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ABORTED - Strychnine.213

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Artist ABORTED
Title Strychnine.213
Homepage ABORTED
Label CENTURY MEDIA
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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8.5/10 (2 Bewertungen)

Trotz aller ordentlicher Alben haben die Grind/ Deather ABORTED ein großes Problem: Nämlich verhindert die fehlende Konstanz im Line Up deutlich die musikalische Entwicklung. Zwar sollte man meinen, dass ein Besetzungskarussel nicht so viel bewirkt, bleibt der Hauptsongwriter erhalten. Doch zeigt der belgische Chef Svencho mit dem neuen Album, dass es scheinbar doch etwas ausmacht.

So steht „Strychnine.213“ ohne Frage für satten und amtlich produzierten Death Metal. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn das mächtige Riff zum Intro „Carrion“ eintritt, denkt man erstmal „Holla, da geht aber jemand endlich seinen Weg“. Denn keiner erwartet ein weiteres „Goremageddon“, allerdings schon eine klare Weiterentwicklung. So stampfen sich Kracher der Marke „Ophiolatry on a Hemocite Platter“ oder das kantige „A Murmur in Decrepit Wits“ schön nach vorne und überzeugen durch einen krachigen Mix aus brachialen Grind-Attacken, mörder-groovigen Mosh-Walzen und thrashende Riffbreitseiten. Dazu growlt, keift und kreischt sich Svencho in klassischer Manier als Erbe von Corpsegrinder Fisher (CANNIBAL CORPSE) und Jeff Walker (CARCASS) durch die Songs und der neue Mann am Schlagzeug namens Daniel Wilding brilliert sowohl im groovigen als auch in blastigen Bereichen. Das ganze wurde von Tue Madsen wieder einmal mit einem mächtigen Sound versehen… wieder einmal… ein gutes Stichwort. Denn irgendwie hatten wir das bei ABORTED schon mal… denn sowohl bei „the Archaic Abattoir“ als auch bei „Slaughter & Apparatus: A Methodical Overture“ standen die gleichen Vorzüge in meiner Rezi und genau dies findet sich alles auch auf „Strychnine.213“ wieder.

Keine Frage, ABORTED und insbesondere Svencho beweisen einen Riecher für knallige Death Metal-Granaten, erstklassige musikalische Umsetzung und amtlichen Sound. Dazu ist es ihnen nicht vorzuwerfen, dass sie sich nach „Goremageddon“ musikalisch verändert haben. Doch wenn diese Veränderung dann zu einem Stillstand wird, ist das wirklich schade. Gerade wenn man die letzten drei Alben hört, wünscht man sich, dass diese wirklich gute Band endlich den nächsten Schritt macht. „Stillstand ist der Tod“ sagte doch selbst unser Herbert mal und das will bei ABORTED sicher kein Fan!

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