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ACHERON - Tribute to the Devil`s Music

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Artist ACHERON
Title Tribute to the Devil`s Music
Homepage ACHERON
Label BLACK LOTUS RECORDS
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ACHERON verspritzen ihr satanisches Gift mit Pausen bereits seit 1988 und sind somit bereits als Veteranen des Death Metals zu bezeichnen. Nun sind sie beim griechischen Label Black Lotus angelangt, wo sie noch in diesem Jahr ihr neues Album „Rebirth: Metamorphosing into Godhood“ herausbringen wollen. Als netter Appetizer fungiert vorliegende Tribute-CD, welche den Tribute-Gedanken mal von einer anderen Seite beleuchtet. Hier zollen nicht verschiedene Bands ihren Idolen die verdiente Anerkennung, sondern es sind ACHERON selbst, die uns nahezu all ihre Coverversionen um die Ohren hauen.

In diesem Fall denke ich ist mal die Auflistung aller Tracks von Interesse:
BLACK SABBATH – Black Sabbath
DEATH – Evil Dead
CELTIC FROST – Dawn of Meggido
IRON MAIDEN – Wrathchild
KREATOR – Flag of Hate
MOTÖRHEAD – (Don`t need) Religion
MERCYFUL FATE – Room of golden Air
KISS – War Machine
BATHORY – Raise the Dead
JUDAS PRIEST – Devil`s Child
VENOM – Countess Bathory

Somit also alles Klassiker von DEN einflussreichen Bands der letzten 25 Jahre. Die Songs wurden nicht exklusiv für dieses Album aufgenommen, sie stammen von diversen Compilations, Tributes oder Special Releases. „Dawn of Meggido“ wurde z.B. nahezu zeitgleich auf dem CELTIC FROST-Tribute Sampler “Order of the Tyrants” (auch auf Black Lotus) veröffentlicht. Die Soundqualität schwankt daher ein wenig, aber da fast alle Lieder im Audio Lab Studio aufgenommen wurden, hält sich das in Grenzen. Als Bonus haben sich ACHERON auch selbst gecovert und „Ave Satanas“ in einer neuen zeitgemäßen Version eingespielt. Im Booklet findet man zu jedem Track ein paar interessante Worte von Crowley himself, der sich als durchaus humorvoller Zeitgenosse erweist. So erzählt er, dass die Lyrics zu JUDAS PRIESTs „Devil`s Child“ abgeändert werden mussten, weil sie sonst zu „schwul“ geklungen hätten und er wäre ja so hetero wie irgend möglich. Dennoch schämt er sich selbst für dieses Cover, da seine Stimme und die Musik einfach nicht zusammenpassen. Beim MERCYFUL FATE Beitrag wurde sogar bewusst ein Instrumental ausgesucht, da er den „King“ nicht beleidigen wollte. Natürlich wurde bei der Auswahl besonders darauf geachtet, dass die Stücke auch alle einen satanischen Kontext besitzen.

Kaum einer wird bereits im Besitz aller Coverversionen sein, von daher ist die Anschaffung sehr lohnenswert. Die Originale sind sowieso über jeden Zweifel zu haben und ACHERON verpassen den Stücken ihren langsamen, bedrohlichen Death Metal-Touch. Sehr gelungen!

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