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SCREAM YOUR NAME – UNDAWN – PROMETHEUS DREAMS

Ort: Hamburg - MarX

Datum: 28.01.2016

Bei SCREAM YOUR NAME handelt es sich um eine junge Schweizer Post-Hardcore-Band, die bereits auf dem Greenfield Festival aufgetreten ist. 2016 sind sie mit ihrer „Face To Face“-Tour in Deutschland unterwegs. Die Auftritte in Frankfurt und Bochum wurden im Vorfeld von den Veranstaltern gecancelt, so dass Hamburg nun ihr erster Tourtag in Deutschland war.
Wie sich herausstellte glich der Abend einer „Face To Face with Bands & Friends“ Tour.

Den Auftakt machte die Hamburger Formation PROMETHEUS DREAMS, die eine kleine eingeschworene Fangemeinde mitgebracht hatte, welche in den ersten Reihen für Stimmung sorgte. Selbst einen Circle Pit und einen Moshpit vollführte die Handvoll an Fans zu „Nemesis“. Im Anschluss wurde zu „Stitched Eyes“ mitgesungen und mit „Fire“ präsentierten PROMETHEUS DREAMS einen brandneuen Song, zu dem der Schlagzeuger Manuel fette Growls beisteuerte. Nur bei „Autumn“ folgten die Fans nicht Florians Aufforderung, Chaos zu verbreiten.

Setlist PROMETHEUS DREAMS
Hymn Of The Fallen
The Art Of Manhunting
Nemesis
Stitched Eyes
Fire
Autumn

Nach einer kurzen Umbaupause ging es mit der niederländischen Band UNDAWN weiter, die von ihrem Auftreten her routinierter und selbstsicherer als PROMETHEUS DREAMS daher kamen und den Hamburgern gleich bei „In The Moment“ ihre fette Gitarrenwand um die Ohren donnerten. Im Anschluss gab es „Fade“ vom neuen Album „Justice is…“, welches die Band im Dezember veröffentlicht hatte. Dank PROMETHEUS DREAMS und deren Freunde gab es zu „Coming Home“ einen Circle Pit und die Hamburger tauten mehr und mehr auf. Neben den harten Riffwänden, die einem die Niederländer entgegenschleuderten, bauten sie überzeugende Soliparts ein und sie spätestens beim Song „Never Giving Up“ hatten sie alle Anwesenden von ihrem Können überzeugt. Mit einem weiteren kleinen Moshpit zu „Puppets“ endete der Auftritt unserer westlichen Nachbarn

Setlist UNDAWN
In The Moment
Fate
What Justice Is
Coming Home.
Never Giving Up
Glacier Of Tears
The Puppets of Heresy

Nun wurden Podeste aufgestellt und kleine Banner gehisst. Es war Zeit für SCREAM YOUR NAME, und auch der heutige Headliner musste die Anwesenden auffordern, wieder näher an die Bühne zu treten. Mit „With Or Without You“ legten sie los und bereits zu „ In Reverse“ zeigten erneut PROMETHEUS DREAMS mit ihren Freunden, dass ein Circle Pit auch mit wenigen Teilnehmern funktioniert. Die Mitglieder von UNDAWN gesellten sich zu den Zuschauern und so war das kleine MarX nun doch locker und überschaubar gefüllt, so dass zu „(Un)Expected Ending“ eine Wall of Death an der Reihe war. Der Song „Thank You“ zeigte noch einmal die musikalische Bandbreite der Band, die von cleanen Gesangsparts über Screamings reicht, wobei sich die Stimmen von Stefan und Micha perfekt unterstützten. Hinzu kamen immer wieder Metallgitarren, welche die harten Breakdowns durchbrachen. Mit dem ersten Takt zu „24/7“ gab es wieder eine volle Gitarrenbreitseite. Zum „The Blue House“ fuhren die Schweizer eine Pyroshow auf, indem sie Wunderkerzen an die Anwesenden verteilten. Bevor das Signal zum Anzünden kam, funkelten die ersten Kerzen. Mit der Zugabe „Last Words“ und einer herzliche Verabschiedung endete der Gig.

Abschließend bleibt nur zu sagen, dass man diesen jungen sympathischen Bands weitere Auftritte und eine größere Fanbase wünscht.

Setlist SCREAM YOUR NAME
With Or Without You
In Reverse
My Game
(Un)Expected Ending
The Cinderella Story
Save & Secure
Thank You
Me Vs. Myself
Last Call
24./7.
The Blue House

Last Words

Copyright Fotos: Sandra Dürkop

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