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END OF GREEN – UNDERTOW

Ort: Osnabrück - Rosenhof

Datum: 08.11.2013

END OF GREEN luden zur „Painstream tour“ ein und die Anhänger der Stuttgarter ließen sich nicht lange bitten. So hieß es an diesem trüben Freitag: Ab zum Rosenhof gen Osnabrück. Den Support machten an diesem Abend UNDERTOW. Pünktlich um 20:00 betraten die Jungs die Bühne, nach einem eher ruhigen Intro wurde es dann richtig laut und schnell. UNDERTOW spielen schnellen aber auch harmonischen Metal und heizten die bis dahin leider noch geringe Gästezahl schon mal gut vor. Der Sound war gut und klar und es wurden auch schon neue Stücke vom Anfang Dezember erscheinenden neuen Album mit dem Titel „In deepest Silence“ zum besten gegeben. Wer bis dahin nicht mehr warten wollte, der konnte das neue Werk schon an diesem Abend am Merchandise Stand erwerben. Eine dreiviertel Stunde Spielzeit hatte der Opener und konnte in dieser Zeit sicherlich einige neue Fans hinzu gewinnen. Schade nur, dass viele Leute erst in der Umbau Pause eintrafen.

Nach einer kurz gehalten Pause war es dann soweit. Das Quintett um den charismatischen Frontman Michelle Darkness betrat gut gelaunt die Bühne und eröffnete die heutige Show mit „Hangman’s Joke“ von der aktuellen „The Painstream“-Scheibe. Allerdings gab es einige Sound-Probleme so dass Michelle bei den ersten zwei Songs leider gar nicht zu hören war, danach wurde das Mikrofon lauter gestellt, blieb aber dennoch das gesamte Konzert über recht leise, was der Stimmung aber nicht sonderlich geschadet hat. Auch dass des Fronters‘ Stimme leicht angeschlagen war, wie er selber sagte, konnte man nicht raus hören, was aber wiederum auch vom Mikro kaschiert worden sein könnte. Sei’s drum – Die Stimmung im Publikum war sehr gut, und es wurde kräftig mitgesungen, bei den altbekannten Titeln wie „Dead city Lights“, „Killhoney“, „Drink myself to sleep“ und „Dead end hero“, aber das Publikum gab sich auch sehr textsicher bei den neuen Stücken und so wurden auch „Final resistance“ „ Don’t stop killing me“ und die aktuelle Single „De(ad) Generation“ lauthals intoniert. Dass die Jungs selber gute Laune hatten, merkte man auch an der Spielfreude, mit der das Quintett auf der Bühne agierte. Und den Zwischenruf aus dem Publikum, Michelle solle den Bauch einziehen und „Demons“ singen, konterte der Herr mit dem schlagfertigen Satz: Bauch??? Werd‘ du mal 38!!!! Nach gut zwei Stunden verabschiedeten sich END OF GREEN mit „Death of the weakender“ vom Publikum, dass die Band mit viel Applaus am liebsten nicht von der Bühne gelassen hätte. Das Fazit diesen Abends: trotz der Sound-Probleme war es ein gelungener Auftritt, den die Band mit ihren Fans zusammen am Merchandise Stand ausklingen ließ.

Setlist End of Green
Hangman’s joke
Dead city lights
Pain hates me
Evergreen
Final Resistance
Killhoney
Hurter
Tragedy insane
Goodnight insommia
Tie me a rope….
De(ad) gerneration
Don’t stop killing me
Death in veins
Holidays in hell

Weakness
Drink myself to sleep
Die lover die
Dead end hero
Emptiness/ Lost Control
Death of the weakender

Copyright Fotos: Karsten Rzehak

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