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MARDUK – GRAVE – DEATH WOLF – VALKYRJA – CRITICAL SOLUTION

Ort: Bad Oeynhausen - Druckerei

Datum: 30.11.2013

MARDUK schicken sich momentan an, mit ihrer „Panzer Division Marduk – Europe 2013“-Tour Tod und Zerstörung über Europa zu bringen und bliesen dabei auch auf die Druckerei in Bad Oeynhausen zum Angriff. Mit dabei ihre Landsleuten GRAVE, DEATH WOLF und VALKYRJA sowie die Norweger CRITICAL SOLUTION, die allerdings im Vorfeld nicht angekündigt waren.

Pünktlich um 18:30 Uhr schickte sich das Trio an, die anwesenden Besucher mit etwas klassischem Heavy Metal in Fahrt zu bringen. Das Publikum lauschte den Klängen auch andächtig, allerdings schafften es die Norweger nicht, jemanden näher nach vorn zu locken. Vielleicht auch verständlich, da sie mit ihrem Sound doch etwas deplatziert wirkten in Hinblick auf die schwedischen Mitstreiter. Nichts desto trotz rockten die Jungs anständig ab, spielten dabei auch ihre Interpretationen bekannter Songs („Speed King“ – DEEP PURPLE) und mehr als nur einmal erinnerte mich Sänger Christer mit seinem Gesang an METALLICA-Frontmann James Hetfield. Nach einer guten halben Stunde räumten CRITICAL SOLUTION die Bühne und überließen den Schweden das Feld.

Setlist CRITICAL SOLUTION
God Of Anarchy
Sad Hill
Speed King (DEEP PURPLE)
Crime Of Passion
Dead Man Walkin‘
Attitude (MISFITS)
Heavy Metal (UGLY KID JOE)

VALKYRJA schickten sich als erstes an, Verwüstung über die Druckerei zu bringen und beim Intro des Quintetts aus Stockholm war es vor der Bühne jetzt auch deutlich voller geworden. Die Jungs eröffneten den Abend mit „Betrayal Incarnate“ von ihrem neuen Album „The Antagonist’s Fire“ und ballerten dem Publikum Blastbeat-lastigen Black Metal entgegen. Keine Frage, VALKYRJA konnten direkt vom Start an überzeugen und schnell ging das Publikum auch mit. Neben überwiegend Songs vom aktuellen Werk gab es auch noch „Welcoming Worms“ oder „Frostland“ von den Vorgängerscheiben auf die Ohren.

Setlist VALKYRJA
Betrayal Incarnate
The Cremating Fire
Welcoming Worms
Madness Redeemer
Oceans to Dust
Frostland

Als nächstes gingen DEATH WOLF an den Start. Seit 2011 ist die Band unter diesem Namen unterwegs, nachdem sie sich von ihrem alten Namen DEVILS WHOREHOUSE getrennt hatten. Death’n’Roll stand bei den Jungs auf dem Programm, die mit MARDUK-Gitarrist Morgan am Bass auch gut Gas gaben. DEATH WOLF haben Anfang 2013 ihr bereits zweites Studio Album „II: Black Armoured Death“ über Century Media veröffentlicht, von dem auch die meisten Songs gespielt wurden. Eröffnet wurde das Set mit „Noche De Brujas“ gefolgt von „World Serpent“. DEATH WOLF rockten eine ebenfalls eine gute halbe Stunde durch den Abend um heizten das Publikum ordentlich an. Perfekte Voraussetzungen also für die ehrwürdigen GRAVE.

Setlist DEATH WOLF
Noche De Brujas
World Serpent
Snake Mountain
Wolf’s Pallid Sister
Black Mark
Black Armoured Death
Morning Czar Shineth
Circle Of Abomination

Vor 25 Jahren erblickte die Death Metal Combo um Sänger und Gitarrist Ola Lindgren das Licht der Welt. Er ist auch das einzig verbliebene Gründungsmitglied. Ermüdungserscheinungen sucht man bei ihm allerdings vergeblich! Eröffnet wurde der bunte Reigen mit „Disembodied Steps“ von der aktuellen Langrille „Endless Procession of Souls“, direkt gefolgt von „Christi(ns)anity“, das bereits vor 20 Jahren das Licht der Welt erblickte. GRAVE prügelten mit einem Riff nach dem nächsten auf das Publikum ein, welches sich aber nicht unterkriegen ließ und voll mitging. Die Schweden präsentierten ein Set, das überwiegend aus alten Songs der ersten EPs und Alben, lediglich unterbrochen von zwei der jüngeren Schaffensphase. Und natürlich durfte auch der von den Fans immer wieder geforderte Klassiker „Into the Grave“ nicht fehlen. Man sollte meinen, dass ein derartiger Sturm das Publikum hätte wegfegen müssen, doch nichts dergleichen. Die Reihen blieben auch, nachdem GRAVE die Bühne verlassen hatten, überwiegend stehen, um den eigentlichen Headliner des Abends abzufeiern.

Setlist GRAVE
Disembodied Steps
Christi(ns)anity
Reborn Miscarriage
Turning Black
Passion of the Weak
Inhuman
You’ll Never See…
For Your God
…and Here I Die… Satisfied
Into the Grave
Morbid Ascent

Die Panzer Division MARDUK war gekommen, um zu zerstören – und genau das taten Morgan und seine Mannen auch. Mit einem speziellen zweiteiligen Old School Set waren sie gekommen, um Bad Oeynhausen zu bombardieren und nur verbrannte Erde zurück zu lassen. Eines direkt vorne weg – MARDUK waren erfolgreich! Mit viel Nebel (und wenig Licht) betrat das Quartett die Bühne und legte auch ohne Erbarmen los. Im ersten Teil der Show spielten die Schweden die komplette „Panzer Division Marduk“-Scheibe und rissen mit Brechern wie „Baptism by Fire“ oder „Christraping Black Metal“ direkt jeden von den Füssen. Nach einer halben Stunde, länger ist dieses grandiose Black Metal-Meisterwerk nämlich nicht, gaben sich MARDUK eine kurze Pause, um gestärkt mit dem zweiten Teil zurück zu kehren. In den darauf folgenden 40 Minuten wurde das Publikum mit dem vor 20 Jahren erschienen Album „Those of the Unlight“ bombardiert. Nach diesem Angriff auf die Lauscher hinterließen MARDUK nichts als Zerstörung und verabschiedeten sich zu Recht nach über einer Stunde Spielzeit in den verdienten Feierabend!

Set 1: “Panzer Division Marduk”
Panzer Division Marduk
Baptism by Fire
Christraping Black Metal
Scorched Earth
Beast of Prey
Blooddawn
502
Fistfucking God’s Planet

Set 2: “Those of the Unlight”
Darkness Breeds Immortality
Those of the Unlight
Wolves
On Darkened Wings
Burn My Coffin
A Sculpture of the Night
Echoes From the Past
Stone Stands Its Silent Vigil

Copyright Fotos: Oliver Janka

1 Kommentar

  1. Druckerei sagt:

    Tickets in der Druckerei für nur 16 Euro im VVK (www.dbbo.de/metalattack) und für 20 Euro an der AK!

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