Wir mussten zweimal zu Zugaben raus kommen. Da gibt es einfach nur pure Energie zwischen uns und den Fans. Wie gesagt, es gibt solche und solche Abende… EIN WEITERER TRACK, DER AUFFÄLLT, IST „FACELESS ONE“, EIN FAST DOOMIGES INSTRUMENTAL ZUM ENDE DES ALBUMS. WAS STECKT DAHINTER? Randy und ich jammen oft zusammen. Einfach Freestyle drauf los. Halt beim Soundcheck oder mal beim Proben. So ist dieser Song zustande gekommen. Es ist eine Art Jam. Wir haben einfach drauf los gezockt, und es kam alles von selbst zustande. Dieser Song steht eigentlich für sich alleine und daher auch am Ende. Deswegen haben wir auch einige Sekunden Pause zwischen diesem und „Sons of Darkness“, welcher für mich das eigentliche Ende des Albums darstellt. „Faceless One“ ist eigentlich eine Art Bonus, den wir einfach noch mit draufgepackt haben. Es macht einfach Spaß so zu jammen und es zeigt auch, wie vielseitig wir sind. IN DEN LETZTEN MONATEN HAST DU JA AUCH VIELE ANDERE BANDS PRODUZIERT. WIE WICHTIG UND NÜTZLICH IST DIESES ENGAGEMENT FÜR HATE ETERNAL? Erstmal ist selbst zu spielen meine oberste Priorität. Aber auch produzieren ist eine große Leidenschaft von mir. Ich habe in den letzten 15 Monaten gut 11 Platten produziert und ich werde im Oktober die neue Platte mit CANNIBAL CORPSE aufnehmen. Das ganze ist eine Art Ausgleich für mich. Aber meine Haupt-Leidenschaft ist es, selbst zu spielen. Man, ich bin einfach ein Musiker… durch und durch. Klar, das alles ist sehr viel Arbeit. Aber ich habe immer hart gearbeitet. In allen Bands, auf allen Platten, als Gitarrist, Sänger oder Produzent. Ich brauche das einfach. Und als Produzent bin ich auch so perfekt, wie möglich. Auch und vor allem, wenn es meine eigene Platte ist. IST ES NICHT SCHWER SEINE EIGENEN SONGS ZU PRODUZIEREN? VIELE BAND BEVORZUGEN DA DOCH JEMANDEN, DER UNVOREINGENOMMEN AN DIE SONGS GEHEN KANN. Klar, das ist auch hart. Aber die Antwort ist da ganz einfach: Ich hatte einfach Bock drauf! Ich konnte nicht anders. Es sind meine Songs, meine Texte… da musste ich die auch einfach selbst aufnehmen. Ich glaube, dass ich auch da meine beste Arbeit bislang abgeliefert habe. Und es ist ein gutes Gefühl, dass wir solch ein Album komplett alleine erschaffen haben. VIELE BANDS, DIE DU PRODUZIERST SIND HÖRBAR VON DIR BEEINFLUSST. WIE FÜHLT ES SICH AN, WENN MAN SO ETWAS MERKT? Es ist eine große Ehre, wenn andere Musiker meine Leistung respektieren. Dabei ist egal, ob sie Dich und Deine Musik 6 Monate, 6 Jahre oder 15 Jahre verfolgt haben. Das Gefühl zu sehen, dass diese Jungs verstehen, was du denkst und fühlst. Ich glaube, dass man kaum mehr erreichen kann. Wenn Deine Musik und Deine Leistungen geschätzt werden und inspirierend für andere sind, dann ist das wohl mit das größte Kompliment, welches man kriegen kann. Wenn man hört, dass meine Arbeit mit MORBID ANGEL und HATE ETERNAL einflussreich auf andere Musiker wirkt, ist das unheimlich motivierend. Und daher ist es mein größtes Anliegen, dieser Ehre auch zukünftig gerecht zu werden. Ich will die Menschen, die uns supporten nie enttäuschen müssen. WIE ZU ANFANG ERWÄHNT SEID IHR DERZEIT AUF US-TOUR UND KOMMT DEMNÄCHST AUCH NACH EUROPA UND DEUTSCHLAND. DANN MIT BEHEMOTH. Yeah, die sind absolut cool und einer der kreativsten Bands! Wir waren vor einigen Jahren schon mit MORBID ANGEL mit ihnen unterwegs, und es wird sehr cool wieder mit ihnen zu touren. IHR SEID ALSO NOCH LANGE UNTERWEGS. IST DAS AUF LANGE SICHT SCHWER DURCHZUHALTEN ODER ÜBERWIEGT DIE FREUDE LIVE ZU SPIELEN? Yeah! Wenn ich keinen Bock hätte, lange auf Tour zu gehen, würde ich es einfach nicht machen! Wir haben Spaß auf Tour und es ist cool, dass wir jeden Tag andere Fans treffen und deren Reaktionen auf unsere Songs erleben dürfen. MORBID ANGEL SIND JA NUN WIEDER MIT DAVID VINCENT UNTERWEGS UND HABEN EINE EINDRUCKSVOLLE TOUR GESPIELT. GAB ES JE DIE IDEE, DASS DU FÜR DIE TOUR MIT EINSTEIGEN WÜRDEST, UM DAS PERFEKT MA-LINE UP WIEDER ZUSAMMEN ZU HABEN? Ich habe immer noch viel Kontakt zu David und Pete auch zu Trey. Es ist einfach wichtig Kontakt zu solchen Leuten zu halten, mit denen du viel erlebt hast und auch gute „Jams“ hattest. Ich spreche immer noch ab und an mit meinem alten Gitarren-Lehrer, und wir jammen auch mal zusammen. Genauso ist es bei den Jungs. Es wäre sicher cool mal wieder zusammen zu zocken. Aber ich mache jetzt mein Ding und die machen ihres. Ich glaube wir machen alle das richtige für uns. Ich konzentriere nun meine Zukunft auf HATE ETERNAL, meine Produzenten-Arbeit und den Ausbau meines Studios. Das ist nun das wichtige in meinem Leben. Für eine Special-Show wäre das alles sicherlich kein Problem, aber sonst geht jeder seinen Weg. Klar, man sollte niemals nie sagen, aber derzeit sehe ich mich nicht auf einer ganzen Tour mit MORBID ANGEL. ICH HABE DIE BAND HIER LIVE GESEHEN UND ES WAR HAMMER. DOCH ES KAMEN AUCH STIMMEN, DIE MEINTEN, DASS NUN NUR NOCH DU FEHLEN WÜRDEST. Man, das ist ehrlich ein großes Kompliment für mich. WOBEI TONY NORMAN NATÜRLICH EINEN KLASSE JOB MACHT. Ja, der Junge ist ein wirklich guter Gitarrist. Der hat’s echt raus und ist genau der richtige für MORBID ANGEL! APROPOS, HAST DU ZUFÄLLIG NEWS ÜBER SEINEN VERBLEIB? ER WURDE JA VERMISST… Nein, leider nicht. Ich habe vor einigen Tagen einen Anruf bekommen, bei dem man mir mitteilte, dass er verschwunden ist. Das ist echt heftig, denn der Junge ist ein klasse Typ. Ok, ich bin auf Tour und da bekommt man nicht so viel mit, was zu zuhause passiert. Daher weiß ich auch nix neues. Aber wir hoffen alle das beste…

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu HATE ETERNAL auf terrorverlag.com