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PHOENIX EFFECT (JANNE)

DIE FORMATION PHOENIX EFFECT IST NOCH ZIEMLICH JUNG UND IHR FRONTMAN JANNE KÄRKKÄINEN IST EHEMALIGER GITARRIST DER ERFOLGSBAND SUNRISE AVENUE. VOR DEM ALLERERSTEN GIG IN DER PHOENIX EFFECT–GESCHICHTE, NAHM SICH JANNE ZEIT FÜR EIN KLEINES INTERVIEW. MIT DABEI AUCH MARKO SAARESTO, SÄNGER VON POETS OF THE FALL, DER JANNE ALS PRODUZENT UND SONGWRITER BEIGESTANDEN HAT. HI JANNE. DIES IST DEIN ERSTER PHOENIX-EFFECT-GIG. WIE GEHT´S DIR? BIST DU NERVÖS? Janne: Nein… NEIN? Janne: Ich habe keine Fingernägel mehr, habe sie alle abgekaut (lacht) HAST DU LANGE GEPROBT? Janne: Err ja…Ich muss „ja“ sagen, aber… (lacht) eigentlich war’s eher eine ziemlich schwierige Situation, das Album fertig zu kriegen. Ich hatte genauso viel zu proben wie all die anderen. Es war irgendwie paranoid… Jeden Tag. JETZT IST ALLES ANDERS NICHT WAHR? IM GEGENSATZ ZU SUNRISE AVENUE. ICH MEINE, JETZT BIST DU DER SÄNGER. ES IST DOCH EINE GANZ ANDERE SITUATION ALS VORHER. Janne: Ja, es ist eigenartig. Ich kriege das alles eigentlich auch noch nicht so wirklich auf die Reihe (lacht) DU WIRST DIE HÜTTE SCHON ROCKEN. KANNST DU DEINE MUSIK BESCHREIBEN? WELCHE ART VON MUSIK SPIELST DU? Janne: Nun ja, das ist eine schwierige Sache. Als unsere erste Single „Broken Promises“ veröffentlicht wurde, fanden viele Leute darin Grunge Anleihen, so wie er in den 90ern klang. Jetzt, wenn ich darüber nachdenke, klingt es für mich eigentlich wie eine bestimmte Variation davon, ja, genau danach. Vielleicht ein bisschen anderer Sound, vielleicht ist das der Grunge des 21. Jahrhunderts. ES IST SCHON WAS ANDERES, ALS DAS, WAS DU VORHER GEMACHT HAST. Janne: Ja, natürlich, aber es war ja auch ein Team, das etwas gemacht hat. Nun machen wir ja doch mehr meinen „Kram“. Nun läuft es doch eher nach meinen Vorstellungen und natürlich ist das nicht das gleiche, weil da jetzt ganz andere Musiker mitarbeiten.. WIE HAT ES SICH FÜR DICH ANGEFÜHLT, DEN GESANG AUFZUNEHMEN, DIE ERSTE STIMME SOZUSAGEN? Janne: Als wir anfingen, war ich wirklich nervös. Aber es hat sich dann echt gut angelassen und deshalb bin ich zufrieden WIRST DU AUCH IN DEUTSCHLAND TOUREN? DAS IST DIE FRAGE, DIE DEINE DEUTSCHEN FANS MIT AM MEISTEN INTERESSIERT UND AUF DIE SIE EINE ANTWORT ERWARTEN. Janne: Ich hoffe das wirklich sehr. Wir sind dabei, das zu arrangieren. ALLEIN UND NICHT ALS SUPPORT FÜR EINE ANDERE BAND? Janne: Das ist nicht wichtig. Es ist Rock ’n’ Roll, und das ist die Hauptsache! WÜRDEST DU GERNE MAL EIN LIED MIT JEMANDEM ZUSAMMEN SINGEN, SO NE ART DUETT? Janne: Mit dir? (Marko Saaresto erscheint) Er hat…. (lacht) Marko: Nein, nicht mit mir! Bitte nicht 🙂 Janne (schaut zu Marko): Er ist von der berühmten finnischen „Rock-n-Roll-Gott-Band“ Poets of the Fall. Schau dir die neueste Mode an! (deutet auf Markos T-Shirt, auf welchem sich das Phoenix Effect Logo befindet, Marko stimmt zu, zeigt sein Shirt) MARKO, POTF HABEN PHOENIX EFFECT SEHR UNTERSTÜTZT. KANNST DU ERKLÄREN, WIE ES DAZU KAM? Marko: Nachdem sie… du weißt schon (spielt auf die Sunrise-Avenue-Sache an)… nachdem diese Sache passiert war, wollte Janne einfach nur ein bisschen herumspielen, Spaß haben, mit alten Freunden sprechen und so kamen wir zusammen. Wir tranken Kaffee und wir sprachen darüber, dass wir nicht wussten, was geschehen war und was er vielleicht tun wollte. Ich erinnere mich, dass er sich ziemlich gut gefühlt hat und wir hatten eine gute Zeit, aber wir hatten eben einfach nur Spaß miteinander zu diesem Zeitpunkt und er hatte auch keine Gitarre dabei (lacht). Ein paar Wochen später sagte ich, wir könnten uns ja wieder treffen und sehen, was daraus wird, was wir tun können. Ich meine, Musik zu schreiben bedeutet nicht, dass du eine Gitarre hast und jemanden der singt, so funktioniert das nicht immer. Also, als wir wieder ins Studio gingen, hatte Janne seine Gitarre dabei, packte sie aus und ich fragte ihn, ob er denn Ideen hätte oder irgendwelches Material. Irgendetwas, das wir ausprobieren konnten. Und dann fing er an zu spielen… ich meine, er begann die ersten Riffs eines Songs zu spielen, der nun „Bye, Bye Arizona“ heißt. Das war dann also der erste Titel, den wir zusammen geschrieben haben. Wir hatten keine Ziele oder dergleichen, wir wollten nur jammen und Songs schreiben und eine schöne Zeit miteinander verbringen. Ich wusste, dass sich zu diesem Zeitpunkt Janne nicht darüber im Klaren war, was er tun sollte und so schrieben wir über einen Zeitraum von vier Monaten Songs und hörten sie uns immer und immer wieder an. Auf einmal hatten wir acht Songs und entschieden uns, sie digital mit Schlagzeug aufzunehmen. Ja, und dann dachten wir, okay…. lasst uns ein Album herausbringen. Janne: Und ich musste lernen, zu singen (beide lachen) Marko: Aber das ist ja ne ganz andere Geschichte. ALSO HABT IHR JETZT EIN PAAR LIEDER AUFGENOMMEN Janne: Ja, das ganze Album (grinst). Das letzte Lied war „King see no evil“. WARUM HAST DICH ENTSCHLOSSEN, „BROKEN PROMISES“ ALS ERSTE SINGLE ZU VERÖFFENTLICHEN? Janne: Es war mehr oder weniger absichtlich. Wir wollten mit etwas anfangen, das wie so ne Art „Schlag ins Gesicht“ ist, etwas, das einen Effekt bewirkt. Entweder du magst es oder du magst es nicht. Alle hatten erwartet etwas zu hören, dass sich nach dem anhört, was ich in der Vergangenheit getan habe, aber es ist – anders! WIE LANGE WIRST DU HEUTE ABEND SPIELEN? Janne: Mehr oder weniger eine halbe Stunde. WIR WÜNSCHEN DIR VIEL GLÜCK UND DANKE FÜR DEINE ZEIT.

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