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AMORAL - Decrowning

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Artist AMORAL
Title Decrowning
Homepage AMORAL
Label SPIKEFARM
Leserbewertung
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8.0/10 (1 Bewertungen)

Auf in die nächste Runde. Mittlerweile scheint eigentlich jeder Metal-Fan in Skandinavien eine eigene Band zu haben. 2004 als neue Death/ Thrash-Sensation angepriesen, wurde es nach dem VÖ des Debüts „Wound Creations“ doch recht schnell ruhig um die Finnen. Nun sind sie gerade mal ein Jahr später wieder da und sind zwar immer noch nicht die große Sensation, aber auf jeden rocken die Jungs wie Hölle!

Gleich von Beginn an grooven die Riffs, dass es eine wahre Freude ist. Zusammen mit dem treibenden Drumming hört man regelrecht, wieviel Spaß die Jungens an der Sache haben. Ob der fett-ballernde Opener „Showdown“, das COB-lastige „Tiebreaker“ oder das blastende und mit einigen lustigen Samples ausgestattete „Raptus“; Hier geht es 41Min amtlich auf die Murmel. Vor allem sticht mal wieder der Titeltrack heraus. Hier wird ein zackiges Lead nach der nächsten abgefeuert, die Blastkeule ausgepackt und auch vor ruhigen Passagen nicht zurückgeschreckt. Leider klingt Sänger Niko nicht immer ganz so variabel wie seine Kollegen. Zwar hat der Typ ein richtig krasses Organ, doch bleibt er die ganze Platte über bei seinem Stil und variiert so gut wie nie. Das bringt dann doch einen Hauch von Eintönigkeit in die Scheibe, da man beim oberflächlichen Reinhören leicht den Eindruck bekommt, dass die Songs alle gleich klingen. Und dieses oberflächliche Reinhören würde AMORAL einfach nicht gerecht.

Diese hörbar motivierte Band erfindet den melodischen Death Metal zwar nicht neu, bringt aber durch ihr engagiertes Auftreten und das hörbare Talent ordentlich frischen Wind in die Szene. Und das, wo man sich bei den Proben des öfteren mal an alten MÖTLEY CRÜE-Klassikern vergreift.

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