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AGONOIZE - Evil gets an upgrade

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Artist AGONOIZE
Title Evil gets an upgrade
Homepage AGONOIZE
Label OUT OF LINE
Leserbewertung
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5.7/10 (7 Bewertungen)

Ähnlich wie viel versprechende Fußballer wechseln auch hoffnungsvolle Bands das Label. Waren AGONOIZE noch vor gar nicht allzu langer Zeit bei dem relativ unbekannten Label BLC Productions unter Vertrag, erscheint ihre neue EP auf dem „Erste Liga Label“ Out of Line, sicher ein Indiz dafür, dass von AGONOIZE noch viel zu erwarten sein wird.

Die neue Scheibe geht mit sieben Tracks, fünf Remixen und einer Videoliveversion von „Sick“ an den Start. Gleich die ersten beiden Tracks „Chains of Love“ und „Sick“ haben schon die Tanzflächen infiltriert, bzw. werden das garantiert noch tun, besonders „Chains of Love“ entwickelt sich zu einem treibenden Electrobrett, hart, dennoch eingängig. Dieser Song wird genau wie „Love breeds suicide“ von SUICIDE COMMANDO zu einer Hymne für alle von der Liebe genervten und gestraften. „Sick“ ist insgesamt etwas sperriger, aber ebenfalls mit ordentlich Krawall ausgestattet, um den Freunden härtester Electronic viel Freude zu machen. Beide Songs sind auch in diversen Remixen enthalten, die mich allerdings nicht so megamäßig von Hocker gerissen haben, hier und da findet man eine nette Idee, z.B. Breakbeatelemente von Mr. Andy LaPlegua, aber große neue Innovationen/ Charakteristika konnte ich in den Versionen nicht entdecken. Kommen wir zu den weiteren Tracks: „Evil inside“, sehr minimalistisch und dadurch beklemmend intoniert. Um diesen Griff ein wenig zu lockern, wurde mit „Eye on you“ wohl gleich der eingängigste Song der EP hinterher geschickt, mein heimlicher Favorit. „With the Eyes of a criminal“ wiederum ist sehr experimentell, verschachtelt und wartet mit allerlei Spielereien auf.

Eine sehr gelungene EP, die ohne die heutzutage inflationär vorhandenen Remixvarianten einen noch stärkeren Eindruck hinterlassen hätte.

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