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EISHEILIGE NACHT 2014

Ort: Bielefeld – Ringlokschuppen

Datum: 26.12.2014

Alle Jahre wieder macht die Eisheilige Nacht im Bielefelder Ringlokschuppen Halt und bietet allen, die dem weihnachtlichem Zauber entgehen wollen, eine wunderbare Alternative zum Fest. Diesmal mit dabei waren UNZUCHT, HELDMASCHINE, SALTATIO MORTIS und natürlich die Gastgeber SUBWAY TO SALLY.

Zu Beginn betrat Eric Fish die Bühne des Ringlokschuppens und begrüßte das Publikum mit den Worten „Hallo Ostwestfalen“. In typischer OWL-Manier wurde geantwortet („Hallo…“). Eric antwortete darauf: „Kommt schon Leute Ihr kennt meinen Namen, nochmal Hallo Ostwestfalen.“ Diesmal klappte die Begrüßung dann auch mit der entsprechenden Antwort. Wie erwartet kündigte der Herr die erste Band des Abends an: UNZUCHT betraten die Bühne. Gut gelaunt zeigten sich die Mannen um Sänger Daniel “Der Schulz“ und begannen ihr Set mit dem „Rosenkreuzer“. Die Band hat in den letzten Jahren durch Auftritte auf diversen Festivals und durch Live-Auftritte unter andrem mit LORD OF THE LOST ihren Bekanntheitsgrad erweitern können. Was man auch an den Reaktionen des Publikums erkennen konnte. Die Stimmung war von der ersten Minute an bestens und nicht nur die Unzucht Fans waren an diesem Abend Textsicher und konnten viele der Songs mit singen. Sehr Textsicher war das Publikum beim HEROES DEL SILENCIO-Cover von „Entre dos Tierras“. Mit „Engel der Vernichtung“ beendeten UNZUCHT an diesem Abend Ihr Set. Die Jungs werden an diesem Abend wieder einige neue Fans dazu gewonnen haben.

Setlist UNZUCHT (ohne Gewähr)
Rosenkreuzer
Deine Zeit läuft ab
Unzucht
Nur die Ewigkeit
Unendlich
Entre dos Tierras
Engel der Vernichtung

Nach einer kurzen Umbaupause betrat Herr Fish erneut die Bühne, um die zweite Band des Abends anzukündigen. Mit HELDMASCHINE wurde es dann musikalisch auch härter. Als RAMMSTEIN-Cover Truppe mit dem Namen VÖLKERBALL (erst Anfang Dezember im Herforder X zu sehen) gegründet, spielen die Jungs inzwischen eigene Songs. Los ging es auch gleich mit „Radioaktiv“. Das Publikum war von Anfang an begeistert und ging entsprechend gut mit. Bei „Doktor“ sprang Sänger Rene mit blutverschmiertem, weißen Kittel ins Publikum und rannte durch die ersten Reihen. Zu „Propaganda“ konnte das Publikum seine Textsicherheit unter Beweis stellen und laut mitsingen. Beim letzten Song „Weiter“ kam Daniel Schulz noch einmal auf die Bühne und sang zusammen mit der HELDMASCHINE. Die Jungs haben an diesem Abend einmal mehr bewiesen, dass sie mehr können, als „nur“ eine RAMMSTEIN-Cover Band zu sein.

Setlist HELDMASCHINE (ohne Gewähr)
Radioaktiv
Menschenfresser
Es brennt
Doktor
Ich komme
Propaganda
Weiter

Nach einer kurzen Pause betrat Eric wieder die Bühne, gleicher Ablauf, dritte Band. SALTATIO MORTIS. Viele Zuschauer sind anscheinend auch oder gerade wegen dieser Formation in den Ringlokschuppen gekommen und waren dementsprechend voller Erwartung. Nach einem kurzen Intro starteten SAMO mit „Früher war alles Besser“ ihr Set für diesen Abend. Die Stimmung im Publikum war sehr ausgelassen, sichtlich Spaß hatten auch die Jungs um Sänger Alea an diesem Abend. Mit Stücken wie „Eulenspiegel“, „Nur ein Traum“ oder „Ode an die Feindschaft“ wurde das Publikum zum Tanzen gebracht. Zum Abschluss des Sets wurde dann noch der Spielmannsschwur inklusive Piano-Intro zum Besten gegeben. Die Band zeigte sich an diesem Abend wieder einmal von Ihrer besten Seite und bewies einmal mehr: Das Mittelalter ist zumindest musikalisch nicht tot…

Setlist SALTATIO MORTIS (ohne Gewähr)
Intro
Früher war alles besser
Idol
Sündenfall
Prometheus
Uns gehört die Welt
Eulenspiegel
Willkommen in der Weihnachtswelt
Wachstum
Nur ein Traum
Satans Fall
Koma
Wo sind die Clowns
Ode an die Feindschaft
Habgier und Tod
Worte
Spielmannsschwur (mit Pianointro)

Nach einer letzten Umbaupause enterten dann SUBWAY TO SALLY selbst die Stage und begrüßten das Publikum mit der ersten, nicht programmatisch gemeinten Nummer des Abends – „Warte Warte“. Von der ersten Minute an waren die Angereisten mitgerissen und feierten ausgelassen zu Stücken wie „Wo Rosen blühn“, „Unterm Galgen“, „Das schwarze Meer“ und natürlich durfte auch „Sieben“ nicht fehlen. Die Band hatte sichtlich Spaß an diesem Abend und ließ sich vom Publikum feiern. All besonderes Extra kamen die Jungs von SALTATIO MORTIS mit auf die Bühne und spielten zusammen mit den Sallys „Kleid aus Rosen“ und „Veitstanz“. Im Gegenzug erfuhren SAMOs „IX“ sowie der „Spielmannsschwur“ eine gemeinsame musikalische Präsentation. Für die Fans der beiden Bands definitiv ein absolutes Highlight des Abends. Als Zugabe wurde dann noch das wie immer vom Publikum angestimmte „Julia und die Räuber“ gespielt. Danach verabschiedeten sich SUBWAY TO SALLY dann auch von der schwarzen Bielefelder Meute. Ausgelassen war die Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute, und wer danach noch nicht nach Hause wollte, der blieb noch im Schuppen und feierte bis in die frühen Morgenstunden einfach zu Musik aus der Konserve weiter.

Setlist SUBWAY TO SALLY (ohne Gewähr)
Warte Warte
Schwarze Seide
Feuerland
Wo Rosen blühn
Wenn Engel hassen
Traum vom Tod
Unterm Galgen
Grausame Schwerter
Ellen Schmitt
Für immer
Weidengarten
Das schwarze Meer
Vulkan
Sieben
Kleid aus Rosen (mit SALTATIO MORTIS)
IX (mit SALTATIO MORTIS)
Spielmannsschwur (mit SALTATIO MORTIS)
Veitstanz (mit SALTATIO MORTIS)

Julia und die Räuber

Copyright Fotos: Jörg Rambow

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