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AMORPHIS - Skyforger

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Artist AMORPHIS
Title Skyforger
Homepage AMORPHIS
Label NUCLEAR BLAST
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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9.4/10 (5 Bewertungen)

Die Hinzunahme von Sänger Tomi Joutsen war für AMORPHIS ohne Frage die Rettung. Denn der kleine Finne mit den Monster-Dreads brachte das Engagement, die Leidenschaft und vor allem das Können ein, um die legendäre finnische Band wieder in die richtige Richtung zu bringen. Mit dem herausragenden „Eclipse“ und dem nicht weniger starken „Silent Waters“ fand man das perfekte Zusammenspiel aus epischen, nordischen Melodien, rockigen Hymnen und urtümlichen Growl-Ausbrüchen der frühen Tage. Und auch bei „Skyforger“ ist deutlich zu spüren, dass AMORPHIS leben – mehr als je zuvor!

Alleine schon die Single „Silverbride“ markiert einen Ohrwurm-Hit sondergleichen, der alles hat, was AMORPHIS ausmacht. Packende Melodien, druckvolle Riffings, Ohrwurm-Vocals und fesselnde Atmosphäre. Nüchtern betrachtet scheinen sich mit Tomi Joutsen und Gitarrist Esa Holopainen zwei Musiker gefunden zu haben, die perfekt harmonieren. Während Esa mit herausragenden Melodien auftrumpft, findet Tomi immer genau die richtigen Vokal-Stile. Ob gefühlvoll, rockig-erdig oder energisch growlend… das passt immer auf den Punkt. Dazu fügt Keyboarder Santeri Kallio atmosphärische Melodien hinzu, während Gitarrist Tomi Koivusaari und Drummer Jan Rechberger für die solide Rhytmus-Basis sorgen und auch mal mit proggigen Passagen aufwarten. Um nur einige Beispiele für das imposante Zusammenspiel der Band anzuführen, seien noch mal der Hit „Silverbride“, das mit einer hypnotischen Atmosphäre ausgestattete „Sky is mine“, das leicht progressive „Sambo“, sowie das bodenständig-wuchtige und growlige Monster „Majestic Beast“ erwähnt.

Sind AMORPHIS in der Vergangenheit doch gerne mal in Quantensprüngen von Album zu Album „geschwebt“, findet sich nun so etwas wie eine Kontinuität ein. So kann man „Eclipse“, „Silent Waters“ und „Skyforger“ sowohl musikalisch als auch die inhaltliche Thematik betreffend (es geht weiterhin um die Kalevala) als große Einheit betrachten, laut Tomi Koivusaari vielleicht sogar als Trilogie. Musikalisch ist also keine umwerfend große Entwicklung zu beobachten, aber wenn die Songs und Alben auf so hohem Niveau agieren und man trotz ähnlicher Zutaten nie den Eindruck von „Wiederholungen“ hat, nimmt man das doch mehr als nur gerne hin und lässt sich wohlig in den Sound dieser drei genialen AMORPHIS-Werke fallen.

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