Band Filter

Request did not return a valid result

AMORPHIS - Under The Red Cloud

VN:F [1.9.22_1171]
Artist AMORPHIS
Title Under The Red Cloud
Homepage AMORPHIS
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
VN:F [1.9.22_1171]
9.3/10 (4 Bewertungen)

Nun sind schon 10 Jahre vergangen, seit Tomi Joutsen als neuer Sänger bei AMORPHIS eingestiegen ist und den finnischen Düster Metal-Helden neues Leben einhauchte. In dieser Zeit brachte man bislang 5 großartige Alben an den Start und trumpfte zuletzt noch mit einer „Special-Tour“ zum „Tales from the thousand Lakes“-Klassiker von 1994 auf! Und obwohl den Finnen nicht gerade langweilig war, haben sie nebenbei mit „Under The Red Cloud“ auch noch ein neues Werk eingetütet!

Und dieses knüpft dort an, wo „Circle“ aufhört. Das bedeutet verstärkt härtere Klänge, knurrende Riffings, treibende Drums und natürlich Growlings! Dazu einige proggige Passagen und natürlich massenweise tolle Ohrwurm-Melodien, mystische Klänge, die dieses Mal deutlich ins Keltisch/ Folkige tendieren und mitreißende Refrains, zumeist mit der großartigen cleanen Stimme von Joutsen vorgetragen! So beginnt das Album gleich mit dem Titelsong und damit auch einem typischen AMORPHIS-Groover mit getragener Piano-Melodie, packenden Leads und Joutsen on Top of the Game mit dem unvergleichlichen Wechsel zwischen sauberen und growligen Vocals! Und besonders mit diesen lässt der ehem. Dreadlock-Schwinger (die Viecher sind nun weg) bei „The Four Wise Ones“ aufhorchen. Bei diesem wuchtigen Stampfer brilliert der Shouter nicht nur mit satten Growls, sondern auch fiesen Black Metal-Screams! Stark! Auch das teils kantige „The Skull“ überrascht mit einer energischen Stimmlage zwischen Growl und Scream, was in den deftigen Passagen wunderbar passt und damit einen gelungenen Kontrast zu den melodischen Parts mit cleaner Stimme gibt. „Death of a King“ überrascht mit orientalischen Klängen und erinnert mit seinen Arrangements stark an „Elegy“-Zeiten. „Sacrifice“ ist nicht nur die Single, sondern klingt auch wie eine. Typische „Radio-Ware“ mit tollen Melodien und packendem Refrain, die zudem vom Härtegrad durchaus massentauglich anzusiedeln ist. Sowas schütteln die Nordlichter mittlerweile im Schlaf aus dem Ärmel. „Tree of Ages“ lässt dann die Folk-Schlagseite durchkommen. Garniert mit einem Flötenspiel von ELUVEITIE-Fronter Chrigel Glanzmann markiert dieser Song einen wahren Folk Metal-Hit mit tollen Melodien, satten Growls und drückenden Groove-Passagen. Das Finale stellt dann „White Night“. Hier tritt Aleah Standbridge (TREES OF ETERNITY) in Erscheinung und veredelt den Song mit ihrer sanften, klaren Stimme, gegen die Joutsen dann seine satten Growls und starken cleanen Gesang stellt.

Ein starkes Ende eines wiedermal starken Albums, welches durch und durch AMORPHIS ist und alles bietet, was man von der Band erwartet und auch nicht anders haben will. Dabei schaffen es die Finnen dennoch, nie wie eine Kopie ihrer selbst zu klingen, sondern durch kleine aber feine Veränderungen die Spannung ihrer Kompositionen hoch zu halten!

Es ist noch kein Kommentar vorhanden.

Hinterlassen Sie einen Kommentar.

AMORPHIS - Weitere Rezensionen

Mehr zu AMORPHIS