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THE CRÜXSHADOWS – BEHIND THE SCENES

Ort: Hamburg - Markthalle

Datum: 12.05.2007

Gegen 9 in der Hamburger Markthalle angekommen war ich erstaunt, wie leer die Halle war – sie war maximal und mit viel gutem Willen zur Hälfte gefüllt. Als ca. 21 15 BEHIND THE SCENES die Bühne betraten, wurde es auch nicht wirklich viel voller, aber im Laufe des Konzertes füllte sich die Markthalle dann. Die 3 köpfige Band um den Sänger Mel (A SPELL INSIDE) wurde von einem Keyboarder unterstützt und bot einen Querschnitt aus allen 3 bisher veröffentlichen Alben. Die Musik ist eingängiger Gitarren Wavepop, die elektronischen Elemente ergänzen sich gut mit den Gitarren und heraus kommen dabei zum Teil sehr faszinierende Melodien. Dem Publikum gefiel es, zumindest applaudierte es nach jedem Song, was in Hamburg schon sehr viel wert ist 😉 Wie bereits geschrieben – es gab eine Mischung aus alten und neuen Titeln, wobei der Schwerpunkt verständlicherweise auf dem neuen Album „Pure“ lag. Nach ca. 45 min verließen BEHIND THE SCENES die Bühne und nach einer kurzen Umbaupause ging es dann auch schon mit dem Hauptact los.

Die Markthalle war inzwischen zu 3/4 gefüllt. Kurz nach 10 ging es dann los. Im Hintergrund der Bühne stand ein Podest, welches für Jen Jawidzik (Keyboards) und George Bikos (Gitarre) Platz bot. Der vordere Bereich der Bühne war für den Rest der Band „reserviert“. Links und rechts die beiden Tänzerinnen, bzw. Background Sängerinnen Jessica Lackey und Sarah Poulos, Rachel McDonnell an der Violine und natürlich Rogue. Nach einem kurzen Intro stand Rouge auf der Bühne und die Party konnte beginnen. Die Stimmung war… eben mal wieder typisch für Hamburg. Ein bisschen mit dem Kopf nicken, oder ein bisschen bewegen, die Arme nur nach oben, wenn man dazu animiert wird. Aber Rogue schien das nicht weiter zu stören. Er lief über die Bühne – verschwand von der Bühne um plötzlich wieder im Publikum aufzutauchen. Nach ca. 1 Stunde begrüßte er dann das anwesende Publikum auf deutsch und war auch der Meinung – er ist in Deutschland, also wird deutsch gesprochen. Er erkundigte sich, ob wir ihn verstehen, als das bejaht wurde, war er sichtlich erleichtert. Er machte noch ein bisschen Werbung für das Merchandising und stellte die Band vor. Dann ging es auch schon weiter im Programm – neuere Songs gemischt mit älteren Stücken. Immer wieder suchte der Ami den Kontakt zum Publikum.

Nach ca. 1,5 Stunden war die Show dann auch schon vorbei, aber nach kurzen Bitten gab es dann noch diverse Zugaben, wie „Dragonfly“ oder „Return“ – bei „Marylin…“ wurde das Publikum auf die Bühne geholt – einigen half Rogue persönlich dabei, die Bühne zu erklimmen – er lief durchs Publikum und forderte jeden dazu auf, nach vorn zu gehen. Am Ende stand ca. 1/4 des Publikums auf der Bühne, tanzte und sang zu dem angestimmten Track. Alles in allem eine gute Show, bei der sich die Stimmung nach und nach auch steigerte, aber das kennt man ja von Hamburg. Ich muss es leider immer wieder erwähnen, aber das Publikum ist teilweise etwas dröge hier.

Copyright Fotos: Susanne Schuchardt

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