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ACE FREHLEY - Origins Vol. 2

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Artist ACE FREHLEY
Title Origins Vol. 2
Homepage ACE FREHLEY
Label ENTERTAINMENT ONE
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ACE FREHLEY, Mitbegründer der legendären KISS und seit 2014 Mitglied in der ‚Rock´n`Roll Hall of Fame‘, setzt mit der Langrille „Origins Vol. 2“ den privaten Rückblick auf sein Musikerleben fort. Coverversionen sind für den 69-jährigen Gitarristen und Sänger bekanntlich kein Neuland: Im Laufe seiner bislang acht Studioscheiben hat er bemerkenswerte Perlen wie „New York Groove“ (ursprünglich von HELLO), „Do Ya“ und „I Want To Go Back“ aktualisiert und neu aufgenommen. Mit Origins Vol. 2 präsentiert er nun eine neue Kollektion von Songs, die ihn inspiriert und nachhaltig geprägt haben. Für ‚Space Ace‘ ging es mit diesem Album darum, seine Anhängerschaft zu begeistern und gleichzeitig Stücke aus der eigenen Jukebox seiner Karriere zu präsentieren: „Es sind Stücke, die ich früher in Clubs gespielt habe, als ich ausschließlich andere Künstler coverte. Ich suchte aus meiner Plattensammlung diejenigen heraus, die mich am stärksten beeinflusst haben. Das Ergebnis ist eine runde Sache, die den Fans sicherlich gefallen wird.“

Davon ist auszugehen, denn Mr. Frehley, dessen Großvater mütterlicherseits von der Insel Rügen stammte, kennt sich natürlich mit druckvollem Hard’n’Heavy aus und gehört trotz seines Alters und turbulenten Lebenswandels noch lange nicht zum alten Eisen. In diesem Sinne serviert der Mann elf Rock’n’Roll-Klassiker und on top noch ein KISS-Cover („She“). Unterstützt wird er dabei von verschiedenen Kollegen. So ist John 5 (ex-MARILYN MANSON) bei der treibenden BEATLES-Nummer „I‘m Down“ und dem groovenden „Politician“ (CREAM) als Gitarren-Gastarbeiter mit von der Partie, während die Rockröhre Lita Ford dem STONES-Evergreen „Jumpin‘ Jack Flash“ ihr kratziges Organ leiht. Robin Zander von CHEAP TRICK steht beim knackigen „30 Days In The Hole“ (HUMBLE PIE) am Mikro und Bruce Kulick (ex-KISS) greift beim treibenden „Manic Depressions“ (THE JIMI HENDRIX EXPERIENCE) in die Saiten.

„Origins Vol. 2“ schaffte es in den deutschen Charts auf Anhieb auf einen respektablen 34. Platz. Da haben wohl die langjährigen Fans das Portmonee gezückt und sich einen Silberling zugelegt, der zweifellos nicht wahnsinnig innovativ, aber handwerklich ohne Fehl und Tadel ist. Das Booklet enthält zudem noch eine Menge Infos zu den Hintergründen der ausgewählten Stücke. Diese Zeilen stammen allerdings nicht von ACE FREHLEY, sondern vom KISS-Biographen Julian Gill – hängt vielleicht mit den Erinnerungslücken zusammen, die Drogen und Alkohol bei The Spaceman hinterlassen haben.

Tracklist:

  1. Good Times Bad Times (LED ZEPPELIN)
  2. Never In My Life (MOUNTAIN)
  3. Space Truckin‘ (DEEP PURPLE)
  4. I’m Down (THE BEATLES)
  5. Jumpin‘ Jack Flash (THE ROLLING STONES)
  6. Politician (CREAM)
  7. Lola (THE KINKS)
  8. 30 Days In The Hole (HUMBLE PIE)
  9. Manic Depression (THE JIMI HENDRIX EXPERIENCE)
  10. Kicks (PAUL REVERE & THE RAIDERS)
  11. We Gotta Get Out Of This Place (THE ANIMALS)
  12. She (KISS) – Bonus Track

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