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E-TROPOLIS 2010

Ort: Berlin - Columbia-Gelände

Datum: 26.06.2010

Ob sich das E-Tropolis Festival nun namentlich an den Klassiker „Metropolis“ von Fritz Lang anlehnt oder doch vom zuerst geplanten Ort Ferropolis (in Gräfenhainichen) inspiriert wurde, bleibt ein Geheimnis des Veranstalters. Fakt ist, dass auch das zwischenzeitliche Heim, die Zitadelle Spandau kurzfristig als Veranstaltungsstätte ausfiel und so machte man sich auf zum Columbiadamm, an dem die C-Halle und der C-Club liegen (ehemals Columbia-Halle und Columbia Club). Die unmittelbare Nähe des geschichtsträchtigen Flughafen Tempelhofs mit seinen imposanten Bauten bildete eine perfekte Kulisse. Nach einem kühlen Alster im nahegelegenen Kreuzberger Bergmannstraßenkiez freute man sich auf das angekündigte Line-Up, welches einen ereignisreichen Tag versprach. Überraschender Weise war das Gelände schon vor Beginn des ersten Acts gut gefüllt, Electroheads aus Nah und Fern tummelten sich auf dem Innenhof und nachdem eine weitere Erfrischung eingenommen wurde, ging es pünktlich los.

PATENBRIGADE:WOLFF

Als Gesamtkunstwerk wie eh und je präsentierte sich die PATENBRIGADE:WOLFF (P:W). Die vorher an Fans verschickte Mail, dass man als umgekehrter Headliner das E-Tropolis eröffnen würde, war gewohnt witzig und auch nicht zuviel versprochen. Das Berliner Elektroprojekt ist ja mittlerweile über die Stadtgrenzen hinaus für seine aufwendigen Shows bekannt und die schon zu gut 2/3 gefüllte C-Halle ließ sich am frühen Nachtmittag zum mitwippen animieren. Die Brigadisten Wolf und Murdock hatten neben zwei weiteren Keyboardern natürlich die charmante Antje Dieckmann und den von SERO OVERDOSE bekannten André Hartung im Gepäck. Insbesondere die beiden letztgenannten sorgten schon auf dem letzten P:W-Album „Baustoff“ für Furore. Auf der Bühne war also einiges los und es wurde bekannterweise viel Baustellenatmosphäre geboten. P:W lieferten ein anspruchvolles Elektroset ab, welches mit vielen alten Klassikern aufwartete und bewiesen insbesondere mit der Bühnenshow absolute Headlinerqualitäten. Für meinen Geschmack war das neue Album im Set allerdings etwas unterrepräsentiert. Schade, dass die Videowand schon zu Beginn des Auftritts ausfiel. Wer die Chance hat P:W mal live zu erleben, sollte diese unbedingt ergreifen.

Setlist PATENBRIGADE:WOLFF
Stalinallee
Vorsicht! Feind hört mit!
Gefahrstoffe
Popmusik für Rohrleger
Schusswechsel
Ostberliner Bauarbeiter
Abrissbude

KMFDM

Pünktlich wie im Programm versprochen, startete um 15:50 Uhr dann KMFDM. Mir fiel an dieser Stelle auf, dass an mir einiges an Musikerfahrungen in den Achtzigern entgangen ist, denn besagte Band existiert (allerdings in wechselnder Besetzung) bereits seit 1984. Es wurde Industrial-Rock erster Sahne präsentiert. Besonders gefielen mir die fast im Wechsel zwischen Sascha Konietzko und Lucia Cifarelli vorgetragenen Songs, wenn die beiden Gitarristen Jules Hodgson und Steve White ein wenig stärker hervortraten. Die Abwechslung von weiblicher und männlicher Stimme sowie die Live-Drums bedient durch Andy Selway gaben einen Einblick in das Können dieser Band. Die überwiegend aus Berlin stammenden Zuhörerinnen und Zuhörer ließen sich zwar zum Mitwippen aber nicht wirklich zum Mitfeiern bewegen, Schade, denn das Vorgetragene hatte Druck und Schnelligkeit. Mit „Hau Ruck“ fühlten sich dann allerdings auch Fans der härteren Fraktion angesprochen. Wohl die Hitze sorgte bei einigen für den Rückzug aus der Halle, doch eine harte Pogofraktion belebte trotzdem vor der Bühne das Geschehen. Nach 50 Minuten endete ein sehr eindrucksvoller Auftritt.

Setlist KMFDM
DIY
Bait & Switch
Tohuvabohu
Son of a Gun
Hau Ruck
Looking for Strange
Potz Blitz
Attack And Reload
Megalomaniac
A Drug Against War

LEÆTHER STRIP

Nachdem ich Claus Larsen mit seinem Projekt LEÆTHER STRIP schon beim diesjährigen WGT bewundern durfte, betrat der freundliche Elektrokoloss kurz nach 17.00 Uhr die Hauptbühne. Mutig aber trotzdem gleich mitreißend begann das Set mit dem eher ruhigen „My shadows in your home“, ehe es mit „Turmoil“ schneller wurde. Das komplette Set ging sofort ins Ohr und man hatte auch bei den Songs des neuen Albums „Mental Slavery“ das Gefühl, diese schon gut zu kennen. Eingängig, ohne langweilig zu wirken. Trotz der zunehmenden Wärme in der Halle animierte Herr Larsen einen Großteil des Publikums zum Tanzen und die Stimmung war prächtig. Das zeigte sich schon deshalb, weil hier und da richtig mitgeklatscht wurde und das ist in Berlin für einen „Nichtheadliner“ ja schon echt eine Erwähnung wert. LEÆTHER STRIP braucht keine Große Bühnenshow um zu begeistern, LEÆTHER STRIP ist und bleibt einer der besten Entertainer der Szene und bot eine Stunde das volle Programm. Wahnsinn!

Setlist LEÆTHER STRIP
Intro
My shadow is your home
Turmoil
Desert Storm
Hate me
Introvert
Japanese Bodies
Body Machine Body
Strap me down
Black Gold
Don’t tame your soul

DAF

Mit DAF stand dann gleich ein weiterer Vertreter der „älteren Generation“ auf dem Programm und dieser legte entsprechend los. Schön anzuhören waren die Live-Drums, die der Kraft der Musik entsprechend noch mehr Ausdruck verliehen. Sänger Gabi Delgado-López erfrischte sich gleich zu Anfang mit reichlich Wasser und verteilte dies auch großzügig weiter über den Fotograben hinaus. Da wir nun nach 4 kompletten Auftritten auch endlich wieder eine Erfrischung benötigten, verließen wir die Halle. Der Beginn des Sets war für mich auch Eindruck genug und wusste zu gefallen.

Setlist DAF
Gewalt (Intro)
Verschwende deine Jugend
Ich und die Wirklichkeit
Der Mussolini
Ich Will
Muskel
Mein Herz Macht Bum
Algorhitmus (Zahlenspiel)
Rote Lippen
Liebeszimmer (Opium Mix)
Sato Sato
Alle gegen Alle
Nachtarbeit
Der Sheriff (Osten Währt am Längsten Mix)
Die Lüge
Als wärs das letzte Mal

Zwischen DAF und MERGEL KRATZER, welche um 19:10 Uhr im C-Club auf dem Programm standen, wollten wir uns nun also stärken. Doch leider: Fehlanzeige! Die Bratwurststände (2 an der Zahl) sowie Brötchen- wie auch Bretzelstand waren schlichtweg leergekauft. Die typische Festivalverpflegung (Hamburger, Crepes, Döner) fehlte völlig und man trauerte selbst dieser nach. Da auch der Werbestand einer Zigarettenfirma nicht zu unserem leiblichen Wohl beitragen konnte, musste man erstmal am völlig überforderten Bierstand für flüssige Verpflegung sorgen. Die Situation besserte sich später, ein merkwürdiger Eindruck blieb dennoch zurück. Positiv zu erwähnen waren die zahlreichen Sitzgelegenheiten in zwei abgetrennten Biergartenbereichen.

MERGEL KRATZER

Mut zu Neuem bewiesen die Veranstalter mit MERGEL KRATZER. Schön, dass hier und da auch mal Acts live zu bewundern sind, die nicht unter die „Üblichen Verdächtigen“ des Festivalsommers fallen. Für diesen neuen Impuls sorgten Joel Nygren und seine Damen Angelica und Julia aus Göteborg/ Schweden. Das Programm wie auch die Protagonisten wirken ziemlich durchgestylt. EBM ist sexy, das scheint die Devise von MERGEL KRATZER zu sein. Diesen Eindruck verstärkte auch eine weitere Dame mit Iro an der Gitarre. Musikalisch wurde moderne, elektronische Tanzmusik geboten, Neo-EBM, ein Begriff der besser nicht passen könnte. Teilweise waren die Stücke sehr minimalistisch gehalten, aber das machte es wohl aus. An seiner Bühnenpräsenz könnte Herr Nygren noch arbeiten. Warum so schüchtern, wenn man soviel zu bieten hat? Leider war der kleinere C-Club bei diesem Gig nicht ganz so voll.

Setlist MERGEL KRATZER
My freezer
Deathgame
Satisfy
Prisoner
Fuglesang
Iso
the Phuckomat
Sniper
Virus
Abducted

FEINDFLUG

Ebenfalls pünktlich wurde dann zum FEINDFLUG angesetzt. In erwarteter Kombination aus Tarnnetz, reichlich Trommeln und Videosequenzen gab es von Beginn an richtig auf die Ohren. Ob eine Marschtrommel mit von der Partie sein musste, soll jeder für sich entscheiden. Auf mich wirkte das komplette Set ein wenig wie das „SAFRI DUO für harte Jungs“. Recht spannend und immer wieder provokativ die Videoshow passend zu den Songs. Mich persönlich haute es nicht vom Hocker, von daher stand erstmal wieder Erfrischung auf dem Programm…

Setlist FEINDFLUG
Jarhead
Gulag
Machtwechsel
Truppenschau
Roter Schnee
AK 47
Ersatzteil
Glaubenskrieg
Neue Sieger
Selbstsucht
Stukas im Visier

MIND.IN.A.BOX

Schon der Soundcheck ließ erahnen, was gleich folgen würde. Dass hier großartige Musiker am Werke waren, wurde nicht nur durch eine kleine Gesangseinlage von Mastermind Stefan Poiss beeindruckend unter Beweis gestellt. Um 20:40 Uhr kündigte Honey (WELLE:ERDBALL) im kleineren C-Club einen Act an, der nicht nur musikalisch sondern auch visuell durch kunstvolle Videoanimationen zu beeindrucken wusste. Für mich immer wieder eine Bereicherung: echte Live-Drums (Gerhard Höffler) zu elektronischen Klängen. Unwiderstehlich, wie sich Snare-drum und Hi-Hats in das Gesamtklangbild einfügen. Apropos bereichern, für mich waren MIND.IN.A.BOX ein absoluter Höhepunkt des Festivals. Die Band präsentierte sich sympathisch zurückhaltend, ohne Pathos, dafür aber mit umso größerem, musikalischem Können. Der auf verschiedenste Weise elektronisch veränderte Gesang wurde mal klar, mal vom Barhocker aus, mal stehend vorgetragen und sorgte stehts für Wohlfühlstimmung. Die Atmosphäre der Songs erinnerte mich immer wieder an GENESIS, was durch Gitarre (Adam Wehsely-Swiczinsky) und Bass (Roman Stift) unterstrichen und verstärkt wurde. Das wussten auch Musiker Kollegen wie Eskil (COVENANT) und Dennis Schober (SOLITARY EXPERIMENTS) zu schätzen und folgten aufmerksam den Darbietungen aus dem Zuschauerbereich. Meine Hoffnung auf weitere MIND.IN.A.BOX-Gigs in naher Zukunft erfüllt sich hoffentlich bald.

Setlist MIND.IN.A.BOX
Remember
Amnesia
Stalkers
Fear
Certainty
Light & Dark
Questions
Whatever Mattered
Second Reality

COMBICHRIST

Da ich vollständig den Tönen von MIND.IN.A.BOX folgen wollte, kam ich etwas später in die C-Halle zurück. Nachdem ich COMBICHRIST bereits im Winter als RAMMSTEIN-Support und auch beim Konzert im Berliner Lido erleben durfte, wurde ich auch dieses Mal von der geballten Power Andi LaPleguas und seiner Männer umgehauen. Man ist nicht mehr der Jüngste und war schon seit 7 Stunden auf dem Gelände, daher sahen wir uns die restliche Show etwas komfortabler von „oben“ an. Insbesondere die feiernde und pogende Menge konnte man so hervorragend beobachten. Spätestens zu „Get Your Body Beat“ waren alle Schleusen offen und die Halle feiert zu Recht einen der besten Acts der Szene. Immer wieder lustig anzuschauen waren die Drumstick-Wurfeinlagen, die sich die Jungs (Joe Letz und Trevor Friedrich) untereinander lieferten. Später wurden gleich ganze Drumset-Teile durch die Luft geschmissen. Rock´n Roll! Ein neuer Song wurde auch noch performt und ging überraschenderweise auch gleich gut ins Ohr. COMBICHRIST können noch schneller, soviel sei vorweg genommen. Andi legt als noch ne Kohle obendrauf. Zu Freude aller Beteiligten wurde zum Ende hin mit freiem Oberkörper performt. Mit der Zugabe „What The F**k Is Wrong With You” brachen dann alles Dämme. Zerstörung pur auf der Bühne. Leute, es war einfach nur geil!

Setlist COMBICHRIST
Intro
All Pain is gone
Today I woke to the Rain of Blood
Electrohead
Without Emotions
Feed Your Anger
Get Your Body Beat
Blut Royale
F**k That Shit
Are You Connected
This Shit Will F**k You Up

What The F**k Is Wrong With You

COVENANT

Was nun folgte, verursachte in mir neben tiefer Enttäuschung auch pure Erschrockenheit. Ziemlich holprig startete um 23:05 Uhr COVENANT. Es entstand eine minutenlange Wartezeit und anwesende Bandkollegen sahen etwas ratlos aus, als ob jemand fehlte oder etwas nicht stimmte. Dann plötzlich Stille und Moderator Honey (WELLE:ERDBALL) übergab an Bandkollegin Plastique, die nun COVENANT ankündigte. Nach einem „richtigen“ Intro starteten COVENANT mit „Stalker“ das Programm. Eskil, wie immer im perfekten Outfit mit weißem, Daniel mit rotem und Joakim im schwarzen Hemd gekleidet. Nach „20Hz“ wurde dann ein erstes neues Stück namens „Dynamo Clock“ präsentiert, bei dem die Meinungen bei all meinen Begleitern auseinandergingen. Das Ende jedenfalls wirkte abrupt und ob das Stück live „funktioniert“ wird, die Zukunft zeigen. Es folgte eine kleine Pause. Wieder Verwunderung, dann wurde es mit „Invisible & Silent“ erstmal langsamer. Es folgte ein weiterer neuer Song, nach meinem Geschmack zu ruhig. „The Men“ war gewohnt gut.

Wir wechselten dann von unten auf die oberer Galerie, um den Blick auf nun folgende unglaubliche Geschehnisse zu werfen. Ich möchte vorwegnehmen, dass COVENANT für mich zu den absoluten Lieblingsacts gehören und mich Ihre Songs immer berührten und durch mein Leben begleitet haben. Von daher fällt das Urteil entsprechend emotional aus. Joakim sackte mehrfach einfach zusammen, das Mikro fiel ihm aus der Hand. Eskil wirkte mehr und mehr unkonzentrierter, zumal er auch immer auf den torkelnden Keyboarder an seiner Seite achten musste. Ein Sturz von der Bühne folgte, ob das bei „Ritual Noise“ passierte, kann ich nicht mehr genau sagen. Die Ereignisse überschlugen sich. Ein Abbruch hätte vielleicht an dieser Stelle das Schlimmste verhindert. Die Zuschauer im Innenraum schienen die Situation nicht vollends mitzubekommen, denn sämtliche „Aktionen“ wurden beklatscht. So war es auch zu erklären, dass, nachdem die Band das erste Mal von der Bühne ging, nach Zugaben gerufen wurde. Meiner Meinung nach wurde hinter der Stage diskutiert, ob es weitergehen sollte oder nicht. Leider schien kein verantwortungsbewusster Mensch dabeizusein, der dem bösen Zauber ein Ende bereitete und so kamen COVENANT zum Set-Ende auf die Bühne zurück. „Call the ships to port“, wie passend. Ein rettender Heimathafen hätte jetzt allen gut getan. „Der Leiermann“ wurde pannenüberhäuft und mit weiteren peinlichen Einlagen garniert vorgetragen. Mit einer weiteren Zugabe war dann endlich Schluss. Applaus vom Innenraum, vereinzelt „Buhrufe“.

Fazit: Eine Institution zerlegt sich selbst, lediglich der tapfere Daniel Myer brachte an diesem Abend die nötige Professionalität mit und konnte einem Leid tun. Eskil versuchte hier und da die Situation zu retten. Mitsommerfeierlichkeiten hin oder her, für zahlendes Publikum war es eine Frechheit. Ich hoffe dass die Jungs diesen Aussetzer einzuordnen wissen und bald wieder an die üblichen Erfolge anknüpfen. Auweia!

Setlist COVENANT
Stalker Intro
Stalker
20hz
Dynamo Clock (new song)
Invisible & Silent
If I would give my soul (new song)
The Men
Ritual Noise
Improvisation
Theremin
Call the Ships to Port

Der Leiermann
Babel

HOCICO

Um 0:50 Uhr startete der letzte Act des Festivals. Leider war meine persönliche Stimmung nach der vorangegangen „Show“ ziemlich gedrückt, was HOCICO aber schnell zu ändern wussten. Es stimmte einfach alles. Eine tolle Bühnenshow mit Schwertkämpfern und dezenter Deko (Totenkopfständer), die aber trotzdem nicht den Blick auf den Bühnenteufel schlechthin versperrte. Erk Aicrag wurde wie gewohnt von dem ruhigeren Racso Agroyam an den Boards begleitet. Im Hintergrund liefen tolle Videosequenzen. Von unseren Begleitern wurden nochmals alle Kräfte mobilisiert und zu unserem Erstaunen war die Halle auch um diese Uhrzeit trotz des langen Tages und der großen Hitze richtig voll. Ein Set voller Highlights, inklusive der neuen Single „Dog eat Dog“, wurde mit einer Power präsentiert als wenn es keinen Morgen geben würde. Erk bewies wieder einmal, dass er als Entertainer in der ersten Liga spielt. Mit „Poltergeist“ gab es ein eindrucksvolles Ende. Danke und Gute Nacht Ihr bösen Geister.

Setlist HOCICO
A fatal desire
Born To Be Hated
Spirals Of Time
Untold Blasphemies
Dog Eat Dog
Love Posing As A Prostitute
Bloodshed
About A Dead
Escape the Spell
Odio Bajo El Alma

Forgotten Tears
Poltergeist

Was bleibt in Erinnerung? Ein tolles Line-Up hielt insbesondere durch den Totalausfall COVENANTs nicht ganz das, was man erwartete. PATENBRIGADE:WOLFF, KMFDM konnten überzeugen, LEATHER STRIP und HOCICO waren gewohnt gut. MIND.IN.A.BOX musikalisch sogar hervorragend. COMBICHRIST spielten in einer anderen Liga. Das Gelände erwies sich allerdings nur teilweise als geeignet. Die Versorgung glich eher eine Katastrophe, dafür bestach der durchgängig gute Sound. Insgesamt bleibt wegen der doch überwiegend überzeugenden musikalischen Darbietungen aber ein positiver Eindruck zurück und darum geht es ja schließlich. Also auf ein Wiedersehen zum E-Tropolis 2011, dann allerdings am 03. September.

Copyright Fotos: Cathie Niemann

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