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ALABAMA THUNDERPUSSY - Open Fire

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Artist ALABAMA THUNDERPUSSY
Title Open Fire
Label RELAPSE RECORDS
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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Schon ein Blick auf das Cover genügt, um informiert zu sein, welchem Sound ALABAMA THUNDERPUSSY frönen. Das ist feinster ausgestreckter Mittelfinger Metal, der hier elf Tracks lang stampedeartig die Eingeweide bearbeitet.

ALABAMA THUNDERPUSSY bestreiten auf „Open Fire“ ihren ganz eigenen Krieg. Kyle Thomas’ (Ex-EXHORDER!) Gesang ist Energieriegelgetränkter Einheizer für die hungrige Instrumentalhorde. Krachende Riffs, Speedpunklastige Tempowechsel und wütende geballte-Faust Lyrics brechen bei Tracks „Void of Harmony“ und „The Beggar“ tornadogleich über die Hörerschaft herein. ALABAMA THUNDERPUSSY wirken dennoch wie ein Relikt aus einer vergangenen Zeit, einer Zeit in der es noch cool war, Metallica-T-Shirts zu tragen. Dafür dass die nostalgischen Gefühle aber nicht überhand nehmen, sorgt „Words Of the Dying Man“, ein wachrüttelnder Prog-Metaltrack feinster Güte. Kyles Organ wächst hier zu einer bedrohlich finsteren Form an, der man sich nicht erwehren möchte. Das sorgt für Freude nicht nur beim renommierten Relapse-Label.

Leider vergräbt sich „Open Fire“ danach zu sehr in torpedierenden Riffs und kampfeslüsterner Lyricwahl – was dann doch wieder irgendwie nach kaltem Kaffee mit Kippe schmeckt. ALABAMA THUNDERPUSSY nehmen keine Geiseln – da wird knallhart nachgeladen und gebombt, was der Titeltrack am eindrucksvollsten unter Beweis stellt. Ein überzeugendes Album ohne wirkliche Höhepunkte und Schwächen. Nur irgendwie sorgt der Bandname bei mir für Kopfschmerzen…

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