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A PLACE TO BURY STRANGERS - Transfixiation

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Artist A PLACE TO BURY STRANGERS
Title Transfixiation
Homepage A PLACE TO BURY STRANGERS
Label DEAD OCEANS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

A PLACE TO BURY STRANGERS machen gern Krach. Wenn’s sein muss, auch mit selbstgebauten Werkzeugen und was dabei rauskommt nennen sie dann Musik. So geht das bereits seit 2003 und auch auf ihrem vierten Longplayer „Transfixiation“ bleiben die drei Jungs aus Brooklyn ihrem Credo treu.

Deshalb gibt es mit dem Opener „Supermaster“ auch direkt ordentlich was auf die Mütze. Zwar täuscht der flotte Dreier zunächst eine gewisse Zurückhaltung vor, doch die tiefer gestimmten Gitarren lassen keinen Zweifel daran, dass es bei den Jungs wieder gehörig rund geht. Spätestens mit dem nachfolgenden „Straight“ kann daran dann auch keine Unsicherheit mehr bestehen. Der Songtitel ist Programm und Gefangene werden ab sofort nicht mehr gemacht. „Love High“ schließt sich mit experimentellen Noise-Kaskaden an, ehe „What We Don’t See“ dem lärmenden Ganzen einen gewissen Rock’n’Roll-Anstrich verpasst. „Deeper“ kommt mit grummelnden Kanonenschlägen vom Drumkit, dämonischen Gitarrenlicks und düsterem Gesang daher, während „Lower Zone“ eher ein kleines Intermezzo zum Wiederrunterkommen ist, bevor „We’ve Come So Far“ mitsamt weiblichem Gastgesang tatsächlich gängige Songstrukturen aufweist. Mein Favorit ist eindeutig das fordernde „Now It’s Over“, bei dem ein morbider Industriehallen-Charme mit jeder Menge unbändiger Energie einhergeht. „I’m So Clean“ mag es im Anschluss wieder heiß und fettig, wohingegen „Fill The Void“ am Anfang erst einmal auf Slow Motion umstellt, um schließlich wieder aufs Gaspedal zu treten. Bleibt noch „I Will Die“, mit dem sich A PLACE TO BURY STRANGERS explosiv verabschieden.

Knapp 40 Minuten dauert der Parforceritt namens „Transfixation“ mit dem New Yorker Rock-Pyschedelic-Experimental-Trio. Dabei werden weder Mensch noch Material geschont und doch stellt sich im Anschluss wohlige Zufriedenheit ein. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es bei den Herrschaften live zugeht, könnte mir jedoch im April ein eigenes Bild machen. Warum eigentlich nicht? Dem körpereigenen Energielevel ist so ein APTBS-Gig bestimmt auch äußerst zuträglich…

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