Band Filter

Request did not return a valid result

ALL SHALL PERISH - Awaken the Dreamers

VN:F [1.9.22_1171]
Artist ALL SHALL PERISH
Title Awaken the Dreamers
Homepage ALL SHALL PERISH
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
7.9/10 (61 Bewertungen)

Was ALL THAT REMAINS für den Metal-Core geleistet haben, machen ALL SHALL PERISH mal eben für den (so genannten) Death-Core klar… Heißt im Klartext nichts anderes, als dass wir es hier mit einem verdammten Meisterwerk zu tun haben! Aber anders als im Titel angekündigt, erwischt man sich überraschenderweise doch häufiger beim Träumen, als beim bangen oder down-breaken. Abwechslung ist des Musikers erste Zier, scheinen sich ASP gedacht zu haben und weben filigrane, fein ausgearbeitete Instrumental-Parts (DEATH anyone?) in die Breakdown-geschwängerten Murder on the Dancefloor-Tracks.

So stimmen die Oakland-Boys nach den ersten drei Presslufthämmern (Ganz groß: „Black Gold Reign“ mit seinen True Metal Screams und progressiver Songstruktur), ab dem Instrumental „The ones we left behind“ doch tatsächlich regelrecht sachte Töne an und begeistern damit umso mehr. Der Titel-Track „Awaken the Dreamers“ könnte fast als Slo-Mo-Melo-Metal bezeichnet werden und punktet mit famosen Bassläufen und unaufdringlichem Clean-Gesang, das Ganze inklusiver schöner Backings! Auch „Memories of a Glass Sanctuary“ bewegt sich in ruhigen Gefilden und ist ein Weihrauchgeschwängerter Flüster-Depri-Titel. Nach diesem Stimmungs-Intermezzo wird anschließend wieder auf höchstem Niveau weitergemetzelt, aber niemals wird der schmale Grat des repetitiven Songwritings überschritten… Auch musikalisch gibt man sich keine Blöße, so gehen famose Gitarrenduelle („From so far Away“, unter prominenter Unterstützung der Gitarren-Ikone Rusty Cooley!) Hand in Hand mit der variablen Schlagzeugarbeit. Poster-Boy und Frontsau Hernan Hermida ist live wie auf Tonträger eine sichere Bank und Bassist Mike Tiner wird, wie schon angedeutet, nicht als Notenträger missbraucht. Der Rausschmeißer „Songs for the Damned“ bündelt noch mal alle neuen und alten Trademarks der Band und begeistert auf ganzer Linie! Auch die druckvolle und transparente Produktion von Zach Ohren kann als äußerst gelungen bezeichnet werden…

Sorgten ALL SHALL PERISH mit dem undergroundigen und von Nuclear Blast rereleasten Album „Hate, Malice, Revenge“ (welches nun auch als „Reloaded“-Version zu haben ist) noch für ein laues Lüftchen, legte „The Price of Existence“ 2006 die Latte schon um einiges höher. Mit „Awaken the Dreamers“ haben sie ihre persönliche Bestleistung um ein Vielfaches übertroffen und die traurig drein schauende Konkurrenz fragt sich, wie sie mit ihren bescheidenen Mitteln aufschließen soll… Da ist guter Rat teuer, aber ASP haben es mit ihrem Bandnamen ja schon vorhergesagt: Alles soll zugrunde gehen, aber hoffentlich erst nachdem die integren Bürschchen uns noch eine Weile bei Laune gehalten haben!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

ALL SHALL PERISH - Weitere Rezensionen

Mehr zu ALL SHALL PERISH