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WACKEN OPEN AIR 2010 – TAG 1

Ort: Wacken

Datum: 05.08.2010

Nach einer relaxten Anreise von Dienstag auf Mittwoch war selbiger mehr oder weniger dem Auskundschaften des mittlerweile riesig gewordenen Geländes gewidmet. (Anmerkung: Mein letztes Wacken Jahr war 2007). Trotz eines recht großen Andrangs am VIP Check-In ging das Bändchen und Passabholen zügig. Nichts wie auf zum Campingplatz, Zelt aufbauen und relaxen!

Neben einem kurzen Spaziergang übers Gelände wurde der Mittwoch hauptsächlich dem Finden von Bekannten aus aller Welt gewidmet, die quer über den riesigen Campingplatz verteilt waren. Dann noch ein kurzer Abstecher zur Wet Stage, auf der gerade der Metal Battle Winner aus Israel spielte – aufgrund einer Fehlinfo der Spielzeiten bekamen wir da allerdings leider nur noch die letzten beiden Songs mit. Der dort gebotene Metalcore von MISSING IN ACTION konnte sich wirklich hören lassen und das wurde der Truppe auch mit ordentlichem Zuschauerzuspruch gedankt. Für den Sieg hat es letzten Endes nicht gereicht, den heimsten nämlich Kollegen aus dem hohen Norden, genauer gesagt Finnland ein: Die Powermetaller BATTLE BEAST setzten sich im 2-tägigen Contest gegen 26 andere Bands aus der ganzen Welt durch. Neben Endorsement Deals und Sachpreisen gab es obendrauf noch einen Plattenvertrag. Während des abendlichen Bummels über den großen Metalmarkt kamen wir noch am Moviefield vorbei und entschlossen uns, einen Teil des Films „Until The Light Takes Us“ anzusehen. Eine empfehlenswerte Doku für Fans von norwegischem Black Metal, aber nicht nur für diese. Die Bemühungen der beiden Filmemacher Aaron Aites und Audrey Ewell, einen tiefen Einblick in das Entstehen der Szene, die Geschichte und ihre Protagonisten zu liefern, haben sich ausgezahlt. Herausgekommen ist eine wirklich sehenswerte Dokumentation.
(Ateacina)

Wieder ist ein Jahr vergangen, schon wieder ist August und damit natürlich Zeit für das größte Metal-Festival, welches natürlich auch dieses Mal wieder frühzeitig ausverkauft war. Kein Wunder, haben sich doch für Jahr 1 nach dem Jubiläum einige Hochkaräter angekündigt! Darunter u.a. IRON MAIDEN, MÖTLEY CRUE, ALICE COOPER, SLAYER, IMMORTAL, GRAVE DIGGER, FEAR FACTORY und und und… Gleich der Donnerstag, die sogenannte “Night to Remember” sollte es in sich haben. Denn hier sollten die Metal-Legenden ALICE COOPER, MÖTLEY CRUE und IRON MAIDEN beweisen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Doch nach dem Check In und der ersten Orientierungsrunde wartete schon am Mittag das erste Highlight und gleichzeitig eine kleine Überraschung. Denn auf dem kleinen Red Bull-Bus am Wacken-Plaza machten sich tatsächlich APOCALYPTICA auf, ein Secret-Showcase zu zocken. So schauten einige Leutchen nicht schlecht als sich die Finnen mit ihren Cellos + Drumkit auf das schmale Dach quetschten und dann gleich mal eben mit „Wherever I my roam“ loslegten. Da war es natürlich kein Wunder, dass sich das Event schnell rumsprach und somit der Platz fix rappelvoll wurde. Mit „Refuse/ Resist“ ging es gleich mit Vollgas weiter, wonach dann die Aufmerksamkeit auf das kommende Album „7th Symphony“ gelenkt werden sollte. Da die neue Single „End of me“ an sich von Gavin Rossdale (BUSH) gesungen wird, hat man sich mit dem ehem. LENINGRAD COWBOY Tipe geholfen, der auch gleich die ganze kommende Tour mitfahren wird und seine Sache auch mit „I don’t care“ ordentlich hinbekam! Richtig in Fahrt und von der Stimmung angestachelt zockten die Cello-Metaller ein eindrucksvolles „Fight Fire with Fire“ und als man schon fast wieder vom Bus runter war, ließen sich APOCALYPTICA vom Jubel der Fans noch mal zu einem fetten „Master of Puppets“ überreden! Wenn das mal kein cooler Start ins Festival war!
(Fafnir)

Der Donnerstag begann mit dem Surprise-Act, der bereits nach einigen Vermutungen, die dann spätestens nach einem Blick aufs Festival-T-Shirt bestätigt wurden, nicht mehr so „surprise“ war. Der alte „Trick“ hatte mal wieder funktioniert, einfach mal einen Blick auf den Rücken des Shirts zu werfen, irgendwo findet sich eine Band, die nicht im Spielplan abgedruckt ist. In diesem Jahr wars wirklich einfach, da APOCALYPTICA verdammt weit oben und fett gedruckt standen. Umso größer war das Erstaunen, als wir feststellten, dass diese auf einem kleinen Bus auftreten sollten. Ja, wirklich, auf dem Dach eines Busses hatte man eine Bühne installiert, die gerade einmal breit genug war, um allen Mitgliedern der Band Platz zu bieten. Ob da wohl noch Platz für Headbangen sein würde? Pünktlich erklommen die Finnen den Bus und legten sofort vor einer bereits verdammt großen Menge los. Spätestens nach den ersten Celloklängen strömten von den umliegenden Zeltplätzen auch die Letzten, die noch nichts von diesem Auftritt gewusst hatten, herbei. Das Erstaunen war groß, der Spaß umso größer – auf beiden Seiten. Denn wie oft sieht man eine Band dieser Größe in solch „intimem“ Rahmen. METALLICA Coverversionen jedenfalls schlugen genauso ein wie Stücke des neuen, mittlerweile erschienenen Albums. Als wäre die Bühne noch nicht voll genug gewesen, hatte man sich auch noch einen Gastsänger, Tipe Johnson von den LENINGRAD COWBOYS, mit ins Boot geholt. Auch wenn ich nach wie vor kein großer Fan der Stücke mit Gesang bin, lieferte Tipe einen guten Job und damit auch Vorgeschmack auf das neue Album ab. Wer den Surprise Gig verpasst hat, sollte aber nicht traurig sein, zum einen gehen die Jungs ja noch auf Tour, zum anderen werden sie im nächsten Jahr wieder in Wacken zu Gast sein, dann aber wirklich auf der großen Bühne und offiziell angekündigt. (Schön, dass der fürs Rockarea eine Woche zuvor als „einziger Festivalgig 2010 in Deutschland“ angekündigte Auftritt nicht der einzige im Sommer geblieben ist.)

Danach war dann erst einmal ein wenig pausieren angesagt. Das Paket dreier fetter Acts sollte schließlich erst am Abend beginnen. Aber halt, bevor das der Fall war, gingen wir erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes in die Luft, um uns Wacken von oben anzuschauen. Lang lebe die Jägermeister Skybar. Zu den Klängen von SKYLINE, der ersten Band auf den beiden großen Bühnen, hob die schwebendende Bar ab und bot einen wirklich atemberaubenden Blick über das Gelände. (ein paar Schnappschüsse findet ihr in der Galerie). Trotz dieser Höhe war immer noch nicht das Ende des Campingplatzes auszumachen – „Verdammt ist das groß geworden!“, war jedenfalls mehr als einmal in luftiger Höhe zu vernehmen. Nach einer Viertelstunde war der Spaß allerdings wieder vorbei und wir landeten pünktlich zum nächsten Gig.
(Ateacina)

SKYLINE

Auf der großen Bühne starteten dann also SKYLINE durch. Dazu hatten sie mit DORO unsere große Metal-Lady mitgebracht, die nicht nur die Wacken-Hymne „We are the Metalheads“ mitbrachte, sondern auch gleich den Evergreen „All we are“ anstimmte! Mit „Holy Diver“ wurde dann dem großen RONNIE JAMES DIO (R.I.P.) gedacht. Als zweiter Gast wurde dann der gute alte Udo Dirkschneider (UDO, ex-ACCEPT) auf die Bühne geholt und da war natürlich „Balls to the Wall“ fast ein Muss! So lässt man sich doch gerne auf Betriebstemperatur rocken!
(Fafnir)

ALICE COOPER

Und wo wir gerade bei Legenden sind, vom sogenannten „Rentner-Trio“ durfte Mr. ALICE COOPER zuerst rocken! Und der Urvater des Schock-Rocks legte auch gleich mit „School’s Out“, „No More Mr. Nice Guy“ und „I’m Eighteen“ fulminant los. Klar, nach all den Jahren ist die Stimme nicht mehr on Top, aber Mr. Cooper hat sich eine starke Truppe (u.a. mit ehem. Leuten von L.A. GUNS, SLASH’S SNAKEPIT) zusammengestellt und rockt mit seinen nun 62 Jahren noch mächtig. Und erfreulicherweise haut der alte Herr nicht nur alte Gassenhauer raus, sondern mit u.a. „Vengeance is Mine“, „Dirty Diamonds“ und „Nurse Rozetta“ einige neuere und unbekanntere Rock-Perlen. Dazu wird ALICE COOPER „natürlich“ geköpft, erhängt und vergiftet, spiesst selbst einen jungen Stage-Hand auf und verflucht als Voodoo-Priester alles,was ihm in den Weg kommt. Herrlich! Als Set-Highlight durfte natürlich das großartige „Poison“ nicht fehlen, aber auch „Feed my Frankenstein“ wurde mindestens ebenso abgefeiert. Zum Finale wurde nochmals „School’s Out“ zelebriert! Nach einem solchen Auftritt hoffen wir natürlich, dass uns Mr. COOPER noch lange erhalten bleibt!
(Fafnir)

Den Anfang machte also Mr. ALICE COOPER, der kein bisschen älter zu werden scheint. Wie bereits beim Hellfest im Juni lieferte er einen tadellosen Gig ab. Direkt zu Beginn gab´s den ersten Gassenhauer – „School´s Out “ schallte es über das Gelände und Tausende sangen mit. Die aufwändige, bis ins Detail ausgefeilte Bühnenshow saß, egal, ob der Rockdinosaurier in Zwangsjacke oder Rollstuhl auf der Bühne stand. „Guilty“, „Poison“ und Co verfehlten ihre Wirkung ebenso nicht. Das jedenfalls konnte als gelungene Einstimmung ins Festival bezeichnet werden.
(Ateacina)

Setlist ALICE COOPER
School’s Out
No More Mr. Nice Guy
I’m Eighteen
Wicked Young Man
Ballad Of Dwight Fry
Go To Hell
Guilty
Cold Ethyl
Poison
From The Inside
Nurse Rozetta
Be My Lover
Only Women Bleed
I Never Cry
Black Widow Jam
Vengeance Is Mine
Dirty Diamonds
Billion Dollar Babies
Killer
I Love The Dead
Feed My Frankenstein
Under My Wheels
Elected
School’s Out

MÖTLEY CRUE

Da viele Fans gleich vor der True Metal-Stage blieben, um sich einen guten Platz für die IRON MAIDEN-Show zu sichern, war es vor der Black-Stage nun nicht so dermaßen voll, wenn aber doch gut gefüllt. Mit „Kickstart my Heart“ legten die Glam Rocker-Helden MÖTLEY CRUE dann auch energiegeladen los und überraschten mit einem lauten und druckvollen Sound, den man von den Hard Rock-Legenden sicher so nicht erwartet hätte. Dazu pustete man ordentlich Pyros von der Bühne und machte somit gleich klar, dass man hier auf Angriff spielt! Mit „Shout at the Devil“ und „Looks that Kill“ ließ man keine Sekunde nach und man konnte wirklich nur staunen, wie agil Vinve Neil, Nikki Sixx und vor allem Tommy Lee hier Gas gaben. Mick Mars musste sich wegen seiner Krankheit ja leider zurückhalten. Das hinderte den Gitarristen aber nicht daran, bei „Muthafucker of the Year“ oder auch „Primal Scream“ einige amtliche Riffwände auszupacken! Respekt, manche Bands scheinen erst, wenn sie alle Höhen und Tiefen durchgemacht haben, zu ihrem wahren Können zu finden. „Ten Seconds to love“ und natürlich das großartige „Dr. Feelgood“ bewiesen dies ohne Zweifel und beim abschließenden „Girls Girls Girls“ ging natürlich noch mal alles inkl. dicken Pyro-Feuerwerk! Amtlicher Auftritt, meine Herren!
(Fafnir)

„Man sind die alt geworden!“, dachte ich mir nur. In Anbetracht der Drogenexzesse, die die Herren hinter sich haben, müsste man da allerdings doch fast sagen „Man, dafür sehen sie aber noch ziemlich fit aus!“. Na, lassen wir das einmal beiseite, denn rocken, das können sie noch. Auch wenn der Fronter mehr und mehr nach Micky Maus klingt, von mir aus auch, als hätte er Helium inhaliert – es passt trotzdem. Man mag sie oder eben nicht. Wer noch nie etwas mit Glam und 80er Sound anfangen konnte, der sollte auch hier nicht glücklich werden. Neuere Stücke wie „Motherfucker Of The Year“ kamen gut an, aber die richtigen Klassiker wie „Shout At The Devil“, „Kickstart My Heart“ oder natürlich „Girls, Girls, Girls“, krachten so richtig. Da wurde, wie bereits bei Alice zuvor, richtig laut mitgesungen. Manch einem hat dieser Ausflug in die 80er sicher nicht gepasst, aber hey, so groß wie das Festival mittlerweile ist, sind genügend Alternativen vorhanden. Ein bisschen Glam schadet nie.
(Ateacina)

Setlist MÖTLEY CRUE
Kickstart My Heart
Wild Side
Shout At The Devil
Saints Of Los Angeles
Looks That Kill
Live Wire
Don’t Go Away Mad (Just Go Away)
Same Ol‘ Situation (S.O.S.)
Mutherfucker Of The Year
Ten Seconds To Love
Primal Scream
Dr. Feelgood
Girls, Girls, Girls

GHOST BRIGADE

Während auf den Hauptbühnen die Veteranen rocken, setzte sich im Zelt zeitgleich eine der großartigsten aufstrebenden Bands der letzten Monate in Szene. GHOST BRIGADE konnten im Vorprogramm von PARADISE LOST schon voll überzeugen und so war es kein Wunder, dass es vor der W.E.T.-Stage mächtig voll wurde! Die Fusion von Aggression und Melancholie präsentiert derzeit kaum eine andere Band so mitreissend. Mit brachialen Riffwänden, getragenen Melodien und herausragenden cleanen, wie auch energischen Vocals fesselten die Finnen mit Songs wie „Disgusted by the Light“, „Suffocated“ oder „Into the Black Light“ ihre Fans regelrecht und bei welcher Band zollt man in den ruhigen Passagen schon Szenen-Applaus? So spielte man sich regelrecht in einen Rausch, der erst endete, als der Band unsanft der Strom abgedreht wurde… Schade, aber man war tatsächlich schon eine Ecke über die reguläre Spielzeit hinausgeschossen! GHOST BRIGADE, hier kommt was ganz großes!
(Fafnir)

IRON MAIDEN

Richtig gross, das sind IRON MAIDEN schon seit vielen vielen Jahren und werden dies sicherlich auch viele weitere bleiben! Mit dem neuen Album „The Final Frontier“ und entsprechender Bühnen-Deko im Anschlag hatte man im Vorfeld durchblicken lassen, dass man kein Best of-Set spielen würde. Für die einen eine Enttäuschung, für die anderen eine erwünschte Abwechslung. Und so startete man tatsächlich mit „The Wickerman“ und „Ghost of the Navigator“, beides sicher keine Hits, aber live durchaus tauglich. „Wrathchild“ feuerte dann die Stimmung mächtig an, doch zu früh gefreut, denn mit „El Dorado“ folgte gleich ein neuer Song, den kaum einer kennen konnte und an sich eh nicht so der mitreissende Track ist. „Dance of the Dead“, „The Reincarnation of Benjamin Breeg“ und „These Colors don’t run“ sind auch starke Titel, brachten die Stimmung aber auch nicht zum kochen. Da konnten die 3 Gitarreros noch so über alle Maße brillieren und sich Bruce Dickinson auch weiterhin als einer der besten Metal-Sänger überhaupt beweisen… Alleine „Blood Brothers“, das RONNIE JAMES DIO gewidmet wurde, konnte noch mal Schwung in die Sache bringen. So dauerte es bis zu den Zugaben und dem Anstimmen von „Fear of the Dark“, bis endlich der Sturm losbrach. Bis zum Erbrechen gehört und gespielt, reisst dieser Song noch immer die Massen mit… Bei einer Metal-Party wollen die Massen halt genau dies. Und weiter ging’s auch gleich mit „Iron Maiden“ und einem etwas anderen Auftritt von Eddy, „The Number of the Beast“, „Hallowed be thy Name“ und natürlich „Running Free“. Mit diesem Rundumschlag ließen IRON MAIDEN die sonst etwas zähe Setlist natürlich in Vergessenheit geraten und gut 80.000 Fans feiern ausgelassen ihre Helden! An sich ist die Absicht von IRON MAIDEN dieses Mal gar nicht falsch gewesen, auch wenn ein Set ohne „The Trooper“, „Aces High“ oder „2 Minutes to Midnight“ natürlich erst etwas befremdlich wirklt. Dennoch haben Bruce Dickinson und seine Kollegen genügend gute Songs und Hits, um ein Set zu füllen, ohne immer die gleichen alten Gassenhauer spielen zu müssen. Diesen Spagat hat man dieses Mal nicht geschafft, was die Performance dieser großartigen Band natürlich in keinster Weise unter den Teppich kehren soll! IRON MAIDEN ist und bleibt die mit größte Metal-Band überhaupt!
(Fafnir)

Und dann war es so weit. IRON MAIDEN standen in den Startlöchern. Das Infield war voll, richtig voll! Die Truppe war nun schon zum zweiten Mal Gast auf Wackens Bühnen und Jeder fragte sich natürlich, ob der fulminante Gig von damals, mit einem fetten Best-Of Programm wiederholt werden könnte. Die Antwort wäre wohl ein Jein. An Songs jedenfalls mangelt es den Briten sicherlich nicht, immerhin steht nun das 15. Studioalbum „The Final Frontier“ an. „The Wicker Man“ ertönte und Bruce schmettert mit sauberer Stimme den ersten Song ins 80 000 Köpfe starke Publikum. Die Stimmung zunächst verdammt gut, lässt doch ein wenig nach, als klar wird, dass hier erst einmal kaum Klassiker gezockt werden. Die letzten drei Alben sind schön und gut, aber wo bleibt der Mitsing-Gänsehautfaktor und die Abwechslung? Nun, der folgte, als endlich „Fear Of The Dark“ erklang. Spätestens bei der Zugabe ist dann so oder so auch der Letzte auf den Biergartenbänken aufgesprungen und sang lauthals bei „Hallowed Be Thy Name“ und Co mit. Ein ordentlicher Gig, jedoch für mich persönlich nicht das, was ich von MAIDEN erwartet hätte. Musikalisch, gesanglich und soundtechnisch jedoch top, da kann man nicht meckern.
(Ateacina)

Setlist IRON MAIDEN
The Wicker Man
Ghost Of The Navigator
Wrathchild
El Dorado
Dance Of Death
The Reincarnation Of Benjamin Breeg
These Colours Don’t Run
Blood Brothers
Wildest Dreams
No More Lies
Brave New World
Fear Of The Dark
Iron Maiden
The Number Of The Beast
Hallowed Be Thy Name
Running Free

Zwischendrin habe ich im Übrigen noch für knapp zwei Songs einen Abstecher zu GOJIRA gemacht. Ein Durch/ Reinkommen ins völlig überfüllte Wet-Stage Zelt war jedoch unmöglich. Fakt ist aber, dass die Menge dort vom ersten durchschlagenden Ton an steil ging. Meine Fresse sind die aggressiv! In positiver Hinsicht natürlich! Von vorne bis hinten waren im Zelt bereits beim ersten Stück kreisende Matten auszumachen und „The Heaviest Matter Of The Universe“ trieb die Headbanger weiter an. Hut ab und somit wundert es mich denn auch nicht, dass die Franzosen das Zelt trotz übermächtiger Konkurrenz draußen noch so ordentlich füllen konnten! (absolut verdient!)
(Ateacina)

Die Night To Remember war nun also vorbei, wir harrten der Dinge, die noch folgen würden.

Copyright Fotos: Cornelia Wickel (APOCALYPTICA)/ Rest: Offizielle Festivalfotos

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