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WACKEN OPEN AIR 2011 – TAG 3

Ort: Wacken

Datum: 06.08.2011

Der Samstag erwacht und das sogar trocken… und so sollte es sogar bis in den Abend hinein, trotz starker Bewölkung, bleiben. Also weiterhin alles bereit für einen tollen Festival-Tag, der auch wieder von Viking-Hymnen begonnen werden sollte!
(Fafnir)

Nach zwei bzw. drei Tagen Wacken Party (bei anderen noch wesentlich länger), fiel es vielen sichtlich schwerer, sich zu den ersten Bands aufzuraffen und vor die Bühne zu schleppen. Einen guten Grund lieferte dennoch wieder einmal eine finnische Band. Während ihre Landsmänner die Massen in der Nacht zuvor bis um 3 Uhr vor eben jeder Bühne gehalten hatten, zogen nun MOONSORROW bereits wieder eine beachtliche Anzahl an Anhängern vor selbige, nicht einmal 9 Stunden später. Aber Wacken schläft eben (so gut wie) nie, das Festival ist nur einmal im Jahr und so kann man sich schnell zusammenreißen und los geht’s.
(Ateacina)

MOONSORROW

„Tähdetön“ läutet den finnischen „Hallo Wach“ Ruf ein, gefolgt vom mit Jubeln begrü0ten „Kylän Päässä“. Die Nordmänner jedenfalls legen sich so richtig ins Zeug und die gute Stimmung schwappt schnell über. 45 Minuten Spielzeit, das bedeutet höchstens fünf Songs für MOONSORROW und ihre Kreationen epischen Ausmaßes und genau so war es denn auch. „Kivenkantaja“ wurde gefolgt von „Sankaritarina“ und als Rausschmeißer gab es „Köyliöjärgen Jäällä“.
(Ateacina)

Setlist MOONSORROW
Tähdetön
Kylän päässä
Kivenkantaja
Sankaritarina
Köyliönjärven Jäällä (Pakanavedet II)

CRASHDIET

Wer immer noch nicht wach war und keine Phobie vor pinken, glitzernden Dingen oder schlichtweg Glam/ Hardrock hatte, der konnte gleich rüber zur True Stage wandern und sich von den Schweden CRASHDIET vollends wachrütteln lassen, die sämtliche Poserregister zu „Breakin The Chainz“, „Riot in Everyone“ oder „Rebel“ zogen. Neben pinken Gitarren, einer Menge Haarspray und ordentlichen Pyros, fuhr Fronter Simon Cruz mit Mega-Iro gegen Ende des Sets mit einem fetten Motorrad auf die Bühne – womit dann endgültig alle Klischees bedient waren. Manch einer mag da mit den Augen gerollt haben, aber eines können die Schweden und das muss man neidlos anerkennen: Rocken!
(Ateacina)

Setlist CRASHDIET
Breakin‘ the Chainz
Down With the Dust
So Alive
Riot in Everyone
Native Nature
In the Raw
Rebel
Encore:
Armageddon
Generation Wild

KATAKLYSM

Falls das alles zu fröhlich und bunt und glitzernd war, so war Hilfe in Sicht, denn auf der Nachbarbühne hatten die Northern Hyperblaster von KATAKLYSM bereits Stellung bezogen und die sind nicht gerade dafür bekannt, fröhliche Stimmung und Konfettiregen zu veranstalten. Mit ordentlich Druck, fetten Doublebeats und einer Menge Aggression pustete man „Push the Venom“ in die Meute und die ging steil. Im 45-minütigen, recht kurzen Set war kein Platz für Verschnaufpausen oder ruhige Momente, so dass Kracher wie „Crippled & Broken“ selbstverständlich nicht fehlten.
(Ateacina)

Ob Death oder Black Metal, beides war ein wenig dürftig vertreten auf den Hauptbühnen dieses Jahr. Und ebenso wie bei MORBID ANGEL fragte man sich, warum eine doch nicht gerade unbekannte Band wie KATAKLYSM schon so früh ran muss. Aber gut, wie man weiß, geben die Kanadier richtig Druck, sobald sie auf der Bühne stehen, egal zu welcher Uhrzeit! Und dies machte das Quartett auch gleich mit „Push the Venoms“ deutlich… richtig deutlich! Unglaublich fette Riffs walzten sich über das Hauptgelände und liessen einem eigentlich keine andere Wahl, als die Rübe zu schütteln! Wenn eine Band dann noch eine Salve an Songs wie „Illuminati“ (einer der Faves des hier schreibenden Terrorverlegers), „In Shadows & Dust“ und als Krönung noch „As I slither“ abfeuert, geht natürlich alles!! Zudem forderte Fronter Maurizio die abgehende Menge dazu auf, einen neuen Crowsurf-Rekord aufzustellen… die Securities wären ja schließlich genau dafür da! Natürlich liessen sich die Fans nicht lange bitten und gaben mindestens soviel Gas wie die Band selbst! Nach dem abschließenden „Crippled & Broken“ hiess es dann erstmal Nackenwirbel zusammensuchen…
(Fafnir)

Setlist KATAKLYSM
Push the Venoms
Manipulator of Souls
A Soulless God
Taking the World by Storm
Illuminati
In Shadows & Dust
As I Slither
Like Angels Weeping
Crippled & Broken

An und für sich hatte ich einen kurzen Abstecher zur Partystage geplant, auf der gerade die Schweden THE HAUNTED zu Gange waren, dieser Plan wurde aber recht schnell verworfen, da die Mainstage dermaßen laut war, dass auch zu Beginn der Darbietung auf der Partystage die ersten Töne von KATAKLYSMs „As I Slither“ zu vernehmen waren. Genau zu diesem Song wieder den Rückweg anzutreten, erwies sich als gute Idee, denn plötzlich waren über den Köpfen der Zuschauer Massen, und mit Massen meine ich MASSEN an Crowdsurfern zu sehen. Es war Zeit für den, wie Sänger Maurizio ihn zu nennen pflegt: Security Stress Test – und ich bin mir sicher, der machte seinem Namen alle Ehre – mehr als 1000 Crowdsurfer wurden währenddessen gezählt und den Securities, deren Zahl binnen Sekunden aufgestockt worden war, wurde ihm Anschluss ordentlich applaudiert. Test bestanden!
(Ateacina)

Setlist THE HAUNTED
Never Better
99
The Flood
The Medication
Unseen
Trespass
D.O.A.
No Ghost
Dark Intentions
Bury Your Dead

ICED EARTH

Es ist wirklich bedauerlich… einer der größten Metal-Sänger verlässt die Bühne… schon wieder. Matt Barlow wird ein weiteres Mal schmerzlich vermisst werden. Nach dem grandiosen Auftritt auf dem Rock Hard Festvial ging auch auf dem Wacken, Barlows letzter Show, nochmal alles! Starker Sound und eine herausragende Performance von Matt, der die Massen förmlich hypnotisierte! Please, come back soon, Matt!!
(Fafnir)

Setlist ICED EARTH
Burning Times
Declaration Day
Vengeance is Mine
Violate
Last December
I died for You
Jack
The Hunter
Prophecy
Birth of the Wicked
The Coming Curse
Iced Earth

MAYHEM

MAYHEM und ich haben eine spezielle Verbindung… kaum eine Band konnte mich über die Jahre so in ihren Bann ziehen und jedes Mal aufs Neue faszinieren! In den letzten Jahren gab es allerdings einige Veränderungen bei den legendären Black Metal-Pionieren. So ist der langjährige Gitarrist/ Songwriter Blasphemer (AURA NOIR, AVE INFERI) seit einiger Zeit raus, Morfeus (LIMBONIC ART) dafür drin, Live-Aushilfe Silmaeth (VORKREIST) raus, dafür Teloch (1349, GORGOROTH und zig andere Bands) an Bord. Dennoch muss man bei den Norwegern und gerade bei Fronter Attila Csihar immer auf eine spezielle Show gefasst sein! Doch an diesem sonnigen Nachmittag schien auch der Ungar keine Lust auf Verkleidung, Altare und Accessoires Lust zu haben. So kam der Fronter im lockeren Outfit und nur mit Kreuz bewaffnet auf die Bühne, auf der sonst nur Hellhammers (Drums) neue Emo-Frisur für Aufsehen sorgte. So ließen MAYHEM dieses Mal einfach ihre brachialen Songs sprechen und diese Setlist lässt auch 2011 jede andere Black Metal-Band mal locker im Regen stehen! Ob nun das eröffnende „Pagan Fears“, das satte „My Death“ oder das unglaubliche „Illuminate Eliminate“. Spielerisch und von der Atmosphäre her ist weiterhin keine Band so Black Metal wie MAYHEM! Dazu ist Attila einfach ein aussergewöhnlicher Frontmann! Und als alter Fan freute mich natürlich besonders „Cursed in Eternity“, „Buried by Time and Dust“ sowie „Carnage“! Auch die Pause mit dem eindringlichen „Silvester Anfang“, das in „Deathcrush“ übergeht, erzeugt auch bei Tageslicht pure Gänsehaut!
(Fafnir)

Setlist MAYHEM
Pagan Fears
Ancient Skin
My Death
Cursed in Eternity
A Time to Die
Illuminate Eliminate
Freezing Moon
Silvester Anfang
Deathcrush
Buried in Time and Dust
Carnage
De Mysteriis Dom Sathanas
Pure Fucking Armageddon

SHINING (NOR)

Schon im Voraus war mir klar, dass dieser Band-Name für einige Verwirrung sorgen dürfte. So haben viele Fans sicher nicht realisiert, dass im Programm hinter diesem Bandnamen der Zusatz (NOR) stand, was bedeutet, dass es sich hier nicht um die schwedischen Suicidal Black N’Roller von Skandal-Fronter Niklas Kvarforth handelt, sondern um die eigenwilligen Norweger SHINING, die extremen Metal mit Jazz und Industrial verbinden. So sah man schnell einige Fragezeichen in den Gesichtern, als die Band mit „Madness and the Damage Done“ loslegte und mit dem satten KING CRIMSON-Cover „21st Century Schizoid Man“ ein wahres Highlight setzte! Dennoch sollte man vielleicht mal über eine Namensänderung nachdenken, denn die Verwechslungsgefahr wird mit der steigenden Bekannheit der Norweger noch größer!
(Fafnir)

SEPULTURA

Trotz des ordentlichen neuen Albums „Kairos“ bin ich noch nicht immer nicht mit der Nach-Cavalera-Ära bei SEPULTURA warm geworden. Dies liegt einmal an dem extrem dünnen Live-Sound, den die Band mit nur einer Gitarre auffährt und als Hauptgrund an den weiterhin unpassenden Vocals des Max-Nachfolgers Derrick Green. Bei neueren Songs ist es zwar nicht so schlimm, aber Klassiker von „Arise“ bin hin zu „Rattamahatta“ gehen mit dem neuen Fronter weiterhin so gar nicht klar! Von „Inner Self“ ganz zu schweigen… Auch das MINISTRY-Cover „Just one Fix“ hätte man sich getrost auf Platte und live sparen sollen! SEPULTURA sind auch weiterhin und vor allem live ein absolutes No-Go!
(Fafnir)

Setlist SEPULTURA
Arise
Refuse/Resist
Kairos
Just one Fix
Convicted in Life
Choke
What I do
Relentless
Troops of Doom
Territory
Inner Self
Rattamahatta
Roots bloody Roots

AVANTASIA

AVANTASIA (& Guests) versammelten am frühen Abend eine große Masse von Zuschauern vor der True Stage. Immerhin sollte dies, wie Sänger Tobias Sammet unaufhörlich bekanntgab, „der letzte Auftritt von Avantasia“ sein. Um diesen gebührend zu feiern, hatte man wieder eine Menge von stimmgewaltigen Gastsängern eingeladen und dieses Mal funktionierte der Sound von Anfang an einwandfrei. „Twisted Mind“ wurde noch von Tobi alleine gesungen, doch bereits für „The Scarecrow“ und „Promised Land“ stand er zusammen mit Goldkehlchen Jorn Lande auf der Bühne – Gänsehaut! Gefolgt von Bob Catley (MAGNUM), der „The Story Ain´t Over“ zum Besten gab und ebenfalls mit ausdrucksstarker Stimme überzeugen konnte. Auch durften Michael Kiske und Kai Hansen nicht fehlen, die bei drei weiteren Songs, teilweise kostümiert, eine ordentliche Leistung ablieferten. Die weibliche Unterstützung kam von Amanda Somerville, die sich zwar größtenteils im Hintergrund aufhielt, jedoch mit genialer Stimme ebenfalls positiv hervorstach. Zum Song „Farewell“ kam jedoch auch sie nach vorne. Kurz zuvor war es jedoch an der Zeit eine, wie Tobi sich ausdrückte, „epische Pussyballade“ zu spielen. Zum Ende kamen nochmals alle Sänger auf die Bühne, um dem letzten AVANTASIA-Gig zu einem ruhmreichen Finale zu verhelfen, Gänsehaut war abermals garantiert! Das Einzige, was ein wenig schade war, war die Tatsache, dass die Ansagen größtenteils auf Deutsch erfolgten und diejenigen, die dieser Sprache nicht mächtig waren, allenfalls raten konnten, was dort gerade geplappert wurde. Das mag vielleicht nicht ganz so schlimm sein, wird der ein oder andere sagen, aber dennoch, wäre es bei einem Festival wie Wacken, wo ein nicht unerheblicher Teil der Besucher aus dem Ausland kommt, doch eine nette Sache, wenn ein wenig mehr Englisch gesprochen würde.
(Ateacina)

Setlist AVANTASIA
Twisted Mind
The Scarecrow (Jørn Lande)
Promised Land (Jørn Lande)
The Story Ain’t Over (Bob Catley)
Prelude
Reach Out for the Light (Michael Kiske)
Dying for an Angel (Michael Kiske)
Death Is Just a Feeling (Kai Hansen)
Lost in Space
Farewell (Amanda Somerville)
The Wicked Symphony (Jørn Lande)

Shelter From the Rain
Avantasia
Sign of the Cross/ The Seven Angels

KREATOR

KREATOR legten im Anschluss einen gewohnt gnadenlosen Auftritt mit einem wilden Ritt quer durch die Thrash-Prärie hin, begonnen mit „Choir Of the Damned“ über „Hordes Of Chaos“ und natürlich das lautstark mit Hilfe des Publikums angekündigte „Pleasure To Kill“. Während des gesamten Gigs rotierten die Matten, schrie Mille sich die Lunge aus dem Leib und die Bühne war in rotes Licht und fiesen Nebel gehüllt. Mit „Flag of Hate“ und „Tormentor“ wurden am Ende nochmals zwei fette Kracher rausgehauen, die, wie auch schon das Material zuvor ordentlich ankamen. KREATOR sind live einfach eine sichere Bank, ob man sie mag oder nicht!
(Ateacina)

Ja, was will man da noch sagen? KREATOR kommen, walzen alles platt, und gehen wieder! Resistance is futile, oder wie heisst es noch so schön? Und das stimmt, denn auch wenn die deutschen Thrash-Helden und Mille Petrozza kein neues Album im Anschlag haben, reissen sie bei jeder Show einfach alles! At thats the Bottom Line… Period!
(Fafnir)

Setlist KREATOR
Choir of the Damned
Hordes of Chaos (A Necrologue for the Elite)
Warcurse
Endless Pain
Pleasure to Kill
Destroy What Destroys You
Voices of the Dead
Enemy of God
Phobia
Reconquering the Throne
The Patriarch
Violent Revolution
Betrayer
Flag of Hate
Tormentor

ELÄKELÄISET

Das Festival ging so langsam aber sicher mit riesigen Schritten dem Ende entgegen, ähnlich verhielt es sich mit den Kraftreserven, die ob der vielen Lauferei über die Festivaltage hinweg so langsam aufgebraucht waren. Zwei Bands warteten allerdings noch, die mussten noch irgendwie sein, egal wie. Der Wettergott hatte unterdessen bereits beschlossen, dass das Wetter lange genug schön war (abgesehen von kleinen Schauern) und so schüttete er während des ELÄKELÄISET-Gigs, der auf der Partystage stattfand, das Wasser gleich kübelweise aus. Die Finnen auf der Bühne fröhnten ungerührt dem Humppa und glänzten mit deutschen Ansagen, das Publikum tanzte und verhältnismäßig Wenige flüchteten vor dem Regen. Wohin auch hätte man flüchten sollen? So viele Unterstellmöglichkeiten gab es nicht und bis man diese erreicht hatte, war man so oder so nass. Also einfach weiter tanzen. Dummerweise hatte man parallel zu dem Auftritt der „Rentner“ gleich noch eine andere finnische Kombo auf die Hauptbühne gepackt.
(Ateacina)

CHILDREN OF BODOM

Um auch vom CHILDREN OF BODOM-Gig noch einige Songs zu erhaschen, blieb nichts anderes übrig, als nach der halben Spielzeit von ELÄKELÄISET zur Black Stage zu wechseln. Dort kredenzte man gerade „Hate Me!“, das von „Blooddrunk“ und „Angels Don´t Kill“ gefolgt wurde. Insgesamt legten die Kinder vom Bodomsee hier einen recht überzeugenden Auftritt hin, der definitiv mehr zu überzeugen wusste, als der Auftritt beispielsweise im Jahr zuvor beim Summer Breze. Dennoch kommt man nicht ums Augenrollen herum, wenn Fronter Alexi nach wie vor, wie ein Spätpubertierender jede einzelne seiner Ansagen mit dermaßen vielen „Fucks“ spickt, dass es schon nicht mehr lustig ist. Nichts dagegen, aber sooo viel muss es dann doch nicht sein. Einen Wettbewerb im Hochgeschwindigkeits-Weitspucken würde er im Übrigen nach wie vor auch immer noch gewinnen. Ganz abgesehen davon aber gefiel der etwas ältere Teil der Songs, unter denen sich auch „Follow The Reaper“ befand. Mit der Zugabe bestehend aus „Are You Dead Yet?“ und „Hate Crew Deathroll“ ging nicht nur der Auftritt der Finnen, sondern auch das Festival für mich zu Ende.
Mittlerweile hatten sich die Schleusen im Himmel auch wieder geschlossen, so dass zumindest der Rest des Auftritts halbwegs im Trockenen stattfand. Dass es jedoch eine halbe Stunde später wieder losgehen sollte, konnte ja keiner wissen.
(Ateacina)

Setlist CHILDREN OF BODOM
Not My Funeral
Bodom Beach Terror
Shovel Knockout
Roundtrip to Hell and Back
In Your Face
Living Dead Beat
Children Of Bodom
Hate Me!
Blooddrunk
Angels Don’t Kill
Follow the Reaper
Downfall

Are You Dead Yet?
Hate Crew Deathroll

Fazit:

Die ersten 10.000 Tickets im limitierten Package für 2012 waren in einer Rekordzeit von 45 (!!) Minuten ausverkauft, die nächsten 30 000 Tickets sind ebenfalls weg – laut Wacken Newsletter vor drei Tagen, da braucht es wohl keine großen Wahrsagerqualitäten, um vorherzusehen, dass auch die 23. Auflage wieder weit im Voraus ausverkauft sein wird. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, locker vor Jahresende. Wer also definitiv dabei sein und nicht später mit langem Gesicht vor dem „Ausverkauft-Schild“ stehen möchte, sollte sich das Weihnachtsgeschenk von Omi vielleicht schon für den nächsten Monat schenken lassen… Die ersten Bands wurden ebenfalls bereits während des Festivals angekündigt, so werden unter anderem MINISTRY, AMON AMARTH, AXEL RUDI PELL, CRADLE OF FILTH (die in diesem Jahr ihren Auftritt absagen mussten), SCORPIONS, UDO, FORBIDDEN, GAMMA RAY, HAMMERFALL und noch viele weitere Bands dort spielen.

Ansonsten bleibt eigentlich das gleiche Fazit wie in den Jahren zuvor: Waren das wirklich „nur“ 80.000 Besucher? Man hörte bisweilen wesentlich größere Zahlen und bei 100.000 ist man bestimmt bereits angekommen. Und falls ja, wie weit wächst Wacken noch? In einem Interview wurde gesagt, man habe die Grenze nun erreicht. Hoffen wir, dass das zutrifft. Ansonsten jedoch steht außer Frage, dass auch im kommenden Jahr wieder ein fettes Line-Up auf diejenigen warten wird, die sich rechtzeitig eine Karte gesichert haben.
(Ateacina)

Ja, was will man da noch hinzufügen? Trotz aller Kritiken bzgl. Größe, „Jahrmarkt-Faktor“ im Bullhead City und Wackinger Village, Preise etc. pp. muss man einfach wieder sagen, dass das Wacken Open Air jedes Jahr wieder das am besten organisierte, friedlichste und mit dem besten Rundum-Line Up ausgestattete Metal Festival der Welt ist! Dazu bieten auch dieses Jahr großartige Shows von HEAVEN SHALL BURN, JUDAS PRIEST, BLIND GUARDIAN (um nur einige zu nennen) allen Grund dazu, sich auch jetzt schon auf das nächste Jahr zu freuen! Die schon wieder gut zur Hälfte vergriffenen Karten für 2012 und das schon im Ansatz zu erkennende nächste Top-Line Up, für das eben schon u.a. HAMMERFALL, MINISTRY, AMON AMARTH, FORBIDDEN, GAMMA RAY und THE SCORPIONS feststehen, sprechen eine deutliche Sprache! An Wacken kommt keiner so leicht vorbei!
(Fafnir)

Copyright Fotos: Cornelia Wickel

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