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CROSSFAITH – THE ONE HUNDRED

Ort: Hamburg - Logo

Datum: 01.03.2016

Die japanische Band CROSSFAITH startete ihre Deutschland-Tour in Hamburg und als Support hatte man THE ONE HUNDRED dabei. Im kleinen Logo waren binnen kürzester Zeit die ersten beiden Reihen dicht von jungen Mädchen bevölkert. Ihre pinken, roten und blaugefärbten Haare brachten Farbe ins Getümmel. Dahinter sammelte sich die männliche Moshpit-Fraktion. So lauerten die Jugendlichen, je nach Geschlecht, entweder auf ihren Schwarm oder darauf sich im Mosphit auszutoben.

Los ging der Abend wie bereits erwähnt mit der englischen Formation THE ONE HUNDRED, die das erste Mal außerhalb UK auftraten. Mit Bravour haben die Jungs diese Hürde an diesem Abend gemeistert und bereits zum ersten Song gab es eine kleine Wall of Death. THE ONE HUNDRED traten nicht nur das erste Mal in Deutschland auf, sondern hatten auch gleich mal einige gelungene neue Songs wie „Monster“ am Start. Die Band präsentierte eine Mischung aus Metal und Rap. So steuerte Sänger Jacob neben Groals und Shouts auch fette Hip HOP-Passagen bei. Angereichert wird der Sound der „Hundert“ mit Synthies und einem fetten Gitarrenbrett. Mit gemeinsamen Singen zu „Downfall“ endete der Auftritt und die Besucher konnten sich von der Action erholen, denn die Briten quetschten in ihr 30 minütiges Set alles rein, was ging: von Wall of Death über Moshpit-Tobereien bis hin zum Jumpen und auf den Boden kniend.

Setlist THE ONE HUNDRED (Ohne Gewähr)
Intro (Kingsmen)
Tale Of Two Cities
Monster
Disengage
NO FKX
Breed
Retreat Retreat
Downfall

Während der Umbauphase stimmten sich die ersten Reihen zu einem Mix von DJ Tamano ein, der währenddessen auf der Bühne seinen Platz in Augenschein nahm und den Abstand von Mikro zum Computer und den Synthesizer überprüfte, wie auch die korrekte Position seines Pultes. Kurz danach war der Schlagzeuger Amano an der Reihe und er lieferte keinen 08/15 Soundcheck ab, sondern legte ein gepflegtes Solo hin, welches von den Wartenden mit Applaus gewürdigt wurde. Aus der ersten Reihe gab es einen entzückten Aufschrei, als Takemura zum Gitarrensoundscheck die Bühne betrat. Nach dem Umbau der Bühne wirkte diese nun doch erstaunlich groß, dennoch war den Fans klar, dass der Platz für den Bewegungsdrang der fünf Japaner von CROSSFAITH niemals ausreichen würde.

Mit einem Countdown startete die Xeno-Show und innerhalb kürzester Zeit flogen in den ersten Reihen die bunten Mähnen zu dem Trancecore der japanischen Band. Der Moshpit tobte und bereits nach „Ghost in The Mirror“ war das Shirt von Sänger Koie durchgeschwitzt. Dafür bedankte er sich beim Publikum, welchem auch der Schweiß in Strömen herunterlief und das Logo in eine feuchte Höhle verwandelte. Ungeachtet dessen sprangen Fans und Band gemeinsam weiter durch den Abend und der erste Crowdsurferversuch tauchte auf. Zu „Wildfire“ gab es in Anlehnung an SKINDRED den Helicopter (Shirt über dem Kopf wirbeln), welcher jedoch keine Abkühlung brachte, sondern nur entblößte Körper.

DJ Tamano wirbelt hin – und wieder von seinem Synthieset aus nach vorne ans Publikum. Bassist Ikegawa stemmte seine Hände gegen Decke des Logo um Raum zu gewinnen und Koie sprang unermüdlich auf seinem Podest. Zu „Paint it Black“ gab es eine Mini -Wall of death so gut es im kleinen knackigen Logo ging. Jubel brach zu „Photosphere“ aus, gefolgt von Mitklatschen und einem erneuten Austoben im Moshpit. Etwas Wasser wurde ans Publikum verteilt und weiter ging es mit „Devil’s Party“, bei dem die Anwesenden besessen feierten. Vorne ging die Post ab und ein Crowdsurfer schaffte es dieses Mal verhältnismäßig lange auf der Menschenmenge zu surfen. Mit Mittelfinger und Wall of Death gab es „Countdown To Hell“ als letzten Song.

Es folgte ein Zugaben-Vorspiel, das in einem fetten Drumsolo von Amano gipfelte. Die Band verteilte Kurze an die erste Reihe, ohne Rücksicht auf das Alter und „Omen“ lud zum Mitsingen ein. Im Anschluss wurde zu „Monolith“ ein letztes Mal die Sau rausgelassen. Leider blieb „Jägerbomb“ als ersehnte Zugabe an diesem Abend aus, aber CROSSFAITH versprachen, den Song das nächste Mal zu spielen. Wir sehen uns also alle wieder!

Setlist CROSSFAITH
System (Intro)
Xeno
Raise Your Voice
Ghost In The Mirror
Eclipse Se
Eclipse
Wildfire
Paint it Black
Photosphere
Devil ’s Party
Countdown To Hell

DrumSolo
Omen
Monolith

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