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TRIVIUM – MISS MAY I – BATTLECROSS

Ort: Münster - Skaters Palace

Datum: 13.02.2014

TRIVIUM mit neuem Album im Gepäck auf „Vengeance Falls Over Europe“ Tour im Skaters Palace zu Münster. Zusammen mit ihren Landsleuten MISS MAY I und BATTLECROSS. Ein guter Grund, an einem verregneten Donnerstagabend etwas Kulturelles zu unternehmen.

Nach einigen Unstimmigkeiten über den Beginn des Konzertes ging es dann schließlich um 19:30 Uhr mit BATTLECROSS als Opener los. Wirklich viel war zu diesem Zeitpunkt noch nicht los, vielleicht auch das ein Grund, warum der Konzertbeginn dann doch noch spontan nach hinten verschoben wurde. Das Quartett aus Michigan war mit Sessiondrummer Shannon Lucas (formals ALL THAT REMAINS und THE BLACK DAHLIA MURDER) angetreten, um den anwesenden Herrschaften kräftig einzuheizen. Das gelang den Jungs meiner Meinung nach auch hervorragend. Leider war ihre Spielzeit mit einer guten halben Stunde etwas knapp bemessen, aber bekanntlich soll man ja aufhören, wenn es am schönsten ist.

Setlist BATTLECROSS
Force Fed Lies
My Vaccine
Beast
Flesh & Bone
Never Coming Back
Kaleb
Push Pull Destroy

Das Metalcore-Quintett MISS MAY I aus Dayton, OH, waren die nächsten auf der Liste. Der Skaters Palace war nun auch deutlich voller und auch die Stimmung sehr gut. MISS MAY I lieferten von Beginn an ein ordentliches Brett ab und hatten auch zahlreiche Fans in den ersten Reihen versammeln können, die ordentlich Alarm machten. Mich persönlich konnten sie leider nicht so wirklich überzeugen, das mag an den typischen Metalcore-Riffs gelegen haben, die scheinbar wahllos wiederholt wurden, oder auch daran, dass die Clean Vocals von Basser Ryan oft zu leise rüberkamen. Dem Publikum schien das weniger auszumachen. Sie feierten MISS MAY I über gut 45 Minuten Spielzeit ab und hatten sichtlichen Spaß an der Performance der Jungs – so soll es doch auch sein!

Doch nun zum Headliner des Abends – TRIVIUM! Bereits im vergangenen Festivalsommer tourte das Quartett aus Orlando, FL, durch Deutschland und beehrte unter anderem das Wacken Open Air oder auch das X Rockfest mit seiner Anwesenheit. Nun aber auf Hallentour durch Europa mit dem neuem Album „Vengeance Falls“ im Gepäck. Das Album erhielt durch die Bank hohe Bewertungen in den einschlägigen Musikmagazinen und erreichte in Australien sogar Platz 8 der Albumcharts. Jedoch knüpft es nicht direkt da an, wo TRIVIUM mit „In Waves“ aufgehört haben, was von den Fans durchaus auch bedauert wurde. Nach dem Intro starteten die Herrschaften direkt mit „Brave This Storm“ vom aktuellen Werk in den Abend. Und wie schon bei meiner ersten TRIVIUM-Begegnung wurde schnell klar, warum diese Band so abgefeiert wird. Man ist nicht nur musikalisch und technisch hochgradig versiert, Sänger und Gitarrist Matt Heafy ist auch einfach eine Frontsau. Mit Vollgas tobten TRIVIUM über die Bühne und feuerten einen Song nach dem nächsten ins Publikum das seinerseits auch alles gab. Nach etwa 70 Minuten gingen die Herren mit „Shogun“ vom gleichnamigen Album vorübergehens von der Bühne, um mit dem Intro „Captizing the Sea“ und dem darauf folgenden Track ‚In Waves‘ zurück zu kommen. Als Abschluss gab es noch „Pull Harder on the Strings of Your Martyr“ vom aktuellen Longplayer und dann war nach fast eineinhalb Stunden auch leider Schluss mit TRIVIUM im Westfalen.

Mein persönliches Fazit: TRIVIUM machen live definitiv immer Spaß und ich werde mir die Jungs gerne wieder anschauen werde, wenn ich die Chance dazu habe. Ein bisschen nehme ich ihnen aber „übel“, dass sie meinen persönlichen Favoriten vom „In Waves“-Album nicht gespielt haben. Aber das Leben ist ja bekanntlich kein Wunschkonzert.

Setlist TRIVIUM
Intro – Divinity I
Brave This Storm
Like Light to the Flies
No Way to Heal
Strife
Shattering the Skies Above
Through Blood and Dirt and Bone
Of All These Yesterdays
Forsake Not the Dream
A Gunshot to the Head of Trepidation
Becoming the Dragon
Down from the Sky
Shogun

Interlude – Capsizing The Sea
In Waves
Pull Harder on the Strings of Your Martyr
Outro – One Winged Angel

Copyright Fotos: Oliver Janka

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