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BLACKFIELD FESTIVAL 2009 – TAG 1

Ort: Gelsenkirchen - Amphitheater

Datum: 20.06.2009

An diesem Samstag sollte nun das zweite große Blackfield Festival im Nordsternpark Gelsenkirchen stattfinden. Lange Menschenschlangen hatten sich trotz der frühen Uhrzeit vor den Bändchenkassen eingefunden und warteten auf Einlass. Beim Warten begann es auch noch zu regnen, was kein gutes Zeichen für das Festival-Wochenende war. Kurze Zeit später hörte man, dass der erste Act des Tages KLOQ schon begonnen hatte. Nachdem wir endlich unser Bändchen hatten, ließ auch der Regen nach und der zwischenzeitlich aufgekommene Unmut verschwand spätestens beim wunderschönen Blick auf die Freilichtbühne des Amphi-Theaters, direkt am Rhein-Herne-Kanal. Schnell begaben wir uns die vielen Stufen hinunter zur Bühne um noch ein paar Songs der Engländer zu erwischen. Mastermind der Band Oz Morsley stand hinter dem Synthesizer und neben Livedrummer und Gitarrist war auch Sänger Greg Cumbers wieder mit von der Partie, der mit seinen Bewegungen, Shouts und Sonnenbrille immer mehr an Douglas McCarthy von NITZER EBB erinnert. Die Newcomer des Jahres 2008 spielten Songs vom Debüt-Album „Move Forward“ und konnten mit EMB-Krachern wie „Push it“ oder dem elektropoppigen „Connecting“ begeistern. So war der Platz direkt vor der Bühne gut gefüllt, viele beobachteten gespannt das quirlige Treiben und ließen sich auf das Festival-Wochenende einstimmen.

Auch immer lobend in aller Munde ist die nachfolgende Band STAUBKIND, die in diesem Jahr ihr 5-jähriges Bandbestehen feiern. Sänger Louis Manke (TERMINAL CHOICE) und seine Kollegen Rico Meerheim (Gitarre), Friedemann „Friedel“ Mäthger (Schlagzeug) und Sebastian „Bassty“ Scheibe (E-Bass) kamen ganz schick in weißen Hemden, schwarzen Hosen und teilweise Krawatten auf die Bühne und begannen mit ihrem Elektro-Gitarrensound und dem Song „Halt mich“. Besonders Louis gefühlvoller Gesang und seine fesselnde Ausstrahlung beeindruckten mich, aber auch die deutschsprachigen eingängigen Songs, die ich teilweise zum ersten Mal hörte, gingen angenehm ins Ohr. Die Fans in den ersten Reihen schienen jede Textzeile zu kennen und gingen ordentlich mit. So wurden die Arme bei „Viel mehr“ auf Anfrage hoch gestreckt und im Takt geschwungen. Etwas beschaulicher wurde es dann mit dem „Schlaflied“, bei dem man einfach nur genießen konnte. Wieder energiegeladener kam „Erinnerung“ vom zweiten Album „Zu weit“ daher und wieder animierte Louis gerade die hinteren Reihen zum Mitmachen. In den vorderen klappte das bereits ohne Probleme.
„Mein Herz“ beendete den 45minütigen Auftritt, der dem Applaus nach nicht nur mich positiv überraschte.

Setlist STAUBKIND
Intro
Halt mich
Königin
Viel mehr
Dein Engel
Zu weit
Schlaflied
Erinnerung
Ein Traum
Mein Herz

Auf DESTROID freute ich mich an diesem Nachmittag ganz besonders und auch darauf, dass es jetzt wieder etwas elektronischer zugehen würde. Produzent, Remixer und Bandkopf Daniel Myer (HAUJOBB, ARCHITECT) kam dieses Mal mit seinem Live-Musiker Ribi auf die Bühne, da Bandkollege Sebi aufgrund eines ausgefallenen Zuges leider nicht dabei sein konnte. Songs wie „Soul Asylum“ oder „Judgement Throne“ vom aktuellen Album „Loudspeaker“ ließen es richtig krachen und sorgten für Bewegung auf dem Platz vor der Bühne. Unterhaltsame, tanzbare Stücke, die stilistisch in Richtung Future-Pop, Elektro und EBM einzusortieren sind, sorgten für Abwechslung und immer wenn Daniel die Drums bediente, gab es lautes Gejubel und Gekreische. Aber auch balladeske Stücke wie „Let me Leave“ meistere Daniel gekonnt. Vom Debüt „Future Prophecies“ folgte abschließend der Song „Bonewhite Light“, der mit treibenden und mit härteren Klängen für ausgelassene, tanzende Zuschauer sorgte.

Setlist DESTROID
Soul Asylum
Bird of Prey
Revolution
Judgement Throne
Friend or Foe (The Betrayal)
Ruins
Let Me Leave (Calm Version)
Mourn
Run and Hide
Bonewhite Light

Zwischenzeitlich schien die Sonne am knallblauen Himmel und es wurde ganz schön heiß, aber immerhin besser als Regen. So genossen wir in den Pausen die vielen gemütlichen Sitzplätze des Amphi-Theaters. Voll im Zeitplan kündigte Moderator des Festivals Jens (X-DIVIDE) den nächsten Act des Tages FETISCH:MENSCH an. Oswald Henkes (GOETHES ERBEN, HENKE) Projekt besteht zusätzlich aus Tim Hofmann (E-Gitarre), Jochen Schoberth (E-Gitarre) und Dirk Töppe (Schlagzeug). Die Band veröffentlicht keine Tonträger, sondern möchte darauf aufmerksam machen, dass Musik beliebig kopierbar geworden ist. Nur als Download ist das einzige Album „Manchmal“ im Netz erhältlich und aus diesem hörten und sahen wir in gewohnt extrovertierter, und teilweise manisch wirkender Art-Henkes Songs wie „Kinderherzen“, „Sonnenkinder“ oder „Narbengarten“. Mich konnte der wirr und abgedrehte Herr Henke auf seiner Kiste nicht wirklich überzeugen, aber andere standen fasziniert vor der Bühne und ließen die Musik und Performance auf sich wirken. Im Anschluss an den Auftritt ließ sich Oswald ohne große Umschweife im Publikum sehen und gab sich auch außerhalb der offiziellen Autogrammstunde sehr fannah.
(Cath)

Für mich sollte der Festivaltag mit END OF GREEN starten, die mehr als pünktlich ihr Set begannen, während ich mich erst einmal orientieren und häuslich niederlassen musste. Mit drei Gitarren, Bass und Drums waren die Stuttgarter eindeutig die rockigste Formation des Tages und so nutze wohl der ein oder andere Elektrolurch die Zeit für lukullische oder hygienische Grenzerfahrungen außerhalb des schwarzen Runds und machte Platz für all diejenigen, die schon nachmittags ihre Matte schwingen lassen wollten. Und natürlich konnte das Stuttgarter Quintett auf ihre Fanbase setzen und schrubbte sich eine gute Dreiviertelstunde auf ihren Instrumenten den Wolf zu älteren und frischeren Songs. Dominierend dabei das 2008er Album „The sick’s sense“ vertreten u.a. durch „Killhoney“, „Hunter“ oder das getragenere „Sunday mourning“, bei dem sich Sänger Michelle Darkness, der ja sonst durch sein erdiges, dunkles Timbre zu bestechen weiß, auch mal an ein paar hohe Töne wagt. Außer einem „Wunderschön heute hier“ und einer Gratulation an einen 45-jährigen Klaus hielt sich Michelle mit Ansagen zurück und ließ mit seinen Mitstreitern alleine den Dark Rock für sich sprechen. Da durften ältere Stücke wie „Sick one“, „Drink myself to sleep“ oder „She’s wild“ natürlich nicht fehlen und wurden mit entsprechender Bewegungsfreude vom Publikum goutiert. Derweil die Sonne über Gelsenkirchen schien, konnte man sich mit Titel Nr. 11 „Death in veins“ die letzten Schuppen aus dem Haar schütteln. Ein solider Gig, in düsterer Clubatmosphäre funzt es aber wahrscheinlich noch besser.
(CS)

Tanzen, Feiern und Spaß haben verbinde ich mit dem Ruhrpott-Trio ROTERSAND, die mit ihrem Auftritt ein echtes Heimspiel hinlegten, denn Sänger Rasc, DJ Krischan Wesenberg und Gun (Keyboard und Gitarre) stammen direkt aus Gelsenkirchen. Der erste Tanzflächenknaller „Electronic World Transmission” und die imposante Erscheinung Rascs ließen den Funken zum Publikum direkt überspringen. Seit dem Jahre 2003 konnten die Drei einen Erfolg nach dem anderen verbuchen und sind noch längst nicht am Ende. So folgten mit „Almost Violent“ technoide Klänge und immer mehr Menschen versammelten sich tanzend vor der Bühne. Charmant und mit lustigen Ansagen, wie der Spruch „Er sei mal als Kind in den Kanal gefallen“, kamen beim Publikum an. Die anschließende Tanzkontrolle, bei der er über die Brüstung kletterte und sich im weiten Rund bewegte, war ebenfalls wieder Teil der Show. Nach „Lost“ und „Dare to Live“ folgte dann auch ein ganz neuer Song namens „First Time“, der auf dem kommenden Album im Oktober enthalten sein wird. Hymnisch und verträumt schloss sich die letzte Singleauskopplung „I cry“ an und dann endlich konnten wir wieder mit erhobenen Fäusten angefeuert von allen drei Bandmitgliedern zu „Exterminate Annihilate Destroy“ abfeiern. Auch Krischan und Gun kamen zu Rasc vorne an die Bühne und mit lauten „Destroy“-Rufen zeigten sie gemeinschaftlich auf das Publikum. Die Stimmung kochte und das blieb auch bis zum Ende des Auftritts so, denn der letzte Song „Undone“ holte nochmal alles aus uns raus. Zusammen sangen wir „Everybody need somebody…“ und hüpften dabei. Sogar Zugabe-Rufe folgten nach Abgang der Band und der Auftritt stellte ohne Zweifel den ersten Höhepunkt des Festivaltages dar.

Setlist ROTERSAND
Electronic World Transmission
Almost Violent
Lost
Dare to live
First Time
I cry
Exterminate Annihilate Destroy
Undone

Wieder rockiger sollte es nun mit ZERAPHINE aus Berlin zugehen, die ich eine Woche zuvor schon auf dem Zita-Rock-Festival gesehen hatte. Sven Friedrich (DREADFUL SHADOWS, SOLAR FAKE), die Gitarristen Norman und Manuel, sowie Bassist Michael und Schlagzeuger Marcellus begannen mit „Die Macht in Dir“. Der Auftritt an diesem Tag war wieder gewohnt solide mit kurzzeitigen technischen Problemen beim neuen Song „I will be there“. Die Stimmung schien etwas gesetzter und ruhiger zu sein, denn die meisten Anwesenden beobachteten und lauschten den gefühlvollen Klängen. Auch hier stellte sich „Be my rain“ als absoluter Kultsong der Berliner heraus. Die wunderschöne Lichtshow in hauptsächlich grüner Farbe unterstrich besonders die Balladen „Ohne Dich“ und „Licht“. Gitarrenlastiger und kraftvoll wurde der Auftritt, wie in der Woche zuvor mit „Die Wirklichkeit“ beendet.

Setlist ZERAPHINE
Intro + Die Macht in Dir
No more doubts
Licht
Be my rain
I will be there
I´ll follow you
Still
Inside your Arms
Louisa
Ohne Dich
Die Wirklichkeit

Erneut wechselte das Publikum und der Altersdurchschnitt vor der Bühne stieg merklich an. Kein Wunder, denn die nachfolgende Elektro-Legende PROJECT PITCHFORK beeinflusst seit mehr als 15 Jahren die Szene. Wieder fast bis zur Unkenntlichkeit geschminkt und mit Mehl bestäubten Klamotten betraten Peter Spilles (SANTA HATES YOU, IMATEM), Dirk Scheuber (Keyboard), Jürgen Jansen (Keyboard), Achim Färber (Schlagzeug) und Carsten Klatte (Gitarre) die Bühne. Das Set war identisch mit dem in Berlin auf dem Zita-Rock-Festival gespielten Stücken und so machte „If I could“ den Anfang, gefolgt vom durchdringenden „God Wrote“, welches zu meinen absoluten Favoriten gehört. Peter stampfte über die Bühne und schien sichtlich gut drauf und fit zu sein. Aufällig war, dass mehr Klassiker als neue Songs gespielt wurden. So hat es gerade mal ein Titel vom neuen Album „Dream, Tiresias!“ in die Setlist geschafft. Jedenfalls ging man damit auf Nummer sicher und spielte einen Kracher nach dem anderen. Mit dem Ergebnis: Ein mitgehendes Publikum, welches seine heiß geliebten Kultsongs wie „Alpha Omega“ oder „Existence“ feierte. Sehr witzig war auch, dass die Hamburger den Slip, den sie am letzten Wochenende in Berlin auf die Bühne geschmissen bekamen, an diesem Tag in Gelsenkirchen dabei hatten. Peter kippte etwas Mineralwasser drüber und meinte, dass sie gerne alles nehmen, auch Männerunterwäsche. Damit hatten sie die Lacher auf ihrer Seite. Der nächste Witz folgte aber sogleich, als man das Stück „Timekiller“ ankündigte und sich über die Größe von Steve Naghavi (AND ONE) lustig machte. Dann wurde aus vollem Hals mitgesungen und leider ging der mitreißende Auftritt mit „Rescue“ schweißtreibend zu Ende.

Setlist PROJECT PITCHFORK
If I could
God wrote
Requiem
Revolution Now
Carrion
Alpha Omega
En Garde
Existence
Timekiller
Conjure
Rescue

Während der Umbaupause konnte man schon die geplante Überraschung der nun folgenden Band DIARY OF DREAMS erahnen, denn es wurden zwei Keyboards aufgebaut und bekanntlich übernimmt Daniel Myer, der vor wenigen Stunden noch mit seinem Projekt DESTROID auf der Bühne stand, ab und an die Aufgabe des Keyboarders. Diesmal moderierte nicht Jens die Band an, sondern kein Geringerer als Ronan Harris von VNV NATION, die an diesem Abend Headliner sein sollten. Ronan informierte die Zuschauer über die langjährige Freundschaft und erklärte DIARY OF DREAMS zu einer seiner Lieblingsbands. Endlich kamen Daniel Myer, Torben Wendt (DIORAMA), Gaun:A, D.N.S. und Adrian auf die Bühne. Nach dem neuen Stück „The Wedding“ reihte sich das allseits bekannte „Chemicals“ ein. Von den Rängen des Amphi-Theaters hatte man einen wunderschönen Blick auf die Bühne, die in verschiedenfarbiges Licht und Nebel gehüllt wurde. An beiden Seiten konnte man auf den Kanal blicken und ab und an fuhren Schiffe vorbei. Mit zwei weiteren Songs vom aktuellen Album „If“ mit den Namen „The Chain“ und „King of Nowhere“ konnte die Band eine tolle Atmosphäre zaubern, die allerdings mit dem nicht mehr wegzudenkenden „Traumtänzer“ noch gesteigert wurde. Es folgte ein weitere Überraschung, denn zu den beiden Tracks „Butterfly:Dance“ und „The Curse“ kam Torben nach vorne auf die Bühne, um sich gemeinsam mit Adrian eine explosive Gesangsschlacht zu liefern. Wie schon bei einigen Konzerten der letzten Weihnachtsfestivals fesselte das Duett durch die grandiose und harmonische Ausstrahlung beider Künstler. Mit dem letzten Song „Kindrom“ und dem gemeinsamen „Down, down“-Gesinge wurde ein weiterer stimmungsvoller Festival-Auftritt der Ausnahmeformation beendet und Platz für den Headliner des Abends gemacht.

Setlist DIARY OF DREAMS
Intro
The Wedding
Chemicals
The Chain
King of Nowhere
Traumtänzer
Butterfly:Dance
The Curse
The Plague
Kindrom

Als Reaktion auf Ronans Ansage moderierte nun Adrian Hates (DIARY OF DREAMS) den Headliner an. An den Keyboards unterstützten heute rechts André und links Vasi Vallis (FROZEN PLASMA, REAPER) die beiden Haupt Protagonisten. Zum Intro „Pro Victoria“ vom brandneuen Album „Of Faith, Power & Glory“, welches einen Tag zuvor erschienen war, kam Ronan auf die Bühne und die schöne Lichtshow begeisterte das Publikum, welches die Band mit erhobenen Armen begrüßte. Es wurde bereits dunkel und der Anblick des mit ca. 6.000 Menschen gefüllten Theaters verursachte bei mir eine dicke Gänsehaut. Der Klassiker „Honour 2003“ und Ronans Animationskünste trieben die Massen zum Tanzen und Mitmachen an. Dann folgte mit„Sentinel“ ein neues Stück. Dazu gab es auf der riesigen Leinwand gelungene Videoprojektionen und den ganzen Auftritt über eine beeindruckende Lichtshow. Weitere neue Songs im Set waren „Tomorrow never comes“ und „The Great Divide“, welche typisch VNV klingen. Bei den älteren Stücken wie „Further“, „Chrome“ oder „Homeward“ bebte das Amphi-Theater förmlich. Sogar die Leute auf den Rängen standen und machten mit. Bei „Illusion“ oder dem Abschlusssong „Beloved“ kam man aus der Gänsehaut gar nicht wieder raus. Sehr beeindruckend, wie die Massen mitsangen. Auch Ronan war überwältigt und äußerte seine Bewunderung mehrmals lauthals. Vor der einzigen Zugabe „Perpetual“ wurden das neue Album und die kommende Tour angekündigt und gemeinsam schrien wir für die Nordamerika-Tour ein lautes „Hallo Amerika“ in eine Videokamera. Das obligatorische „Düpdedüp“-Gesinge bei „Perpetual“ durfte auch nicht fehlen und noch einige Minuten nach Ende des Tracks ließen sich VNV NATION von ihren Fans feiern. Obwohl ich schon einige Konzerte der Band gesehen habe, ist dieses das mit Abstand Beste gewesen, was auch an der stimmungsvollen Umgebung und natürlich den Zuschauern lag.

Setlist VNV NATION
Pro Victoria
Honour 2003
Sentinel
Epicentre
Nemesis
Further
Homeward
Chrome
The Great Divide
Illusion
Precipice
Legion
Tomorrow never comes
Beloved

Perpetual

Copyright Fotos: Cathie Niemann

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