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ABLAZE MY SORROW - Anger, Hate And Fury

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Artist ABLAZE MY SORROW
Title Anger, Hate And Fury
Homepage ABLAZE MY SORROW
Label NO FASHION RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Mit ABLAZE MY SORROW meldet sich eine der dienstältesten Melodic Death-Formationen aus Schweden nach einer Ruhepause von immerhin 5 Jahren zurück. Ihr erstes Album „If Emotion still burns“ (erschienen 1995) zählt meiner Meinung nach zu den besten Veröffentlichungen dieser Musikrichtung überhaupt, zudem ist die Scheibe mit einem wunderschönen Cover ausgestattet. 1997 folgte dann „The Plague“, die mich leider seltsam kalt ließ, waren die Nordländer etwa schon ausgebrannt? So schien es, denn auch die Bandmitglieder legten danach eine längere kreative Pause ein, gepaart mit diversen Line up-Wechseln (Magnus Carsson verschwand und tauchte wieder auf und Shouter Martin Qvist verließ die Band endgültig). Interessanterweise widersprechen sich Promo-CD und die aktuelle Biographie vom Label, was die Besetzung des neuen Sängers angeht: Ihr könnt zwischen Kristian Lönnsjö und Fredrik Arnesson wählen, letzterer ist zumindest auf dem Foto abgebildet.

Was hat sich aber nun musikalisch getan? Die große Zeit des klassischen Melodic Death Metals repräsentiert durch die Erstlingswerke von IN FLAMES oder DARK TRANQUILLITY ist lange vorbei, aber immerhin hat das auch wieder die Lust auf neue Releases aus dieser Ecke gesteigert. Zunächst fällt die trockene und sehr aggressive Produktion auf, welche die abwechslungsreichen Kompositionen gut unterstützt. Zwar hat sich die grundsätzliche Marschroute von ABLAZE MY SORROW nicht geändert, aber sie wurde an einigen Stellen verfeinert. So startet Track 1 („Erased/ Relived“) mit einem klassischen BOLT THROWER Riff und das deutsch betitelte “Paradies” zitiert gar ausgiebig RAMMSTEINS „Feuer frei“, bevor die melodiösen Soli loslegen. Ansonsten werden einem 11 Stücke meist mittelschnellen Tempos geboten, die zum Ende hin ein wenig langweilen aber durchaus zur Oberklasse gehören. Anspieltipp soll hier mal „Where the Strong live forever“ (Track 5) sein, das mit einem wunderschönen Refrain ausgestattet ist.

Auch mit diesem Werk werden ABLAZE MY SORROW den ganz großen Durchbruch nicht schaffen, aber es ist schön, dass es sie wieder gibt…

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