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DEICHBRAND FESTIVAL 2009 – TAG 3

Ort: Cuxhaven - Seeflughafen

Datum: 19.07.2009

Der Sonntag begrüsste uns mit heiter-unschuldigen Wolken und nach der ganzen Auscheckerei im Hotel war wiederum Zeit, ein wenig durch den Hafen zu flanieren. Das Wetter zeigte sich von einer sehr ordentlichen Seite, so konnten wir auch unser Mittagessen (Pasta!) an der frischen Luft einnehmen und wohlgestärkt ein letztes Mal auf das Festivalgelände zurückkehren. Erwartungsgemäß hatte das Zuschaueraufkommen noch einmal richtig angezogen, die Auftritte von MANDO DIAO und den DROPKICK MURPHYS zogen noch einmal mehrere Tausend Tagesbesucher, was bei dem Kartenpreis von 30 (VVK) bzw. 35 Euro (vor Ort) auch kein Wunder war. Da sind die Tickets für Einzelkonzerte zumeist schon teurer. Also ein letztes Mal auf ins musikalische Getümmel…

KARPATENHUND

Unser persönliches Programm startete auf der Water Stage mit den KölnerInnen KARPATENHUND, die ihre Bühne mit gelben Rosen ausstaffiert hatten, sah ein wenig nach der Elfenformation FAUN aus das Ganze. In der Vergangenheit gab es ja auch schon mal eher militaristische Outfits, wie schreibt Wikipedia so schön: „Die Band hat eine etwas eigenwillige Aussendarstellung“. Mittlerweile gibt es mit dem Gitarristen Björn Sonnenberg nur noch einen Quotenmann, wobei man hier und heute von einem Trompeter in Schützenfest-Montur unterstützt wurde. Die Damen hatten sich allesamt in gelbe Kleidchen gesteckt, mit Ausnahme der neuen Schlagzeugerin Saskia von Klitzing, die mir noch als FEHLFARBEN-Drummerin im Gedächtnis geblieben ist. So präsentierte man die bisherigen Singles „Ist es das was du wolltest“, „Zusammen verschwinden“ und das von der Serie „Türkisch für Anfänger“ bekannte „Gegen den Rest“, ohne dass die Massen nun allzusehr in Rage geraten wären. Viele hatten es sich auf dem Grün gemütlich gemacht und lauschten durchaus wohlwollend dem niedlichen Pop mit lyrischen Widerhaken. Im August werden mit der „Mondo Cane“-EP (eine Anspielung auf einen italienischen Film“klassiker“) und dem neuen Album „Der Name dieser Band ist“ gleich 2 Veröffentlichungen erfolgen, man liess es sich aber nicht nehmen, bereits neues Material zu präsentieren. „Wald“, „Anfang…“ und „Notfalls werde ich für immer warten“ zeigen die Rheinländer in melancholischer Grundstimmung aber musikalisch gut in Form, was auch entsprechend honoriert wurde. Nach einem Loblied auf die allgegenwärtige Organisation „Viva Con Agua“ beschenkte Claire (die auch mal beherzt zum Saxophon griff) die erste Reihe noch mit einer Handvoll gelber Rosen, die den Fotograben den ganzen Tag über „schmücken“ sollten. Nette Band, die noch eher in Clubs punkten sollte.

BOPPIN‘ B

Nun sollte es mit einer Kapelle weitergehen, auf die ich doch recht gespannt war. BOPPIN‘ B aus Aschaffenburg, die es übrigens schon seit 1985 gibt, haben es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, den “richtigen” Rock ´n´Roll zu bewahren und so durfte natürlich ein Kontrabass auf der Bühne nicht fehlen. Interessant noch zu wissen, dass man im Jahre 2005 als Vorband von DICK BRAVE & THE BACKBEATS (aka Sasha) spielte und später dann ein komplettes Album mit SASHA Hits im Rockabilly Stil aufnahm. Und natürlich sollten wir davon auch noch einige Songs zu hören bekommen. Los ging es aber mit „Army of Rock ´n´Roll“ und dem Ausruf „Wir sind die größte Scheißkapelle aller Zeiten“. Dieser Ausspruch sollte dann im Verlaufe des Konzerts auch noch eine größere Rolle spielen. Weiter ging es dann aber erstmal mit „The only way“, bevor es mit dem oben schon erwähnten „Scheißkapelle“ weitergehen konnte. Die Zuschauer wurden dann dazu aufgefordert bei der Frage „Do you feel alright?“ mit einem lautstarken „Scheißkapelle“ zu antworten und so wie es aussah, klappte das auch gleich ganz prima. Ein Album von BOPPIN´ B aus dem Jahre 2000 trägt übrigens denselben Namen. Doch nun folgten erstmal einige Cover Versionen, von denen die Band nicht gerade wenige im Programm hat. Unter anderem auch zwei Stücke von SASHA („Chemical Reaction“ und „If you believe“), aber auch „King of Bongo“ von MANU CHAO wurde verwurstet oder der Punk Hit „Hand in Hand“ von den BEATSTEAKS. Für den Abschluss hatte man sich dann aber noch etwas ganz schickes aufgehoben und so wurde noch „Blitzkrieg Bop“ von den RAMONES angestimmt bei dem das Publikum noch mal richtig abging.

Setlist BOPPIN´ B (ohne Gewähr)
Army of Rock ´n´Roll
The only way
Scheißkapelle
Mädcheninternat
Chemical Reaction
Just Rock ´n´Roll
King of Bongo
If you believe
Hand in Hand
?
Blitzkrieg Bop

SUGARPLUM FAIRY

Wo MANDO DIAO auftritt, kann SUGARPLUM FAIRY nicht weit sein und so war es auch beim Deichbrand 2009. Das Quintett aus Borlänge um die Brüder von MANDOs Gustaf musste bereits relativ früh auf die Bretter, hatte aber vorhersehbarer Weise einen guten Stand bei den Besuchern, insbesondere den Weiblichen. Zwar ist man noch nicht ganz so erfolgreich wie der „grosse Bruder“, doch der Retro Garagen Sound der Nordlichter nimmt auch hierzulande immer mehr Fahrt auf, dazu kommt ein solides Posing der immer noch recht jugendlich wirkenden Musikanten. Kleine Albernheiten wie eine Gesichtsverzierung mittels Schellenkranz sorgten für Auflockerung inmitten der fluffigen Rocktitel, zu denen u.a. „Last Chance“ oder „The Escapologist“ gehörten. Zum guten Schluss spielte man dann auch noch MICHAEL JACKSONs „Heal the World“ an, was dann aber glücklicherweise schnell in den Rausschmeißer „She“ überging. Nicht ganz meine musikalische Welt aber für einen gemütlichen Sonntag Nachmittag durchaus brauchbar.

IGNITE

Nun aber war Schluss mit lustig. Zumindest sollte es das erste Mal an diesem Tag deutlich derber zur Sache gehen, die Amis von IGNITE standen auf der linken Bühne in den Startlöchern. Der sympathische Fronter Zoltan „Zoli“ Téglás und seine Mannen hatten das Ende ihrer Tour vor Augen und der Exil-Ungar entschuldigte sich vorab für seine „schlechte Stimme“. Das wäre aber wohl keinem weiter aufgefallen, wurde doch der ebenso schnelle wie hochmelodische West Coast Sound absolut einwandfrei dargeboten. Die Amis sind erfahrene Live Musiker und wissen genau, wie sie die Massen „anfassen“ müssen, dementsprechend wurde es im Pit nun auch deutlich fetziger. Dazu gab es immer wieder kleine gesellschaftskritische Anmerkungen, über die man geteilter Meinung sein kann, wirkte das Abreißen der „Standardthemen“ doch ein wenig formelhaft. Gegen Nazis, gegen die Massenmedien, gegen Kindesmissbrauch. Explizit wurde auf die Organisation „Children of the Night“ hingewiesen. Meinetwegen, gibt ja schlimmere Dinge, für die man Werbung machen kann und wenn dann das musikalische Programm passt, gibt es eigentlich keinen Anlass zu Kritik. Neben HC-Krachern wie „Fear is our Tradition“, „Hands on Stance“ oder „Live for better Days“ gab es auch eine sehr gelungene Cover Version von U2s „Sunday, Bloody Sunday“ auf die Ohren, wobei dieser Titel inhaltlich zum Glück nicht zur heutigen Veranstaltung passte. Mit einer Ode an PENNYWISE/ RISE AGAINST („Who sold out now“) sowie dem abschließenden „By My Side“ verabschiedete man sich nach einem sehr energiegeladenen Gig von den „härteren“ Fans, die nun ihre Knochen bis zu den DROPKICK MURPHYS wieder ein wenig sortieren konnten.

OLLI SCHULZ

„Hallo, wir sind IN EXTREMO, unser erster Song geht 20 Minuten und heißt „Reise nach Mittelerde“. Feuer Frei!“. So begrüßte uns der begnadete Entertainer OLLI SCHULZ am frühen Abend auf der Water Stage, wenn auch ein paar Minuten vor der auf der Running Order angegebenen Zeit. Aber sowohl Herr Schulz als auch das Publikum schienen damit einverstanden und so wurde den Zuschauern dann etwas mehr als 45 Minuten ein Programm aus Musik und witziger Unterhaltung geboten. Der erste Song des Sets war dann „Das Leben beisst“ und nach demselbigen folgten dann erstmal diverse Geschichten. So käme man gerade aus München und der Tourmanager habe wohl gemeint, dass es überhaupt kein Problem sei, innerhalb kürzester Zeit quer durch Deutschland zu fahren und dann auch noch einen Auftritt zu spielen. Außerdem erzählte uns Olli von auf seiner Hauswand aufgesprühten Sprüchen und leitete somit gleich zu „Ab jetzt tuts nur noch weh“ über. Sozialkritik muss ja auch mal sein und ab sofort dürften wir ihn dann Rio Schulz nennen. Weiter ging es mit „Dann schlägt dein Herz“, bei dem ihm gleich drei Gitarrensaiten rissen. Während das Problem behoben wurde, erzählte er von seiner früheren Leidenschaft zu Heavy Metal Musik (er selber hat eine Zeit lang als Plattenverkäufer gearbeitet) und dass er diese immer gerne laut gehört habe. Klar, dass darauf der Song „Wenn die Musik nicht so laut wär“ folgte. Dort wurde dann auch noch schnell eine kleine Anspielung auf MICHAEL JACKSON eingebaut und auch Fronter Bono von U2 musste dran glauben. Nachdem er uns dann erklärt hatte, dass die deutsche Musik nach seiner ersten Platte erst so richtig populär geworden sei, folgte „Song ohne Grund“, bei dem er zu Beginn erstmal sämtliche Deutschrockbands (unter anderem JULI, SILBERMOND, CHRISTINA STÜRMER und auch POLARKREIS 18 sowie HERBERT GRÖNEMEYER) durch den Kakao zog. Mich amüsierte es in jedem Falle königlich. Zu „Was macht man bloß mit diesem Jungen“ gab es dann natürlich wieder etwas zu erzählen und so kam Herr Schulz auf das BRUCE SPRINGSTEEN Video „Dancing in the dark“ zu sprechen, in dem der Herr mit einem Mädchen tanzt. Und genau das wünschte sich Olli auch. Eine Freiwillige war schnell gefunden, aber es sollte unbedingt spontan aussehen. So gab es dann ein Stichwort und nachdem man kurz noch „Hit the Road Jack“ eingebaut hatte, durfte Birgit dann auf die Bühne und mit OLLI SCHULZ tanzen. Nach dieser netten Einlage ging es weiter mit „Geheimdienst“ und dem schnellsten Countrysong, der je auf Deutsch geschrieben wurde: „Die Ankunft der Marsianer“. TRUCKSTOP wären beim Covern übrigens fast gestorben und MICHAEL JACKSON und JOHNNY CASH hätten diesen Titel sehr gerne gemocht, könnten das aber leider keinem mehr mitteilen, da sie ja nun mal beide tot sind. Witziger Weise spielte er dann „Saunaaufguss Lankwitz“. Witzig deshalb, weil wir genau diesen Titel in der Nacht zuvor noch in einer NDR Show im TV gesehen hatten. Mal abgesehen davon, dass der Text auch humoresl ist und mehr als nur ein Fünkchen Wahrheit enthält. Zum Abschluss gab es dann noch „Ewig leben“ und „So lange einsam” auf die Ohren und damit ging ein launiger Auftritt zu Ende, der meinetwegen auch noch eine Stunde länger hätte dauern können. Und um es mit den Worten von Herrn Schulz in Bezug auf typische Lokalpresse-Berichte abzuschließen: „OLLI SCHULZ zeigte menschliche Schwächen, aber präsentierte sich spielfreudig.“. Und seine Begleitband (HOME OF THE LAME) grinste zudem unentwegt über beide Backen.

Setlist OLLI SCHULZ
Das Leben beisst
Ab jetzt tuts nur noch weh
Dann schlägt dein Herz
Wenn die Music nicht so laut wär
Song ohne Grund
Was macht man bloß mit diesem Jungen
Geheimdienst
Die Ankunft der Marsianer
Saunaaufguss Lankwitz
Ewig leben
So lange einsam

DROPKICK MURPHYS

Von OLLI SCHULZ zu den DROPKICK MURPHYS in nur 15 Minuten respektive 20 Metern, das gibt es auch nur auf dem Deichbrand. Doch so unterschiedlich sind die beiden Acts gar nicht, zumindest was den Unterhaltungswert angeht. Die Truppe aus Boston mit den irischen Wurzeln verfügt über eine große und treue Anhängerschar, allenthalben sah man an diesem Tag entsprechende Shirts auf dem Gelände. Die Security ahnte bereits, was auf sie zukommen würde und verstärkte sich personell entsprechend. Los ging es aber noch ganz harmlos und traditionell mit dem üblichen Intro („The Foggy Dew“) und einer Dudelsackeinlage. Danach brach das Gewitter über Nordholz herein und dieses Mal war es ausschließlisch musikalischer Art. So viel Action im Pit und so viele Crowdsurfer konnten wohl alle anderen Acts zusammen nicht vermelden. Dabei blieb es zumeist spassig, nur sehr wenig verwechselten die Anlage mit einem Truppenübungsplatz und wurden sogleich einer entsprechenden Lehrmaßnahme unterzogen. Die Murphys spielen bekanntermaßen Irish Folk angehauchten Hardcore und benutzen dabei traditionelle Instrumente wie Flöte, Akkordeon oder Mandoline. Im Mittelpunkt stehen aber die Klampfen, die unerbittlich nach vorne drückten. Sänger Al Barr bewies eine Affinität zur deutschen Sprache, konzentrierte sich aber im allgemeinen auf Stücke wie „Far Away Coast“ (vom ersten Album), „Shattered“ oder „Sunshine Highway“. „The Wild Rover“ ist in Deutschland ja von Klaus und Klaus „verschandelt“ worden, alldieweil sangen auch viele im Refrain von der „Nordseeküste“, was dem Unterhaltungswert keinen Abbruch tat. Mit dem „Barroom Hero“ und den „Bastards on Parade“ verabschiedete man sich nach ordentlicher Spielzeit auch schon wieder und so manch einer hatte bereits seinen persönlichen Headliner gesehen. Auch für mich bei meiner ersten Live-Begegnung sehr beeindruckend.

TRASHMONKEYS

Auf der Water Stage hatten sich nun die TRASHMONKEYS eingefunden, die mit ihrem Set zwischen den DROPKICK MURPHYS und MANDO DIAO keinen ganz leichten Stand hatten. Zumal es auch nach wie vor immer noch am nieseln war. Immerhin konnten sie musikalisch schon ein wenig auf die nachfolgenden Schweden einstimmen, klingt die deutsch-britische Formation aus Bremen doch gar nicht so unähnlich. Zum gepfiffenen Intro betraten dann die fünf Herren die Bühne, in weißen Hosen. Dies schien auf diesem Festival neben Gelb irgendwie die vorherrschende Farbe bei den Bühnenoutfits zu sein. Begonnen wurde mit „Favourite Enemy“ vom gleichnamigen Longplayer aus dem Jahre 2006. Weiter ging es mit „Smile“ vom aktuellen Album und dann, kaum war das Lied zu Ende, die Katastrophe. Sämtliche Technik fiel aus und nur noch das Schlagzeug war zu hören. Ein Deja vu ereilte mich. War es nicht letztes Jahr genauso?! Doch zum Glück konnte man das Problem innerhalb weniger Minuten beheben und es konnte weitergehen mit dem rotzigen Rock des Quintetts. Wir hingegen beschlossen uns nicht weiter nass regnen zu lassen und noch schnell etwas zu essen, bevor mit MANDO DIAO der krönende Abschluss und die lange Heimfahrt folgen sollten.

MANDO DIAO

Pünktlich zum Auftritt von MANDO DIAO klarte der Himmel wieder auf und das riesige Backdrop mit Hafenkulisse ließ auf eine recht fulminante Show hoffen. Immerhin hatten die Schweden für ein extrem gesteigertes Zuschaueraufkommen im Gegensatz zu den letzten zwei Tagen gesorgt. So wurde es dann auch richtig voll vor der Bühne und für einen Ochlophobiker (ich hab es auch erst gegoogelt) wie mich, blieb damit nur ein Platz weiter hinten auf dem Festivalgelände übrig. Pünktlich konnte es dann aber losgehen und tosender Applaus brandete auf, als man mit „Sheepdog“ loslegte. Zur Unterstützung waren noch zwei Backgroundsängerinnen mit von der Partie. Weiter ging es mit „You got nothing on me“ und der aktuellen „Mean Street“ aus ihrem Album „Give me Fire“. Die Jungs rockten auf jeden Fall ordentlich und wenngleich ihre Musikrichtung nicht mein absolutes Lieblings Genre ist, mach(t)en MANDO DIAO richtig Spaß und ich höre sie auch gerne zu Hause mal. Es folgten das etwas ruhigere „Never seen the light of day“ sowie „High Heels“, welches mich ziemlich stark an PEGGY LEEs „Fever“ erinnerte. Ich möchte nicht behaupten, dass man da geklaut hat, sondern vermutlich soll es eher eine Hommage sein. Und damit sollte es dann auch beim nächsten Titel weitergehen. „Good Morning Herr Horst“ wurde nämlich mit Beethovens 9. Symphony eingeläutet und die ist vielen vielleicht als zentraler Titel in dem Film „A Clockwork Orange“ von Stanley Kubrick bekannt. Ich muss ja sagen, dass die BEATLES zwar weit weit vor meiner Zeit waren, aber so in etwa würde ich mir einen ihrer damaligen Auftritte vorstellen. Nur mit noch mehr kreischenden und weinenden Mädchen. Wobei ich jetzt natürlich nicht genau sagen kann, wie es bei MANDO DIAO in den ersten Reihen aussah (kreischende und weinende Mädchen – der mitgereiste Fotograph). Es folgten „White Wall“, ein Song mit dem schönen Titel „If I don´t live today, then I might be here tomorrow“, und „Give me fire“, Titelsong des aktuellen Silberlings. Dies war dann aber für uns der Punkt, an dem wir uns auf den Heimweg machten. „Down in the past“ nahmen wir noch schnell mit, dann verließen wir langsam aber sicher das Festivalgelände, um uns auf den Weg Richtung Parkplatz zu machen und von da aus den Heimweg anzutreten. Aus der Ferne bekamen wir dann noch mit, dass unter anderem die Mega Hits „Gloria“ und „Dance with somebody“ angestimmt wurden.

Nach einer langen Fahrt konnten wir dann wieder in unsere heimischen Betten fallen und uns von diesem anstrengenden aber auch tollen Wochenende erholen. Das Wetter hatte sich dieses Jahr gut gehalten, wir haben viele interessante Bands gesehen und jede Menge Eindrücke mitgenommen. Im nächsten Jahr werden wir also ziemlich sicher wieder mit dabei sein, wenn das Deichbrand in die nächste Runde geht. Dann werden hoffentlich auch die kleineren organisatorischen Probleme bei der Bändchenausgabe, den Dixies und der Rückgabe des Müllpfands behoben sein, die aber die Laune der allermeisten Anwesenden nicht trüben konnten. Mal sehen, welche musikalischen Fische nächstes Jahr den Veranstaltern ins Line Up Netz gehen!

Copyright Fotos: Karsten Thurau

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