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TOMAHAWK FESTIVAL

Ort: Osnabrück - N8

Datum: 31.03.2007

Viel Aufruhr gab es vor dem diesjährigen Tomahawk-Festival. Zuerst bezog man aufgrund der Schließung des Eventcenters B51 mit dem N8 in Osnabrück eine andere Location und der kürzliche TAAKE-Skandal sowie die kurzfristige Absage von URGEHAL (aus organisatorischen Gründen) wirbelten das Line Up und die Running Order etwas durcheinander. Dafür wurde man mit dem schönen Frühlingswetter belohnt, was viele Metal-Fans auch gleich nutzten, um sich vor der Türe des N8 mit einigen Kisten Bier niederzulassen, um sich für ihre jeweilige Lieblings-Band in Feierlaune zu bringen. Einige mussten gar draussen bleiben, da das Festival ob des guten Line Ups am Ende ausverkauft war!

Den Start für das Terrorverlag-Team markierten die kurzfristig eingeladenen Black Metaller DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT (den Opener THYRGRIM hatten wir leider verpasst). Die deutsche Truppe ist nicht nur durch die Tatsache bekannt, dass eine Frau für Gitarre und Gesang zuständig ist oder für ein von der Szene belächeltes Interview in einem Arte-Bericht, sondern vor allem durch zwei starke Alben („Hora Nocturna“ und „Nocturnal March“) sowie eine blutige Live-Show. Bei dieser verzichtete Sängerin Onielar auf große Ansprachen, sondern besann sich mit ihrer Band auf das, was zählt: Mächtiger Black Metal, den man auch gleich in einem amtlichen Sound brachial in die zu dieser frühen Tageszeit zahlreich angetretenen Metal-Fans knallte. Und diese konnte man mit jedem Song mehr für sich gewinnen. Auch live sind „Hora Nocturna“, „Nocturnal March“ und besonders die Debüt-Granate „Slaughtercult“ ziemliche Brecher und überzeugen sowohl durch blastende als auch gut moshbare Midtempo-Passagen. Die blutig-rituelle Show von Frontfrau Onielar, die nicht nur durch mega-lange Haare, sondern auch gelungen krasse Vocals überzeugen konnte und einen abdrehenden Fan noch blut-spuckend ordentlich einsaute, tat ihr übrigens, um die eindrucksvolle Black Metal-Show abzurunden. Das honorierte auch die gut abgehende Menge mit viel Jubel – sogar die norwegischen KOLDBRANN wussten diese Leistung später im Interview neidlos anzuerkennen.

Als dritte Formation des Tages stand ein „lustiges“ Finnensextett auf dem Programm, viel größer konnte der Kontrast zu den blutigen Vorgängern kaum sein, als Jonne, Matson, Hittavainen, Jarkko, Cane und Juho die Bühne stürmten. Plötzlich herrschte auch Gedränge im Foto“graben“, doch das war noch kein Vergleich zu den Dingen, die sich nun im Publikum abspielten. Die Absperrung wurde binnen Sekunden mal eben direkt an die Bühne geschoben und das fröhliche Gepoge sah zumindest für Außenstehende ein wenig beängstigend aus, denn die Herrschaften ganz vorne mussten doch arg um Luft kämpfen. Erstaunlich, wie viele (vor allem junge) Fans KORPIKLAANI schon ihr Eigen nennen können mit ihrer fröhlichen Mischung aus Humppa und Folk Metal. Die Show fällt aber auch ungemein energiegeladen aus, wenn die traditionellen Instrumente von Akkordeon und Violine flankiert werden. Sänger Jonne Järvelä sprang herum wie ein „Finntroll“, die Positionen wurden ständig gewechselt und die Songs wie beispielsweise die Bandhymne „Cottages and Saunas“ oder „Wooden Pints“ lassen kaum etwas anderes als immensen Bewegungsdrang zu. Ok, saufen kann man auch noch gut dazu: Waren die Musiker schon vorab mit einem Fläschchen Jägermeister zu sehen, stand nun das traditionelle Bier im Vordergrund, entsprechende Anfeuerungsrufe zwischen den Titeln inklusive. Ergo holte man dann auch einen kleinen Kasten des leckeren Gerstensafts nach vorne, der an die Umstehenden Fans verteilt oder gleich über sie gekippt wurde. Perfekt abgerundet wurde das Schauspiel dann noch durch das bierselige „Beer Beer“. Jonne kannte nun kein Halten mehr und schwang sich direkt ins Auditorium, welches ihn geradezu verschlingen wollte, mit dieser faszinierenden Show endete dann auch so langsam das Set der Skandinavier. Doch so einfach ließ man die Waldschrate nicht wieder ziehen, massive Zugaberufe führten dazu, dass noch ein Song der Vorgängerkapelle SHAMAN, nämlich „Li Lea Voibmi“ geboten wurde. Ein absoluter Triumphzug für KORPIKLAANI und wenn man ehrlich ist, wurde dieses Energielevel im weiteren Verlauf des Festivals nicht wieder erreicht. Man darf jetzt schon auf das neue Album „Tervaskanto“ gespannt sein, welches noch im Mai dieses Jahres erscheinen soll.

Die norwegischen Schwarzkittel KOLDBRANN waren vor der heutigen Show sichtbar angeschlagen. So hatte man nicht nur 17 Shows in wenigen Wochen absolviert und an diesem Tag eine lange Fahrt vom Ragnarök-Festival bis nach Niedersachsen hinter sich gebracht, sondern blieb natürlich auch nicht von dem Hakenkreuz-Skandal um ihre Freunde TAAKE unberührt. Desweiteren ist man als Black Metal-Band um diese Uhrzeit und bei sonnigem Wetter natürlich noch nicht wirklich auf Betriebstemperatur und nach der Party-Show von KORPIKLAANI waren einige Metal-Fans erstmal zum Luftholen aus der Halle verschwunden. Doch kaum waren das War-Paint aufgelegt und die Instrumente eingestöpselt, waren diese Dinge vergessen und KOLDBRANN legten eine souveräne und motivierte Show hin. Dabei war der imposante Fronter Mannevond Haupt-Augenfang, beschränkten sich die restlichen Mucker doch auf ein recht statisches Bühnen-Acting. Ob nun „Alt er befengt“ vom aktuellen Kracher „Moribund“ oder der schon als Klassiker zu bezeichnende Track „Kaosmanifest“, dieser Shouter ist einfach einer der besten und überzeugendsten derzeit im Schwarz-Kittel-Genre und zusammen mit den packenden Songs und trotz leicht schrebbeligen Sounds konnte man nach und nach mehr Leute moshend für die Bühne ziehen. Ein absoluter Achtungserfolg und wie die Band später selbst bestätigte, fährt man nach diesem Abend sehr zufrieden und motiviert in die Heimat zum Inferno Festival!

Etwas überraschend als Special Guest hatte man für diesen Abend die finnischen Modern Metaller von NAILDOWN nach Osnabrück geholt. Überraschend, weil die Band zwar mit zwei guten Alben in unseren Landen ordentliche Kritiken abräumen und sich in ihrem skandinavischen Heimatland einen guten Namen erspielen konnte, aber bei den deutschen Fans selbst noch nicht so bekannt ist. Dies merkte man deutlich an der recht mageren Anzahl Moshern vor der Bühne, als das Quintett mit dem lediglich 30 minütigen Set begann. Anfänglich mit schlecht ausgepegeltem Sound und unsicherem Stage-Acting kämpfend konnten sich NAILDOWN dann allerdings mit jedem Song besser aus der Affäre ziehen. So kamen ihre Death meets Power Metal-Tracks der Marke „Broken Down“, „Shining Throne“ oder auch “Dreamcrusher” recht ordentlich rüber, die Gitarren und Keyboard-Soli duellierten sich gefällig und auch die vielseitigen Vocals von Sänger/ Gitarrist Daniel Freyberg gaben keinen Anlass zur Kritik. Da dieser auch mittlerweile der einzig verbliebene Member mit Mosh-Mähne ist, fiel das Stage-Acting etwas dürftig aus. Doch mit ihren amtlichen Songs und dem dann doch guten Sound konnte man zum Ende doch noch einige Mähnen zum Schütteln bringen und war trotz oder gerade wegen der nicht ganz einfachen Umstände (kurze Spielzeit, erst kurz vor der Show eingetroffen, nur kurzer Line-Check) recht zufrieden. Wohlwollender Applaus war das Resultat!

Der nächste Höhepunkt aus dem hohen Norden sollte uns nun bevorstehen, die finnischen ENSIFERUM verfügen über eine breite Fanbase, ergo entwickelte sich ein ähnliches Schauspiel wie bei ihren Landsmännern KORPIKLAANI. Es wurde geschoben und gedrückt, was dazu führte, dass einige heroische Festivalmitarbeiter allein mit ihrer Beinkraft die Bühnengitter zu halten suchten – was für ein Job! Davon unbeeindruckt standen dort oben nun mehrere junge Herren ohne Oberwäsche, Sänger Petri Lindroos (auch NORTHER) etwas schlanker, Markus und Sami dürften noch die Silbe „voll“ davor packen. Leider schloss sich die Keyboarderin diesem Trend nicht an und agierte ganz rechts gesittet und angezogen. Dabei soll es sich laut einer Expertin nicht um die Stammtasterin Meiju gehandelt haben, wenngleich sich die Damen SEHR ähnlich sehen. Im Grunde hat man seit Gründung 1995 erst 2 Vollzeitalben (und eine EP) herausgebracht, dennoch ist der Status von ENSIFERUM immens und die nächste Scheiblette „Victory Songs“ wird am 20.4 in den Läden stehen. Davon präsentierte man dann auch gleich Material wie den Titeltrack, „One More Magic Potion“ oder das von vielen Kehlen mit gegrölte „Ahti“ (dabei handelt es sich wohl um einen Vornamen). Erstaunlich, wie schnell sich die neuen Nummern ins Gehirn der AnhängerInnen frästen. Doch auch altes Material wie „Tale of Revenge“ oder „Treacherous Gods“ führte natürlich zu Jubelstürmen. Lang nicht so folkig wie die Korpis aber jederzeit eingängig-aggressiv genug, um die Mähnen zu schütteln und abzutanzen. Die Setlist war im Vergleich zum Abend vorher in den Niederlanden leicht erweitert worden, dennoch strich man 2 Titel vor dem abschließenden „Iron“, zum Leidwesen vieler! Ebenso gab es keine Zugaben mehr, da man nun gewillt war, den Zeitplan einigermaßen einzuhalten. Sicherlich einer der Höhepunkte des Tomahawks!

Direkt im Anschluss stand die vermeintlich softeste Kapelle auf dem Programm, die niederländischen EPICA, die einiges an Fans mitgebracht hatten. Dennoch war die Stimmung nicht vergleichbar mit den beiden Finnen-Highlights, was aber teilweise auch dem Stil unserer westlichen Nachbarn geschuldet war. Um die wunderhübsche Frontdame Simone Simons ins rechte Licht zu rücken, hatte man Ventilatoren aufgestellt, damit sich das Haar immer schön stromlinienförmig im Wind wiegen konnte. Leider reduzierte man auf der anderen Seite die Bühnenbeleuchtung auf Rotlicht und Stroboeffekte, so dass nicht allzu viel von dem Sextett zu sehen war. Neben der Stammbesetzung war ein noch recht jugendlicher Drummer an Bord, Vorgänger Jeroen war ja vor Jahresfrist ausgestiegen. Auch EPICA werkeln derzeit an einem neuen Album und ließen es sich nicht nehmen, davon schon Material zu performen. So etwa „The Obsessive Devotion“, wobei Simone hier nach etwa der Hälfte die Bühne verließ und Mark mit seinen Grunts die alleinige Stimmführung überließ. Dazu passend dann auch die nachfolgende DEATH-Coverversion „Crystal Mountain“, die technisch sehr gut umgesetzt wurde. Ich war insgesamt erstaunt, wie „hart“ die Truppe unterwegs war, abgesehen von den operesken Stimmeinlagen, die mir persönlich nicht unbedingt liegen – ist halt Geschmackssache. Mit „Menace of Vanity“ und „Consign to Oblivium” war die Sache dann auch schon wieder beendet, ohne wie evtl. befürchtet ein Fremdkörper der Veranstaltung gewesen zu sein. Ein wenig Gossip hintendran: Am 7.7. wird Herr Jansen an einem eintägigen Radmarathon (174 km) zugunsten des World Wide Fund For Nature teilnehmen, der Herr scheint also über Stehvermögen und Ausdauer zu verfügen.

Doch nun aufgepasst: Eine Horde apokalyptischer Reiter wollte Osnabrück im Sturm nehmen, es stand zu erwarten, dass das Publikum ihnen zu Füßen liegen würde. Zunächst wurde ein neues Drumkit für Sir G. aufgestellt, ebenso gab es das erste Mal an diesem Samstag ein Band Backdrop zu sehen. Links befand sich der Käfig für den berühmt-berüchtigen Tastenschläger Dr. Pest, welcher ob seiner Gefährlichkeit natürlich mit Maske agierte. Das Gedränge vorne nahm nun wieder finnische Ausmaße an, als die thüringischen Metaller mit ihrer sehr unterhaltsamen Show loslegten. Allerdings schien manch einer mittlerweile doch etwas müde zu sein, was der Herr Fuchs zum Anlass nahm, die Kuttenträger immer wieder zu motivieren. Die Setlist bestand aus einer Art Best of-Programm, da wären zunächst mal „Barmherzigkeit“ und „Soldaten dieser Erde“ zu nennen, bevor es zu den ersten Showeinlagen kam. Ein nicht unansehnliches Mädel aus dem Publikum durfte nach oben auf die Stage, um dort gekonnt abzumoshen und sich hinterher in Form von Peitschenhieben des Dr. Pest ihre Absolution abzuholen. Im Anschluss wurde zu „Revolution“ dann auch ordentlich die Fahne geschwungen. Weitere Highlights waren der Einsatz eines Didgeridoos und rituelle Trommeleinlagen, bevor die nächste junge Dame ihre Beweglichkeit demonstrierte. Doch nach „We will never die“ wurde dann für Gleichberechtigung gesorgt und 2 gestandene Metaller in einen todesmutigen Wettkampf geschickt: Sie sollten sich einmal über die Köpfe der Anwesenden nach hinten und wieder zurück tragen lassen, die genaue Belohnung für den Sieger (angeblich freie Auswahl am Merchandisestand oder doch ein Diner mit Dr. Pest?) wurde etwas im Dunkeln gelassen. Schließlich schien allen Anwesenden noch die „Sonne aus dem Arsch“, bevor das eingängig schunkelnde „Seemann“ einen gewohnt launigen Gig beendete. Viel zu früh für die Reitermaniacs, eine Verlängerung wurde vehement gefordert. Doch die Festivalleitung ließ sich nicht erweichen, schließlich stand da noch der Headliner in den Startlöchern, wobei man ehrlicherweise konstatieren muss, dass die Reiter die heimlichen Chefs an diesem Tage waren. Mit dem Evergreen „Wonderful World“ (aus der Konserve) konnte man die Gemüter dann aber doch leicht wieder beruhigen, mittlerweile war es weit nach Mitternacht.

Selbst für einen Mr. Tägtgren ist es schwierig, eine ausgepowerte, angetrunkene und erschöpfte Metal-Meute nach über 10 Stunden Voll-Bedienung noch mal in Stimmung zu bringen. Nach 1 Uhr Nachts war es schon, als die schwedische Metal-Legende mit seiner wieder einmal neu zusammengesetzten Mannschaft die Bühne betrat und mit dem Über-Knaller „Greed“ vom s/t-Debüt krachend loslegte. Einerseits war ich von dieser Wahl des Openers sehr angetan, andererseits stellte sich diese allerdings als etwas unglücklich raus, brauchte der Sound doch gerade diesen ersten Song, um richtig eingestellt zu werden. Dafür klang die folgende Hit-Sammlung aus den Alben „Rebirth“, „Dancing with the Dead“ und „Nothing remains the Same“ umso fetter. Ob Industrial-Metal bei „On and On“, Mitsing-Groover wie „Same old Song“ oder Düster-Hymnen der Marke „Just hate me“. Vor der Bühne ging man gut mit und auch auf der selbigen wurde mächtig gerockt. Dabei stand natürlich der Meister himself im Mittelpunkt, brillierte der Schwede doch wie gewohnt beim shouten, growlen, screamen und auch die leichten aber sympathischen Schwächen bei den cleanen Passagen waren nach wie vor vorhanden. Als kleine Überraschung in dem sonst üblichen PAIN-Set hatte es neben dem neuen Stampfer „Zombie Slam“ (vom kommenden Album „Psalms of Extinction“) die ansonsten selten gespielte grandiose Gothic-Walze „Dark Fields of Pain“ in die Liste geschafft. Diese kam auch sehr druckvoll und vor allem mit einer grandiosen Gesangsleistung des Mainmans durch die Boxen. Ob diese allerdings alleine von ihm kam, wurde später etwas fragwürdig. Als zum Ende des Sets der obligatorische Überhit „Shut your Mouth“ gezockt wurde, wollte Mr. Tägtgren die tolle Stimmung nutzen, die Fans mit einbeziehen und überließ ihnen das Singen der Strophe. Doch obwohl der Shouter nicht mehr am Mikro war, hörte man seine Stimme weiterhin laut und deutlich. Etwas zu deutlich für Backing-Vocals vom Band bzw. Rechner. Dieser Playback-Eindruck verstärkte sich dann noch bei der Zugabe, bei der man den brandneuen Track „Walking on Glass“ präsentierte. Am Ende dieses typischen PAIN-Brechers mit tollem Refrain wollte sich Peter Tägtgren bei seinen Fans bedanken, wurde durch das erst spät zugeschaltete Mikro allerdings kaum gehört. Ungewöhnlich, hat die Metal-Legende doch gerade beim Gesang eigentlich keine Hilfe nötig. So hinterließ die Show von PAIN einen leicht faden Nachgeschmack, denn trotz der fetten Songs und der tollen Stimmung wirkte auch die Band mit den neuen Mitstreitern nicht wirklich tight. Die mir unbekannten Männer am Bass und der zweiten Gitarre wirkten mehr wie Statisten und hielten den Vergleich zu den tollen Shows mit Saroth (Bass, ehem. Session-IMMORTAL) und Horgh (Drums, IMMORTAL und HYPOCRISY) zu „Rebirth“-Zeiten keinesfalls stand. Dennoch wurden PAIN von den Fans abgefeiert und Mr. Augenring musste noch etliche Autogramme geben. Und keine Frage machen die neuen Songs absolut Lust auf das neue Album, welches im Mai erscheinen wird, sowie die kommenden Shows.

Setlist ENSIFERUM
Intro (Ad Victoriam)
Blood is the Price of Glory
Treacherous Gods
Tale of Revenge
One More Magic Potion
Lai Lai Hei
Ahti
Token of Time
The New Dawn
Victory Songs
Iron

Setlist PAIN
Greed
Same old Song
End of the Line
It’s only them
Dancing with the Dead
Dark Fields of Pain
Supersonic Bitch
Just hate me
Zombie Slam
On and On
Shut your Mouth

Walking on Glass

Copyright Fotos: Karsten Thurau

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