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10 JAHRE PROPHECY KONZERTNACHT

Ort: Zeltingen-Rachting - Kelterhaus Schorlemer

Datum: 21.10.2006

Die Konzertnacht (bzw. der Konzerttag), über den es heute zu berichten gilt, stand unter einem ganz besonderen Motto, denn 10 Jahre gibt es das Label „Prophecy“ mittlerweile. In diesen 10 Jahren haben sie einiges in Sachen qualitativ hochwertiger Musik bewegt. Bands wie DORNENREICH oder THE VISION BLEAK sind nur zwei von vielen. Die Stilrichtungen der Musik sind dabei so breit gefächert und verwoben wie bei fast keinem anderen Label, welches in diesem Bereich agiert. Zu eben diesem Jubiläum zogen sie dann auch alle Register und öffneten Musikstil-technisch nicht nur eine Schublade, sondern fuhren eine wilde Mischung von romantisch verträumten Klängen (SUBAUDITION) über ein klassisch angehauchtes unplugged Konzert von DORNENREICH bis hin zu wildem Black-Metal (SECRETS OF THE MOON) auf. Als Abschluss wartete mit THE VISION BLEAK noch eine Band, die sich mittlerweile mit ihrer Mischung aus Black-Metal und Klassik ganz nach oben gekämpft hat. Ein langer und musikalisch sehr abwechslungsreicher Tag ist es also geworden. Doch fangen wir mal von vorne an.

Das erste, was ich dachte, als ich durch Zeltingen-Rachting fuhr: Wie kann in so einem ruhigen und gemütlichen kleinen Örtchen direkt an der Mosel eine von der Musik her eher laute und düstere Konzertnacht stattfinden? Umgeben von Weinbergen, erstreckt sich der Ort mit seinen Spielplätzen, Kurhotels und Gaststätten auf lediglich ca. 2,5 km. Wenn man sich aber mal die Bandliste und die Musik zumindest vom ersten Teil des Tages anschaut, kann man sehr wohl Verbindungen mit dem friedlichen Örtchen herstellen. SUBAUDITION z.B. singen von verträumten Landschaften, und auch NEUN WELTEN beschwören ihn ihren Songs die Schönheit der Natur. Nachdem ich mir also ein wenig den Ort angeschaut hatte, machte ich mich auch schon auf den weg zum Kelterhaus, wo das Evnt stattfinden sollte. Bis zum Einlass sollten es ja auch nur noch 30 Minuten sein. Doch aus diesen 30 Minuten wurde dann schnell 1 Stunde leicht nerviges Warten. Die Verspätung beim Einlass sollte aber nicht meine Vorfreude auf das Kommende mindern. Nachdem ich mich kurz umgeschaut hatte, stellte ich mich auch gleich an der noch kurzen Schlange vor der Tür des Konzertsaales an. Und wieder ließ man uns warten. Erst um 14:30 durften wir in die Halle. Drinnen war mittlerweile Stuhlreihe an Stuhlreihe aufgestellt und ich sicherte mir auch gleich einen Platz ganz vorne. Die restlichen Sitzplätze fühlten sich dann auch sehr zügig. Als um 14:45 zum ersten Mal das Licht ausging, klatschten viele Leute bereits Beifall. Wohl etwas zu früh, denn nach 10 Sekunden schaltete man das Licht schon wieder an. 1 Minute später ging es dann aber endlich los.

Mit SUBAUDITION betrat eine noch sehr junge finnische Band die Bühne. Auch wenn ich vorher noch nicht viel über diese Band, geschweige denn über ihre Musik gehört hatte, wusste ich schon beim ersten perlenden Klangtropfen, wohin mich diese Reise führen würde. Mit Akustikgitarre, sanfter E-Gitarre und einem Keyboard zauberten Antti Korpinen, Roope Niemelä und Danny Cavanagh von ANATHEMA (!) eine träumerische und vielschichtige Klangwelt mit ruhigem Gesang und einem erstaunlichen Feingefühl hervor. Beim kraftvollen Intro von „A golden Staircase“ schuf man Klänge, die an eine Orgel erinnerten. Die sanft gezupfte Gitarre und der melancholische Gesang rundeten dieses phantastische Stück ab. Ebenso einfühlsam und kräftig ging es beim leider schon letzten Stück „Godspeed“ zu. Im Mittelteil vollführten die beiden Akustikgitarren ein wunderschönes Doppelsolo. Auch wenn Vergleiche zu TENHI oder SIGUR RÓS offensichtlicher wären, fühlte ich mich gerade bei diesen beiden Stücken an die leider nicht mehr existierende Band THE NORTHERN TERRITORIES erinnert. Gesanglich kommen die Finnen aber mit einer ganz eigenen Note daher. Wahrscheinlich um verlorene Zeit wieder aufzuholen, mussten SUBAUDITION ihre Aufführung kürzen. Schade, ich hätte wirklich gerne mehr von ihnen gehört. Eine kleiner Trost blieb mir aber, ihr erstes und auch noch sehr aktuelles Album „The Score“ (veröffentlicht im April 2006) gab es im unteren Bereich des Kelterhauses am Prophecy Verkaufsstand zu erwerben. Klanglich noch eine Spur geheimnisvoller und vielschichtiger, fand ich die Live Darbietung aber um einiges besser. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass das Album schlecht ist. Ganz im Gegenteil, es ist nur noch etwas sanfter und ruhiger.

Nach einer recht kurzen Umbaupause schien es, als ob die nächste Band pünktlich starten könnte. Wie im offiziellen Zeitplan angedacht ging es um 15:30 mit der aus Deutschland kommenden Formation NEUN WELTEN weiter. Schade nur, dass man so wirklich erst um 15:40 hat beginnen können. Vorher musste man sich noch mit diversen technischen Problemen und fehlerhaften Toneinstellungen rumschlagen. In diesen 10 Minuten bekam man dann einen kleinen Soundcheck geboten, bei dem das Publikum schon mal ordentlich Beifall zollte. Nachdem alle Mängel behoben worden waren, legten die diesmal zu sechst angetretenen Musiker mit dem Mystischen Song „Nebelland“ auch gleich inspirierend los. Als Gastmusiker hatten sie Tobias am Bass dabei, der sich sehr gut in die Band integrierte und in einigen Songs auch neue Akzente setzen konnte. Musikalisch bezeichnen NEUN WELTEN ihren Stil im Wesentlichen als Folklore, wobei der Schwerpunkt auf melancholischen und ruhigen Stücken liegt. Was bei Songs wie den sehr naturverbundenen „Walden“ oder „Midsommer“ auch sehr gut rüber kam. Unterstützt von einer Videoleinwand, auf die stimmungsvolle Bilder projiziert wurden, brauchte man nur die Augen zu schließen und mit ein wenig Phantasie konnte man sich von den Klängen in die wundervollsten Orte entführen lassen. Dass der Bandname NEUN WELTEN aus der nordischen Mythologie stammt, sollte auch schon jeder Mal gehört haben. Und von eben jenen mystischen Orten und Sagen handelten dann auch die letzten beiden Stücke „Svartalfheim“ sowie „Valg“. Beim Erstgenannten hat mich ganz besonders die atmosphärische Einleitung und der stimmungsvolle Erzählgesang um Zwerge und ihre Entstehung Fasziniert. Das war einfach ein Genuss für jedes Paar Ohren. Klar, dass es am Ende fast tosenden Applaus gab.

Das absolute Highlight dieses bisher bereits sehr gelungenen Nachmittags sollte mit der nächsten Formation folgen. Mit dem ersten Konzert nach fast 5 Jahren Bühnenpause kehrten DORNENREICH aus Österreich wieder auf die Bühne zurück. Als spezielles Unplugged Konzert mit Akustik-Gitarre, Geige und Stimme angekündigt betraten um 16:50 Eviga und Thomas Riesner, der Geiger des Albums „Her von welken Nächten“, die Bühne. Mittlerweile war es in dem Saal so voll, dass die Leute sich sogar in die Stuhlgänge setzten. Um Fotos machen zu können, musste ich erst über zwei, drei Köpfe hinwegsteigen, weil selbst der Platz direkt vor der Bühne in Beschlag genommen wurde. Nach an diesem Tag schon fast obligatorischen leichten Tonproblemen ging es aber ziemlich schnell los. Wer DORNENREICH kennt, der wird wie ich ein wenig Zeit gebraucht haben, um sich an die Unplugged gespielten Stücke zu gewöhnen. Völlig ohne E-Gitarre, Keyboard und Schlagzeug hört es sich nämlich so ganz anders an. Doch spätestens ab dem dritten Titel „Der Hexe nächtlich Ritt“, konnte man sich dem virtuosen Geigenspiel von Thomas und dem bedrohlichen Sprechgesang Evigas nicht mehr entziehen. Bei „Innerwille ist mein Docht“ wurde dann eine Stimmung erschaffen, wie sie schlimmer in keinem Horrorfilm hätte sein können. Das extrem düstere Geigenspiel verbreitete ein ums andere mal schon ein wenig Gänsehaut im Saal. Und Eviga erinnerte nicht nur mich in einigen Passagen an Oswald Henke von GOETHES ERBEN. Als drittes Instrument neben Gitarre und Geige hatte Eviga sich noch ein paar Glocken um den Knöchel gebunden. Diese kamen bei „Mein Publikum – Der Augenblick“ auch sehr schön zur Geltung. Leider war nach dem zehnten Stück die Zeit schon zuende. Doch mit „Reime Faucht der Märchensarg“ hatte man einen würdigen Abschlusssong. Oder war das doch noch nicht alles? Das Publikum jedenfalls gab Minutenlang Standing Ovations. So viel Begeisterung wurde immerhin noch mit einer Zugabe Belohnt. Fans dürfen sich schon auf das am 24.11.06 erscheinende Album „Durch den Traum“ freuen.

In der Pause bis zum Abend konnte man sein Geld am Prophecy Verkaufsstand ausgeben, etwas essen oder bei einem der vielen Autogrammstunden ein paar Unterschriften einsacken. Im Konzertsaal gab es zudem noch eine Vorab-Listening-Session zum im November erscheinenden EMPYRIUM Album „A Retrosprective…“ mit anschließendem Vorabverkauf. Überpünktlich um 19:30 fand ich mich am Eingang des großen Saales wieder ein, um gespannt dem Abendprogramm entgegenzufiebern. Leider wurde ich gleich mit einer nicht ganz so schönen Nachricht empfangen. Trotz der langen Pause, verzögerte sich der Auftritt der nächsten Band um 20 Minuten. Es war also mal wieder Warten angesagt.

Als um 20:10 der Saal aufgemacht wurde, dauerte es nicht mehr lange, bis das italienische Kollektiv KLIMT 1918 auf die Bühne kam. KLIMT 1918 setzt sich übrigens aus dem Namen des berühmten Österreichischen Künstlers Gustav Klimt und dessen Todesjahr 1918 zusammen. Seit ihrem Debütalbum „Undressed Momento“ aus dem Jahr 2003 wurden sie schon auf eine Stufe mit Größen wie KATATONIA oder ANATHEMA gestellt. Der enorme emotionale Tiefgang, den diese Band zu bieten hat, wurde gleich im zweiten Song „Snow of 85“ deutlich unter Beweis gestellt. Mit zarter Gewalt frisst sich dieser Song wahrlich ins Gehirn. Doch damit nicht genug, voller Leidenschaft und Melancholie bewegte Sänger Marco Soellner die Zuschauer mit seinem „Nightdriver“. Bevor der neue Gitarrist Francesco in „Parade of Adolescence“ intensive Gitarrensounds erzeugte, die wirklich an beste KATATONIA Momente erinnerten. Mit „Pale Song“ spielten sie einen weiteren Song der vor kraft nur so strotzte. Im letzten Stück „Sleepwalk in Rome“ ließen sie sogar Ihre Landessprache Italienisch mit einfließen, was gesanglich so richtig ans Herz ging.

Nach dieser Überdosis guter melancholischer Rockmusik standen als nächstes die DARK SUNS auf dem Plan. Die aus Deutschland stammende Truppe hat sich 1997 zusammengefunden, um ihre Gefühle in Musik übersetzen zu können. Was nach dem zunächst in Eigenregie veröffentlichtem Debüt „Swanlike“ später auch in einem Plattenvertrag Fruchtete. Vergleichen kann man ihre Musik am ehesten mit Formationen wie ANATHEMA oder OPETH, wobei die fünf Jungs ein ordentliches Maß an Eigenständigkeit besitzen. Was allerdings selten ist in der Musikszene: Der Drummer ist auch gleichzeitig der Sänger der Band. So richtig konnte ich mir das vorher gar nicht vorstellen, doch Nico Knappe erledigte beide Aufgaben mit Bravur. Der abwechselnd klare und emotionale Gesang von Nico Knappe wurde zudem des Öfteren von seinen bösen Death-Growls unterbrochen und erzeugte so eine vielschichtige Atmosphäre. Diese Vielschichtigkeit konnte man nicht nur in jeder Minute hören, man konnte sie sogar fühlen! Dieses Pendeln zwischen Ruhe und leichter Aggressivität erzeugte ein Gefühl irgendwo zwischen Hoffnung und Depression. Besonders „Patterns of Oblivion“ vom letzten Album „Existence“ hatte es mir sehr angetan. Voller Kraft und Power ließen sie eine epische Prog-Metal Hymne vom Stapel, die man selbst in den Zehenspitzen noch spüren konnte. Die Mischung aus melancholischem Progressive Metal und Einflüssen aus dem Death Bereich hatte es wirklich in sich.

Auch die nächste Band sollte vom Musikstil härtere Töne bevorzugen. Die Bühnendeko, die während der Umbaupause aufgefahren wurde, ließ aber zunächst etwas ganz anderes vermuten. Blumen und Sträucher, die aussahen als hätte man sie gerade aus Nachbars Garten gerupft, wurden über den vorderen Bereich der Bühne verteilt. Ich denke morgen wird sich ein Kleingärtner wohl mächtig ärgern! Immerhin sorgte das noch für ein wenig Aufheiterung unter den wartenden Gästen. Denn bis SECRETS OF THE MOON ihren Platz auf der Bühne einnehmen würden, verging noch eine ganze Weile. Zwischendurch waren schon Parolen wie „Zu lange Soundchecks bedeutet Krieg“ zu hören. Das lange Warten zerrte doch ein wenig an den Nerven. Als Entschuldigung bleibt vielleicht zu sagen, dass der ganze Tag auf Film mitgeschnitten wurde und die Bands daher sehr penibel waren, was den Ton anging. Die düstere Show von SECRETS OF THE MOON in Verbindung mit der vielleicht ein wenig romantisch angehauchten Deko entschädigte wieder einmal für das lange Warten. Mit Songs wie „Cosmogenesis“ oder dem epischen „Ghost“ ließ man dem Publikum gar keine Chance auch nur einen weiteren Gedanken an äußere Einflüsse zu verschwenden. Je härter die Gitarren gespielt wurden und je schneller die Riffs über einen hereinbrachen, desto höher flogen die langen Mähnen. Und bei den Überlängen der einzelnen Stücke wurde man schon ganz schön durchgeschüttelt. Der Titelsong des gleichnamigen Albums „Carved in Stigmata Wounds“ ließ den Boden erneut erbeben und zeigte mit seinen ca. 12 Minuten Länge wie kalt, düster, schnell und bedrohlich Black Metal wirklich sein kann. Diese komplexe Symbiose aus okkulten und geheimnisvollen Thmen bekam das Publikum mit voller Breitseite zu spüren. Nicht umsonst zählen SECRETS OF THE MOON zu den herausragendsten Live-Acts dieser Gattung.

Als quasi krönender Abschluss eines musikalisch sehr gelungenen Abends freute man sich auf THE VISION BLEAK. Ich hatte sie dieses Jahr schon kurz auf dem M’era Luna gesehen und wusste, dass sie auch Live sehr gut abgehen können. Und ich kann euch sagen es wurde niemand enttäuscht! Gespannt war ich auf die groß angekündigte erstmalige große Besetzung „A Symphony of Horror performed by THE VISION BLEAK and the Shadow Philharmonics“. Die ganze Zeit hatte ich mich gefragt, wie man ein ganzes Orchester auf diese relativ kleine Bühne zwängen möchte. Als die Show losging, wusste ich dann auch, dass eben jene Shadow Philharmonics „nur“ aus 4 Leuten bestanden. Eine Backgroundsängerin, eine Kontrabassistin, eine Geigerin und ein hübsches Mädel mit Posaune. Der Opener „Kutulu“ brachte das Publikum dann auch gleich mal so richtig ins Schwitzen. Zeit zum Erholen hatte man auch bei den nachfolgenden Stücken keine. Mit „The Deathship Symphony“ und dem äußerst düsterem „Wolfmoon“, beide vom Album „The Deathship has a new Captain“, lehrte man dem Publikum Angst und Schrecken. Gerade „Wolfmoon“ ist in Verbindung mit der grimmigen Darbietung von Sänger Konstanz sehr geil anzuschauen. Auch der gleichnamige Titelsong vom letzten Album „Carpathia“ ließ reihenweise die Köpfe bangen. Mit einer wilden Mischung aus Songs der beiden Studioalben zogen THE VISION BLEAK alle Register ihres Könnens. „Elizabeth Dane“ durfte da genauso wenig fehlen wie „Sister Najade“ oder „Secrecies in Darkness“. Gerade bei letzterem wechselten sich fette Gitarrenriffs mit toll eingesetzten Streichern ab und im Hintergrund wurde ein wunderschöner Klangteppich vom Keyboard erzeugt.

Mittlerweile war es auch schon kurz nach 2 Uhr morgens und die Stimmung der Leute hatte einen neuen Höchststand erreicht. Da kam die Ansage des letzten Songs alles andere als passend. So war es auch nicht verwunderlich, dass das Publikum nach „The Charme is done“, Minutenlang nach einer Zugabe brüllte. Und diese bekamen sie auch. Mit der Stammformation betrat diesmal auch Gastsänger Helm von EMPYRIUM die Bühne. In „The Curse of Arabia“ konnte er seine gesanglich Operettenhafte Stimme auch gleich voll zur Geltung bringen. Lustig anzusehen war allerdings sein SLAYER T-Shirt, was so gar nicht zum Gesang passte. Um dem Publikum dann vollends den Schlaf für diese Nacht zu rauben, legten sie mit „The Lone Night Rider“ gleich noch einen oben drauf. Selbst bei dieser letzten Zugabe holten THE VISION BLEAK noch einmal alles aus sich heraus. Sänger Konstanz sprang fast hinter die Absperrung, um die Zuhörer ein letztes Mal zur Höchstleistung zu treiben. Doch das war gar nicht nötig, denn diese standen schon die ganzen fast 70 Minuten wie unter Strom.

Viele wollten es gar nicht wahr haben, dass dieser Abend jetzt schon zu ende war. So lehrte sich die Halle dann auch nur sehr langsam. Auch wenn das die Warterei und die ständigen Probleme mit der Toneinstellung zwischendurch schon ein wenig nervten, so blicke ich doch auf eine wirklich äußerst gelungene Konzertnacht zurück. Denn organisatorisch und musikalisch wurde einem für die 30 Euro Eintritt einiges geboten. Ließ ich mich Nachmittags noch durch die träumerische Eleganz und die teilweise klassisch anmutenden Klänge begeistern, wurde Abends dann so richtig Abgerockt. Ich freu mich jetzt schon auf das 20. Jubiläum von Prophecy! Aber vielleicht kann man ja auch das 15. noch feiern, da müsste man nicht so lange warten…

Setlist SUBAUDITION
Raindrops
The Alms Of The Sun
Now That We’ve Spent All The Light
A Golden Staircase
Undenied (Portishead cover)
„Kalt Spiel“ (a new, yet untitled song)

Setlist NEUN WELTEN
Nebelland
Walden
Heidenacht
Midsommer
Auf kargem Fels
Svartalfheim
Valg

Setlist DORNENREICH
FLAMMEND‘ BLICK
BOLERO
NÄCHTLICH‘ RITT
DREAMY FOLKER
INNERWILLE
OF NEOFOLK
MEERTRAGIK
MEIN PUBLIKUM
DRANG
MÄRCHENSARG

URIG
SILENT FOLKER

Setlist KLIMT 1918
INTRO
THEY WERE WED BY THE SEA
SNOW OF 85
RACHEL
NIGHTDRIVER
BECAUSE OF YOU
THAT GIRL
PARADE OF ADOLESCENCE
SLEEPWALK IN ROME

Setlist DARK SUNS
intro
you, a phantom still
her and the element
daydream
the euphoric sense
patterns of oblivion

Setlist SECRETS OF THE MOON
Intro
Exit (bis zum Break)
Ghost
Ordinance
Bleakstar
Medley
– Cosmogenesis
– To the ultimate embers and Ash
– Miasma
Seraphim is Dead
Lucifer Speaks

Setlist THE VISION BLEAK
Intro
Kutulu
Deathship Symphony
Wolfmoon
Carpathia
Sister Najade
Secrecies in Darkness
Elizabeth Dane
The Grand Devilry
The Charm is done

The Curse of Arabia
The Lone night rider

Copyright Fotos: Steve Urbanczyk

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