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EARTHSHAKER FEST 2007 – TAG 3

Ort: Rieden/ Kreuth

Datum: 21.07.2007

Zwei Tage waren überstanden, es folgt der dritte. Im Gegensatz zum letzten Jahr ist keiner von uns von gemeingefährlichen Nackenschmerzen oder Sonnenbrand oder beinahe- Sonnenstich geplagt, selbst der Schlafentzug fällt weniger schlimm aus, da man nicht wie im Vorjahr schon um 7 Uhr dank saunaähnlichen Temperaturen aus dem Zelt getrieben wird. So kann es also erneut in aller Herrgottsfrühe losgehen:

Wenn ausgerechnet eine Black Metal Band um 11 Uhr morgens einen Auftritt in einer tageslichtdurchfluteten Halle hat, so sollte man meinen, dass es kaum gelingen kann, eine den Songs entsprechende Atmosphäre zu schaffen. So kann man sich irren! Zugegeben, ich bin etwas skeptisch, als die Norweger KEEP OF KALESSIN – etwas unmotiviert wirkend – die Bühne betreten und wortlos loslegen. Dass sich auch um diese gottlose Zeit schon so einige Leute in die Halle begeben haben, trägt aber sicher dazu bei, dass die Show extrem schnell an Energie und Bewegung zulegt. Ich habe selten so ein Tempo beim Headspinning erlebt – dass 5-Saiter Wizziac und Gitarrist Obsidian C. nicht abheben, ist alles! Auch Thebon hat sich bis zum 3. Song “Crown of the Kings“ richtig in Rage gesungen und bringt mit Hilfe von Gestik und Mimik eine intensive Stimmung rüber. Mittlerweile stimmt auch die Kommunikation mit dem Publikum: Thebon und Obsidian C. kommen zwischendurch an den vordersten Bühnenrand und auch auf der Bühne spielt man sich gegenseitig an. Gegen Ende des 5. Songs „Winged Watcher“ – der ruhig anfängt und mich für eine Sekunde ernsthaft an eine Ballade glauben lässt – “versucht“ die Menge zu jubeln, was Obsidian C. mit einem verständnisvollen „Is it too early? Let’s try again…“ kommentiert. Und beim letzten Titel haben die Jungs die Menge dann soweit, dass sie mitten im Break spontan im Takt klatscht. Was beweist das? Dass es immer noch die Musik und das Auftreten der Band sind, die die Leute mitreißen und dass man notfalls auch ohne visuellen Schnickschnack auskommt, wenn man einfach gut ist.
(Kerstin „Waldfee“)

Nach einer langen Durststrecke darf man NORTHER endlich mal wieder in Deutschland erleben! Obwohl an dem Tag erst eine einzige Band vor den Nordlichtern gespielt hat, ist der zeitliche Ablaufplan leider bereits um 10 wertvolle Minuten nach hinten verschoben, als die Finnen die Bühne betreten. Dies tun sie zu einem Intro, das mittlerweile fast zu einem – zugegeben etwas nervigen – Markenzeichen der Band geworden ist: „Not Gonna Get Us“ von TaTu. Schon beim ersten Song „Blackhearted“ sind die vorderen Reihen rappelvoll, nach hinten hin verteilt sich die Menge etwas lockerer. Die Jungs kommen schnell in Fahrt. Bereits beim 2. Song sieht man Gitarrist Kristian Ranta auf der Bühne hin- und her springen und bekommt eine Vorstellung davon, woher sein Spitzname „pallo“ (=Ball) stammt. Bassist Jukka Koskinen ist nicht weniger quirlig. Bei fast jedem Song wirft er animierend die Arme nach oben und „besucht“ zwischendurch immer wieder seine Bandkollegen. Überhaupt verdienen die 3 Frontkerle wirklich diese Bezeichnung, denn weiter nach vorne kann man kaum kommen, ohne von der Bühne zu fallen. Was den rein musikalischen „Teil“ der Show betrifft, kann man nur sagen: Wenn Kride Rantas tiefer, klarer Gesang und die Growls von Schreihals Petri Lindroos aufeinander treffen und das Ganze mit bewegenden Keyboardmelodien und der Wucht der restlichen Instrumente kombiniert wird, erzeugt das einen sanften Druck und eine emotionale Spannung, die das Publikum mit fleißigem Bangen zu lockern versucht. Die eher technischen Soli verschaffen einem dann fast schon eine kurze Atempause! Dieselbe Wirkung haben auch Petes ironisch-freche Kommentare und Ansagen: Auf den „Ausbruch“ eines einzelnen Fans nach „Midnight Walker“, der spontan mit „Hey, hey, hey“-Rufen anfängt, schmunzelt Pete: “Don’t get too loud!“ Den Song „Evil Ladies“ stellt er mit den Worten: “One for the bitches…“ vor. Zwischen den Songs gibt es allerdings auch immer ein „Kiitos.“ Bereits vor dem 8. Stück bereitet Pete das Publikum auf das Ende vor: “We’ve got time for one more…“ Die enttäuschten Gesichter in der Menge kann man zwar eigentlich als positives Zeichen verstehen, das für die Band sprach – für die Veranstalter vielleicht eher weniger, denn es waren noch 2 weitere Titel vorgesehen, die den Fans durch schlechte Zeitplanung vorenthalten bleiben. Pete bringt ein kurzes „Sorry…“ hervor, dann wird aber zum Abschluss noch mal richtig losgerockt mit dem treibenden „Death Unlimited“. NORTHER Unlimited bekommen wir dann bei der Headliner-Europatour im Herbst geboten. (Kerstin „Waldfee“)

Setlist NORTHER
Blackhearted
Throwing My Life Away
Midnight Walker
Day Zero
Omen
Evil Ladies
Frozen Angel
Death Unlimited

Nachdem NORTHER eher das harte Banger-Volk mit ihrem Sound beglückten, kommen direkt im Anschluss die Fans von progressiveren Klängen bei THRESHOLD auf ihre Kosten. Dabei stand der Auftritt der Engländer auf ganz wackeligen Füßen – einige Tage vorher verschwand Sänger Andrew McDermott und ward nicht mehr gesehen. So springt kurzerhand Sanges-Vorgänger Damian Wilson mit seinen ehemaligen Kollegen auf die Bretter der Ostbayernhalle und zeigt, dass er während der langen THRESHOLD-Abstinenz nichts verlernt hat… ok, sagen wir zumindest nicht alles. Während die Ozzys und Halfords dieser Welt versuchen, mit einem Teleprompter die alkoholbedingten Textlücken aufzufrischen, nimmt Old-School Damian hin und wieder einfach für alle sichtbar seine Textblätter und singt „von der Hand“, in meinen Augen eine sehr ehrliche Geste! Leider können THRESHOLD so kaum Ohrenmerk auf das neue Album legen, sondern bieten zum Großsteil ältere Klassiker dar, diese aber mit einer Spielfreude, technischer Finesse und einer Perfektion, wie man sie in Anbetracht der Umstände nicht unbedingt erwartet hätte. Schade, dass die Stimmung in der Halle trotz des grandiosen Einsatzes der Briten recht eisig ist und der Publikumsraum mehr Löcher als 6,66 Kilo Leerdaamer hat. Schade… aber THRESHOLD sind an diesem Wochenende nicht die einzige Band gewesen, die unverdientermaßen eine öffentliche (bezahlte) Probe abhält.
(Dirk)

Dass der Sänger von GRAVEWORM Sportgeist hat, erkennt man nicht nur an seinem Fußballtrikot. Er macht die Show gewissermaßen zu einem Wettkampf zwischen den Fans beim Metalcamp (Slowenien) und denen beim Earthshaker (Deutschland). Die Disziplinen lauten wohl Bangen, Moshen und gemischtes Abfeiern, und hierzu feuert er die Earthshaker-Menge immer wieder an – das Metalcamp-Publikum soll nach Punkten geschlagen werden. Und die Fans lassen sich nicht lange bitten: In den hinteren Reihen ist es zwar etwas ruhiger, aber vorne tobt die Meute. Auch auf der Bühne selbst geht es vom ersten Song an sehr energiegeladen zur Sache. Im Simultan-Bangen sind GRAVEWORM Südtiroler Meister. Die autoaggressive Gestik des Meister-Growlers ist ebenfalls sehr überzeugend. Und es ist nicht nur Stefano Fiori, der das Publikum anspricht – auch Bassist Harry Klenk stellt immer wieder den Blickkontakt her. Es werden unter anderem „Suicide Code“ und „Touch of Hate“ von der neuen Scheibe „Collateral Defect“ gespielt (die zwar unverkennbar Graveworm ist, der man aber dennoch die unterschiedliche Handschrift des „neuen“ Gitarristen und Hauptkomponisten Thomas Orgler anmerkt). Zu „Collateral Defect“ fragt Stefano schmunzelnd: „Kennt die überhaupt schon jemand?“ Ein paar Fans geben zu verstehen, dass sie sie sehr wohl kennen, worauf der Frontmann sich die Anspielung nicht verkneifen kann: „… wenn noch’n paar mehr vom Internet ’runterladen, dann passt das schon.“ und grinst. Warum genau „Touch of Hate“ mittendrin abgebrochen wird, ist mir entgangen – nur soviel: Stefano führt dies auf übermäßigen Alkoholgenuss am Vorabend zurück. Dass Alkohol gelegentlich redselig macht, ist bekannt – er macht aber auch vergesslich. Das mag vielleicht ein Grund sein, weshalb der „Aushilfsschlagzeuger“ des Abends, Moritz Neuner – GRAVEWORM-Kundigen bereits bekannt – erst kurz vor Ende der Show vorgestellt wird. Der Anlass für seinen Einsatz ist ein erfreulicher: Martin „Marschtl“ Innerbichler ist gerade Papa geworden. Am Ende einer schweißtreibenden Show steht es 1:1 – gewonnen haben alle, die’s nicht verpasst haben.
(Kerstin „Waldfee“)

Auch die deutschen Präzisonsthrasher DEW SCENTED haben mit einer hohen Publikumsfluktuation zu kämpfen, Sonnenstrahlen locken zu viele Besucher aus der Halle. Dabei prügelt die Band um Schreihals Leif Jensen eine mehr als saustarke Performance runter! Das Gitarren-Duo Hendrik und Flo (willkommen zurück Flo!) haut kontinuierlich ein brettstarkes Riffing durch die PA und schafft es dennoch im Mattenschütteln Basser Alexander und Sänger Leffe in die Schranken zu weisen. Höhepunkt ist zweifelsohne die Ballade „Acts of Rage“ bei der ein Lichtermeer aus Feuerzeugen und Elfengesang der Meute vor der Bühne, den Raum erhellt… neee, sorry, reingelegt ;-). Vielmehr brechen Songs wie „Acts of Rage“ oder das mit einer gewohnt fiesen Nackenbrecher-Rythmik versehene „That’s Why I Despise You“ so manchem Metaller förmlich die Nackenwirbel und es gibt keinerlei Mid-Tempo-Verschnauf-Pausen, sondern mit Songs wie „Bitter Conflict“, „Turn to Ash“ oder meinem Favoriten „Soul Poison“ Vollgas bis zum Ende der Spielzeit.
(Dirk)

Ohne große Verschnaufpause legen LEGION OF THE DAMNED einen nach und die Jungs haben es sich wahrlich in den Kopf gesetzt, dass Earthshaker in Grund und Boden zu knüppeln. Zwar gehört diese Band meiner Meinung nach in dunkle, verr(a)uchte, kleine Clubs, aber auch die geräumige Tageslichtbühne der Erdenschüttler gibt einiges her und erlaubt den zwei Mannen mit den Meterhaaren, Maurice und Richard, ihre Haarpracht in bester Metallermanier durch die Lust zu schmeißen. Wahnsinn! Mit „Werewolf Corpse“ „Undead Stillborn“ oder „Malevolent Rapture“ gibt‘s dann auch genug Material für die bangfreudige Menge, aber so richtig Stimmung will heute nicht aufkommen. Trotzdem wird es im Laufe des Gigs stetig voller, auch wenn zwischenzeitlich ein Paar Herren mit Gummibrüsten und bis zur Achsel hochgezogener Unterhose mehr Aufsehen erregen. Trotzdem kann man sich Legion immer wieder gern anschauen.
(Juliane)

Mit den Niederlanden geht es weiter, aber jetzt ist Kontrastprogramm angesagt: Auf Geholze folgt poppiger Bombast, statt Gegrunze gibt es Powerröhre Floor Jansen und Melodien satt. AFTER FOREVER vollziehen hier wirklich eine Gradwanderung, aber die Fanbase ist durchaus da, so dass sie Band zum Glück nicht zum Pausenfüller wird. Mittelpunkt ist natürlich Floor, deren Gesangsleistung wirklich beeindruckt, so eine vielseitige Sängerin bekommt man selten zu hören. Von technisch bis poppig, mal ganz Rockstimme, dann wieder gefühlvoll sanft zeigt sie wirklich sämtliche Facetten und degradiert ihre Band, die teilweise wirkt, als käme sie gerade von der Schulbank, auf ganzer Linie. Lediglich das Arschwackeln stört doch etwas, wer so viel Klasse hat, braucht sich eigentlich nicht auf so etwas verlassen zu müssen. Schade nur, dass Hauptsongschreiber und Growler Sander Gommans nicht dabei war, ohne Growls fehlt den Songs dann manchmal doch der gewisse Biss. Trotzdem top! (Juliane)
Setlist AFTER FOREVER
Discord
Evoke
Transitory
Monolith of Doubt
Face Your Demons
Who I Am
Energize Me
Equally Destructive

Kontrastprogramm Klappe die 2. Vom Bombast zu Viking und weiterhin herrscht Bombenstimmung, die Schlagabtausch funktioniert fließend. UNLEASHED scheinen auch mal ne ganze Menge bestgelaunter Fans mitgebracht zu haben, denn auch wenn nicht gerade Gedränge herrscht, bekommt die Band ein Meer an bangenden Köpfen zu sehen, dass es sich gewaschen hat. Ein Crowdsurfer nach dem anderen wird nach vorne getragen und selbst vorm Moshpit wird da nicht Halt gemacht, was wohl sicher zu einigen schmerzhaften Bekanntschaften mit dem Hallenboden geführt haben dürfte. Auch wenn die Schweden nach mittlerweile 8 Alben zu einer festen Größe im Genre gehören, wundert es doch etwas, was da Stimmungsmäßig gerade vor sich geht, da hätte ich doch eher VADER oder HATESPHERE auf dem Plan gehabt, die sich doch über weniger enthusiastischere Fans erfreuen durften.
(Juliane)

CRADLE OF FILTH (Kontrastprogramm brauche ich wohl nicht erwähnen, das sind die 6 Briten wohl auf jedem Festival) läuten das Abendprogramm ein, allerdings wirkt ihr Auftritt ohne die übliche Bühnendeko doch etwas mager, ja geradezu ernüchternd. Dani kreischt sich zwar wie üblich die Seele aus dem Leib, aber selbst ich als eingefleischter Fan bin davon heute wenig angetan, denn etwas übertreibt er es dann doch. Zwischendurch entschuldigt er sich noch für die aufgefallene Autogrammstunde, der Flieger habe Verspätung gehabt (komisch nur, dass die Bands vom Metalcamp per Shuttle gefahren werden). Ansonsten gibt’s aber das übliche Programm, „Her Ghost In the Fog“, „The Principle of Evil Made Flesh“ und natürlich das groovige “Gilded Cunt” und glücklicherweise erspart man den Fans bis auf zwei Ausnahmen weitestgehend die Songs des neuen Albums. Diese Band ist nicht für Festivals gemacht.

Während die Bühne noch für WITHIN TEMPTATION umgebaut wird (und es draußen ordentlich gewittert), ergreifen die Organisatoren das Wort und ziehen Bilanz vom Wochenende: Trotz Schauer (Donnerstag und Freitag) und Gewitter (heute) wurde das Festival im Zeitplan durchgezogen, während drei andere Festivals abgebrochen oder sogar ganz abgesagt werden mussten. Laut Polizeibericht habe es im näheren Umfeld über 100 Blitzeinschläge gegeben, da freut man sich doch, in einer sicheren und vor allem trockenen Halle zu stehen. Dann werden noch schnell alle Gerüchte aus der Welt geräumt, dass MOTÖRHEAD in jedem Falle spielen werden, worauf schallender Jubel ausbricht.

Frauen an die Power, Teil 2. Eine doch etwas kontroverse Band wie WITHIN TEMPTATION als Headliner auf einem reinen Metalfestival zu fahren, ist schon gewagt, aber eine volle Halle spricht Bände. Mit beeindruckendem Bühnenbild und musikalisch top zeigt die Band, dass sie ihrem Status vollends gerecht wird und dass ein bisschen Show (oder auch ein bisschen mehr) keinesfalls zu Lasten der Musik gehen muss. Sharon versteht es, die Fans auf ihre charmante Art in ihren Bann zu ziehen und im Vergleich zu früheren Konzerten sitzt auch jeder Ton. Songtechnisch werden zumeist Stücke des aktuellen Albums „ The Heart of Everything“, auch auf das Duett mit Keith Caputo wird nicht verzichtet, nur leider kommt dessen Gesang aus der Konserve. Dafür gibt’s das Video von der Leinwand und auch Pyros dürfen2 Songs später nicht fehlen, hier wird wirklich an Nichts gespart. Highlight ist das epische „Truth Beneath The Rose“. Als eine der wenigen Bands wird den 5 Herren und Dame eine Zugabe erlaubt, die natürlich begeistert umjubelt wird.

Damit endet das Earthshaker Festival 2007 für uns, da sich meine Mitfahrgelegenheit schon abends auf den Weg nach Hause machen möchte. MOTÖRHEAD haben laut Augenzeugen natürlich wie immer gerockt, mal ehrlich, was gibt es über diese Band noch zu sagen nach 30 Jahren?! Und selbst wer diese Urgesteine bisher noch nicht gesehen haben sollte, wird sicher noch mindestens 100 Mal die Chance bekommen.

Fazit: Die Verlegung in die Halle hat sich als durchaus schlauer Schachzug erwiesen, auch wenn dadurch ein Stückchen Festivalatmosphäre verloren gegangen ist. Im Vergleich zum Vorjahr war die Besucherzahl aber doch ein ganzes Stückchen geschrumpft, ebenso wie die Auswahl an Essenständen. Dafür standen normale Toiletten freu zur Verfügung und die große Schlammschlacht blieb aus. Wenn man nun das Billing wieder so facettenreich gestaltet, werde ich gern wieder dabei sein.

Copyright Fotos: Juliane John

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