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5BUGS - Vora City

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Artist 5BUGS
Title Vora City
Homepage 5BUGS
Label 5BUGS RECORDS
Leserbewertung
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10.0/10 (3 Bewertungen)

In diesem Jahr feiern die 5BUGS aus Berlin zehnjähriges Bandjubiläum und beschenken sich und die Fans mit dem vierten Studioalbum „Vora City”, das nicht nur in Eigenregie produziert und aufgenommen wurde, sondern auch auf dem eigenen Label veröffentlicht wird. Dass bei den fünf Hauptstadt-Käfern DIY aber keinesfalls mit laienhaftem Dilettantismus einhergeht, zeigt sich bereits nach einigen Akkorden der neuen Langrille.

„Vora City“ erzählt die Geschichte einer fiktiven Metropole, die jedoch auf der Welt denkbar wäre und ein äußerst druckvolles musikalisches Gewand bekommen hat. Nachdem eine U-Bahn im Opener „All We’ve Ever Had“ vorbeigerattert ist, geben die Langäxte dann auch gleich ordentlich Gas und lassen es amtlich krachen. Auch das folgende „Welcome To Vora City“ macht keine Gefangenen und besticht mit temporeicher Pop-Punk-Attitüde, bei der rotziger Rock’N’Roll ebenfalls nicht zu kurz kommt. Nicht weniger energiegeladen schließt sich „Men of Misery“ mit kritischen Tönen an, ehe es mit„The Prisoner“ und „Masqueraded Sympathy“ erneut nach allen Regeln der Kunst was auf die Mütze gibt. „Emotions On Standby“ gibt Gelegenheit, zumindest ein wenig durchzuschnaufen und „Eternity’s Fading“ überrascht mit recht zuckrigen Vocals, die jedoch auf massive Gitarrenwände treffen. „Brave New Shattered State“ will vom süßen Gesang nichts mehr wissen, hier darf sogar zwischendurch mal gegrowlt werden, wobei die Hauptstädter im Wesentlichen ihren Punk-Wurzeln treu bleiben, auch wenn’s einen kurzen Ausflug in Hardcore-Gefilde gibt. Derweil wechseln bei „A Place Called Home“ laute und leise Passagen im Midtempo, ehe mit „We Are The Everlasting“ noch einmal zum scheppernden Rundumschlag ausgeholt wird.

Langeweile kommt mit „Vora City“ und den 5BUGS definitiv nicht auf. Der vierte Streich präsentiert vielmehr ein Quintett in bester Spiellaune und mit solidem Handwerk. Die Songs lassen deshalb auch kaum Wünsche offen, wofür nicht zuletzt die stimmlichen Qualitäten von Sänger Christian Dumhard verantwortlich zeichnen, aber auch die Instrumentalfraktion trägt ihr Scherflein zum Gelingen des krachenden Geburtstagsgrußes bei.

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