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AREA 4 2009 – TAG 1

Ort: Lüdinghausen - Flugplatz Borkenberge

Datum: 21.08.2009

Zum dritten Mal gastierte das AREA 4 in Lüdinghausen zwischen Münster und Dortmund auf dem Flugplatz Borkenberge und zum dritten Mal lachte die Sonne dazu. Sogar das Gewitter, das am Donnerstag in NRW wütete, zog nur wenige Kilometer an den rund 10.000 Besuchern vorbei, die bereits bei sengenden Temperaturen jenseits der 35° C ihre Zelte aufgeschlagen hatten und sich auf dem Campingground oder im Discozelt auf drei Tage Festival einstimmten. Am Freitag hatte sich das Quecksilber glücklicherweise im mittleren Zwanzigerbereich eingependelt und auch meine Anreise klappte tadellos. Nicht ganz so viel Glück hatten viele, die im Laufe des Nachmittags ankamen, denn es kam zu erheblichen Staus. Immerhin waren es noch einmal um die 10.000 Leute, die dem Rock’N’Roll-Gott frönen wollten, so dass mehrstündige Wartezeiten entstanden, während auf dem Gelände das musikalische Programm startete.

CJ RAMONE

Den Anfang des „Punk-Thementages“ bestritt CJ RAMONE, der von 1989 bis zu ihrer Auflösung sieben Jahre später bei den legendären RAMONES die Stahlsaiten zupfte, nachdem sich Gründungsmitglied Dee Dee Ramone von der Band verabschiedet hatte, um sein Glück als Rapper zu versuchen. CJ RAMONE, der auf den bürgerlichen Namen Christopher Joseph Ward hört und mit Marky Ramones Nichte Chessa verheiratet ist, zündete um 14.40 Uhr gemeinsam mit Gitarrist Daniel Ray (als RAMONES-Producer auch als der „sechste Ramone“ in die Musik-Annalen eingegangen) und Schlagzeuger Brant Björk (KYUSS, FU MANCHU, QUEENS OF THE STONE AGE) ein wahres Hit-Feuerwerk. Den Anfang machte „Blitzkrieg Bop“ und ohne Zweifel hatte das bereits zahlreich erschienene Publikum den unbedingten Willen, die Songs gebührend abzufeiern. Nicht nur die im Auditorium vertretene Gummipuppe ging steil, auch die „menschliche“ Zuschauerschaft, geriet zu „Poison Heart“ ( dem 2001 an Lymphdrüsenkrebs verstorbenen Joey Ramone gewidmet) oder auch „Sheena Is A Punk Rocker“ in Bewegung.

ZEBRAHEAD

Ob ZEBRAHEAD mit THE OFFSPRING fürs AREA 4 eine Fahr- bzw. Fluggemeinschaft gegründet hatten? Beide Kapellen sind im Orange County nahe Los Angeles zu Hause und wenn man dort beheimatet ist, liegt einem der Punkrock wohl im Blut. Nach einem Klassik-Intro (Richard Strauß’ „Also sprach Zarathustra“), das den meisten Anwesenden vermutlich besser als Warsteiner-Werbejingle bekannt war, knüppelten die Amis ordentlich los, auch wenn Sänger und Gitarrist Matty Lewis zunächst stimmlich nicht ganz auf der Höhe war. Das legte sich allerdings schnell und so konnten allerlei Spielchen mit dem Auditorium veranstaltet werden, das bereitwillig sprang, drei Schritte zurück ging, sich fast geschlossen hinsetzte und dann zum gemeinsamen Jump ansetzte. Belohnt wurden die Fans mit jeder Menge Staub, dem melodiösen „The Juggernauts“ vom letztjährigen Album „Phönix“ und Ali Tabatabaees (Gesang & Rap) durchtrainiertem Oberkörper. Die beiden Herrschaften hatten auch ein bisschen deutsch gelernt: Eine gewisse „Muschi“-Fixierung war dabei nicht zu überhören und immerhin konnte Matty in unserer Muttersprache seinen Wunsch äußern, einen geblasen zu bekommen – zudem wollte die Band gern nach der Show noch mit allen Sex haben. Zuvor gab’s jedoch noch eine Wall of Death und der erste von unzähligen Circle Pits schmückte das Programm. Knackige Musik gab es natürlich auch…

TURBOSTAAT

Punk war die bestimmende Stilrichtung am Freitag. Mit TURBOSTAAT stand deutschsprachiger Punk aus dem hohen Norden auf dem Zettel und wer bereits vor zwei Jahren in Borkenberge zu Gast war, wurde vom Fünfer aus Flensburg an jenem Samstag möglicherweise geweckt. Laut sind die Nordlichter immer noch und von ihrer Energie haben TURBOSTAAT auch nichts verloren. Schade, dass den Gig nicht genauso viele sehen wollten wie bei den beiden Vorgängern. Nachdem die Herrschaften mit „Nach fest kommt ab“ und „Der Frosch hat’s versaut“ aber erst einmal Krach geschlagen hatten, gab es nicht nur TURBOSTAAT-Gesänge, sondern auch einen regen Publikumszulauf. Überwiegend druckvolle Songs des 2007er Albums „Harm Rochel“ gab’s auf die Ohren; dazwischen mit „Kennt keine Sau“ und einem weiteren neuen Track auch bisher unveröffentlichtes Material. „Insel“ zeigte die Jungs von einer etwas ruhigeren Seite, bevor die Schleswiger, die in diesem Jahr zehnjähriges Bandjubiläum feiern können mit „Harm Rochel“ meinen Favoriten ablieferten. „Schwan“ vom gleichnamigen zweiten Album aus 2003 diente als gelungener Abschluss, mit dem sich die Meute allerdings nicht zufrieden gab und lautstark Nachschlag forderte. Dank des straffen Zeitmanagements war noch eine Zugabe drin, die mit „Hau ab die Schildkröte“ temperamentvoll absolviert wurde.

Setlist TURBOSTAAT
Nach fest kommt ab
Der Frosch hat’s versaut
Haubentaucherwelpen
Kennt keine Sau
Insel
Peterantjesieböhm
?
Harm Rochel
Vormann Leiss
Schwan
Hau ab die Schildkröte

MAD CADDIES

Nicht ganz ins freitägliche Punk-Konzept passten die MAD CADDIES, denn die Herrschaften würzen ihre Mucke mit einer gehörigen Portion Ska, was üblicherweise auf Festivals jedoch zu wahren Begeisterungsstürmen, vollen Plätzen vor der Bühne und ausgelassenen Partyszenen führt. Beim AREA 4 war das beim Auftritt des Sextetts aus Santa Barbara/ Kalifornien, das um einen Piano-Mann erweitert wurde, nicht anders: Gleich mit dem Opener „Lay Your Head Down“ vom letzten Studioalbum „Keep It Going“ aus 2007 herrschte Ausnahmezustand am Borkenberge. Die Bläser sorgten zuweilen für etwas Dixieland-Feeling, während beispielsweise bei „Backyard“ treibende Ska-Rhythmen im Vordergrund standen, auch wenn der Song insgesamt etwas ruhiger ausfiel. Die Partygemeinde nutze die kurze Pause zum Verschnaufen und Mitklatschen, bevor das rockige „Days Away“ wieder in die Vollgas gab. Unbestrittener Höhepunkt der Show war natürlich das schnelle „Monkeys“. Der flotte Rauschmeißer mit Banjo und sehr präsenten Jazz-Bläsern brachte nach einer guten halben Stunde die Stimmung endgültig zum Kochen und passte selbstredend perfekt zum guten Wetter.

JET

Für musikalische Abwechslung sorgten wenig später fünf Australier, die sich in riesigen goldfarbenen Lettern auf dem ansonsten schwarzen Backdrop ankündigten: JET knallten ihren geneigten Zuhörern erdigen Garage Rock um die Ohren und gefielen nicht nur mit ihrer Hitsingle „Are You Gonna Be My Girl“ aus dem ersten Album „Get Born“ von 2003, die dank Verwendung bei einer Vodafone-Kampagne erheblich zur Bekanntheit der Herren aus down under beigetragen hat. Entsprechend wurde die Nummer auch lautstark mitgesungen, wobei auch die Songs des im Juni erschienen dritten Longplayers „Shaka Rock“ bestens ankamen und weder die rauen Wurzeln des Erstlings noch die melodiöse Wucht vom 2006er „Shine On“ vermissen ließen. Der letztgenannten Langrille war „Holiday“ entnommen, bei dem die Sänger Nic und Chris Chester sowie Cameron Muncey mehr Muße für feines Rock’N’Roll-Geknüppel und –gefrickel hatten.Für „Get What You Need“ übernahm Drummer Chris den Gesang, so dass die Kollegen an den Mikros und Sechssaitern die Gelegenheit für einen Ausflug in den Graben nutzen. Neben der Stammbesetzung, zu der noch Bassist Mark Wilson gehört, hatten JET übrigens noch einen Mann an den Tasten, der bei „Seventeen“ für einen sanften Start sorgte, bevor die Kollegen wieder mit viel Schmackes übernahmen. Wunderbar ungeschliffener Hardrock mit viel Substanz, den es hierzulande im September noch einmal im Zuge einer kleinen Clubtour zu bestaunen gibt.

DEFTONES

Inzwischen war die Bühne mit “edlen” Perserteppichen ausgelegt worden und vor der Stage hatte sich kurz nach 20 Uhr eine erhebliche Menschenmenge eingefunden, die sich allem Anschein nach nicht den Gig der DEFTONES entgehen lassen wollten. Immerhin befindet sich das Quartett im 21. Dienstjahr und gilt nicht nur als Mitbegründer des Nu Metals, sondern ist live ein Monument aus allem, was den Rock definiert: Hard Rock, Heavy Metal, Punk, Psychedilia, Classicrock, Alternative und Elektronika finden Einzug in den DEFTONES-Sound, der beim AREA 4 einen brettharten Start hinlegte. Für den präsenten Bass beim folgenden „My Own Summer (Shove It)“ war Gast-Bassist Sergio Vega (ex-QUICKSAND) zuständig, der bis auf weiteres für den schwerverletzten Chi Ling Dai Cheng einspringt. Chi hatte am 04.11.2008 einen Autounfall und liegt seither im Koma. Aus diesem Grund verzögert sich auch das Erscheinen der bereits für das Frühjahr angekündigten Platte „Eros“, aber Camillo „Chino“ Wong Moreno beteuerte, dass die Full Length in den Startlöchern stünde. Im weiteren erfreute uns der Herr mit einem ausgeprägten Handwerker-Dekollete, das seine ziemlich tief gerutschte Hose offenbarte als er sich ins Publikum begab, um von den Fans getragen das derbe „Lotion“ zu singen. Zurück auf den sicheren Bühnenbrettern ging es mit dem emotionalen „Lhabia“ weiter, um schließlich endgültig im lautstarken Schreigesang mit brachialen Sounds anzukommen. Nicht fehlen durfte natürlich die Über-Nummer „Change (In The House of Flies)“, bei der es absolut kein Halten mehr gab. Zuvor sorgte Chino bei „When Girls Telephone Boys“ noch für Lacher, indem er DIE TOTEN HOSEN als „Die (vom englischen „sterben“) TOTEN HOSEN“ ankündigte. Ein wunderbarer 65-minütiger Ausflug in härtere Gefilde, bei dem erstmals auch die Lichttechnik zeigen konnte, was sie drauf hatte, da sich langsam die Dunkelheit über das Gelände legte, was dem Ganzen natürlich noch mehr Klasse gab.

Setlist DEFTONES
Feiticeira
My Own Summer (Shove It)
Hexagram
Beware
Elite
Nosebleed
Korea
RX Queen
Hole in the Earth
When Girls Telephone Boys
Change (In the House of Flies)
Back to School (Mini Maggit)
Be Quiet and Drive (Far Away)

THE OFFSPRING

In Sachen druckvolles Agieren auf der Stage hätten sich THE OFFSPRING eine Scheibe von ihren Vorgängern abschneiden sollen, denn leider agierten die altgedienten Punkrocker tatsächlich ein wenig, als seien sie inzwischen in die Jahre gekommen. Dass auf der Stage nicht wirklich viel passierte, sei ihnen verziehen, denn musikalisch haben sie zweifelsohne ein Feuerwerk ihrer grandiosen Songs gezündet, die ganz einfach auch bei einer eher lahmen Performance für Furore sorgen. Mit „You’re Gonna Go Far, Kid“ legten die Kalifornier mit einer gelungenen Singleauskopplung ihres letztjährigen Albums „Rise And Fall, Rage And Grace“ los, doch schon das folgende „Bad Habit“ lud zu einer Reise in die Vergangenheit ein, die umgehend ihren ersten Höhepunkt in „Come Out And Play (Keep ‚em Separated)“ fand. Keine Frage, dass die inzwischen fast vollständig angetretenen Festivalbesucher hier stimmgewaltig ihre Textsicherheit bewiesen. Da spielte es auch keine Rolle, dass vermutlich eine ganze Reihe bei Bandgründung Mitte der Achtziger noch nicht mal geboren waren. Bei „Staring At The Sun“ übernahmen die Zuschauer dann auch gleich mal die „Ohoho”-Gesänge, ehe sich Sänger Bryan „Dexter“ Holland für „Gone Away“ ans Piano setzte. Die emotionale Stimmung blieb auch beim anschließenden „Kristy, Are You Doing Okay?“ erhalten und dank Akustikgitarre und Stadionpathos kam durchaus Feuerzeug-Romantik auf. Fast ein bisschen poppig mutete „Hit That“ vom 2003er „Splinter“ an, was der Partylaune keinen Abbruch tat, weshalb die erfolgreiche Nummer nicht weniger abgefeiert wurde wie „Why Don’t You Get A Job?“, bevor es in die „Pause“ ging. Zu THE OFFSPRING gehört nämlich auch eine „Intermission“, während der es Cha-Cha-Cha und Jonglage zu hören und zu sehen gab, um schließlich ins große Finale einzusteigen. „Americana“ machte den rockigen Anfang, nach dem es dann Schlag auf Schlag ging. Wenn sich vielleicht auf der Bühne nicht viel tat, so wirbelten die ca. 20.000 in front doch beim Tanzen jede Menge Staub auf. Das Ganze gipfelte in einem Massenhüpfen bei „Self Esteem“, mit dem die Amis ihren Besuch im Münsterland nach einer Stunde beendeten. Kleine Anmerkung am Rande: Leider war es den allermeisten Medien nicht gestattet, von diesem Auftritt Fotobeweise zu liefern.

Setlist THE OFFSPRING
You’re Gonna Go Far, Kid
Bad Habit
Come Out And Play (Keep ‚Em Separated)
Hammerhead
Have You Ever
Staring At the Sun
Gone Away (Piano Version)
Kristy, Are You Doing Okay?
Hit That
Gotta get Away
Why Don’t You Get A Job?
Intermission
Americana
All I Want
Pretty Fly (For A White Guy)
(Can’t Get My ) Head Around You
The Kids Aren’t Alright
Self Esteem

DIE TOTEN HOSEN

Headliner am Freitag waren DIE TOTEN HOSEN und der Spruch vom Propheten, der im eigenen Land nichts gilt, traf bei den Düsseldorfern definitiv nicht zu. Auf dem Zeltplatz herrschte vermutlich gähnende Leere, dafür war es auf dem Festivalgelände kuschelig voll geworden, als um 23.30 Uhr „Steh auf“-Gesänge und ein Blitzkrieg-Bop-Intro zu hören waren, während die DTH-Banner rechts und links der Stage hochgezogen wurden. „Bis zum bitteren Ende“ – so standen dort die wohlbekannten Worte geschrieben, denen 95 Minuten beste Unterhaltung mit hohem Wiedererkennungsfaktor und Mitsinggarantie folgten. Von einem bitteren Ende konnte also in diesem Fall gar keine Rede sein. Mal ganz davon abgesehen, dass Campino & Co. auch allerlei technische Spielereien mitgebracht hatten, die für die passende visuelle Untermalung der Lieder sorgten. Zu Beginn waren dies die Kopfhörer-Totenköpfe, die auf den Leinwänden erschienen, bevor das Bühnengeschehen in Wärmekamera-Optik auf den Monitoren übertragen wurde und der gesamte Flugplatz unter „Strom“ stand. Es reihte sich Hit an Hit – unterbrochen von Campinos Erzählungen oder auch mal einer Pause, um den Leuten im Gedränge der ersten Reihen Gelegenheit zu geben, wieder auf die Beine zu kommen. Zum „Auswärtsspiel“ wurden ganz in Fußballmanier zahlreiche Fahnen in der Menge geschwenkt, die auch später noch zum Einsatz kommen sollten. Zuvor erfuhren wir allerdings, dass Campino ausgerechnet hier seinen Wehrdienst abgeleistet hatte, bevor er endlich als Kriegsdienstverweigerer anerkannt wurde. Patronenhülsen sammeln stand damals auf seinem Programm, Anno 2009 erinnerte er sich wohl immer noch ungern an diese Episode seines Lebens, das immerhin schon seit 27 Jahren mit den TOTEN HOSEN verbunden ist. „Madelaine (aus Lüdenscheid)“ wurde mit „Nazis raus“-Sprechchören beantwortet, was der blonde Fronter wohlwollend zur Kenntnis nahm und gleich einmal auf eine Anti-Rechts-Demo hinwies, die in Kürze stattfinden sollte. Neben allem politischen Engagement zeigten sich die HOSEN fanverbunden und gratulierten kurz vor Mitternacht einem gewissen Tim zu seinem bevorstehendem Geburtstag und widmeten ihm das DILLINGER Cover „Cokane In My Brain“, bevor das Auditorium „Happy Birthday“ anstimmte. Auch wenn das folgende „Wünsch dir was“ lauter mitgesungen wurde, dürfte dieses Erlebnis dem guten Tim in bester Erinnerung bleiben. Ähnlich sollte es auch Kai aus Köln gehen, der bei „Paradies“ seine Textsicherheit und sein Sangestalent demonstrieren durfte. Beides war nicht wirklich top, aber darüber sah Campino großzügig hinweg, genauso wie über das 1.FC-Köln-Trikot, in dem sich besagter Kai auf die Bühne getraut hatte. Diesem Fußballverein, mit dessen Heimatstadt anscheinend jeden Düsseldorfer eine ausgeprägte Hassliebe verbindet, wurde sogleich auch „Steh auf, wenn du am Boden bist“ verehrt. Zuvor gab es jedoch noch einen Auftritt von Nopper aus Berlin, der als amtierender Nasenflöten-Weltmeister ein entsprechendes Solo bei „Sascha… ein aufrechter Deutscher“ ablieferte. Die „klassische“ HOSEN-Mucke kam natürlich auch nicht zu kurz. Es wurde kräftig mitgesungen und natürlich auch ausgiebig getanzt, so dass es blitzschnell auf die 1 Uhr zuging und es Zeit wurde für „Schönen Gruß, auf Wiederseh’n“. Glücklicherweise war damit noch nicht das endgültige Finale besiegelt, denn Campino hatte noch einige Wahlkampf- und Erziehungstipps auf Lager. Also bekamen die „Bayern“ noch ihr Fett weg, „10 kleine Jägermeister“ erlebten ihr Waterloo und zu DER Fußi-Hymne „You’ll Never Walk Alone“ wurden erneut Fahnen geschwenkt und ein tausendfacher Chor angestimmt.

Setlist DIE TOTEN HOSEN
Strom
Du lebst nur einmal (vorher)
Opel-Gang
Innen alles neu
Auswärtsspiel
Madelaine (aus Lüdenscheid)
Alles was war
Cokane In My Brain (DILLINGER Cover)
Wünsch dir was
Hang On Sloopy (THE MCCOYS Cover)
Sascha…ein aufrechter Deutscher
Liebeslied
Alles aus Liebe
Paradies
Steh auf, wenn du am Boden bist
Pushed Again
.Hier kommt Alex
Schönen Gruß, auf Wiederseh’n
I Fought The Law (THE CLASH Cover)
Schön sein
Freunde

Bayern
Zehn kleine Jägermeister
You’ll Never Walk Alone (GERRY & THE PACEMAKERS Cover)

Auf diese Weise ging der erste AREA 4 Tag zumindest für mich entspannt zu Ende. Viele andere werden sich noch auf den Weg zum Discozelt gemacht oder ihre Alkoholvorräte auf dem Campingplatz kontrolliert haben. Mich zog es derweil nach Hause, da ich am nächsten Tag noch als Gratulant am heimischen Standesamt erwartet wurde.

Copyright Fotos: Karsten Thurau/ Dani Vorndran

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