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ABIGAIL WILLIAMS - Legend EP

VN:F [1.9.22_1171]
Artist ABIGAIL WILLIAMS
Title Legend EP
Homepage ABIGAIL WILLIAMS
Label CANDLELIGHT RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.5/10 (2 Bewertungen)

Was PANIC! AT THE DISCO können, schaffen Extrem-Metaller schon lange. Ok, vielleicht nicht ganz so viele Leute haben auf das Myspace-Profil der Combo aus Texas geklickt, aber immerhin mehr als eine Million Zugriffe innerhalb von sechs Monaten sprechen schon eine deutliche Sprache. So holte sich Bandchef Ken weitere Leute dazu, um ABIGAIL WILLIAMS zu einer schlagkräftigen Truppe zu formen.

Dass ihm das gelungen ist, zeigt dieser Vorbote zum bevorstehenden Full Length-Debüt. Und „Legend“ hält weitestgehend, was die Info verspricht. Zwar sucht man die angesprochenen MAYHEM-Einflüsse vergeblich, aber dafür bekommt man vom Rest ne Extra-Portion. So knallt gleich der Opener wie von einer amtlichen SchwedenTod-Combo gezockt. Mächtige Riff-Grooves kombinieren sich mit fiesen Growls und Kreischern, derben Blast-Gewittern, eingängigen Melodien und modernen Einflüssen, welche auch vor Elektro-Spielereien und –Verfremdungen nicht zurückschrecken. Groovig und gehörig thrashig geht auch „Like Carrion Birds“ nach vorne. Alleine das phasenweise eingestreute DIMMU BORGIR-Geklimper-Keyboard will nicht so wirklich zum Song passen. Dafür entschädigen dann allerdings die brutal gehaltenen Melodiebögen, welche zusammen mit dem extremen Gekeife schon deutlich an die legendären EMPEROR angelehnt sind. In dieser Richtung versucht sich auch der damalige Demo-Song „Watchtower“, doch das geht leider etwas daneben und klingt mit seinen übertriebenen Keys und den Chor-Gesängen eher wie eine Schwarzkittel-Parodie. Ganz anders dagegen knallt einem das abschließende exklusive Demo-Stück „Procession of the Aeons“ mächtig einen vor die Stirnfront und zeigt deutlich, was einem so positives auf der Full Length erwarten dürfte.

Diese brachiale Ausrichtung gepaart mit dem Groove der ersten Tracks und versehen mit einer deftigen Produktion dürfte das Erstlings-Werk von ABIGAIL WILLIAMS zu einem dicken Kracher machen.

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