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PLUSWELT FESTIVAL 2014

Ort: Krefeld – Kulturfabrik

Datum: 29.11.2014

PLUSWELT PROMOTION wurde 15 und gefeiert wurde das gleich an zwei Tagen! Am 28. und 29.11.2014 stand die Krefelder Kulturfabrik ganz im Zeichen dunkler Elektro-Klänge, für die die Hamburger Booking-Agentur natürlich auf profunde Künstler aus den eigenen Reihen zurückgreifen konnte. Am Freitag (leider aus terminlichen Gründen ohne Terrorverlag-Beteiligung) waren dies COMBICHRIST, AESTHETIC PERFECTION, GRENDEL, PROTAFIELD und WILLIAM CONTROL, während am Samstag in der ausverkauften KuFa APOPTYGMA BERZERK, MESH, REPUBLICA, DE/VISION, BLITZMASCHINE und SUBSTAAT aufspielten. Auch wenn es draußen inzwischen spätherbstlich kalt geworden war, standen die Chancen also gut, einen schweißtreibenden Abend zu erleben.

SUBSTAAT

Der Bogen sollte heuer geografisch von Norwegen über Hamburg, London, Berlin und Bristol wieder nach Norwegen geschlagen werden, wobei Jens von X-DEVIDE in der vom BLACKFIELD bewährten Form um 18.35 Uhr zunächst einmal drei Herren aus Oslo begrüßte. Ganz im beliebten Schwarz, einzig die Krawatten waren in einer hellen Farbe gehalten, betraten SUBSTAAT die Stage und legten mit temporeicher Elektronik los. Im Folgenden wurde die Geschwindigkeit ein wenig gedrosselt, doch mal blieb definitiv tanzbar und kehrte schließlich auch in energetischere Gefilde zurück. Mein Favorit der ersten halben Stunde war klar „Catch Me“ vom selbstbetitelten Debüt aus 2011, aber auch ein Song wie „Electric“ vom diesjährigen Nachfolger „Macht“ konnte mit druckvollen Beats überzeugen. Ein netter Einstieg in einen langen Abend, für den es dann auch freundlichen Applaus gab.

BLITZMASCHINE

Das Trio, das als nächstes vorgestellt wurde, servierte „EBM für den Mittelstand“. So die bandeigene Klassifizierung der BLITZMASCHINE-Mucke, die sich in der Tradition von DAF, NITZER EBB oder auch FRONT 242 sieht. In diesem Sinne legten die Hanseaten mit „Burnout“ druckvoll los und hielten dieses bpm-Level auch über ihre halbstündige Spielzeit. Das Thema „Burnout“ mag den beiden Masterminds Matze und Holger, die sich über ihre alten Jobs im Finanzgewerbe kennengelernt haben, besonders am Herzen liegen, sie spielen aber auch gern „Gotcha“ und sind sehr für „Liebe auf den ersten Blick“ zu haben. Hauptsache die Bässe wummern und der Herr am Mikro kann über die Stage tigern. Dieser Bewegungsdrang übertrug sich allerdings nur vereinzelt auf die Zuschauerschaft, die offensichtlich mit den Kräften zu haushalten gedachte. Schließlich stand nicht nur bei der 2009 aus der Taufe gehobenen BLITZMASCHINE noch „Soviel mehr“ (vom jüngst erschienenen „Turbine“) auf dem Programm, auch musikalisch wurde noch einiges in Krefeld geboten.

Setlist BLITZMASCHINE
Burnout
Gotcha
Liebe auf den ersten Blick (DAF-Cover)
Uncontrollable
Useless Pain
Blondes Mädchen
Soviel mehr

REPUBLICA

Dank der nächsten Truppe auch mal ganz andere Klänge, denn krachender Alternative Rock gehört bei REPUBLICA seit nunmehr 20 Jahren zum täglich Brot. 1996 veröffentlichten die Crossover-Veteranen ihren Erstling, den sie nach dem Bandnamen betitelten und konnten mit den Liedern „Drop Dead Gorgeous“ und „Ready To Go“ respektable Erfolge feiern. Danach wurde es allerdings ziemlich schnell wieder ruhig um die Sängerin Samantha „Saffron“ Sprackling und ihre Mannen, „Speed Ballads“ floppte zwei Jahre später kommerziell, doch im letzten Jahr meldeten sich die Briten mit der EP „Christiana Obey“ wieder zurück und im März war der flotte Dreier auch nach langer Zeit mal wieder auf einer kleinen Konzertreise. Jetzt machten sie in Krefeld Station und waren ganz eindeutig in bester Spiellaune und glücklich, nach langer Pause wieder live rocken zu können. Keyboarder Tim Dorney bat mit seinem Slogan-T-Shirt zwar gleich einmal um Vergebung: „Lord, forgive me for my synths“, aber tatsächlich musste der Mann für gar nichts Abbitte leisten, denn REPUBLICA haben ganz eindeutig nichts verlernt und machten der Meute ordentlich Feuer. Inzwischen waren die Zeiger der Uhr auf kurz nach 20.00 Uhr vorgerückt und es war bereits ziemlich voll in der großen Halle geworden. Spätestens mit dem bereits erwähnten „Drop Dead Gorgeous“ gab es dann auch kein Halten mehr – die Nummer hat einfach nichts von ihrer Klasse verloren und wurde zudem mit einer fast schon grenzenlosen Spielfreude vorgetragen. Das galt auch für neuere Songs wie beispielsweise das coole „German Accent“ und das abwechslungsreiche „Christiana Obey“, die vom Publikum sehr zur Freude der gut gelaunten Fronterin mir der verruchten Stimme auch sehr positiv aufgenommen wurden. Natürlich wurde „Ready To Go“ noch mal richtig abgefeiert und auch das fordernde „Holly“ ging direkt ins Bein. Ein paar letzte Lichtblitze zuckten über die Stage, dann waren schon wieder 40 Minuten rasend schnell vergangen. Fix noch ein Foto mit dem Auditorium im Hintergrund, dann stand bereits der nächste zügige Umbau an.

Setlist REPUPLICA
Russians
Out of The Darkness
Drop Dead Gorgeous
Try Everything
German Accent
Hallelujah
Christiana Obey
Ready To Go
Holly

DE/VISION

Das ist ja auch durchaus das Schöne an Live-Gigs von Elektro-Kapellen: In den meisten Fällen ist das Equipment flott auf- und abgebaut und der Umbau geht normalerweise zügig von der Hand. Manchmal kommt es allerdings auch ganz anders, doch davon später mehr. Jetzt waren wir auf unserer musikalischen Europa-Reise zunächst einmal in Berlin gelandet, wo die „deutschen DEPECHE MODE“ beheimatet sind. So nennt man DE/VISION bisweilen und warum das so ist, bewiesen Steffen Keth (der im Übrigen auch bei der Aftershow-Party noch für Konservenmusik sorgte) und seine Mannen an den Tasten und Drumsticks umgehend mit dem Opener „mAndroids“. 50 Minuten lang gab es nun absolut tanzbaren Synthie-Pop auf die Ohren, wobei die Herren natürlich auch aus einen umfangreichen Fundus schöpfen konnten. 13 Studioalben sind seit 1994 entstanden und so wurde quasi einmal quer durch die Diskografie geschwoft. „Strange Affection“ entführte in die späten Neunziger („Monosex“ – 1998), während das mit Begeisterung aufgenommene „Try To Forget“ sogar vom Debüt „World Without End“ stammte. Vom 2010er „Popgefahr“ war „Time To Be Alive“ mit von der Partie, bei dem die Publikumsgesänge zwar zunächst noch ein bisschen dünn klangen, jedoch noch gesteigert werden konnten. Zum Beispiel beim Oldie but Goodie „Your Hands On My Skin“, ehe mit „Flavour of The Week” vom 2007er „Noob” noch mal Gas gegeben wurde. Die sich anschließenden Zugaberufe zeugten davon, dass der Gig gefallen hatte, doch der Zeitplan war straff durchgetaktet und deshalb ging es sogleich nahtlos weiter.

Setlist DE/VISION
mAndroids
Brothers In Arms
Rage?
I’m Not Dreaming of You
Strange Affection
Try To Forget
Time To Be Alive
Your Hands On My Skin
Flavour of The Week

MESH

Und das ist wortwörtlich zu nehmen. Wer meinte, sich beim Change over jetzt schnell ein Bier holen zu können, verpasste nämlich die ersten MESH-Songs, die allerdings auch nicht auf der Bühne performt wurden. Vielmehr hatten Richard Broadhead und Mark Hockings (wie immer gut an seiner Mütze zu erkennen) am FoH Aufstellung genommen und gaben quasi mitten im Zuschauerpulk stehend eine Piano Version von „Not Prepared“ und „Trust You“ zum Besten, während auf der Stage letzte Hand an die Instrumente gelegt wurde. In den kommenden rund 60 Minuten gab es nicht nur großartige Musik auf die Ohren, sondern auch jede Menge zu sehen – sowohl auf der großen Leinwand im Hintergrund, als auch auf den beiden kleinen Bildschirmen rechts und links der Bühne. Im Mittelpunkt stand aber natürlich der großartige Synthie-Pop der Herren Hockings und Silverthorn, die live in zuverlässiger Weise von Drummer Sean Suleman und dem Kollegen Broadhead an den Tasten unterstützt wurden. Deshalb konnte auch ohne akustische Pause vom FoH auf die große Stage gewechselt werden, wo mit dem einnehmenden „Flawless“ vom letzten Studio-Output „Automation Baby“ aus 2013 sogleich hörenswerte Synthetik geboten wurde. „You Didn’t Want Me“ vom 1996er Erstling „In This Place Forever“ ging ohne Umwege auf die Hüften und auch das knackige „From This Height“ empfahl sich uneingeschränkt zum Tanzen. „Crash“ wurde ebenso wie „Step By Step“ (beide vom 2006er „We „Collide“ stammend) kräftig mitgeklatscht und die Stimmung hätte gar nicht besser sein können. In diesem Sinne umfing blaues Licht die Bühne bei „You Want What’s Owed To You“, während „Tuesday“ von roter Illumination begleitet wurde. Eine kleine Überraschung barg „Firefly“, denn hier gab es weiblichen Gastgesang von Saffron zu hören; eine gute Kombi, die Spaß machte – sowohl auf als auch vor der Stage. Im Alleingang servierten MESH mit „Just Leave Us Alone“ einen noch junger Hit, der bereits seinen festen Platz in der Setlist gefunden hat, was auch für das krachende „Born To Lie“ gilt. Hier verließ Silverthorn seinen Keyboard-Arbeitsplatz in der zweiten Reihe und wechselte stattdessen mitsamt Sechssaiter an den Bühnenrand. „Friends Like These“ (2002 auf „Who Whates Over Me?“ erschienen) setzte da noch einen drauf und komplettierte das reguläre Set mit ebenso tanzbaren wie mitreißenden Sounds und letzten Lichtgewittern. Hier gab’s dann aber doch noch einen kleinen Nachschlag: „Taken To Granted“ verwandelte die schwarze Gemeinde alsbald in einen riesigen Chor, der sich kurz nach 23.00 Uhr dann aber doch schweren Herzens von MESH trennen musste.

Setlist MESH
Not Prepared (Piano Version)
Trust You (Piano Version)
Flawless
You Didn’t Want Me
From This Height
Crash
Step By Step
You Want What’s Owed To You
Tuesday
Firefly
Just Leave Us Alone
Born To Lie
Friends Like These

Taken To Granted

APOPTYGMA BERZERK

Nun war Geduld angesagt, denn bei APOPTYGMA BERZERK gab es offensichtlich erhebliche Technikprobleme, die den Zeitplan außer Kraft setzten. Statt um 23.30 Uhr loszulegen, enterten die Norweger erst kurz nach Mitternacht die Stage. Von der flugbedingten Müdigkeit, die Keyboarder Jonas Groth für sich in Anspruch nahm, war allerdings überhaupt nichts zu spüren. Vielmehr wurde ein 100-minütiges Elektro-Rock-Feuerwerk vom Allerfeinsten abgefackelt, das kaum Wünsche offen ließ. Okay, die Fotografen werden geflucht haben, dass die Bühne überwiegend in Dunkelheit, Nebel oder grelle Lightflashs getaucht war, aber so kennt man die Live-Gigs von Mastermind Stephan Groth, Brüderchen Jonas, Gitarrist Audun „Angel“ Stengel und Drummer Ted Skogmann. Sollte jemand (was unwahrscheinlich war) nicht gewusst haben, mit wem er es zu dieser späten Stunde zu tun hatte, gab das große Backdrop mit dem Bandnamen verlässlich Auskunft, doch es sah ganz so aus, als seien die Leute insbesondere wegen APOP nach Krefeld gekommen. Unbestritten waren die Skandinavier nicht nur Headliner sondern auch Highlight des Abends, denn hier ging es wirklich rund und das Warten hatte sich zweifellos gelohnt. Zwar ist die versprochene neue Studioplatte, an der immer noch gewerkelt zu werden scheint, nach wie vor nicht in den Plattenläden aufgetaucht, aber APOPTYGMA BERZERK haben ja auch so ein reichhaltiges Repertoire, mit dem sie ein Konzert bestücken können. In 25 Jahren Bandgeschichte kommen im manchmal eben nicht nur eine Menge Bandmitglieder zusammen, sondern auch ein Haufen guter Musik. Den Anfang machte diesbezüglich „Starsign“ vom 2000er „Welcome To Earth“; während „Deep Red“ noch ein paar Jahre weiter zurück ging: das zugehörige Album „7“ erschien immerhin schon 1996, bleibt aber mit einem Hit wie „Non-Stop Violence“ auf ewig aktuell. Natürlich durfte auch dieser Stomper nicht fehlen, doch bis es so weit war, gab es noch allerhand Schmankeln zu hören und ausgiebig getanzt werden durfte selbstverständlich auch. Etwa zum durchdringenden „Love Never Dies“ oder der Hymne „In This Together“. Mit „Shadow“ (quasi das Motto der Show) und „Apollo (Live In Your TV)“ standen zwei Tracks des letzten Studio-Longplayers „Rocket Science“ aus 2009 auf dem Zettel, so richtig steil ging die Festival-Crowd allerdings wie erwartet bei den lieb gewonnenen Klassikern wie „Kathy’s Song (Come Lie Next To Me)“ oder auch „You Keep Me From Breaking Apart“, die selbstredend nach allen Regeln der Kunst abgefeiert wurden, wobei die Performance allein in den Händen der Groth-Brüder lag, während der Rest sich ein Päuschen im Off gönnte. Weiter ging’s mit diesen Stücken übrigens, obwohl sich Jan Winterfeld als Pluswelt-Cheffe und quasi Geburtstagskind nicht auf der Bühne seine Gratulationen abgeholt hatte, weshalb APOP eigentlich in den Streik treten wollten. Natürlich taten sie das nicht, sondern ließen ihn in Abwesenheit hoch leben und verehrten ihm ihr „Something I Should Know“ vom 2002er „Harmonizer“. Traditionell gehören immer auch eine Reihe Cover-Versionen zu einem APB-Gig, so waren dies heute „Love Will Tear Us Apart“ (im Original von JOY DIVISION) und insbesondere der NDW-Evergreen „Major Tom“, der in der APOPTYGMA-BERZERK-Fassung nicht nur deutlich an Schmackes gewonnen hat, sondern auch mit vereinten Kräften gesungen wurde – inklusive deutschem Refrain, für den Jonas zuständig war. Dessen Keyboard- und Synthesizer-Sammlung war wohl auch Quell der technischen Diskrepanzen, doch wenn die Gerätschaften erst einmal laufen, kann man das Ganze ja auch einfach mal auf „Automatik“ stellen und auf Tuchfühlung mit den Fans gehen. Dies wäre grundsätzlich auch mit der Dame möglich gewesen, die bereits bei DE/VISION kurzfristig aus dem Auditorium den Weg ins Rampenlicht gefunden hatte. Steffen ließ sie ein wenig tanzen, die Norweger zeigten da weniger Geduld, weshalb sie alsbald von einem Techniker der Band an die Hand genommen wurde und die Musiker ihr Reich wieder für sich hatten. Schließlich standen ja auch noch einige wunderbare Tracks auf der Setlist. Genannt sei hier noch „Until The End of The World“, das ebenfalls großen Zuspruch fand, ehe mit „Non-Stop Violence“ ein richtig großes Fest gefeiert wurde.

Inzwischen war es fast 1:30 Uhr und ein kurzer Break kündete vom nahen Ende des Live-Gigs. Ganz vorbei war der Abend aber noch nicht. eder live noch überhaupt, denn erstens kamen APOPTYGMA BERZERK noch einmal zurück und zweitens konnte im Anschluss an die Zugabe ja noch im kleinen Saal weitergetanzt werden. Zunächst einmal gab es jedoch noch ein Wiedersehen mit Mark Hockings. Immerhin haben MESH einen Remix von „Mourn“ gemacht und da machte es unbedingt Sinn, dieses Stück gemeinsam zu präsentieren. Um einen Sänger verstärkt, ließ man es noch mal amtlich krachen und lieferte einen gelungenen Abschluss des großartigen Konzertes, das sein endgültiges Ende mit dem Outro „APB Goes C-64“ fand, zu dem sich auch die Künstler noch einmal auf der Bühne einfanden, um sich gebührend von ihren Fans zu verabschieden.

Setlist APOPTYGMA BERZERK
Starsign
Deep Red
Love Never Dies
In This Together
Shadow
Apollo (Live On Your TV)
Something I Should Know
Kathy’s Song (Come Lie Next To Me)
You Keep Me From Breaking Apart
Major Tom (PETER-SCHILLING-Cover)
Paranoia
Until The End of The World
Love Will Tear Us Apart (JOY-DIVISION-Cover)
Non-Stop Violence

Untitled Too
Eclipse
Mourn (MESH-Remix)
APB Goes C-64 (Outro)

Während zur Konservenkost noch weiter gefeiert wurde, trat ich die Heimreise an. Immerhin war es fast schon 2.00 Uhr und vor mir lagen noch knapp 200 km Rückfahrt. Außerdem soll man ja gehen, wenn’s am Schönsten ist und das war doch mal eine richtig schöne Geburtstagssause, bei der im Grunde die Gäste die Geschenke bekommen haben. So liebe ich das!

Copyright Fotos: Daniela Vorndran

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