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NIGHTWISH – AMORPHIS – EPICA

Ort: Helsinki - Kaisaniemi Park

Datum: 26.06.2008

Tuska 2008 Warm up

Das Tuska Warm-up begann, wie es sich für den Gehörnten geziemt, mit Blitz und Donner. Auch wenn das Motto der Tuska Orga „it never rains on Tuska“ lautet, so scheint man mit dem Warm up doch den finnischen Wettergott Ukko herausgefordert zu haben, denn der ließ es gleich zu Beginn von EPICA kräftig krachen. Natur-Pyrotechnik. Noch vor dem Einlass der Festivalbesucher zogen am Horizont dicke schwarze Wolken auf. Und zu Beginn des vierten Songs der Holländer beschloss der finnische Petrus seine Schleusen zu öffnen. Einen echten Helsinkianer kann so was jedoch nicht erschüttern, ratz fatz stülpte man sich die Einmal-Regennerze über und weiter ging es trotz des Platzregens und der bereits erwähnten Natur-Pyros.

AMORPHIS dagegen schienen bei Ukko etwas höher in der Gunst zu stehen, begannen sie doch ihr Set zunächst bei wieder strahlendem Sonnenschein. Wie sagte aber meine Oma zu Lebzeiten noch? Du sollst nicht fluchen… denn das wird prompt bestraft. Passend zu „Perkele“ drehte Ukko wieder den Gardena Gartenschlauch auf. Doch zur Entschädigung dürfen Amorphis nun „The Smoke“ in „The Rainbow“ umbenennen, zeigten sich zu diesem Song doch über der Radio Rock Stage gleich ein doppelter und noch ein weiterer Regenbogen darüber ab. Und auch auf der Bühne zwischen Tomi Koivusaari auf der einen und Esa Holopainen auf der anderen Seite spannte ein kleinerer Regenbogen seine Farben auf. Der endgültige Beweis wie AMORPHIS’ Musik mit der Natur harmoniert. Wer braucht denn da noch echte Pyrotechnik? Derart milde gestimmt zeige sich über dem Kaisaniemi Park wieder die Sonne. Und mit „House of Sleep“ endete für uns schon mal das Warm up.

Da sich an NIGHTWISH sowieso die Geister scheiden, enthalten wir uns hier mal der Stimme. Fakt ist: Für den einen Teil ist ein „Slaying the Dreamer“ aus Anettes Kehle immer noch schwer gewöhnungsbedürftig und den anderen Teil interessiert es eh nicht. Hauptsache das Publikum hatte seinen Spaß und darauf kommt es ja auch an.

Copyright Fotos: Tina Solda

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