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LUXUSLÄRM – KID GALAHAD (BOCHUM TOTAL 2010)

Ort: Bochum

Datum: 16.07.2010

Rekordverdächtig waren an diesem zweiten BoTo-Tag nicht nur die Temperaturen. Aber genau die waren es sicher, die so viele Besucher auf das Innenstadtfestival zogen. Hatte ich gestern noch gedacht es wäre voll, heute war es noch voller und um einiges wärmer. Nein, heiß. Für die Veranstalter tat sich schon das Tor zu einem neuen Rekord auf. Die Polizei zählte über 330.000 Gäste. Schon Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass die Bochumer Innenstadt gar nicht sooo groß ist, oder?

Während ich aber auf den Hauptact der der EINS LIVE Bühne, nämlich auf LUXUSLÄRM wartete und mich vom Menschenstrom mitreißen ließ, stieß ich auf der Ringbühne auf eine mir bisher unbekannte Band. Es brauchte nicht lange und auch keinerlei Recherche, da stand schon mal eines fest: Ihr Heimatland liegt irgendwo in Skandinavien. Ich sollte Recht behalten. KID GALAHAD kommen aus Schweden und stehen ihren Skandinavischen Kollegen in nichts nach. Vielleicht sind sie auch eine Mischung aus POETS OF THE FALL, THE RASMUS und SUNRISE AVENUE: Ja, ich glaube das passt ganz gut. Auf jeden Fall ist Sänger Mattias Frisk ein absoluter Wirbelwind. Selten habe ich einen Frontmann gesehen, der so sehr auf sein Publikum eingeht. Und das brachte auch eine Menge Erfolg mit sich, denn der Platz vor der Bühne füllte sich nach jedemn Song. Manchmal muss man auf Bochum Total noch gar keinen Namen haben, man muss nur wissen, wie man sich einen macht. KID GALAHAD haben übrigens in Skandinavien schon einige Erfolge verzeichnet, obwohl sie noch gar kein Album veröffentlicht haben. Bei uns gehen die Sympatiküsse Ende des Jahres auf eine kleine Tour. Da bin ich doch auf jeden Fall dabei. Zur Verabschiedung küsste Mattias die Mädels in der ersten Reihe und umarmte die Herren.

Aber jetzt war es bald Zeit für LUXUSLÄRM. In den ersten Reihen drängten sich bereits die Fans, um ganz nah an den Gewinnern der EINS LIVE Newcomer Krone zu sein. Auf der Ringbühne spielten zeitgleich EMIL BULLS. Leider schaffte ich den Rückweg nicht früh genug, um innerhalb der erlaubten drei Songs noch Fotos zu machen. So hieß es am Abend des zweiten Tages aber erst einmal „Luxus gegen Lärm“ oder „hart gegen soft“? Wie auch immer, verschiedener hätten die zwei Hauptacts nicht sein können. Das Publikum teilte sich dementsprechend in zwei Hälften. Die Hard-Rock-Fans gegen die Teenies, Familien und Pop-Liebhaber. Ich möchte an dieser Stelle bemerken, dass wirklich beide Bands absolut sehenswert sind. Und LUXUSLÄRM kommen in Sachen „abrocken“ auch nicht weit hinter EMIL BULLS über die virtuelle Ziellinie.

Ein gelungener Abend für alle Beteiligten…da freut man sich auf den nächsten Tag.

Copyright Fotos: Ramona „Hailie“ Schwarz

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