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SONIC SYNDICATE (ROBIN/ KARIN)

DIE WEIHNACHTLICHE BESINNLICHKEIT IST VORÜBER, DIE GANS GEGESSEN; DIE GESCHENKE AUSGEPACKT UND DIE FEIERTAGE ÜBERSTANDEN. GEBLIEBEN IST NUR DIE DUNKELHEIT, DOCH AUCH SIE VERMAG ES NICHT ZU VERHINDERN, DASS WIR IHM RAHMEN DER „DARKNESS OVER X-MAS TOUR 2008“ IN TRAUTER VIERSAMKEIT MIT SONIC SYNDICATE DIE VERGANGENEN TAGE REFEKTIEREN. DIE VERGANGENEN TAGE – UND NOCH SO EINIGES MEHR! ALEX: WIE GEHT ES EUCH UND WIE HABT IHR DIE FEIERTAGE ÜBERSTANDEN? Karin & Robin: Ja, uns geht es gut – Danke. Robin: Weinachten war dieses Jahr recht kurz für uns. Wir mussten uns ja für die Tour vorbereiten, also kam nicht so wirklich weihnachtliche Atmosphäre auf. ALEX: HATTET IHR DEN WENIGSTENS EINEN KLEINEN WEIHNACHTSBAUM IM TOURBUS? Robin (lacht): Nein, nein den hatten wir leider nicht… Karin (lacht): Aber immerhin hatte er (Robin) ein Weihnachtsgeschenk für uns! Robin (ganz stolz): Yeah, das hatte ich! Das war so ein schwedisches Spiel, das wir sehr mögen. So waren alle glücklich (lacht). ALEX: UND DAS IST JA SCHLIESSLICH DER SINN VON WEIHNACHTEN! Karin: Genau so ist es (lacht). ALEX: WIE WICHTIG SIND FÜR EUCH PERSÖNLICH DIESE FEIERTAGE? Robin: Also ich mag sie sehr. Es ist die einzige Zeit, wo alle beisammen sind und sich auch mal Zeit für sich und die anderen nehmen, wo alle zusammen sitzen, reden… Karin: … „Schnaps“ trinken (lacht). Robin: Es ist die einzige Zeit, wo man nett zu allen sein muss (lacht). Karin: Ja, und man isst und isst und isst tagelang… Robin: Ich liebe es wirklich – ich liebe es, Geschenke zu bekommen (lacht). ALEX: GIBT ES EIGENTLICH SPEZIELLE SCHWEDISCHE WEIHACHTSTRADITIONEN? Robin: Also das wäre wohl definitiv „Schnaps“ …und …joah, ansonsten… (lacht). Karin: In Schweden ist es genau wie hier auch: Wir haben Weihnachtsbäume, man bekommt Geschenke, der Weihnachtsmann kommt… Robin: …Ich war dieses Jahr auch Weihnachtsmann! Mit Bart und Brille und so weiter (lacht). Das war cool! ALEX: KOMMEN WIR ZUM HEUTIGEN ABEND: WAS HALTET IHR VON DEM LINE-UP? Robin: Ich finde, es ist eine sehr gute Mischung. Es ist diesmal nicht so, dass mehrere eher kommerziell ausgerichtete Bands mit dabei sind, wenn man sich z.B. LEGION OF THE DAMNED anguckt mit ihrem Oldschool-Thrashmetal. Das finde ich richtig gut, eine gute Mischung und vor allem auch ein gemischtes Publikum mit vielen verschiedenen Leuten, vor denen wir noch nie gespielt haben. Und so bekommen wir auch neue Fans aus anderen Lagern dazu. Karin: Ich finde es auch wichtig, dass man seine Musik auch mal einem anderen Publikum vorstellen kann, so können beide Seiten dazu- und sich kennen zu lernen. Robin: Und genau das wollen wir auch, weil es auch gut für uns ist. Wir touren oft mit ganz unterschiedlichen Bands, die sich auch wesentlich anders anhören als wir. ALEX: SO JA AUCH BEI EURER ANSTEHENDEN EUROPATOUR IM KOMMENDEN JAHR MIT EN DEATHSTARS, DIE JA AUCH EIN ANDERE MUSIKALISCHE RICHTUNG EINSCHLAGEN. Karin: Ganz genau. Ich denke, dass wir nicht unbedingt die gleichen Fans haben. Aber das wollen wir auf der Tour ändern (lacht). Robin: Ja, ich denke das wird eine gute Tour – für die DEATHSTARS mit ihrem… sagen wir mal grob „Keyboard Metal“ (lacht) und für uns. Wir versuchen einfach beide Fanlager zu vereinen. ALEX: EINIGKEIT – AUCH EINE WEIHACHTLICH-WICHTIGE EIGENSCHAFT. Robin (lacht): Ja, du sagst es! ALEX: WENN IHR DANN MIT SO VIELEN VERSCHIEDENEN KÜNSTLERN AUF DER BÜHNE STEHT BZW. AUF TOUR GEHT, NEHMT IHR DANN AUCH MANCHE IDEEN UND EINFLÜSSE IN EUER KONZEPT AUF? Robin: Auf jeden Fall. Auf jeder Tour sehen wir uns die anderen Bands auch an, um zu sehen, wie sie ihre Musik interpretieren und das ist jedes Mal sehr cool. Das inspiriert uns definitiv! TINA: ALSO HÄTTET IHR SICHERLICH AUCH MAL INTERESSE DARAN, MIT ANDEREN INTERPRETEN UND KÜNSTLERN EINEN SONG ZU MACHEN? Robin: Yeah, das wäre doch echt cool. TINA: WER WÄRE DAS DENN BEISPIELSWEISE? Robin: Sehr gerne würde ich etwas mit Adam von KILLSWITCH ENGAGE machen. Er ist ein wirklich guter Produzent und wir lieben die MUSIK von KSE. Wir hätten auch die Möglichkeit gehabt, mit Anders von IN FLAMES zu arbeiten, aber das haben wir leider zeitlich nicht hinbekommen. Bis jetzt haben wir schon mit dem SCAR SYMMETRY Gitarristen Jonas gearbeitet, der auch unsere letzten beiden Alben produziert hat. Karin: Er ist sehr aufgeschlossen und schnell bereit, etwas Neues auszuprobieren. Er ist ebenfalls sehr lustig, es macht Spaß mit ihm zu arbeiten. ALEX: LETZTES JAHR IM NOVEMBER HABT IHR IN BAD OEYNHAUSEN GESPIELT, ALSO GAR NICHT SO WEIT WEG VON HIER. ERINNERT IHR EUCH NOCH DARAN? Robin: Aber klar doch! Wir kamen gerade zurück von der EASTPAK-TOUR und spielten dort den einzigen Gig, bevor wir nach Amerika aufgebrochen sind. Es war ein ziemlich kleines Plätzchen, mit vielen coolen Bands… Karin: …und es waren viele Kids da, es war echt voll und die ganze Zeit über wahren Leute auf der Bühne, das war so cool! Robin: Ja wirklich, das war in der Tat echt gut! Das hätten wir nicht erwartet. Und auch die anderen Bands, ich glauben es waren z.B. FEAR MY THOUGHTS – die waren sehr, sehr gut und sind coole Jungs! Ein wirklich toller Abend! Karin: Es war irgendwie wie in dem Wohnzimmer von irgendjemanden zu spielen, mit all den Leuten um einen rum. Das hat echt viel Spaß gemacht! ALEX: WAS MÖGT IHR DENN LIEBER? KLEINE ORTE WIE JETZT BEI DEM KONZERT, SO EINEN CLUB WIE NUN HEUTE ABEND ODER LIEBER DIE GROSSEN SOMMER-FESTIVALS? Karin: Das hängt vom Publikum ab – es ist völlig egal wo du spielst, wenn du ein cooles Publikum hast, das abgeht, feiert und einfach gute Laune hat. Robin: Wir lieben es eigentlich, Face-To-Face mit den Leuten zu spielen, die auf die Bühne drängen und die wir dann wieder spaßig zurück drängen können – diese Energie zu spüren. Aber genau so lieben wir es auf den großen Festivals vor 25.000 Leuten zu spielen. Aber wie Karin schon sagte, es kommt auf die Besucher an. ALEX: WÜRDET IHR DENN SAGEN, DASS ES UNTERSCHIEDE ZWISCHEN DEUTSCHEN UND SCHWEDISCHEN FANS GIBT? Robin: Auf jeden Fall! Deutsche Fans kommen viel mehr aus sich raus, singen mit und springen wild umher. Karin: Sie beziehen sich viel mehr mit sein. Schwedische Fans sind eher so wie die Polizei. Die stehen da und beobachten, ob man auch ja die richtigen Songs spielt. (lacht) Robin: Die stehen dann immer mit den Ohren voll Oropax und verschränkten Armen, während die deutschen Fans so: „Whuuuäää“ (imitiert hysterischen Teenieschrei). (lacht) Deshalb denken wir jedes Mal wenn wir eine deutsche Show oder ein deutsches Festival spielen: „Yes!“ Karin: Bei den deutschen Fans machen wir uns da nie Sorgen. ALEX: EUER ALBUM „LOVE AND OTHER DISASTERS“ IST NUN ERSCHIENEN. WIE IST EUER EINDRUCK BIS JETZT, KOMMT ES GUT AN? Robin: Bisher haben wir durchweg nur positive Reaktionen und auch Reviews bekommen. Es ist sehr facettenreich mit den ganzen aggressiven und auch schnellen Sachen darauf, aber es gibt eben auch die langsameren, ausgewogenen Parts und Songs. Das spricht schon deutlich mehr Fans an. Das Album hat Lieder aus allen möglichen Kategorien, da ist für jeden etwas bei. Wir sind sehr zufrieden damit, es klingt so wie wir es haben wollten. TINA: HABT IHR EINEN LIEBLINGSSONG AUF DEM ALBUM? Karin: Ich denke, dass wechselt stetig. „Power Shift“ ist für mich definitiv einer davon, aber ich kann mich nicht eindeutig festlegen. Wenn ich z.B. einen neuen Song spiele, dann denke ich „Yeah, DAS ist mein Lieblingssong“. Robin: Also ich mag „Fallout“, das ist einer meiner Favoriten und außerdem „Contradiction“, für den wir vor zwei Wochen ein Video gedreht haben und das wird wohl im Februar erscheinen. Wir sind wirklich gespannt, wie das ankommen wird. ALEX: WIR AUCH! (Kollektives lachen) TINA: „POWER SHIFT“ WIRD JETZT EURE NÄCHSTE SINGLE SEIN, ABER DANN WOHL NICHT DIE LETZTE. Robin: Genau, „Powershift“ wird wohl jetzt als erstes kommen und anschließend dann „Contradiction“. TINA: BLICKEN WIR ETWAS ZURÜCK. ANFANGS HABT IHR EURE BAND NOCH „FALLEN ANGELS“ GENANNT, WAS WAREN DIE GRÜNDE FÜR DIE ÄNDERUNG? Robin (ohne zu zögern): Weil „Fallen Angels“ ein Name ist, der voll für’n Arsch ist!! (lacht) Karin: Es gab in den vergangenen Jahren so viele Bands, die sich so genannt haben. Kurz bevor wir dann „Eden Fire“ veröffentlichen wollten, haben wir uns überlegt, dass wir nicht wirklich so heißen wollten. Wir wussten nicht, ob jemand Rechte auf den Namen hat und wir wollten auch einen Namen haben, der wirklich nur unserer ist. Robin: Wir waren damals jung und naiv und wussten nicht, wie wir uns nennen sollten. Wir haben quasi im Internet „Bandnamen“ eingegeben und dann erschien gleich als erstes „Fallen Angels“ und wir so: “Ja cool, alles klar, dann heißen wir jetzt so“ (lacht). Deswegen habe ich auch versucht das zu verdrängen, ich finde den Namen so dermaßen peinlich und schlecht… danke, dass du das jetzt wieder aufgewühlt hast! (lacht) TINA: KARIN, DU BIST NUN SEIT VIER JAHREN IN DER BAND. WIE KAM ES DAZU? KANNTEST DU DIE JUNGS SCHON VORHER? Karin: Ich kannte unseren ehemaligen Drummer bereits vorher, aber diese Jungs noch nicht. Ich arbeitete für ein Magazin und dafür interviewte ich sie mal. Sie wussten dann auch, dass ich Gitarre und Bass spiele, und als ich ein paar von einen eines Abends mal in einer Kneipe traf, da haben sie mich gefragt… Robin: Wir waren betrunken, sehr betrunken an dem Abend! (lacht) Karin (lacht): …ja, und sie fragten, ob ich nicht den Bass in ihrer Band spielen wollte. Und dann eine Woche später habe ich sie angerufen und das mal ausprobiert. Na ja, es hat geklappt (lacht). ALEX: DAS IST NATÜRLICH MAL EIN INTERESSANTER WEG, IN EINE BAND ZU KOMMEN. ÜBER EIN INTERVIEW…VIELLEICHTEN SIND WIR DANN NÄCHSTES JAHR AUCH IN DER BAND! (Kollektives Lachen) ALEX: EINE ZEIT LANG WAR ES JA AUCH SO, DASS DU GESUNGEN HAST, KARIN. WARUM HAT SICH DAS MITTLERWEILE GEÄNDERT? Karin: Irgendwie hat es nicht wirklich in unseren Stil gepasst, eine weibliche Stimme mit einzubauen. Es war etwas, was ich gerne mal ausprobieren wollte und eher aus Spaß. Robin: Na ja, und jetzt haben wir ja auch einen Typen, der clean singt. Noch eine weitere Stimme würde das ganze wohl zu sehr überladen. TINA: WIE KAM ES DENN, DASS IHR EUCH ENTSCHLOSSEN HBT, AUCH NOCH EINEN ZWEITEN SÄNGER MIT INS BOOT ZU HOLEN? Robin: Roland, der ja der angesprochene, dazugekommene Sänger ist, war auf „Eden Fire“ noch Gastsänger. Das hat uns gut gefallen, und als wir danach dann das Label wechselten, haben wir uns überlegt, einen festen zweiten Sänger haben zu wollen. Einen, der auch clean singen kann. Wir wollten aggressiven, klaren Gesang. Und dann hat sie (zeigt auf Karin) ihn angerufen. Karin: Ja, sehr zeitnah. Wir wollten ihn unbedingt haben! Erst habe ich so gefragt (simuliert Verlegenheit): „Möchtest du… vielleicht… noch ein paar weitere Songs mit uns aufnehmen?“, und er sagte „Ok“. Dann rief ich noch mal an: „Hey… öhm… wir brauchen auch jemanden, der… die… Songs auch live singt… (imitiert verlegenes Lachen). Möchtest du in unsere Band einsteigen? Wir haben hier eine gute Sache am laufen…“ Robin: Ja, und dann meinte er so „ganz cool“ am Telefon: „Joah, ich muss mir da mal gerade zwei Minuten Gedanken drüber machen, ich rufe gleich zurück.“ Und dann er so, als er gerade aufgelegt hatte: „Yes, yes, yes, yes (macht Siegerfaust dabei)!“. Zwei Minuten später hat er dann wieder angerufen und meinte wider völlig „cool“: Ach, ja, können wir machen.“ (Kollektives Lachen) Robin: Es freut uns sehr, dass er dabei ist. Er ist ein guter Sänger und ein prima Kerl… Karin: …und er ist auch ein Teil der Familie. ALEX: APROPOS FAMILIE: ROBIN, DREI BRÜDER IN EINER BAND – DREI ROCKSTARS IN EINER FAMILIE; WAS SAGEN EIGENTLICH EURE ELTERN DAZU? Robin: „Schrecklich!!“ (lacht) – Nein, sie unterstützen uns voll und ganz. Sie kommen wann immer sie können zu unseren Konzerten, sie suchen im Internet, rufen auch mal an und sagen: „Hey, denkt dran, ihr spielt morgen in Köln“ oder so und wir dann „Oh, ach ja richtig! Danke!“ (lacht). Es ist wirklich cool sie als so große Unterstützung zu haben. TINA: WOLLTET IHR DENN SCHON IMMER MUSIK MACHEN, ODER WAR ES ANFANGS EHER NUR EIN HOBBY? Robin: Also angefangen hat das ganze ja als Schulprojekt, das einfach Musik machen wollte. Ganz, ganz am Anfang war ich auch noch nicht in der Band, aber so begann es dann auch für mich irgendwann als Projekt. Nach und nach nahm begann man dann, die ersten Demos aufzunehmen und so nahm man dann auch die ganze Sache ernster und ernster. Wir genossen es einfach, und das tun wir immer noch. Karin: Es ist ein Traum, es ist ein Hobby, es ist ein Job. Es wurde quasi zu einem Lifestyle (lacht). Als Kind wollte ich mal Autorin werden und Bücher schreiben, aber Musik war mir schon immer wichtig und jetzt mache ich genau das, was ich möchte. Robin: Als ich noch Kind war, war Tierpfleger mein Berufswunsch – am liebsten von Reptilien, aber das kann ich voll vergessen (lacht). Meine Schulbildung ist nicht gerade die beste… Karin: …der würde nie einen Job bekommen! (lacht) Robin: Ich wusste schon immer, wenn ich mir nicht selber was beibringe, würde ich nie einen Job bekommen. Also bin ich mit Musik meiner großen Leidenschaft nachgegangen… es ist die einzige Chance die ich habe. ALEX: ABER ES IST JA AUCH SO, DASS WENN MAN ETWAS WIRKLICH (!) GUT MACHEN WILL, MAN MIT HERZ UND SEELE DABEI SEIN MUSS. Robin: Absolut! Karin: Auf jeden fall, da bleibt nicht viel für etwas anderes – aber das ist auch gut so! Es ist der beste Job, den man haben kann. Du kannst während des Jobs betrunken sein, viel schlafen…(lacht) ALEX: SEID IHR MIT MUSIK AUFGEWACHSEN? Robin & Karin gleichzeitig: Oh ja, absolut! Robin: Ich glaube ich begann Hard Rock zu hören seit ich vier oder fünf Jahre alt bin. Ich bin also praktisch schon mein ganzes Leben in diesem „Genre“ (lacht). ALEX: DEINE ERSTE CD? Robin: Es war eigentlich eine Kassette, die ich in Amerika gekauft habe. Ich war fünf Jahre alt und kaufte ALICE COOPERs „Trash“. Ich fand das Cover cool und mittlerweile ist es die ganze Figur ALICE COOPER, die liebe. ALEX: ALSO WÄRE ALICE ZU SUPPORTEN EIN TRAUM VON DIR? Robin: Ja, also…es wäre wohl so. Aber ich möchte ihn eigentlich gerne als meinen großen Helden behalten. Wir haben letztes Jahr zusammen mit im in Schweden auf einem Festival gespielt. Ich hätte ihn Backstage treffen können, aber ich habe es extra vermieden. Ich will ihn als meinen Helden in Erinnerung behalten, als Typen, der auf der Bühne „Babys tötet“ (lacht) – dieses Bild möchte ich mir bewahren. Karin: Jeder Mensch ist irgendwo ein „normaler“ Mensch. Wenn man sich jemanden als „außergewöhnlichen“ Menschen bewahren will, dann trifft man ihn besser nicht persönlich. Mann möchte seinen Helden treffen, aber nicht so wirklich…irgendwie ist das verwirrend (lacht). TINA: WEN ZÄHLT IHR DENN SO ZU EUREN PERSÖNLICHEN LIEBLINGSBANDS? Robin: Ja, also auf jeden Fall ALICE COOPER, aber ich würde auch sagen die MISFITS – „old punkies“ (lacht)… Karin: Es gibt so viele tolle Bands. Robin: Yep, auch das ist etwas, was sich immer ändert. Manchmal habe ich auf etwas Bestimmtes Lust und dann sind z.B. PAPA ROACH eine meiner Lieblingsbands. Oder wenn man eine für sich eine neue Band entdeckt denkt man auch „Oh, dass ist jetzt meine Lieblingsband“. Karin: Man schwankt ja oft zu neuen Bands, aber ein gewisser Kern bleibt immer derselbe. Robin: Ja, so wie ALICE COOPER! ALEX: DEIN ALLTIME-FAV. (lacht) Robin: Eeexakt! (lacht) TINA: GIBT ES AUCH MUSIK, DIE IHR NICHT MÖGT, VIELLEICHT SOGAR HASST? Robin: Hassen tue ich eigentlich gar keine Art von Musik… Karin: Ich mag kein Trance, dieses Disco-Zeug… Musik die dazu da ist, Kopfschmerzen zu machen (lacht). Für mich ist das nichts. Robin: Also ICH mag Trance und so ein Zeug. Wenn wir abends mal weg gehen, gehe ich gerne in eine Disco und tanze, so „groovy groovy“ (macht ein paar „coole“ Moves vor und lacht). Alles von Hip Hop bis Death Metal, da gibt’s nichtsm wo ich jetzt sagen würde „das mag ich nicht“. Oper wäre jetzt nicht sooo mein Fall… Karin: …das finde ich wiederum toll (lacht)! TINA: WAS MICH JETZT MAL INTERESSIEREN WÜRDE: HABT IHR DEUTSCH IN DER SCHULE GELERNT? Robin: Karin kann etwas deutsch sprechen (lacht). Karin: „Ein bisschen“ (lacht) Robin: Ich paar Wörter kann ich wohl, aber nur böse Worte… sehr böse Worte (lacht) Karin: Ich kann deutsch zumindest besser verstehen, als ich es sprechen kann. Robin: Eigentlich gibt es recht viele deutsche Wörter, die schwedischen ähneln. Aber trotzdem kann ich es nicht wirklich. Ich kann „Danke“, „Bitteschön“,…“Prost!“… ALEX: AH, „PROST“ – EINES DER WICHTIGEN (LACHT) Robin: Oh ja, definitiv (lacht). Karin: Ich kann noch „Weihnachtsbaum“ (lacht) TINA: DA SIND WIR JA AUCH SCHON BEIM THEMA, DENN SO EINE FRAGE STELLT MAN JA NICHT UM SONST. WEIHNACHTEN IST GERADE VORBEI, KENNT IHR DENN EIN PAAR DEUTSCHE WEIHACHTSLIEDER, DIE WIR ZUSAMMEN SINGEN KÖNNTEN? Robin (ganz aufgeregt): Oh oh oh, da gibt es eine schwedische Band… wie heißt die noch mal? Die haben auf einem ihrer Alben auch deutsche Weihnachtslieder… wie hieß die noch…(ganz hibbelig)…boah, der Name… Karin (lacht): Ich weiß auch nicht, was er meint, aber ich kenne leider kein Deutsches. (lacht). TINA: SCHWEDISCH LIEGT EUCH VERSTÄNDLICHERWEIßE BESSER, WÜRDET IHR DENN AUCH MAL IN EURER MUTTERSPACHE TEXTEN? Robin (lacht): Genau darüber haben wir erst kürzliche Mal gesprochen. Wir fänden es schon cool, gewisse Textpassagen auf Schwedisch zu haben. Vielleicht werden wir auf dem nächsten Album zweisprachige Texte haben. TINA: STEHT SONST RELEASE-TECHNISCH IN NÄHERER ZUKUNFT ETWAS AN, VIELLEICHT EINE LIVE-DVD? Robin: Ja, im Februar wird es eine DVD geben, wir haben sie dieses Jahr auf dem „Summerbreeze“ aufgenommen. Und es wird definitiv eine Live (!)-DVD sein, auf der man die Fans hört und ohne ewiges Nachbearbeiten im Studio. Außerdem kommt noch eine „Love and Other Disasters“-Tour Edition, der eine DVD über die Tour beiliegen wird, heraus. Es wird also viel von uns zu sehen geben (lacht). ALEX: UND DASS DAS NOCH GANZ LANGE GENAU SO BLEIBT WÜNSCHEN WIR EUCH AN DIESER STELLE, AN DER WIR UNS AUCH HERZLICHEN FÜR DAS INTERVIEW BEDANKEN UND ALLES GUTE FÜR EUREN AUTRITT HEUTE WÜNSCHEN MÖCHTEN. GIBT ES NOCH ETWAS, WAS IHR DEN DEUTSCHEN FANS NOCH ZUM ABSCHLUSS ZUKOMMEN LASSEN WOLLT? Robin: Wir lieben euch so sehr, danke dass ihr zu den Shows kommt… Karin: …und wir werden noch ganz, ganz, ganz oft zu euch kommen! Bis Bald!

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