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AJATTARA - Äpäre

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Artist AJATTARA
Title Äpäre
Homepage AJATTARA
Label SPIKEFARM
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
8.5/10 (2 Bewertungen)

Man, wie die Zeit vergeht… obwohl das letzte Album der finnischen Dark/ Black Metaller um ex-AMORPHIS-Fronter Pasi aka Ruoja nicht wirklich mitreißend war, kommt es mir vor, als hätte ich es erst vor wenigen Monaten im Player gehabt. Doch es ist schon fast 1,5 Jahre her, und nun liegt der Nachfolger vor.

Beim Opener keimt doch glatt Hoffnung in mir auf. „Hurmasta“ leitet das Album mit atmosphärischen Synths ein und weiß mit groovigen und eingängigen Riffs, treibendem Drumming und einem coolen Shout-Refrain zu überzeugen. Fast schon zu flott ohrwurmig und mosh-kompatibel für den sonst eher als kalt bekannten Sound der Finnen. Und man glaubt es kaum. Es geht so weiter. Auch die nächsten Songs klingen im Vergleich zu früher um einiges motivierter und ausgereifter. Es rockt regelrecht. Zwar sind die Riffs genauso kalt und die Vocals auch ebenso fies wie vorher, dennoch ist die ganze Atmosphäre der Songs um einiges… tighter und in sich geschlossener. So hätte ich AJATTARA vor Monaten noch nicht zugetrautm, stampfende Rocker wie „Eksyneet“ oder was düster-fieser Doom/ Black-Walzen der Marke „Koito“ zu fabrizieren.

Scheinbar fühlt sich das Trio nun mit dem vierten Output endlich wohl in seiner Haut. Und auch, wenn man dem Makel, dass die Songs über die gesamte Spielzeit doch etwas gleich klingen, nicht so ganz los wird, zeigt „Bastard Child“ (wie das Album übersetzt heißt) vor allem mit Songs wie „Hurmasta“ eine deutliche Tendenz nach oben und raus aus der zuvor selbst auferlegten Underground-Beschränkung.

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