MANSON dreht Filme…

Nach dunkelstem Punkrock und blutigen Aquarellen will sich der Künstler Marilyn Manson nun dem Film zuwenden. Und dazu hat er gleich ein eigenes Genre erfunden: „Horripilation“, „es ist so entsetzlich, dass es einem die Beine enthaart“, sagte Manson dem „Rolling Stone“. Kurzfilme sollen es werden, und er habe auch schon gedreht: „Eine Nacht habe ich einen achtzig Jahre alten ausgestopften Affen im Pool in Brand gesteckt und das von unten mit einer Unterwasserkamera gefilmt. Es war schön wie die Titanic, die Hindenburg und King Kong in einem.“

Er wolle nicht mehr Kunst machen, die von anderen Leuten – „vor allem von Plattenfirmen – zu einem Produkt gemacht wird. Ich will einfach nur Kunst machen.“ Die ersten Filme seien eine vierteilige Reihe namens „Fantasma Gloria“, so Manson weiter. Dabei gehe es um den Mathematiker und Autoren Lewis Carroll. Im ersten Teil erforsche er die Herkunft der „Alice im Wunderland“-Charaktere Tweedle Dee und Tweedle Dum. Die würden von Frauen gespielt, Zwillingen, die in seinem Film Sex hätten, so der Mann, der mit Provokation sehr viel Geld verdient: „Ich mache gerne Träume wahr.“

Weitere Pläne seien, in Los Angeles eine Galerie zu eröffnen und Kunstbücher zu verlegen, bevor er demnächst neben Lucy Liu für den Film „Rise“ vor der Kamera steht. Allerdings wolle er der Musik nicht völlig den Rücken kehren. 18 neue Songs habe er bereits fertig gestellt, so Manson, doch sei die Welt es derzeit „nicht wert“, dass er sie veröffentliche. Zuerst müsse sie mit „Horripilation repariert werden“.
Quelle: www.n24.de

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.