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SUMMER BREEZE 2009 – TAG 3

Ort: Dinkelsbühl

Datum: 15.08.2009

Nach einem glorreichen Freitag und einer noch glorreicheren Nacht hatte der Samstagmorgen eher was von einem bösen Erwachen, da sich erste Ausfall-Erscheinungen deutlich abzeichneten. Mal abgesehen vom Sodbrennen und dem Gefühl, sich alles noch mal durch den Kopf gehen zu lassen, knallte die Sonne so erbarmungslos aufs Zelt, dass man sich schon bald wie in Beelzebubs Sauna fühlte. Also blieb einem nicht anders übrig, als sich aus der Penntüte zu pellen, um mal zu schauen, wer schon alles wach war. Dem folgte natürlich das allmorgendliche Katerfrühstück und da der menschliche Körper nach drei Tagen ohne Waschung dann doch die gelinde gesagt etwas herbere Note entwickelt, entschlossen sich die meisten (bis auf ein par unverbesserliche Wildschweine), dann doch mal die Duschen aufzusuchen, in denen man sich für schlappe 2,50 € den Pumaduft vom Leib waschen konnte. Da die Sonne aber mittlerweile noch erbarmungsloser geworden war, war man nach mindestens 5 Minuten schon wieder nass geschwitzt. Aber es half ja alles nichts, denn da wir ja noch ganzen Tag Festival vor uns hatten, konnte das Motto nur heißen: Auf zur letzten Schlacht Oder um den 17. König von Rohan zu zitieren:
„Speer wird zerschellen, Schild zersplittern. Ein Schwerttag, ein Bluttag, ehe die Sonne steigt. Reitet… Reitet nun… reitet zur Vernichtung und zum Ende der Welt“
HEAVY METAAAAAL !!!

Schlachtverlauf:

BENIGHTED

Ja, ja, da trennte sich am letzten Tag nun wirklich die Spreu vom Weizen, denn hier zeigte sich, wer nach dem Bandmarathon bis 4 Uhr nachts am Vortag um 11 schon wieder munter genug war, um vor der Bühne zu stehen. Ich für meinen Teil hatte eine Wette gegen einen Kollegen eines anderen Mags gewonnen, der glaubte, er würde es zu BENIGHTED in den Graben schaffen. Außer mir war dann doch keiner da. BENIGHTED waren aber definitiv Grund genug, sich nach gefühlten 2 Stunden Schlaf (auch wenn es eigentlich immerhin 5 waren) aus dem Zelt zu quälen. Im Gegensatz zu den beiden Vortagen, an denen die Menge sanft aus dem Schlummer geweckt und auf den Tag eingestimmt wurde, schwang man hier gleich mächtig den Knüppel. Richtig fieser, angegrindeter Death Metal, hallo wach! Wer danach immer noch im Halbschlaf war, hatte was an den Ohren. „Collapse“ eröffnete den morgendlichen Wahnsinn, bleibt nur zu hoffen, dass das inhaltlich bei keinem Zuschauer der Fall war. Gnadenlos weiter ging’s dann mit „Grind Wit“ und „Saw It All“. Die Band jedenfalls war wach, sehr wach und dieser Funke sprang nach und nach auch über die langsam größer werdenden Menschentraube über.
(Ateacina)

Setlist BENIGHTED
Collapse
Grind Wit
Saw It All
Forsaken
Nemesis
Invoxhate
Foetus
Slut

BLACK SUN AEON

Nun, und wo wir schon mal da sind, bewegen wir uns nach diesem Weck”ruf” gleich mal ein paar Meter weiter zur Painstage, denn dort wartete direkt im Anschluss auch gleich der nächste Leckerbissen. Workaholic Tuomas Saukkonen war an diesem Tag gleich mit zwei Bands am Start und nun folgte der erste Streich mit seinem neuen Projekt BLACK SUN AEON. Dass es sich hier um ein Projekt des BEFORE THE DAWN Fronters und Hans-Dampf-in-allen-Gassen handelte, hatte sich offenbar herumgesprochen, denn vor der Bühne war ordentlich was los. Die Bühne hingegen wirkte recht „leer“. Einfach aus dem Grund, dass der Sänger vorne fehlte, saß dieser doch auch noch hinter der Schießbude. Das Material hätte im Zelt vielleicht besser gewirkt, der Grundstimmung der Songs wegen, doch hatte man als Zuschauer bei den Songs nichts zu meckern. Mein Fazit: Wer finnische Melancholie mag, war hier bestens aufgehoben, toller Gig!
(Ateacina)

Setlist BLACK SUN AEON
A Song For The Introduction
A Song For My Wrath
A Song For My Demise
A Song For My Sorrow
A Song For My Weakness
A Song For My Funeral

THE STORM

Danach war noch mal ein kurzer Marsch zurück zum Zelt angesagt, denn das Frühstück war zu Gunsten von BENIGHTED ausgefallen. So wurde das Spätstücken von den Klängen der dänischen Truppe THE STORM untermalt. Diese dürften hier noch eher unbekannt sein, die Stimme der Fronterin aber keineswegs, denn sie war es, die VOLBEAT auf dem „Guitar Gangsters & Cadillac Blood“ Album mit ihrem wirklich angenehmen, klaren Organ unterstützt hat. Der Auftritt hinterließ auf alle Fälle einen positiven Eindruck. Bleibt zu hoffen, dass die Verbindung zu VOLBEAT THE STORM auch einen kleinen Erfolgsschub verpasst.
(Ateacina)

Setlist THE STORM
Wall Of Shame
Honesty
Beauty Of Small Things
Lullaby
Till I Die
B.S.E.

BEFORE THE DAWN

Zurück zur Painstage, man hatte Tuomas eine kleine Erholungspause gegönnt und nun durfte er gleich mit seiner nächsten Band ran. Dieses Mal mit BEFORE THE DAWN. Hatte sein anderes Projekt bereits einen guten Zuschauerzuspruch, so war es nun noch um einiges voller. Eigentlich nicht erstaunlich, konnten BTD doch mit den letzten Alben allenthalben gute Kritiken einfahren. Gitarrist Lars Eikind steuerte zu Tuomas Growls wunderbaren Klargesang bei, der trotz strahlendem Sonnenscheins für eine kleine Portion Gänsehaut sorgte. Wie auch schon zuvor bei BLACK SUN AEON war hier finnische Melancholie vom Feinsten angesagt. Und da Songs wie „Faithless“ oder der „Deadsong“ so herrlich eingängig waren, war es nicht weiter verwunderlich, dass die Menge vor der Painstage stetig anwuchs. BTD sind klar auf dem richtigen Weg und können ihre Fangemeinde von Gig zu Gig vergrößern – absolut verdient!
(Ateacina)

Am frühen Nachmittag gab’s auf der Painstage ein ganz besonderes Schmankerl für alle Fans des Melodic Death Metal. BEFORE THE DAWN hatten zum gemütlichen Zeltabriss geladen und die Einladung wurde von den Fans dankend angenommen. Anfangs hatte man zwar den Eindruck, dass doch noch einige Schlafmützen im Publikum waren, aber auch diese wurden von der düsteren Stimmung, die durch die perfekte Mischung aus Gothic und Melodic Death Metal erzeugt wurde, sehr schnell sehr unsanft geweckt und konnten gar nicht anders, als die Jungs um Mastermind Tuomas Saukkonen abzufeiern. BEFORE THE DAWN erinnerten einen dabei immer mal wieder unweigerlich an die unsterblichen SENTENCED, wenn nicht Basser und Goldkehlchen Lars Eikind mit seinem Gesang der Sache eine ganz persönliche Note gegeben hätte.
(Jule)

Setlist BEORE THE DAWN
Unbreakable
Away
Faithless
Scar
Disappear
The Black
Deadsong

GRAVE

War das vielleicht noch eine Spur zu seicht? Nun, wer das dachte, dem konnte schnell geholfen werden, denn die kultigen Oldschool Deather aus Elchtodland enterten die Mainstage und bollerten eine kräftige Ladung Todesblei in die Menge. Die Rede ist natürlich von GRAVE. Los ging’s mit „Deformed“ und ab da ging es Schlag auf Schlag, vornehmlich mit älterem Material, welches mal rasant, mal fett groovend daherkam. Besonders im Fotograben direkt vor den Boxen spürte man das ordentlich in der Magengegend. Nach „Soulless“ war dann nach knapp 40 Minuten Schicht im Schacht. Gemessen an den Publikumsreaktionen wäre da gut und gerne noch mehr drin gewesen. Aber nicht traurig sein, die Schweden sind ja bald wieder auf Tour unterwegs.
(Ateacina)

Im Jahre 1986, taten sich vier dem Death Metal verfallene Schweden zusammen und gründeten die Band CORPSE. Fünf Jahre gingen in die nördlichen Lande, bis, nach einigen Demotapes und einem neuen Namen, das Album „Into The Grave“ erschien. Spätestens jetzt sollte jedem „Old Schlool Death Metal“ Fans, klar sein, welche Band am Samstag Nachmittag die Mainstage, mit ihren groovenden, unglaublich tighten, in der Magengegend ein wohliges Gefühl erzeugenden, musikalischen Ergüssen zum kochen brachte und mit einem göttlichen Best of-Programm, das an Schnörkellosigkeit aber auch an Brutalität nichts zu wünschen übrig lassen lies, das Publikum zum abmoshen und ausflippen brachte, weil sie erst als letzten Song den Nackenbrecher „Soulless“ spielte, auf den alle so sehnsüchtig gewartet hatten. Richtig: GRAVE!
(Oli)

Setlist GRAVE
Deformed
Obscure Infinity
Xkof
Into the Grave
You´ll Never See
Morbid Way To Die
Christi(ns)anity
Soulless

KRYPTERIA

Ein ziemlich schwaches Bild haben leider KRYPTERIA abgegeben, deren Sängerin zum ersten Song in einem Brautkleid erschien. Gott sei Dank zog sie dieses auch bald wieder aus, was zum Ergebnis hatte, dass eine hautenge Jeans zum Vorschein kam. Das tut Frau eben, wenn sie nicht weiß, was sie anziehen soll! Wobei der Vorgang des Ausziehens wohl weit weniger Effekt hatte, als beabsichtigt, denn er wirkte etwas laienhaft und unbeholfen. Denselben Eindruck machte auch das Bühnenbild, mit einigen großen Portraits der Sängerin, die nicht wirklich zur Musik gepasst haben, aber umso deutlicher machten, dass das Hauptaugenmerk bei dieser Band offensichtlich eher bei der sehr hübschen Ji-In als bei der Musik liegt. Diese war an und für sich weniger Metal sondern erschien mir persönlich eher poppig und kommerziell ausgerichtet. Diese Band muss sicherlich nicht jeder mögen, trotzdem glaube ich, dass die Leistung für alle, die auf die Rock-Pop-Mischung stehen, ganz ordentlich war.
(Jule)

Setlist KRYPTERIA
Shoot Me
Sweet Revenge
Ignition
Somebody Save Me
Scream
Never Say Die
Devil Down
My Fatal Kiss

BORN FROM PAIN

BORN FROM PAIN haben mit ihrem Bandnamen auf jeden Fall sehr gut die Musik getroffen, die uns auf dem Summerbreeze erwartet hat. Es war aggressiver, lauter und sehr direkter Metalcore, der bei Fans und Zuhörern wenig zu wünschen übrig lassen konnte. Ein wenig schade war nur, dass die PA derart laut eingestellt war, dass es einem vor der Bühne das Trommelfell weggepustet hat. Metal muss eben wehtun! Im Pulk war trotz Bullenhitze dank der aggressiven Musik ordentlich Stimmung und natürlich auch ordentlich Pogerei zu Gange. Dies wurde durch Frontmann Rob noch deutlich angeheizt und so haben BORN FROM PAIN allein schon wegen der großen Publikumsnähe viele Pluspunkte geholt. Daneben gab’s neben harten Gitarrensounds noch ein paar tolle Drum Einlagen, die das Herz eines jeden Metalfans erfreut haben dürften. Daumen hoch für eine gelungene Vorstellung!
(Jule)

Setlist BORN FROM PAIN
Final Nail
Rise Or Die
Behind Enemy Lines
Sons Of A Dying World
Death And The City
The Wolves Are Loose
State Of Mind
The New Hate
Relentless
Scorched Earth
The Hydra
Stop At Nothing

UNLIGHT

Um 15 Uhr traten die Oldschool Schwarzmetaller von UNLIGHT vor ein halb gefülltes Zelt und boten eine gute Leistung, die vom Publikum mit reichlich Mattenschütteln quittiert wurde. Musikalisch boten UNLIGHT nicht nur Geschrebbel sonder auch schöne Midtempoparts und Thrash-Einflüsse. Positive Randnotiz: Die Ansagen von Frontmann (…) waren kein unverständliches Düster-Gekrächze sondern mit einem sympathischen Akzent klar und verständlich. Allerdings auch zwei Kritikpunkte meinerseits: Vocals und Backgroundvocals sollten tonal besser aufeinander abgestimmt werden und der doch recht schrille Gitarrensound war nicht so ganz mein Fall.
(Javed)

Setlist UNLIGHT
Dead Angel Innocence
That Old Black Magic Spell
Death Consecrates With Blood
Carnal Baptism
Mendacious Messiah
Eldest Born Of Hell

EPICA

Wer NIGHTWISH liebt, wird EPICA mögen, denn leider gab es bei dem Auftritt von EPICA wenig Unterschiede zu den typischen Tönen der ungleich größeren Verwandten und somit haben sie auf mich keinen sehr hervorstechenden Eindruck gemacht. Da liegt bei mir die Vermutung nahe, dass bei ihnen nicht nur der Name an eine andere Band angelehnt wurde, sondern gleich die gesamte Musik. Um ihnen aber gerecht zu werden muss man sagen, dass EPICA an und für sich ordentlich was auf dem Kasten haben und sowohl musikalisch als auch showtechnisch nichts außer einer gehörigen Portion mehr Originalität und Individualität zu wünschen übrig ließen. Die Fans vor der Bühne sahen das offensichtlich genau so und sind sowohl zahlreich als auch mit guter Laune erschienen.
(Jule)

Setlist EPICA
Indigo
Obsessive Devotion
Sensorium
Menace Of Vanity
Cry Of The Moon
Sancta Terra
Consign To Oblivion

NARZISS

Deutscher Metacore? Ja, NARZISS!!! Die Metalheads, denen der totale Krieg, den BORN FROM PAIN vor der Mainstage entfacht hatten, nicht gereicht hat, machten sich anschließend anscheinend alle zum Partytent auf, um sich dort noch mal so richtig die Fresse demolieren zu lassen. Die Jungs von NARZISS kamen zwar musikalisch nicht ganz an ihre, na ja nennen wir sie mal Anheizer ran, konnten aber mit ihrer unbarmherzigen Mukke das Publikum sofort dazu bewegen, die Hütte abzureißen und kurze Zeit später zu einem ganz ordentlichen Cyrclepit motivieren, was zur Folge hatte, dass sich schon bald eine riesige Staubwolke durchs Zelt bewegte. Aber auch da wusste Sänger Alex einen Rat, er versorgte die staubtrocken Kehlen der Fans mit Bühnenwasser. Alles in allem ein guter Auftritt einer guten Band, der man den Spaß am spielen ansehen konnte.
(Oli)

Setlist NARZISS
Tränen
Meine kleine Seele
Beschlagene Gedanken
Und du verblasst
Entstelltes Bild
Maskerade
Hoffnungslos

BRAINSTORM

Trotz der Bullenhitze am Samstagnachmittag, die so manchem Metaller die Gehirnwindungen zum kochen brachte und ihm die Motivation raubte, sich aus dem Schatten zu bewegen, fanden doch viele anscheinend sonnenresistente Fans den Weg zu BRAINSTORM vor die Mainstage. Die Band dankte es ihren Anhängern und denen, die es nach diesem Auftritt bestimmt werden wollten, mit einem Wahnsinns Konzert. Vom ersten Moment an war die Stimmung super und Fronter Andy wusste diese auch noch weiter anzuheizen. Die Band spielte astreinen, sauberen Power Metal, an dem es nicht auszusetzen gab. Selbst der eine oder andere Zufallsbesucher hatte sichtlich „Spaß inne Backen“.
(Oli)

Setlist BRAINSTORM
Falling Spiral Down
Blind Suffering
Worlds Are Coming Through
Shiva’s Tears
Fire Walk With Me
End In Sorrow
Highs Without Lows
Hollow Hideaway
All Those Words
How Do You Feel

WAYLANDER

„Ey cool, schau mal, die sehen ja aus wie Mel Gibson in dem einen Film, wie heißt der noch mal, sag doch mal.“ Der Filmtitel, den dieser doch schon recht angetrunkene junge Herr seinen Saufkumpanen im Partytent zu entlocken versuchte, lautet natürlich „Braveheart“. Die Band, die hier auf der Bühne stand, hatten mit diesem Film außer der blauen Gesichtsbemalung aber recht wenig zu tun. WAYLANDER sind nämlich keine geizigen Schotten, sondern Iren und genau das bewies die Band auch ganz souverän. Mit Stimmung, gutem Sound und fein gemachtem Folk Metal geizten die Jungs nämlich keinesfalls. Die traditionellen Folkinstrumente rundeten die ganze Sache dann noch ab. Die sehr textsicheren Fans dankten es ihnen, indem sie jeden Song mitsangen, als wenn ihr Leben davon abhinge. Fazit: WAYLANDER haben im Folk-/ Pagan Metal Bereich ihre Nische gefunden und machen darin ihre Sache sehr gut.
(Oli)

Setlist WAYLANDER
As The Deities Clash
Walk With Honour
A Hero’s Lament
Beyond The Ninth Wave
Born To The Fight

EVERGREEN TERRACE

Diese Pause sollte sich als äußerst weise Entscheidung herausstellen, denn was kurz darauf auf der Painstage abging, hatte sich gewaschen, aber so richtig. EVERGREEN TERRACE (ja, den Namen haben sie von den Simpsons) schlugen in etwa dieselbe Action-Schiene wie schon BORN FROM PAIN. Geboten wurde hier melodischer Hardcore moderner Prägung, den die Meute vor der Bühne dankbar annahm. Der Sänger jedenfalls hatte offensichtlich Hummeln im Hintern und stand keine Sekunde lang still, den Gitarristen riss es ebenfalls wieder und wieder zu halsbrecherischen Sprüngen hin, Spaß ohne Ende. Auf der Bühne war es dem hyperaktiven Sänger auch einige Male offensichtlich zu langsam, so dass er schnell in den Fotograben sprang und auf der Absperrung weiterwütete. Den Fans gefiel diese Fannähe jedenfalls sehr. Nebenbei flog während des gesamten Gigs noch ein riesiger Wasserball zwischen Bühne und Publikum hin und her und hat so manches Mal einen Fotografen „ausgeknockt“. Fotografenfreundlich waren sie aber, eine 3 Song Begrenzung schien es nicht zu geben, welches den Gig umso relaxter machte, bei aller Energie.
(Ateacina)

Setlist EVERGREEN TERRACE
Dogfight
No Donnie, These Men Are Nihilist
Where There Is Fire…
Enemy Sex
New Friend Request
Wolfbiker
To The 1st Church of Jacksonville
Mad World
Chaney Can’t Quite Riff…
Brave Reality

EXCREMENTORY GRINDFUCKERS

Für jeden der tatsächlich noch nicht von den EXCEMENTORY GRINFUCKERS gehört haben sollte, diese Verrückten hauen dem geneigten Zuhörer eine humoristisch-satirische Mischung aus Popmusik und deutschen Schlagern gepaart mit Grindcore um die Ohren. Und, man mag es kaum glauben, auch im Partytent auf dem S.O.A. haben sie diese bewährte Mischung mal wieder mit überwältigendem Erfolg zum Besten gegeben. Nicht nur das nicht gerade kleine Zelt war gerammelt voll, sondern auch der Platz davor, weswegen man eigentlich gar nicht daran vorbei kam, sich wenigstens ein Lied der Hardcore-Blödel-Barden anzuhören. Wenn man dann nicht von der tollen Atmosphäre zum Dableiben bewegt wurde, konnte man sich aber nicht dagegen wehren, mindestens mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen weiterziehen.
(Oli)

Setlist EXCEMENTORY GRINFUCKERS
Pomposer/ Wieder da
The Excrementory Grindfuckers
Looking For Grindcore
Heimscheißer
Staatsgrind Nr. 1
Grindin’
Nein, kein Grindcore
Grindcora
Vater Morgana
Halb & halb
Picknick im Zenit…
Final Grinddown

MOONSPELL

Dunkelheit, Emotionen, Leidenschaft, Theatralik. Das alles sind Worte, die den Auftritt und die Band MOONSPELL selber sehr gut beschreiben. Die vier portugiesischen Dunkelmetaller machten den Tag zur Nacht und erzeugten beim Publikum eine Kollektivgänsehaut. Die Band wirkte sehr professionell auf der Bühne, allen voran Sänger Fernando Ribeiro, der die Songs nicht nur einfach sang sondern durch seine Körpersprache geradezu Theaterreif spielte. Die Setlist war mit Titel wie „Opium“, „Scorpion Flower“ und „Vampiria“ unschlagbar gut und kam auch sichtlich und vor allem hörbar gut bei den Fans an, die jeden Song mitsangen. Das Ende kam dann, leider viel zu früh, mit „Alma Mater“ und „Fullmoon Madness“, wobei man sagen muss, dass das übereingängige „Alma Mater“ den absoluten Höhepunkt des Gigs darstellte.
(Oli)

HATE

Zu den Grindfuckers wollte ich nach einem derart mitreißenden Gig dann partout nicht und wartete stattdessen auf die Polen von HATE, die kurz darauf auf der Partystage ihr Abrisskommando starteten. Das einzige, was viele allerdings an dieser Band gewissermaßen stört, ist die große Ähnlichkeit zu BEHEMOTH. Das ist ja erstmal nichts Schlechtes, da eine geballte Ladung Black/ Death nie verkehrt sein kann, aber man kommt nicht umhin, diesen Vergleich zu ziehen. Das soll aber nun nicht heißen, dass die Polen einen schlechten Gig hingelegt hätten, solide sind „Luminous Horizon“ und „Malediction“ schon, da kann man nicht meckern.
(Ateacina)

Setlist HATE
Luminous Horizon
Malediction
Resurrection Machine
Hex
Threnody

LEGION OF THE DAMNED

Es ist nicht alles Käse, was aus Holland kommt. LEGION OF THE DAMMED aus unserem kleinen, sympathischen Nachbarland präsentierten dem geneigten Todesblei-Liebhaber am frühen Abend das volle Brett. Druckvoll wuchtig mit messerscharfen Riffs gespickte Songs, gekrönt von einem Gesang, zu dem man nur Eins sagen kann: Boah ej!!! Genau diese Mischung bewegte das Publikum dann wohl auch dazu, nicht nur mit der Rübe zu wackeln sondern auch Moshpits und einen Circlepit, der sich gewaschen hatte, zu starten. Mit anderen Worten: Die Jungs wissen, wie man Ärsche tritt und wenn’s denn unbedingt sein muss auch aufreißt, auch wenn sie ich längst nicht soviel bewegt haben wie ihre Fans. Abschließend bleibt nur noch folgender kleiner Seitenhieb zu verteilen: OHNE HOLLAND FAHR’N WIR ZUR WM!!! (Aber nicht aufs Summerbreeze.)
(Oli)

Setlist LEGION OF THE DAMNED
Death Head’s March
Sons Of The Jackal
Slaughtering The Pigs
Cult Of The Dead
House Of Possession
Diabolist
Bleed For Me
Pray And Suffer
The Final Godsend
Werewolf Corpse
Legion Of The Damned

GHOST BRIGADE

Nun sorgte ich selbst für ein Kontrastprogramm, indem ich mir kurz vor VOLBEAT noch einen Teil des GHOST BRIGADE-Gigs auf der Zeltbühne geben wollte. Den Finnen eilt ein guter Ruf voraus, konnten sie mit ihrem aktuellen Album doch allenthalben gute bis sehr gute Kritiken einfahren, im Hammer landeten sie gar auf Platz 1 der Charts. Dies schien wohl nicht gerade wenige ins Zelt getrieben zu haben, denn hier war einiges los. Und es sollte niemand enttäuscht werden, denn von den ersten Tönen des Opener „Hold On Thin Line“ war klar, dass hier jemand wirklich mit Herz und Seele bei der Sache ist. So schüchtern oder zurückhaltend die Band auch im ersten Moment wirkte, so schnell war diese Zurückhaltung verschwunden, sobald sie erst einmal richtig in Fahrt waren. Die Finnen boten der großen Konkurrenz namens VOLBEAT auf der Hauptbühne ordentlich Paroli, denn das Zelt füllte sich stetig.
(Ateacina)

Setlist GHOST BRIGADE
Hold On Thin Line
Into The Black Light
Suffocated
My Heart Is A Tomb
Architect Of New Beginnings
Lost In A Loop

VOLBEAT

Rock ’n’ Roll und ne ordentliche Portion guter Laune verbreiteten die munteren Dänen. Das Festivalgelände war gefüllt bis zum letzten Platz und bis zu eben jenem wurde dann auch gefeiert – sogar noch vor dem ersten Song. VOLBEAT wussten mit sichtlicher Spielfreude, gutem Sound und einer astreinen Performance zu überzeugen. Die Stimmung erreichte ihren Höhepunkt, als Frontmann Michael zur „Wall of Love“ aufrief, bei der sich die Leute umarmen statt bekriegen sollten. Geschmackssache blieb für mich der Gastauftritt von Pernille Rosendahl zum etwas schmalzigen „Mary Ann’s Place“, was jedoch der Stimmung keinerlei Abbruch tat und man so ein Konzert der Marke „Besonders Wertvoll“ verbuchen konnte.
(Javed)

Setlist VOLBEAT
Guitar Gangsters
Radio Girl
Sad Man’s Tongue
Mr. & Mrs. Ness
Pool Of Booze
Mary Ann’s Place
River Queen
Neuer Song
The Human Instrument
The Gardens Tale
Caroline

EVOCATION

EVOCATION bedeutet auf Deutsch Beschwörung, beschwören mussten die Mannen der gleichnamigen Band ihre Fans am Samstagabend aber keinesfalls. Mit einem granatenstarken Sound, der einem die Gehörgänge mal wieder so richtig durchblies, legten die Schweden im Partytent einen knackigen Auftritt hin. Schon nach wenigen Minuten konnte man die ersten Matten durch die schweißgeschwängerte Luft fliegen sehen, was bis zum Ende des Gigs auch nicht weniger, sondern von Song zu Song immer mehr wurde. Immer wieder nahmen die Jungs aber auch gekonnt den Fuß vom Gas, um mit groovenden oder leicht melancholischen Parts, den Nackenwirbeln der Metalheads vor der Bühne eine Pause zu gönnen. EVOCATION, lieferten somit eine topp Performance ab – ein echter Death Metal Leckerbissen.
(Oli/ Jule)

Setlist EVOCATION
In The Reign Of Chaos (Intro)
Silence Sleep
Angel Of Torment
Veils Were Blown
Chronic Hell
Tomorrow Has No Sunrise
Feed The Fire
Ancient Gate
Razored To The Bone

VOIVOD

Old School und Progressive Metal mit Einflüssen aus Industrial und Elektro. Diese musikalische Beschreibung hört sich erstmal sehr strange und fast unmöglich an. Aber, weit gefehlt, VOIVOD schaffen diesen musikalischen Spagat und haben das am Samstagabend auch sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Den Kanadiern sah und merkte an, dass man mit zunehmendem Alter nur besser werden und so manchem Jungspund-Metaller noch zeigen kann, wo der Frosch die Locken hat. Egal ob KREATOR- oder OPETH-Fan, bei VOIVOD sprang beiden die Hose auf und diese Wirkung wurde noch verstärkt durch die unbändige Spielfreude, die von den drei Musikern ausging. Da war es nicht weiter verwunderlich, dass, selbst noch in den letzten Reihen der Begeisterung teilweise durch heftiges Skalpschütteln Ausdruck verliehen wurde.
(Jule)

BURY ME DEEP

Nach den Knochenbrechern von EVOCATION stimmten BURY ME DEEP etwas seichtere aber auch düstere Töne an. Die vier Schwaben präsentierten den Zuschauern schauerlich schönen und düsteren Gothic Rock, bei dem selbst ein hartgesottener Metalhead, wenn er sich auf diese eigenwillige Mischung einließ, die eine oder andere rockige Perle im Set entdecken konnte. Nicht zu verkennen war auf jeden Fall die musikalische Ähnlichkeit zu Sänger Michelle Darkness’ Hauptprojekt END OF GREEN, wenngleich BURY ME DEEP nicht ganz so kernig und hart sondern teilweise etwas zu popig rüber kamen. Aber allen, die auf eingängigen Gothik Rock ohne viel Schnörkel stehen, sei gesagt: BURY ME DEEP – joa, kamma machen.
(Oli)

OPETH

Humorvolle Ansagen und eine wahnsinnig gute Atmosphäre haben OPETH geboten, wobei einzig der Ausfall der zweiten Gitarre etwas störte. Die Jungs bewiesen Improvisationstalent und haben trotz allem einen wahnsinnig guten Gig geboten, mit typisch relaxtem Sound und entspanntem Metal, der vielleicht dem einen oder anderen zu „lasch“ erschien. Zumindest in den hinteren Reihen konnte man da mal einen Misston in diese Richtung vernehmen. Ich persönlich war begeistert, wie gut OPETH das Publikum in der Hand hatten und wie anders dieser Auftritt im Vergleich zu den Kollegen auf dem Summerbreeze in seiner Wirkung war. Denkt man an AMON AMARTH am Vortag, hatte ich beinahe das Gefühl, dass die eingefleischten Metaller die Lust am Prügeln verloren hatten und stattdessen einfach nur mal entspannen wollten. Das war bei der Musik von OPETH auch gut möglich und so waren nur ein paar unverbesserliche Rowdys in den hinteren Reihen enttäuscht. Ich selbst muss gestehen, dass ich OPETH auf CD noch nie gemocht habe, aber den Gig auf dem Breeze einsame Spitze fand. Dies ist definitiv eine Band, die man live gesehen haben sollte und sie haben sich auf dem Breeze von ihrer besten Seite gezeigt!
(Jule)

Setlist OPETH
Heir Apparent
Soldier Of Fortune
Ghost Of Perdition
Harvest
The Leper Affinity
Closure
The Lotus Eater
Demon Of The Fall
The Drapery Falls

DAGOBA

DAGOBA, zu denen ich während OPETH geflüchtet war (nein, die sind nun wirklich nicht meine Welt…) boten für mich leider nicht das, was ich nach einem rezensierten Album erwartet hatte – zumal mir wirklich alle Songs unbekannt vorkamen. So verkroch ich mich ins Pressezelt und verbrachte die Zeit bis zu meinem zweiten Highlight nach AMORPHIS – den DEATHSTARS – mit einem leckeren Tequila Sunrise.
(Cynthia)

Setlist DAGOBA
Abyssal (Intro)
Face The Colossus
The Man You’re Not
The Nightfall And All Its Mistakes
Fall Of Men
It’s All About Time
The Crash
The Things Within
The White Guy

DEATHSTARS

Und pünktlich zur Geisterstunde sollte es dann losgehen mit der Band, auf die ich bis Festival Ende warten musste, den DEATHSTARS. Ich muss gestehen, dass ich schon mehr als einmal versucht hatte, diese Truppe live zu sehen, aber entweder eingeschlafen, krank oder sonst irgendwas war. Irgendwie fand ich es fast schon komisch, dass es diesmal tatsächlich zu klappen schien und ich mir nicht noch 5 Minuten vorm Ziel ein Bein brach oder sonst irgendwas passierte. Genug der Anekdoten, es ging leicht verspätet los, da OPETH auf der Hauptbühne ihre durch technische Probleme verlorene Zeit nachholten. Aber dann stürmten die Schweden die Bretter der Painstage und legten direkt richtig los. Als erstes fiel mir ja mal wieder das Gekreische der Mädels auf und ich fühlte mich an diese ganzen Japanerbands erinnert. Leider kam aber von der Stage nicht mal annähernd das, was ich erwartet hatte. Irgendwie klang das Ganze gar nicht nach den DEATHSTARS, die ich (von Konserve) gewöhnt war und ich hatte meine Mühe damit, die Songs zu erkennen, da entweder die Stimme nicht richtig verzerrt war oder live wirklich schlecht klang. Ich war jedenfalls enttäuscht, auch wenn die Menge das anders sah und die letzte Band des Festivals gehörig abfeierte. Auch die Songauswahl war an sich sehr gelungen, nur für mich war’s das irgendwie nicht. Hatte es doch ein Zeichen sein sollen, dass ich es bisher nie zu einem Gig geschafft hatte? Na ja, ich hör sie mir wohl lieber weiter auf CD an – Schade!
(Cynthia)

Setlist DEATHSTARS
Night Electric Night
Motherzone
Semi Automatic
Mark Of The Gun
Tongues
Last Ammunition
Fuel Ignites
New Dead Nation
Trinity Fields
Chertograd
Blitzkrieg Boom
Blood Stains Blondes
Cyanide
Death Dies Hard

SECRETS OF THE MOON

Gleich 3 Songs vom kommenden Secrets-Album „Privilegivm“ feierten auf dem Summerbreeze Live-Premiere („Sulphur Pulse“, „Queen among Rats“ und „Black Halo“). Das war vielleicht ein bisschen gewagt, von insgesamt fünf Songs drei zu spielen, die noch niemand kennt und deshalb natürlich nicht mitsingen kann, aber SECRETS OF THE MOON haben sich ja noch nie um derartige Tatsachen geschert. Abgerundet wurde das Ganze durch „Seraphim is dead“ und „Lucifer Speaks“ Danach hätte der Eine oder Andere bestimmt gerne noch mehr von den Osnabrückern gehört, aber bei einer durchschnittlichen Länge von 10 Minuten pro Stück reichte die Zeit einfach nicht aus. Trotz alledem legte die Band einen guten und vor allem sehr atmosphärischen Auftritt hin. Einziger Kritikpunkt: Es war leider kein einziger Titel von der genialen „Carved in Stigmata Wounds“ im Set vertreten.
(Jule)

Setlist SECRETS OF THE MOON
Sulphur Pulse
Seraphim Is Dead
Queen Among Rats
Black Halo
Lucifer Speaks

So endete das diesjährige Summerbreeze mit zwei ganz unterschiedlichen Formationen und mit den verschiedensten Eindrücken. Unsere Truppe hatte eine Menge Spaß und während die einen den Samstag ruhig mit den letzten Biervorräten am Zelt ausklingen ließen, tanzten die anderen bis morgens um 6 bei der anschließenden Metal Hammer Night im Partyzelt noch weiter. Keiner wollte wahrhaben, dass das letzte Festival diesen Sommer schon vorbei war, auch wenn der Eine oder Anderen froh war, mal wieder etwas mehr Schlaf zu bekommen oder endlich mal wieder eine Dusche zu sehen.

Fazit:
Wie jedes Jahr ein sehr sehr schönes Festival, welches leider immer noch wächst. Bitte, bitte belasst es bei der Größe – dann bleibt alles noch schön überschaubar. Dem Wettergott Petrus kann man nicht genug danken, denn so ein geniales Wetter hatte ich für meinen Teil lange nicht mehr auf einem Festival. Wenn es Donnerstag noch grau aussah, so blieb es dennoch trocken – Freitag bis Sonntag strahlte die Sonne dann mit den Festivalbesuchern um die Wette und verbrannte so mache Nasen. Wir bekamen von dem alljährlichen Anreisechaos nichts mit, die Pressewege fürs Auto waren dieses Jahr absolut super gelöst – ganz im Gegensatz zu dem Fußweg zum Gelände. Das wäre noch ausbaufähig, denn es schlaucht wirklich, mehr als 2 Mal täglich quer über den normalen Campingplatz zu laufen – insbesondere mit Fotoausrüstung. Auf den normalen Campingplätzen soll die Anfahrt leicht chaotisch verlaufen sein, denn einige Einweiser haben wohl Gruppen getrennt, was nicht so schön ist, denn schließlich macht gemeinsam Campen viel mehr Spaß. Der Jägermeisterturm und die Einteilung des Geländes war absolute Spitze – besonders die Lage des Pressezeltes – besser geht’s nicht! Bitte beim nächsten Mal den Schotter vor der Hauptbühne weglassen, der war zum Teil recht gefährlich und ich war einmal mehr froh, dass ich auf Festivals keine Absätze trage, sonst hätte ich wohl ein Problem bekommen. Alles in allem eine sehr gelungene Veranstaltung – nächstes Jahr kommen wir bestimmt wieder!

Copyright Fotos: Cornelia Wickel/ Cynthia Theisinger/ Robert Dreschler

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