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AETERNUS - HeXaeon

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Artist AETERNUS
Title HeXaeon
Homepage AETERNUS
Label DARK ESSENCE RECORDS/ KARISMA RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Keine 34 Minuten Musik: Das ist man von AETERNUS gewohnt. Die Reduktion auf das Wesentliche, eine gute halbe Stunde losballern und den Hörer mit offenem Mund zurücklassen. Schön, dass die Norweger wieder auf der Bildfläche erscheinen, liegt ihr letztes Werk „A Darker Monument“ doch schon fast 3 Jahre zurück. Wobei mein persönlicher Liebling noch aus dem Jahre 1999 stammt: „Shadows of Old“ ist auch heute noch eine richtige Wuchtbrumme vor dem Herrn. Und neben dem auch heute noch aktiven Bandgründer Ares bediente ja damals noch die aparte Morrigan den Bass. Sie ist Geschichte wie mittlerweile auch Drummer Erik, der nach den Aufnahmen zu „HeXaeon“ ins musikalische Exil entschwand. Wieder keine günstige Ausgangsposition für die Skandinavier, die schon mit ihren früheren Labels nicht immer die potenteste Promotion Machinerie hinter sich hatten. So blieb ihnen irgendwie bis heute der Aufstieg in die Oberklasse verweigert, was ganz sicher nicht an ihrem Soundmaterial lag.

Bzw. liegt, denn das neue (6te) Album überzeigt wieder auf der ganzen Linie, sieht man mal vom etwas schwächlichen Drumsound ab, an den man sich aber schnell gewöhnt. Ansonsten steht wieder technischer Death Metal amerikanischer Prägung auf dem Programm, allerdings gewürzt mit vielen kleinen Feinheiten. Der Opener „The Darkes of Minds“ prescht gleich in aller Herrlichkeit los, verzichtet aber auch nicht auf ein kleines akustisches Zwischenspiel. Während man in den schnellen Parts wie immer ein wenig an MORBID ANGEL erinnert (ohne allerdings je so vertrackt zu klingen), kann beispielsweise das schwer groovende „GodHead Charlatan“ seine Nähe zu BOLT THROWER nicht verleugnen. Überhaupt handelt es sich hier um den variabelsten Eintrag in die AETERNUS-Discographie, zwar wird niemals eine gewisse Grundhärte unterboten, dafür gibt es aber einige nette Melodie- und Groove-Einfälle, welche die Zeit wie im Flug vergehen lassen. Weitere Highlights: Das ungestüme „In the 3rd Dwells Oblivion“, das mit geschickten Breaks durchsetzte „Ageless Void“ sowie das sehr technische „What I crave“.

Also eine würdige Rückkehr im alten Stil mit neuen Nuancen, tempomäßig oft schleppend gehalten, dafür aber mit enormer Durchschlagskraft. Wer auf klassischen aber nicht zu verfrickelten Death steht, sollte sich das leckere Scheibchen zulegen und hoffen, dass AETERNUS mit welchem Line Up auch immer mal hier in Tyskland aufschlagen.

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