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HURRICANE 2008 – TAG 2

Ort: Scheeßel - Eichenring

Datum: 21.06.2008

Es war trocken geblieben und als ich mich nach ein paar Stunden unruhigen Schlafes aus meinem Zelt schälte, begrüßte mich sogar die Sonne, die im Übrigen den ganzen Tag ihren Dienst verrichtete und langsam aber sicher den Eichenring unter eine dichte Staubwolke legte.

Musikalisch dominierten an diesem Samstag besonders auf der blauen Bühne die englischen Kapellen, den Eröffnungspart durften dort jedoch BAKKUSHAN aus Mannheim geben, die mit schrammeligem Indie punkten konnten, auch wenn es vor der Stage noch eher übersichtlich war – der Freitag (und teilweise auch schon Donnerstag) forderte offensichtlich seinen Tribut. Entgehen konnte BAKKUSHAN allerdings kaum jemand, die vier Herrschaften hatten nämlich so ziemlich alle Dixis mit „Baby, Du siehst gut aus“-Aufklebern versehen und so war der flotte Song, der natürlich auch auf der Setlist nicht fehlen durfte quasi allgegenwärtig. Ansonsten bot das Quartett einen entspannten Einstieg mit Stücken wie „Ein Sturm in meiner Stadt“, „Lass die Sonne und mich allein“, „Ich liebe es“ oder „Springwut“, die allesamt ins Ohr gingen und auch zum Tanzen einluden, sieht man mal von der frühen mittäglichen Stunde und den noch müden Knochen ab. Sänger Daniel Schmidt zeigte sich aber durchaus angetan von seinem Publikum und filmte schnell noch die Kulisse und ließ die Zuschauer als Antwort auf sein „Hurricane“ BAKKUSHAN rufen, was auch erstaunlich gut klappte.

Auf der Green Stage machten sich derweil DIE MANNEQUIN aus Kanada zum Intro „Over The Rainbow“ startklar, um mit rotzigem Punk den Schlaf aus den Augen der Anwesenden zu pusten. Fronterin Care Failure erwies sich als recht bewegungsfreudig und schonte sich keineswegs, wenn sie sich im knappen Outfit bekleidet, spontan auf die Knie fallen ließ oder sich am Boden wand. Stimmlich war die Dame bei soviel Aktivität manchmal leider etwas überfordert, aber das machte der Dreier mit Spielfreude wieder wett. Vom bösen Bitch-Sound erwartet man ja auch nicht unbedingt glockenklaren Gesang und wenn die Landsleute von BILLY TALENT völlig aus dem Häuschen ob der Mucke von DIE MANNEQUIN sind, dann soll ja auch wohl was dran sein.

Mit JONNY FOREIGNER fand sich die erste englische Kappelle auf der Blue Stage ein. Die drei jungen Menschen aus Birmingham haben gerade ihr Debüt „Waited Up Til It Was Night“ veröffentlicht und präsentierten natürlich auch in der norddeutschen Tiefebene ihre energiegeladenen Songs, die manchmal etwas chaotisch vertrackt, dann wieder zart melodisch waren. Vergleiche, sie klängen ein wenig wie die PIXIES, die auf die VIOLENT FEMMES träfen und von XTC begleitet würden, sind definitiv nicht von der Hand zu weisen. Bei ihrem ersten Deutschland-Aufenthalt kamen sie auf jeden Fall positiv rüber, außerdem zeigten sie sich begierig, die deutsche Sprache zu lernen, die ihnen die (neuen) Fans beibringen sollen.

Wie gut die Deutschkenntnisse von APOPTYGMA BERZERK-Sänger Stephan Groth sind, vermag ich nicht zu sagen, für eine nette Begrüßung reichte es auf der Green Stage allemal und im Vordergrund stand ja auch die Musik, die mich einmal mehr voll überzeugen konnte. Die Norweger wechseln bekanntlich mit jedem Album auch immer ein wenig ihren Stil und gerade mit der letzten Langrille „You And Me Against The World“ trafen die (ehemaligen) Synthie/ Future Popper, die auch keine Scheu vor Schlagzeug und Gitarre haben, den Geschmack eines breiten Publikums, so dass sich um 14.00 Uhr schon einiges an Volk eingefunden hatte, um sich alsbald von APOPTYGMA BERZERK gefangen zu nehmen. Die Herrschaften starteten mit „Starsign“ gewohnt druckvoll, um „You Break Me From Falling Apart“ mit Elektro-Loops und krachenden Gitarren folgen zu lassen. Hier wurde bereits kräftig mitgeklatscht und auch bei „In This Together“ blieb die Stimmung auf hohem Niveau. „Shine On“ setzte dem Ganzen noch eins drauf und beim Old School-Klassiker „Non-Stop Violence“ gab es nicht nur bei mir kein Halten mehr. Leider war mit „Until The End“ auch schon nach 40 Minuten Schluss. Dass APOPTYGMA BERZERK ihre volle dreiviertel Stunde nicht ausgenutzt haben, kann an den Publikumsreaktionen nicht gelegen haben, die waren durchweg positiv und mir schien, dass die Meute vor der Bühne gern noch mehr gehört hätte. Für mich hätte es gern die doppelte Spielzeit sein dürfen, aber im August sind die Nordlichter auch auf dem M’era Luna vertreten und im Herbst, wenn der langersehnte neue Silberling „Rocket Science“ auch endlich erschienen ist, kommen sie auf Clubtour zurück nach Deutschland .

Zurück zum zweiten Open-Air-Schauplatz, wo THE PIGEON DETECTIVES ihre Arbeit aufnehmen wollten. Bei den Tauben-Detektiven handelt es sich um eine fünfköpfige Band aus Leeds, die seit 2002 britischen Indierock mit Elementen des Rock ’N’ Rolls verbindet und bereits mit den DIRTY PRITTY THINGS und den KAISER CHIEFS auf Tor waren. Ende Mai ist die zweite Langrille „Emergency“ erschienen und mit der ersten Singleauskopplung dieser Scheibe „This Is An Emergency“ begannen die Briten ihr Set vielversprechend. Liebhaber des rhythmusverliebten Brit Pops sollten hier voll auf ihre Kosten kommen, denn Songs wie „I’m Not Gonna Take This“, „Keep On Your Dress“ oder Say It Like You Mean It“ gingen unvermittelt in Ohr und Bein. Gleiches galt für das akustische „Nothing To Do For You“, welches zu kollektivem Arme schwenken führte, während zu „Everybody Wants Me“ filigran gefrickelt wurde. Auch vom Erstling „Wait For Me“ hatten die Schnüffler was dabei: „Can’t Control Myself“ machte dabei ebenso viel Spaß wie „I’m Not Sorry“, zu dem noch ein letztes Mal gehüpft und getanzt werden durfte.

Mit dem Hüpfen und Tanzen sollte natürlich lange noch nicht Schluss sein! Eine halbe Stunde nach TPD standen bereits die Landsleute THE ENEMY auf der Blue Stage und spielten sich einmal durch ihr letztjähriges Debüt „We’ll Live And Die In These Towns“. In der Heimat gilt der Dreier als „the next big thing“, das Album kletterte bis an die Chartspitze und auch die bisherigen Singleauskopplungen siedelten recht weit oben. Dabei gibt es die Kapelle gerade mal zwei Jahre, aber auch in Scheeßel wusste der Sound zwischen Indie und Post-Punk zu gefallen, auch wenn die Herrschaften eine viertel Stunde früher aufhörten als geplant. Aber so ist das, wenn man nur auf das Material einer Platte zurückgreifen kann. Dafür waren die Songs durchweg hörenswert und zeigten sich mit jeder Menge Drive, knackigen Rhythmen und harmonischem Gesang. Von den Herren Tom Clarke, Liam Watts und Andy Hopkins aus Coventry sollten wir auch hierzulande noch mehr hören.

Für mich folgte die dritte „The“-Combo vom englischen Eiland auf der blauen Bühne. Diesmal waren es THE WOMBATS, die ebenfalls in Dreier-Formation angetreten waren. Eigentlich sind Wombats ja in Australien lebende Beutelsauger. Ein Blick auf das Backdrop verriet auch sogleich, dass die Jungs aus Liverpool sich das possierliche Tierchen auf ihre Fahnen geschrieben hatten. Ganz offensichtlich waren die Alternative-Rocker keinesfalls mehr Unbekannte für die Hurricane-Besucher. Es war nämlich deutlich voller geworden und man zeigte sich nicht vornehm zurückhaltend sondern recht begeistert von „A Guide To Love, Loss & Desperation“, dem ersten Output der Insulaner. Wie ihre Vorgänger boten sie einen Gesamteinblick in die bisherige Diskographie und endeten damit zehn Minuten vor der angesetzten Zeit. Diese 50 Minuten waren jedoch gut genutzt: Los ging’s mit einer a cappella-Version von „Tales of Girls, Boys And Masupials“, bevor es mit flottem britischem Alternative weiterging. Als besonderen Bonus zu den Songs boten THE WOMBATS auch gleich noch eine kostenlose Englisch-Stunde an, als sie mit „Party In A Forest (Where’s Laura?)“ nach dem Verbleib der Dame fragten. Es folgten wunderbare Schrammelgitarren, denen besonders gern „Uhuhu“-Gesänge zur Seite gestellt wurden – wie etwa bei „My First Wedding“, das ebenso ausgelassen abgefeiert wurde wie das abschließende „Backfire At The Disco“ oder die deutschen Brocken, die Sänger Matthew Murphy für seine Fans gelernt hatte.

Ich blieb meinem Standort treu und freute mich auf die vierte „The“-Truppe aus dem Vereinigten Königreich. Auch hier war ein Dreigestirn zu erwarten, diesmal zwei Brüder (Billy Lunn – Gitarre & Gesang + Josh Morgan am Schlagzeug), die sich am Bass und Gesang weibliche Unterstützung von Charlotte Cooper geholt hatten. THE SUBWAYS kommen aus einer kleinen „Gartenstadt in Herfortshire mit ca. 40.000 Einwohnern, haben den Traum eines jeden Kleinstadtkids wahr werden lassen und sind Rockstars geworden. Im deutschsprachigen Raum erlangte die Band vor zwei Jahren durch eine Hugo-Boss-Werbekampagne allgemeine Bekanntheit, bei dem der Song „Oh Yeah“ vom Erstling „Young For Eternity“ aus 2005 Verwendung fand. Hier und heute wurde dieser Track den Hurricane-Besuchern gewidmet, die das durchaus zu schätzen wussten. Die Damen vor der Bühne taten Ähnliches wohl auch mit Billys nacktem Oberkörper, während die Herren eher von der blonden Charlotte verzückt waren, die übrigens hervorragend deutsch sprach. Während ihr Gesang zwischen mädchenhafter Unschuld und plärrender Göre changierte, rotzte Billy seine Vocals wie bei „Kalifornia“ oder „Young For Eternity“ passend zum fetten Garagenrock nur so heraus. Bei der neuen Single „Alright“ vom aktuellen Album „All Or Nothing“ hatten THE SUBWAYS ein wenig Tempo rausgenommen, doch schon bei „Shake! Shake!“ gaben die Engländer wieder Vollgas. Nicht anders präsentierten sich das sehr treibende „I Want To Hear What You Have Got To Say“ und das krachende „Obsession”, bevor mit „Rock’N’Roll Queen” der bislang größte Hit der SUBWAYS zum Zug kam. Auch dieser Kracher war mal Teil einer Werbemaßnahme (Rimmel Kosmetik), sorgte für den Sound beim Videospiel „FIFA Street 2“ und wurde zuletzt in den Filmen „Stirb langsam 4.0“ und „Die Welle“ verwendet. Live performt sorgte das Stück für ein geniales Finale, bei dem die Zuschauerschaft stimmlich gefordert war und Billy den Refrain auch noch mal auf Deutsch sang.

Ich brauchte eindeutig erst einmal eine kleine Pause und ließ deshalb nach einem kurzen Abstecher zur Green Stage, die KAISER CHIEFS links liegen, die sich leider nicht von ihrer besten Seite präsentierten. Ganz anders BLACKMAIL aus Koblenz, die im Zelt für akute Platznot sorgten. Dort, wo um 18.30 Uhr eigentlich FOALS aus Oxford hätten spielen sollten (waren wegen einer Buspanne in Frankreich hängen geblieben), warteten ca. 3.000 Leute auf Aydo Abay und seine Mannen, die pünktlich um 21.00 Uhr eine großartige Rock ’N’ Roll-Show begannen. Begleitet von einer wirklich perfekten Lightshow fegten Aydo, Kurt Ebelhäuser (Gitarre), Carlos Ebelhäuser (Bass) und Mario Matthias (Drums) in allerfeinster Hurricane-Manier durch das Zelt. Egal ob Titel des aktuellen Longplayers „Tempo Tempo“ oder ältere Stücke: Alles, was dort auf der Stage geboten wurde, strotzte nur so vor Spielfreude. Ohne Zweifel war das der energiegeladenste Gig des Tages, bei dem Alternative auf fetten Stoner- und Prog Rock traf. Dass BLACKMAIL auch nach 14 Jahren nichts an Frische verloren haben, kam umgebend beim Publikum an, welches die Songs durchgehend und zu Recht abgefeiert hat. Beim fantastischen „Same Sane“ ließ sich Aydo von seinem Fans auf Händen tragen, während bei „False Medication“ besonders die kraftvollen Langäxte und Drums gefielen. „(Feel It) Day By Day“ von der „Tempo Tempo” zählt schon jetzt zu den Band-Highlights, während „The Good Part“ ein echter Gute-Laune-Song ist und von Aydo unter großem Applaus auf der Melodica begleitet wurde. Auch das abschließende „It’s Always A Fuse To Live At Full Blast” gefiel mit seinem orientalischen Touch auf ganzer Linie. Einziger Wermutstropfen: Mit 45 Minuten war auch dieser Auftritt viel zu kurz!

Nachdem mich das Zelt wieder ausgespuckt hatte, stand ich vor der Wahl, BILLY TALENT auf der Green Stage zu begutachten oder noch auf einen Sprung bei MADSEN vorbeizuschauen. Da letztere bereits in den letzten Zügen lagen, ging ich zu den Kanadiern, allerdings sorgten hier die tanzenden Fans für eine riesige Staubwolke, die wirkte, als stiege Rauch aus den Köpfen Tausender. Also lieber einen Moment die alten Knochen ausruhen und dann noch für ein halbes Stündchen zu PANIC AT THE DISCO. Der Fünfer aus Las Vegas verzichtet seit vergangenem Jahr auf das Ausrufezeichen hinter PANIC und hat im Frühjahr den zweiten Silberling „Pretty Odd“ rausgebracht. Offensichtlich stand den Leuten vor Ort mehr der Sinn nach Alternative-Punk als nach Alternative-Indie, denn es war relativ leer vor der Blue Stage, an deren linken Seite eine Mitarbeiterin der Kaffeebude versuchte, diverse Kerle vermittels Wasserschlauch davon abzuhalten, ihre Notdurft direkt neben ihrem Verkaufswagen abzuhalten. Dieser Umstand war allerdings wirklich einigermaßen nervig und ist mir auch nicht erklärlich. Es waren eigentlich nie besonders lange Schlangen vor den Dixis, aber aus irgendwelchen Gründen hielten es viele Herren der Schöpfung für angebracht, weniger Meter von den Klos entfernt gegen den Zaun zu pinkeln – auch wenn vielleicht in unmittelbarer Nähe gegessen oder Essen zubereitet wurde. Zunehmend konnte man deshalb feststellen, dass Personal eigens dafür abgestellt wurde, diese „Wild-Pinkler“ zu vertreiben, was allerdings ein recht hoffnungsloses Unterfangen war. Ganz und gar nicht hoffnungslos war hingegen der Gig von PANIC AT THE DISCO – soweit ich das zumindest mitbekommen habe. Unter anderen gab es vom neuen Werk „She’s A Handsome Woman“ und die aktuelle Single „That Green Gentleman (Things Have Changed)“, sowie den Vorgänger „Nine In the Afternoon“. Alles in allem ein netter Mix aus Alternative und Indie, der mit Streichern und Akkordeon einen leichten Kirmessound bekommen hat.

Doch zurück zur Hauptbühne, die nunmehr den FOO FIGHTERS gehören sollte. Wobei das mit dem Hören wieder so eine Sache war. Die Sound-Missstände waren nicht mehr so gravierend wie am Vorabend bei den BEATSTEAKS, aber von Perfektion war man dummerweise immer noch weit entfernt. Wenn 70.000 Leute auf dem Platz sind, muss nun mal auch die Technik so dimensioniert sein, dass nicht nur direkt vor der Bühne ein guter Klang herrscht. Aber die Hurricane-Macher haben Besserung gelobt und so hoffen wir, dass im nächsten Jahr dieses Problem behoben ist. Den FOO FIGHTERS konnte man keine Vorwürfe machen, die Jungs um den ehemaligen NIRVANA-Drummer Dave Grohl, der nun in seiner Kapelle die sechs Saiten zupft und singt, boten einen wunderbaren Abriss der 13-jährigen FF-Diskographie, bei dem ein Hit dem nächsten folgte. Egal ob „No Way Back“ (2005 auf “In Your Honor” erschienen), “Learn To Fly” (wie “Breakout” vom 1999er “There Is Nothing Left To Lose”), “DOA”, “The One” vom “Nix wie weg aus Orange County”-Soundtrack, “Moneky Wrench (“The Color And The Shape – 1997) oder das finale “Best Of You” – hier gab’s tatsächlich ein perfektes Best of, das es in sich hatte. Da wurde gegniedelt und geschrammelt, dass es nur so eine Freude war! Gleichzeitig schienen die FOO FIGHTERS in ihrer Musik absolut aufzugehen was letztlich zu einem finalen Ausflippen auf beiden Seiten des Fotograbens führte. Die Show kam ganz ohne irgendwelche Spielereien oder Mätzchen aus und überzeugte ganz einfach mit dem handwerklichen Können der Musiker und deren kongenialen Output.

Derart euphorisiert entschied ich mich gegen MAXIMO PARK, die auf der Blue Stage noch zur Nacht aufspielen wollte und ward auch im Discozelt nicht mehr gesehen. Man ist halt auch nicht mehr die Jüngste und der Umstand, mehrfach auch dem Hurricane gesiezt worden zu sein, zeugte davon, dass Schönheitsschlaf Not tat.

Copyright Fotos: Karsten Rzehak außer APOPTYGMA BERZERK/ BLACKMAIL/ DIE MANNEQUIN (Günter Distler/ Markus Roy)

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