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AMAHIRU - s/t

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Artist AMAHIRU
Title s/t
Homepage AMAHIRU
Label EAR MUSIC
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AMAHIRU ist das neue musikalische Metal-Powerhouse von Frédéric Leclercq (KREATOR, SINSAENUM, Ex-DRAGONFORCE) und SAKI (MARY’S BLOOD & NEMOPHILA – All-Female-Metalbands aus Japan). Ihre Freundschaft begann 2015, als MARY’S BLOOD für DRAGONFORCE in Hongkong als Vorband spielten. Frédéric (Lead-Gitarre & Bass) und SAKI (Lead-GitarreI verstanden sich auf Anhieb und es dauerte nicht lange, bis sie an einem gemeinsamen musikalischen Projekt arbeiteten. In den folgenden Jahren tauschten sie viele Ideen aus und im März 2019 kam Frédéric schließlich nach Japan, um die Songs fertigzustellen. Mit von der Partie sind außerdem Archie Wilson (Vocals), der Keyboarder Coen Janssen (EPICA) sowie Drummer Mike Heller (FEAR FACTORY & RAVEN).

Auf die Ohren gibt es auf dem selbstbetitelten Erstling straighten Metal/Hard Rock, der mit jeder Menge Groove und Melodie ums Eck kommt. Einen Innovationspreis bekommen der Franzose Leclercq, die Japanerin SAKI, der englische Sänger Archie, sowie der niederländische Tastenmann Coen und Ami Mike hinter der Schießbude dafür zunächst nicht, aber der Fünfer besticht schon mal durch seine Internationalität und zweifellos auch durch seine Spielfreude. Und dank des instrumentalen „Ninja No Tamashii“ gibt es ja sogar ein wenig fernöstlichen Stuff in Form von japanischen Streichern und Shakuhachi-Flötenspiel zu hören. Auch beim langsam-melodischen „Waves“ und dem sehr präsenten „Zombi“ verzichten AMAHIRU auf Vocals. Hier erhalten alle Musiker auf der Zielgeraden noch einmal die Gelegenheit, zu zeigen was sie draufhaben. Nur so viel: blamiert hat sich hier wahrlich niemand! Thrash-Metal á la METALLICA steht dank „Vanguard“ auf dem Zettel und wenn die Langäxte von „Bringing Me Down“ aufjaulen, fühlt man sich alsbald in die Eighties zurückversetzt. Diese Nummer gibt es übrigens auch als alternative Version mit dem im Januar verstorbenen Sean Reinert am Schlagzeug auf dem Silberling. „Samuarai“ beginnt mit einem Rapid-Fire-Drum-Intro und lockt mit Highspeed in den Mosh-Pit.

Überhaupt gibt es am Energie-Level auf dem AMAHIRU-Debüt nichts zu meckern. Das Quintett ist mit viel Schmackes bei der Sache, hier und da blitzt mal ein dezenter asiatischer Akzent auf (beispielsweise zu Beginn des Openers „Innocent“), die exotischen Ingredienzien bleiben jedoch im verträglichen Rahmen, weshalb die zwölf Songs jedem Oldschool-Metaller ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern sollten.

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