Konzert Filter

1349 – ATENA

Ort: Oberhausen - Helvete

Datum: 14.11.2014

Mit ihrem aktuellen Album „Massive Cauldron of Chaos“ ziehen 1349 gerade brandstiftend durch Europa und hinterlassen vielerorts nur Schutt und Asche. So war das Quartett um Frontmann Ravn auch im Helvete in Oberhausen zu Gast. Mit an Bord waren ATENA, ebenfalls aus Norwegen. Die angekündigten Polen von HATE konnten in Oberhausen leider nicht auftreten, was den musikalischen Abend etwas verkürzte. Nach einer Stunde Warterei ging es dementsprechend los mit ATENA. Weil das Drumset von Frost den Großteil der Bühne einnahm, waren die Jungs gezwungen, ihr Kit bis an den Rand derselben zu rücken, was zur Folge hatte, dass die restlichen Musiker keinen Platz mehr oben hatten. Entsprechend standen ATENA im Publikum und zelebrierten dort für 30 Minuten ihre Art von depressiv angehauchtem Black Metal.

Nach diesem vergleichsweise kurzen Intermezzo stand wieder eine Pause auf dem Programm. Immerhin musste das komplette Drumset ab- und die Bühne für 1349 umgebaut werden. Pünktlich wie angekündigt ging es dann aber um 22:15 Uhr los. Wie üblich eröffneten die Norweger mit einer Feuerspuck-Einlage, was allerdings im etwas niedriger gebauten Helvete dazu führte, dass die Schalldämmung über den Köpfen der ersten drei Reihen in Flammen aufging. Zunächst versuchten die Roadies das Feuer mit Wasserflaschen zu löschen, mussten aber dann doch zum Feuerlöscher greifen. Damit waren die ersten Reihen nicht nur mit dem Flame-Fluid und Wasser sondern auch noch mit dem Pulver des Feuerlöschers bedeckt. Unbeirrt davon eröffneten 1349 mit „Maggot Fetus… Teeth Like Thorns“ ihr Set und ließen auch keinen Zweifel aufkommen, dass der Zwischenfall in irgendeiner Weise ihren Auftritt beeinflussen würde. Mit „Sculptor of Flesh“ sowie „I Am Abomination“ komplettierten die Herren das Tripel an Songs vergangener Alben, um dann „Slaves“ von der aktuellen Scheibe nachzulegen. Unbarmherzig prügelte Frost auf sein Schlagzeug ein und demonstrierte einmal mehr seinen Status als außergewöhnlicher Trommler. Das Set bestand aus einer sehr guten Mischung aus alten Stücken sowie Material vom aktuellen Silberling. Nach „Riders of the Apocalypse“ verabschiedeten sich die Norweger kurz, um aber schnell wieder zurück zu kehren und mit „Exorcism“ noch einmal den Endspurt einzuläuten. Leider wurden die „Hellfire“-Rufe des Publikums nicht erhört, diesen Song vom gleichnamigen Album blieben 1349 ihren Fans leider schuldig.

Setlist 1349 (ohne Gewähr)
Maggot Fetus… Teeth Like Thorns
Sculptor of Flesh
I Am Abomination
Slaves
Chasing Dragons
When I Was Flesh
Postmortem
Riders of the Apocalypse

Exorcism
Serpentine Sibilance
Atomic Chapel
Golem
Cauldron

Copyright Fotos: Oliver Janka

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

Mehr zu 1349 auf terrorverlag.com

Mehr zu ATENA auf terrorverlag.com