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AHAB - The Divinity of Oceans

VN:F [1.9.22_1171]
Artist AHAB
Title The Divinity of Oceans
Homepage AHAB
Label NAPALM RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.8/10 (8 Bewertungen)

Mit “The Call of the Wretched Sea” haben AHAB einen wirklichen Treffer in der Doom-Szene gelandet. Nun folgt der letzte Teil der „Nantucket Saga“-Trilogie, welche die literarischen Werke von Natanial Philbrick („In the Heart of the Sea“) und Owen Chase („The Wreck of the Waleship Essex“, Grundlage für „Moby Dick“) musikalisch verarbeitet und mit der EP „The Oath“ im Jahre 2005 begann.

Im Zeitlupen-Tempo wuchten die Süddeutschen auch jetzt wieder tonnenschwere Riffwalzen durch die Boxen, die getragenen Melodien, die sphärischen Gesänge und die urtümlich-tiefen Growls tun das Ihrige, um auch dieses Mal wieder eine schaurig-schöne Düster-Atmosphäre zu erschaffen. Das folgende Titelstück bestätigt Sänger/ Gitarrist Daniel Droste (auch bei MIDNATTSOL aktiv) in seiner Aussage, dass man die neuen Songs von AHAB als eine extrem gedrosselte Version von MORBID ANGEL zu „Blessed are the Sick“-Zeiten bezeichnen könnte. Auch „Redemption Lost“ und „Gnawing Bones“ imponieren mit druckvollen Soundwänden, getragenen Melodine und einem tollen Zusammenspiel von atmosphärisch klaren Gesängen und den urbösesten Growls.

AHAB selbst beschreiben ihren Sound als „unvorhersehbar“ und damit haben sie ebenso Recht, wie sie Unrecht haben. Denn einerseits sind die Süddeutschen Doom Metal, wie Doom nur sein kann und vereinen dabei alles, was diesen Sound ausmacht. Andererseits ist dieses Quartett ohne Frage eines der unverkennbarsten und eigenständigsten Exemplare dieses Genres. Zusammen mit Markus Stock als Produzent haben AHAB mit „The Divinity of Oceans“ ein Album geschaffen, das sie nun endgültig als feste Größe im Doom Metal etablieren sollte!

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