SUICIDE COMMANDO – „Bind, Torture, Kill“

Hier der offizielle (und durchaus nicht gerade kurze) Pressetext zum neuen Album von SUICIDE COMMANDO, wir werden sehen, was er der Serienmörderthematik neues abgewinnen wird und auch aus Essen live berichten!

„Die kurz bevorstehende Veröffentlichung des SUICIDE COMMANDO Albums „Bind, Torture, Kill“ am 24. dieses Monats wird immer ungeduldiger erwartet. Die Vorbestellungen für die streng limitierte Box-Edition mit Bonussingle, Poster und Sticker sprengen alle Erwartungen. Das Kultprojekt SUICIDE COMMANDO ist seit Jahren eine qualitativ hochwertige Konstante im Electrobereich. Ein Hitgarant, verlässliche Bank unzähliger DJs um Tanzflächen voll auszulasten. Ein Publikumsmagnet in jeder Konzerthalle. Hits wie „See You In Hell“, „Hellraiser“ oder „Dein Herz, meine Gier“,um nur wenige zu nennen, machten den Namen SUICIDE COMMANDO nicht nur in der ganzen Welt bekannt, sondern ließen ihn auch zu einer Art Trademark, also zur Bezeichnung einer eigenen Stilrichtung werden. SUICIDE COMMANDO sind ein Grund dafür, daß der Begriff EBM in den letzten Jahren wieder an Format gewonnen hat.

So enterte die limitiere CD-Single „Godsend/Menschenfresser“ zu Winterbeginn wie erwartet sofort die DAC-Charts und wurde umgehend restlos ausverkauft. Der Club-Hit dieser Single befindet sich für die, die zu lange zögerten in erneut überarbeiteter Form nochmals auf dem Album. Apropos Album. Nachdem sich SUICIDE COMMANDO auf ihrem erfolgreichen letzten Album „Axis Of Evil“ (Achse des Bösen) der Nahostproblematik widmeten, haben sie sich dieses Mal einen fast noch heikleren Themenbereich zur konzeptionellen Albumgestaltung ausgesucht: Die Psyche von Serienmördern. Hauptmotiv des Albums bildet Johan Van Roy´s „Operative Fallanalyse“ des Serienmörders Dennis Lynn Rader alias _B_ill _T_homas _K_illman alias _B_ind _T_orture _K_ill – Murder. 10 Morde in Wichita/Kansas, 30 Jahre ungeklärt, lediglich freche Rätselspiele mit dem FBI und die Initialen B.T.K. Diese Abkürzung als Spitzname des Serientäters leitet sich von seinen brutalen Taten ab, die nach dem Schema fesseln, foltern, töten (bind, torture, kill) abliefen. „Mindhunting“ bedeutet “Die Seele eines Mörders erspüren“, „Die Motivation oder die Psychodynamik eines Täters nachempfinden“. Wenn man das, was in so einem kranken, gefährlichen Kopf vorgeht in eine angemessene Soundkulisse packen wollte, was könnte da passender sein, als die brachialen Electro-Industrial-Beats von SUICIDE COMMANDO. Sie wagen sich an etwas heran, an dem sich WUMPSCUT („Totmacher“) und COMBICHRIST („Blut Royale“) bereits im Ansatz versucht haben, nämlich eine Art „musikalisches Profiling eines Serienmörders“ anzulegen. Johan Van Roy dehnt dies über ein ganzes Album aus und verleiht der Betrachtung eine Tiefendimension. So schildern SUICIDE COMMANDO unverblümt und schonungslos das Handeln solch zerstörter morbider Existenzen, forschend nach Motivation und suchend nach vielleicht noch vorhandener Emotion. Track 1, der Titeltrack. Ein industrielles Grollen, in einem hypnotischen Stakkato eine klinisch gefühllose Frauenstimme darüber, die monoton wiederholt: „Bind, Torture, Kill“. Hörte der Serienkiller ähnliches in seinem Kopf, wenn es ihn zu neuen Morden trieb? Oder hämmerte er sich selbst immer wieder sein modus operandi „fesseln, foltern, töten“ ein?

Weitere Titel und Themen sind „Bleed For Us All“ (Ein einzelner als Opfer für/statt vieler), gefolgt von „Conspiracy With The Devil“ (Verschwörung mit dem Teufel). So werden mehrere denkbare Motivationen durchgespielt. Extremste Ausformungen werden beleuchtet: „Menschenfresser“ (das Rothenburg´sche „Iss mich“), „Torment Me“ (Quäle mich) tauchen auf und mit einer Cover-Version des TOMMI STUMPFF – Klassikers „(Blut, Gehirn,) Massaker“ gibt es sogar eine völlig desolate Variante, ein infernalisches, sinnloses Blutgemetzel. Johan Van Roy wirft hier aber keinen Blick in die Glaskugel, sondern versucht sich an einer fallanalytischen Studie. Genauer gesagt geht es um 10 Fälle, für die Dennis Rader auch zu 10 Mal lebenslänglicher Haft verurteilt wurde. Hier wird gar nicht versucht etwas als gut oder böse, falsch oder richtig, oder wie auch immer zu beurteilen oder zu werten, sondern versucht, sich einen Reim machen zu können, auf so krankhaft morbides und menschenverachtendes Verhalten, wie es Dennis Rader, Ed Gein, Jeffrey Dahmer, Ted Bundy und einige weitere auf dem Album zitierten Kreaturen an den Tag legten. Ihr Geltungsbedürfnis, ihre fadenscheinigen absurden Entschuldigungen („Godsend“), ihre typischen Tatmuster und ihre Art, sich an ihren grausigen Straftaten auch noch krankhaft aufzuheizen. Harter Tobak also, und das, wie gesagt, in der passenden Soundkulisse: Noch nie zuvor klang SUICIDE COMMANDO so hart und energetisch wie auf diesem Album! Mehr als ein Dutzend Release-Parties mit Verlosungsaktionen begehrter Fan-Trophäen wie Sticker, Poster und signierte CDs werden in ganz Europa stattfinden (Termine siehe unten). Beste Vorverkaufszahlen gibt es bereits bei den Tickets zur anschließenden „Bind, Torture, Kill“ – Live -Tour, die SUICIDE COMMANDO Mitte April unterstützt von INSEKT, THIS MORN´ OMINA und PAINBASTARD unter anderem durch sieben deutsche Städte führen wird.“

SUICIDE COMMANDO Releaseparties
(Vorstellung des neuen Albums mit Verlosungsaktionen)

17.03.2006 NL Utrech t Ekko*
18.03.2006 B Geel Greens*
18.03.2006 ES Valencia Bounty Club
18.03.2006 ES Granada Sala El Tren
(At the Arritmia Festival with bands like Sero.Overdose, Agonoize, Aegis, Com.Pulsion + Djs
18.03.2006 ES Vitoria Sala Helldorado
23.03.2006 D Oberhausen Eisenlager
25.03.2006 D Jena Klubkeller Modul
25.03. 2006 I Milano Shelter Club
31.03.2006 ES Barcelona Nocturna Club
01.04.2006 PL Warszawa Metal Cave Club
01.04.2006 F Toulouse Caves La Notte
07.04.2006 UK Wolverhampton K2-Hybrid Club
08.04. 2006 B Waegem The Steeple*
* mit Johan Van Roy am DJ-Pult

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