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SCHANDMAUL (ANNA/THOMAS)

IM RAHMEN DES 3. CELTIC ROCK OPEN AIRS IN DER BURG GREIFENSTEIN HATTEN WIR DIE GELEGENHEIT EIN KLEINES GESPRÄCH MIT DEN „SCHANDMÄULERN“ THOMAS UND ANNA ZU FÜHREN, LEST SELBST: WIE HAT ES EUCH HEUT ABEND GEFALLEN? Thomas: Ja, war ein klasse Abend. Anna: Es hat uns sehr gefallen WAS HALTET IHR VON DER LOCATION, DER BURG? Thomas: Absolut Perfekt. Anna: Wir haben uns heut Nachmittag die Burg mal genauer angesehen und waren auch auf einem der Türme. Einfach Klasse! KÖNNTE MAN BEI EUCH BEHAUPTEN, IHR HABT EUCH GESUCHT UND GEFUNDEN? Thomas: (Lacht) Ein paar von uns hatten früher schon eigene Bands und über die haben wir uns dann irgendwie nach und nach kennen gelernt. Waren wohl eher Zufälle. Anna: Wir kommen ja aus verschiedenen Musikrichtungen. Die Birgit und ich, kommen zum Beispiel aus dem klassischen Bereich! ICH HABE GELESEN, DU HATTEST MAL UNTERRICHT BEI EINEM OPERNSÄNGER? Thomas: Ja, ich hatte vier Jahre privaten Unterricht und würde auch jetzt gerne wieder welchen nehmen, aber leider reicht die Zeit nicht dafür. Auf jeden Fall ist es gut, um die Stimme zu festigen und zu formen. Wer das nicht macht, hat eigentlich kaum eine Chance. WOLLTET IHR DENN ALLE MAL BERÜHMT WERDEN? Thomas: Klar! Wer hat früher als Kind, nicht davon geträumt später mal Sänger oder Musiker zu werden?! Wahrscheinlich fast jeder. Wir haben es auch, jeder auf seine eigene Art und Weise versucht. Hat aber nicht wirklich geklappt. Aber jetzt haben wir es geschafft! GIBT ES DENN BEI EUCH, UNTEREINANDER AUCH SCHON MAL STREITIGKEITEN? Anna: Natürlich gibt es auch mal Meinungsverschiedenheiten, aber nichts Ernstes. Klar hat jeder seine eigene Meinung und das ist auch sehr wichtig. Und wir wollen auch, dass jeder sagen kann, was er denkt! Wir sind ja praktisch wie eine große Familie und in denen geht’s ja auch nicht immer friedlich zu. Da gibt’s halt auch mal Streitigkeiten! Und wenn wir in unserem Tourbus auf 10 Quadratmetern zusammen sind muss das klappen. Thomas: Es ist halt wie in einer Firma. Wir sind sechzehn Mann, sechs Bandmitglieder und zehn Mann in der Crew, die für uns sehr wichtig sind! Da ist es wichtig, dass man im Gespräch bleibt, und dass jeder seinen Posten hat. Stefan macht z.B. die Buchhaltung und ist unser Kassenwart. Ich sehe zu, dass die geschriebenen Texte umgesetzt werden und rede mit den Produzenten. HABEN EURE FAMILIEN EIGENTLICH IMMER ZU EUCH GEHALTEN, ALS ES DARUM GING, MUSIKER ZU WERDEN? Thomas: Auf jeden Fall! Das ist auch sehr wichtig, Familie und Freunde im Rücken zu haben, die uns Unterstützen. Anna: Klar, am Anfang hieß es natürlich “Oh je, ausgerechnet Musiker“. Aber im Nachhinein haben unsere Familien und Freunde immer zu uns gehalten und uns unterstützt, natürlich! Unsere Familien waren ja auch bei den Aufnahmen zu unserer DVD im Zirkus Krone, dabei. Anschließend haben Sie alle abends mit uns gefeiert (freut sich sichtlich)! GENAU. WIE LANGE HABT IHR EIGENTLICH AN EURER DVD GEARBEITET? Anna: Alles in allem ca.1Jahr würde ich sagen. Wir mussten ja erstmal noch die Stimmen und Melodien für das Orchester und deren Instrumente, sowie das Drehbuch schreiben! WIE SIEHT ES DA EIGENTLICH MIT URLAUB UND ENTSPANNUNG AUS? BLEIBT DAFÜR NOCH ZEIT? Thomas: Nein, eigentlich nicht. Anna: Bald fahren wir für einer Woche auf eine Burg, wo wir zwar auch Schreiben werden, für unsere neue Studio CD, aber trotzdem ist es wie Urlaub. Thomas: (Sieht das wohl etwas anders, was man an seinem Gesichtsausdruck erkennen kann) Nein, das ist doch kein Urlaub!? Anna: Doch, natürlich doch das ist Urlaub, auf der Burg zu sein, für eine Woche! SAG MAL, ANNA, WIE IST DAS EIGENTLICH MIT DER DREHLEIER? SO EIN INSTRUMENT HAB ICH JA EHRLICH GESAGT NOCH NIE GESEHEN! IST SIE SCHWER ZU SPIELEN? Anna: Nein, es ist einfacher als man denken mag. Geige zu spielen ist auf jeden Fall schwieriger! Thomas: Ich würde sagen, erste Gehversuche hat man schnell raus an den Feinheiten muss man halt arbeiten. Aber das gehört zur Entwicklung, wie es bei mir mit dem Akkordeon war, früher habe ich Keyboard und Klavier gespielt, aber Keyboard in einer Mittelalterband? Akkordeon wäre schon besser, so habe ich damit angefangen. Thomas: Tut mir leid, aber wir müssen langsam zum Ende kommen, denn wir haben noch Fanarbeit zu leisten! (MAN MUSS ERWÄHNEN DASS ES MITTLERWEILE 0.45 UHR WAR!!!) JA, NATÜRLICH. ICH FAND ES KLASSE, DAS IHR EUCH DIE ZEIT, SO SPÄT NOCH GENOMMEN HABT UND DANKE EUCH DAFÜR. WAR EIN SEHR NETTES GESPRÄCH! Anna und Thomas: Natürlich und man sieht sich bestimmt!

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