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ALIEN HAND SYNDROME - Slumber

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Artist ALIEN HAND SYNDROME
Title Slumber
Homepage ALIEN HAND SYNDROME
Label ALIEN HAND SYNDROME
Leserbewertung
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10.0/10 (4 Bewertungen)

 

Hinter ALIEN HAND SYNDROME steckt Clemens Engert, der es auf seiner zweiten Langrille “Slumber” ganz relaxt angehen lässt. Der Österreicher tüftelt mehr oder weniger im Alleingang an  den melodiösen Songs, die überwiegend vom Synthesizer getragen werden, ein paar Akzente dürfen noch Gitarre, Cello und Klavier beitragen, die klassischen Rhythmusinstrumente spielen jedoch eine Nebenrolle.

Die glasklare Stimme von Clemens Engerts erzählt, schmachtet und leidet unüberhörbar. Manchmal erinnert sie ein wenig an das Gesangs-Organ von  PLACEBO-Fronter Brian Molko. Im Titeltrack wird es ein wenig rockiger und da sind die Kollegen von PLACEBO dann auch atmosphärisch präsent. Clemens Engert ist aber auch fähig, sich als Chansonnier zu präsentieren, wie beispielsweise bei “Ballad Of The Cranes” und “Hedonic Treadmill” mit zarten Streichern und aufschreiender Elektronik.

Die Musik einem Genre zuzuordnen, fällt schwer dafür ist “Alien Hand Syndrom” einfach ein zu emotionales und  intensives Opus. Die Musik wird sanft von dunklen Streichern und Klaviermelodien getragen. Hin und wieder kommen auch rockige Momente zum Vorschein, aber diese sind ganz klar in der Minderheit, dafür sind es jedoch die schrägen Momente à la TOM WAITS, die die Ruhe durchbrechen. Eine ganz besondere Welt  voller Melancholie wird uns hier aufgetischt, wie man sie in dieser Form heute nur noch selten zu hören bekommt. „Slumber“ ist der perfekte Soundtrack für die ruhigen Abendstunden.

Es ist ein langes Album und man muss schon die nötige Geduld mitbringen, denn es ist schon eine Herausforderung“Slumber” an einem Stück zu lauschen, aber letzten Endes wird man dennoch belohnt.

 

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