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DARK AREA FESTIVAL 2008

Ort: Kassel - Nachthallen

Datum: 02.10.2008

Nachdem wir im Vorjahr bereits sehr gute Erfahrungen mit dem Dark Area Festival gemacht hatten, führte uns der Weg auch 2008 wieder Richtung Kassel, um gebührend in den Tag der Deutschen Einheit hineinzufeiern. Dass sich die Besucherzahl bei dem starken Line Up noch einmal erhöhen würde, war anzunehmen und so tummelte sich gegen 20 Uhr dann auch bereits eine stattliche Anzahl schwarzer Gestalten vor und in den Nachthallen. Sehen und gesehen werden war an diesem Donnerstag Abend scheinbar das Motto vieler Anwesender, dabei wurde überwiegend junges Volk gesichtet, so manch einer hatte aber auch gleich seine Eltern mitgebracht. Die Gothic Family geht in die 2te Generation…

ROZENCRANTZ

Als Opener agierten die Osnabrücker ROZENCRANTZ bzw. hatten agiert, denn leider enterten wir kurz nach deren Abgang die Mainhall, in welche die etwas sagen wir mainstreamigeren Bands gebucht worden waren. Zumindest eine Setlist zeugte noch von der Performance der Kramm-Schützlinge, die wir hier – natürlich – ohne Gewähr präsentieren können.

Setlist ROZENCRANTZ
Forsaken
Right from the Start
Bound to you
Dissolve
The Price we pay
Skin on Skin
Into my Heart

SAM

Gleich danach ging es den 2ten, deutlich kleineren Konzertraum, in welchem 4 Electro Acts der härteren Gangart für schweißtreibende Action sorgen wollten. Den Anfang machten hier die Lokalmatadoren SAM („Synthetic Adrenaline Music“), genauer gesagt 2 noch recht jung wirkende Herren namens Daniel und Joe, die sich gegenüber an ihren Apparaten positionierten und alsdann mächtig aufdrehten. Kurzerhand verwandelten sich die ersten Reihen in einen brodelnden Tanztempel, die Cyber Jungs und Mädchen überboten sich gegenseitig mit ihren neuesten Moves. Der aktuelle Longplayer hört auf den Namen „Destruction Unit“ und in diesem Falle war das auch das Motto des Abends. Industrial Dancefloor at its best, wobei es im Grunde genommen egal war, welcher Track denn nun gerade lief, versprühen doch die Allermeisten Energie und Verve. Jedenfalls konnte das aggressive Set in Verbindung mit Nebel, Strobos und der Energieleistung der Protagonisten jeden Genrefan zufrieden stellen.

Setlist SAM
Intro
Arm of Justice
Catatonic Dreams
Hard Technology
World of Shit
24 Stunden
Burn
Buzz Chamber
Enemy List
Bull Fucking Shit

SOKO FRIEDHOF

Auf der Mainstage stand also jetzt die SOKO FRIEDHOF um Mastermind David A. Line auf dem Plan und augenscheinlich sollte eine ähnliche Show wie auf dem diesjährigen Amphi geliefert werden, zumindest wies Greta Csatlós (mehr als kurzer) weißer Rock und der darunter hervorblitzende absolut unsexy wirkende Schlüpfer darauf hin. Zur Unterstützung (?) hatte man noch drei Tänzerinnen im Gepäck, die outfittechnisch zeigten, was zur Zeit in der Szene so angesagt ist. Von Lackkorsage über Krankenschwesternoutfit bis hin zum sexy Schulmädchen im Karorock war für jede Männerphantasie etwas dabei. So weit so gut. Bis dahin alles noch irgendwie vertretbar, bis dann die Musik einsetzte und man mit der Show begann. So etwas Belangloses war mir bisher auch noch nicht untergekommen. Bei Songs wie „Ich bin der Müllmann“, „Mein Freund trägt Uniform“ oder „Des Satans liebster Klingelton“ trieb es mir vor lauter Fremdscham die Röte ins Gesicht. Ich hoffe einfach, dass man das nicht wirklich ernst meint und da ein satirischer Unterton mitschwingt (allerdings sollte man auch im parodistischen Feld ein gewisses Maß an Qualität liefern…). Aber von den Texten mal abgesehen, konnte mich auch die Musik nicht wirklich vom Hocker reißen. 08/15 Gotentechno, den man auch schon diverse Male gehört hat und der nichts wirklich neues bot. Sorry, aber das war so gar nicht meins. Immerhin schienen das etliche Zuschauer anders zu sehen als ich, denn die Mainhall war schon recht gut gefüllt und in den ersten Reihen schien man durchaus Spaß an der Performance zu haben. Wir hingegen verabschiedeten uns nach nicht ganz einer halben Stunde, um uns auf der Industrialstage NOISUF-X zu Gemüte zu führen.

NOISUF-X

Diese Idee hatten wohl auch einige andere Menschen, denn als wir die kleinere der beiden Hallen erreichten, war es schon mehr als voll und so blieb mir aufgrund meiner Abneigung gegen zu dicht gedrängte Menschenmengen nichts anderes übrig, als mich im Eingang aufzuhalten und mir das Spektakel aus der Ferne anzuschauen. Bei der nun folgenden Lautstärke wohl nicht unbedingt die schlechteste Idee. Im Bühnenhintergrund gab es, wie auch schon bei SAM, eine Videoleinwand, auf der im Verlaufe der Show diverse Insekten gezeigt wurden. Immerhin konnte ich mir mal ganz genau anschauen, wie eine Raupe einen Halm hochklettert und ich gebe zu, dass ich davon durchaus fasziniert war. Das war dann aber auch schon so ziemlich das einzige, was ich zu sehen bekam, denn wenn kleine Menschen ganz hinten stehen, dann können diese nur von freier Sicht auf die Bühne träumen. Vorne agierten natürlich der sympathisch wirkende Jan (auch X-FUSION) und ein E-Drummer in fast absoluter Dunkelheit (Anm. des etwas größeren Fotographen). Und dann ging es auch schon in die Vollen. Neben altbewährten Clubkrachern wie „Jezebel“, „Tinnitus“ oder „Hit me Hard“ gab es auch vier neue Tracks auf die Ohren und das Publikum feierte sichtlich mit, wurde doch vielerorts ausgiebigst und ausladend getanzt. Ich hingegen wurde immer mehr von heranströmenden Menschen eingekesselt und so beschloss ich, mich lieber ein wenig an die frische Luft zu begeben und mir ein Lungenbrötchen zu gönnen, bevor es auf der Mainstage mit QNTAL weiterging.

Setlist NOISUF-X
Intro
Jezebel
Toccata del Terrore
Neuer Track 1
Tinnitus
My Time
Orgasm
Neuer Track 2
Geh zur Hölle
Neuer Track 3
Hit me Hard

Neuer Track 4

QNTAL

Etwas aus dem musikalischen Rahmen fiel die nun folgende Formation. Nutzen QNTAL zwar auch elektronische Elemente, schwingen diese doch mehr im Hintergrund mit und das Hauptaugenmerk liegt auf sphärischen teils mittelalterlichen Klängen, die mit ungewöhnlichen Instrumenten umgesetzt werden. 1991 von Michael Popp, Sigrid „Syrah“ Hausen und Ernst Horn (DEINE LAKAIEN) gegründet, hat man Anfang des Jahres das sechste Studioalbum veröffentlicht und mit dessen Titeltrack sollte der Auftritt an diesem Abend auch eröffnet werden. Es folgten das bekannte „Palästinalied“ und die beiden Liebeslieder „Dulcis Armor“ und „Departir“ bevor das Programm von Syrah für einen kurzen „Werbeblock“ unterbrochen wurde. So wies sie daraufhin, dass man demnächst auf Tour sei und man sich freuen würde, einige der Besucher auch dort wieder begrüßen zu dürfen. Weiter ging es mit „Ecce Gratum“ und „Entre moi et mon amin“ und an dieser Stelle muss ich mal ein Lob an den Lichttechniker aussprechen, hatte er doch ein absolutes Händchen bei der Lichtauswahl bewiesen, um die Stimmung der Songs richtig gut rüberzubringen. Neben den beiden neuen Songs „Glacies“ und „Sumer“ gab es zum Abschluss mit „Mayden in the moor“ und „Veni“ auch noch zwei ältere Tracks zu hören doch zu diesem Zeitpunkt befanden wir uns schon wieder auf dem Weg durch das Labyrinth der Nachthallen mit Zielort Industrialstage, um dort XOTOX eine (kurze) Aufwartung zu machen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Setlist QNTAL
Translucida
Palästinalied
Dulcis Amor
Departir
Ecce Gratum
Entre moi et mon amin
Glacies
Mayden in the moor
Veni
Sumer

Ad Mortem Festinamus

XOTOX

Aufgrund der Enge und Hitze im Electro Kessel war die Lust, dort aufzulaufen und vielleicht sogar noch Fotobeweise zu liefern, doch arg in den Keller gerutscht. Und so gern ich XOTOX und Andreas, den Mastermind hinter dem Projekt, mag – an diesem Abend schauten wir nur ganz kurz vorbei, um glücklicherweise just in diesem Augenblick mit „Mechanische Unruhe“ einen alten Klassiker zu erleben. Herr Davids und ein Mädel hatten sich mit einem Klinik Mundschutz „bewaffnet“ und 2 mobile „Terminals“ mitgebracht, mit dem sie ihre Industrial Electro Noise Hybriden unters Volk peitschten. Woanders dann gerne wieder mehr, länger, entspannter…

DIARY OF DREAMS

Ein wenig unspektakulärer als auf der vorangegangenen Tour, das heißt ohne schwarze Kutten, starteten DIARY OF DREAMS ihr Set an diesem Abend mit dem Titel „Nekrolog 43“, jeder schon in Position an seinem Instrument. Adrian Hates und Gaun:A standen Gitarre spielend vorne am Bühnenrand, während D.N.S an den Drums und Taste an den Keys im Hintergrund agierten. In jeder Gesangspause konnte man Schreie und Pfiffe des begeisterten Publikums vernehmen, in dem augenscheinlich sehr viele Anhänger der Band in Fanshirts/ Jacken etc. zu erkennen waren. Im Anschluss folgte „The Plague“, ebenfalls vom aktuellen Album. Mit unverkennbarer Mimik und Gestik intonierte Adrian diesen Song, bei dem Gaun:A ihn auch gesanglich unterstützte. Im Publikum wurde getanzt und mitgesungen und heftiger Applaus belohnte das Quartett auf der Bühne. Schon nach den ersten Klängen von „Chemicals“ war den Anwesenden klar, um welchen Klassiker es sich handelte und die begeisterte Menge bewies während des gesamten Songs, auch mit erhobenen Armen Textsicherheit. Immer wieder bedankte sich Adrian gut gelaunt bei allen, zeigte sich voller Spielfreude und die Band in einem harmonischen Miteinander. Nach „UnWanted“ folgte „Butterfly:Dance!“, ein Song für Stimmung im Publikum garantiert, wenn gemeinsam mit erhobenen Händen „Helloooo“ gesungen wird. In grünes Licht und Nebel gehüllt erklang „Hypo)crypticK(al“, ein Stück, welches besonders Adrian offensichtlich viel Freude bereitet und besonders energisch dargeboten wird. Nach dem weiteren schnellen Titel „MenschFeind“ folgte das ruhig beginnende „AmoK“, welches sich aber im Verlauf ebenfalls als sehr tanzbar entpuppt. Erst bei „Traumtänzer“ gab es eine kleine Pause, aber nicht vom Singen, denn das Publikum singt in guter Tradition immer einmal den Refrain alleine und das klappte auch in Kassel recht gut. Doch dann hieß es auch schon wieder Bewegung, denn das mitreißende „Soul Stripper“ lockte auch die letzten Verhaltenen aus der Reserve, während Adrian seinen Zopf in eine wallende Mähne verwandelte und D.N.S sein atemberaubendes und umjubeltes Schlagzeugsolo zum Besten gab. Natürlich durfte auch „The Curse“ an diesem Abend nicht fehlen. Wieder wurde das Publikum in den Song einbezogen, es wurde geklatscht und gesungen und es folgten ungläubige Blicke, als sich nach dessen Ende die Band vor uns verneigte und sich verabschiedete. Zugaberufe wurden laut und schnell kam das Quartett wieder zurück auf die Bühne, um den allerletzten Song „Kindrom“ anzuspielen. Ein letztes Mal hieß es die Arme in die Luft zu strecken und mitzusingen, dann war wirklich Schluss. Ein letzter Applaus begleitete die Band, während sie verschwand und wir waren uns wieder einmal einig, dass Festivalauftritte nur sehr selten an die Intensität und Stimmung eines Clubgigs herankommen.

Setlist DIARY OF DREAMS
Nekrolog 43
The Plague
Chemicals
UnWanted
Butterfly: Dance!
Hypo)crypticK(al
MenschFeind
AmoK
Traumtänzer
Soul Stripper
The Curse

Kindrom

GRENDEL

Headliner des elektronischen Quartetts waren an diesem Abend GRENDEL, die nach meinem Dafürhalten auch gerne auf der großen Bühne hätten stehen dürfen. Dagegen wusste auch Jos nichts einzuwenden, mit dem ich vor seinem Auftritt einen netten Plausch halten konnte. So erklärte er mir, dass er den Wechsel von verzerrten zu eher gebrüllten Vocals bewusst vollzogen habe, um dem allgemeinen Einheitsbrei zu entgehen. Die neue Platte werde Anfang 2009 erscheinen und musikalisch an das Meisterwerk „Harsh Generation“ anschließen, allerdings eben mit der „neuen“ Stimme. Interessant auch, dass er mit seinem Nebenprojekt PREDELLA AVANT nun dem Dark Ambient frönt, ursprünglich kommt man ja eher aus der Neofolk Ecke. Wie beim Amphi auch wurde der Niederländer von 2 Herren im Background und natürlich einigen Projektionen unterstützt. Seinem Bewegungsdrang konnte er aber kaum nachkommen, zumal sich noch ein geltungssüchtiger Cyber Go Go Tänzer auf die Bühne verirrt hatte. Dennoch hatte die schon etwas ausgepowerte Meute sichtlich Spaß an dem tanzbaren Gebräu, welches an diesem Abend im Grunde genommen der softeste Beitrag des auftretenden Kleeblatts war. Mit u.a. „Dirty“, „New Flesh“, “One.Eight.Zero”, “Soilbleed” oder “End of Ages” hatte man genügend Material im Gepäck, um eine Stunde lang vorzüglich zu unterhalten und die Gäste so langsam auf den Discoteil des Abends einzustimmen.

DIE KRUPPS

Weit nach Mitternacht um 1:15 war es Zeit für den Headliner DIE KRUPPS, was mich sehr an das diesjährige Amphi Festival in Köln erinnerte, wo diese auch zu sehr später Stunde nach DIARY OF DREAMS spielten. Allerdings warteten an diesem Abend weit weniger Zuschauer auf die Band, die bereits seit 1980 besteht und seither einen großen Einfluss auf die internationale Elektro- und Industrialszene nahm. Zu den Gründungsmitgliedern Ralf Dörper (Keyboard) und Sänger Jürgen Engler gesellten sich Rüdiger Esch am Bass, Achim Färber am Schlagzeug, Chris Lietz am Keyboard und Marcel Zürcher an der Gitarre. Zum Intro von „Crossfire“, zuckenden Lichtblitzen und Nebelschwaden begann Jürgen Engler seine energetische Show und brüllte die Vocals ins Mikrofon. Immer nah am Publikum und sich stets sich von einer Seite zur anderen bewegend animierte er die Anwesenden zum Mitmachen. Treibend, stampfend und explosiv blieb es auch beim folgenden Stück „Isolation“. Im Publikum kam langsam Bewegung auf und gerade die ersten Reihen streckten immer wieder die Arme in die Höhe, um Jürgens Hand abzuklatschen. Nach den Klassikern folgte mit „5 Millionen“ auch ein neueres Stück, bei dem der Refrain gemeinschaftlich gesungen wurde und viele Hände im Takt mitklatschten. Der EBM-Hit „Germaniac“ vermochte es die Stimmung noch weiter zu steigern und da alle Besucher ausreichend Platz zum Tanzen hatten, konnte man heftige Bewegungen vor der Hauptbühne ausmachen. Einige male holte Jürgen einen Fan auf die Bühne, der mit ihm zusammen sang. Auch Englers imposantes „Stahlofon“ kam hier zum Einsatz, auf das er inbrünstig einschlug. Das mit CLIENT aufgenommene VISAGE-Stück „Der Amboss“ und das PROPAGANDA-Cover „Dr. Mabuse“ in spezieller Version ergänzten die Setlist, die keine Wünsche offen ließ. Noch immer waren die Musiker nicht müde und trieben die Besucher aller Altersgruppen mit ihrem harten und druckvollen Sound an. Das Finale bildeten absolute Kulthits, wo fast jeder im Saal, zumindest den Refrain mitsingen konnte. Dazu gehörten „Metal Machine Music“, wo nochmals das blitzende „Stahlofon“ zum Einsatz kam und die unverkennbaren Klassiker „To the Hilt“ und „Fatherland“, die zum Stimmungshöhepunkt führten. So war es auch kein Wunder, dass nach kurzer Zeit noch eine Zugabe gewährt wurde. Diese bestand aus „Machineries of Joy“, wo laute „Arbeit, Lohn …-Rufe“ zu hören waren und dem explosiven, metallischem „Bloodsuckers“, welches das Ende der Show einläutete. Jedoch schafften es DIE KRUPPS an diesem Abend wieder einmal mehr, mit einer Vielzahl ihrer Hits und einer genialen, mitreißenden und energetischen Show, ihren Kultstatus zu festigen.

Setlist DIE KRUPPS
Crossfire
Isolation
The Great Divide
5 Millionen
Germaniac
Der Amboss
Dr. Mabuse
Zwei Herzen, ein Rhythmus
Tod und Teufel
Alive
Dawning of Doom
High Tech, Low Life
Metal Machine Music
To the Hilt
Fatherland

Machineries of Joy
Bloodsuckers

Copyright Fotos: Karsten Thurau

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