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RANTANPLAN – LO PARKER – INSOLVENT INSOMNIACS

Ort: Osnabrück - Ostbunker

Datum: 07.02.2009

So sollten Konzerte immer sein. Drei Bands, die ihr Bestes geben, Fans, die feiern/ Spaß haben und das Ganze dann für nur 9 Euro Eintritt. Ergo war an diesem Freitag der Raum im Ostbunker um 21 Uhr schon ziemlich gut gefüllt, als die junge Skaband INSOLVENT INSOMNIACS die Bühne betrat. Die 4 Jungs und 3 Mädels wirkten Anfangs ein wenig nervös, was sich aber sehr schnell legte und so präsentierten sie dem Publikum ein paar sehr gut arrangierte Ska Songs, bei denen die Zuhörer nach und nach anfingen zu tanzen. Wenn auch die Bläser zwischendurch mal ihre Instrumente ein wenig nachstimmen sollten, so tat dies doch der Stimmung im Publikum und auf der Bühne keinen Abbruch.

Nach 40 Minuten wurde dann die Bühne für LO PARKER freigegeben. Was die vier Jungs aus Bersenbrück dann ablieferten, war eine gelungene Mischung aus Pop, Rock und Punk, die gut ins Ohr ging und einen schönen Kontrast zu den Ska Klängen des Abends bot. Gute Laune Musik, die mit viel Enthusiasmus und einer tollen Bühnenpräsens überzeugte. Kein Wunder also, dass LO PARKER auch schon bei anderen namhaften Bands den Support bestreiten durften.

Dann aber kam der Höhepunkt des Abends in Form des Hauptacts RANTANPLAN. Rockiger, melodiöser Ska, bei dem sich die 5 Jungs aus Hamburg auch schon mal einen Spass erlauben und beispielsweise die Titelmelodie von „Tao Tao“ covern oder ganz spontan „I´ve been looking for Freedom“ dem Publikum um die Ohren schmetterten, die dies mit viel Spass aufnahmen und gar nicht aufhören wollten diesen Song zu grölen. Aber natürlich wurden auch die bekannten RANTANPLAN Songs wie „Thu den Ska“, „Hallo Hure Hamburg“ oder „Sissy“ gerne und lautstark mitgesungen. Der leichte Hamburger Slang, den Torben Meissner, Sänger der Gruppe in die Songs einfließen ließ, gab dem Ganzen einen Hauch von wilder Freiheit. Das abgerundet mit den melodischen Klängen von Posaune und Trompete, unterstützt durch groovenden Bass und Schlagzeug brachte die Stimmung so zum kochen, dass sich manche Fans sowie auch Bandmitglieder auf den Händen der Zuschauer durch den recht niedrigen Raum tragen ließen. Dass Sven-Ole Schosch, der Posaunist bei dieser Aktion angeblich bei der Garderobe abgegeben und nur gegen einen Pfand wieder zur Bühne zurück durfte ist eine unbestätigte, aber lustige Anekdote.

Um halb Eins erst verabschiedete sich die Band entgültig von der Bühne, ließ es sich aber nicht nehmen, kurz danach noch vor dem Ostbunker mit ein paar Fans ein paar Worte zu wechseln. Wer also ein Konzert voller Spass und guter Musik erleben möchte, sollte sich die Band unbedingt mal live anschauen.

Copyright Fotos: Ludger Walhorn

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