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AN HORSE - Walls

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Artist AN HORSE
Title Walls
Homepage AN HORSE
Label GRAND HOTEL VAN CLEEF
Veröffentlichung ..
Leserbewertung
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KC/DC melden sich mit ihrer zweiten Platte „Walls“ zurück. KC/DC? Gemeint sind natürlich Kate Cooper und Damon Cox aus Down Under. Besser bekannt ist das Duo, das sich bei der Arbeit in einem Plattenladen in Brisbane kennengelernt hat, natürlich unter dem Bandnamen AN HORSE. Nicht erst seit sie im letzten Jahr ihr Debüt „Rearrange Beds“ veröffentlicht haben, waren die beiden praktisch ununterbrochen auf Tour, haben nur kurz ihre Akkus wieder aufgeladen und sind im Anschluss gleich mal zu Howard Redekopp ins Studio nach Vancouver, um zwölf neue Songs aufzunehmen, die es jetzt auf „Walls“ zu hören gibt.

Wie bereits beim Vorgänger dominiert wieder Coopers einzigartige, einfühlsame Stimme den AN HORSE-Sound, der allerdings im Vergleich zum Erstling ein wenig brachialer und kraftvoller daherkommt. Dafür dürften die zusätzlichen Saiteninstrumente verantwortlich sein, die dafür gesorgt haben, dass Damons Drums und Kates Sechssaiter bei den Aufnahmen hörbare Verstärkung bekommen haben. So wie beispielsweise beim schwungvollen Opener „Dressed Sharply“, der bereits als Single ausgekoppelt wurde und die Lust auf mehr weckt. „Not Mine“ gefällt im Anschluss mit einem dezenten melancholischen Unterton, bevor „Airport Death“ wieder gut gelaunt aufs Gas drückt. „Know This, I’m Noticed“ wummern angenehm unaufgeregt aus den Boxen, ehe mein Highlight „Trains And Tracks“ mit aller Macht auf den Dancefloor drängt. Der Titeltrack „Walls“ zeigt mehr Emotionen und auch „Brain On A Table“ und „100 Whales“ bewahren sich einen gewissen sehnsüchtigen Touch, um dann mit „Leave Me“ erneut in die Vollen zu gehen. „Windows In The City“ besticht mit reduzierter akustischer Instrumentierung, während „Swallow The Sea“ rhythmusbetont nach vorn prescht. Auf der Zielgeraden gibt’s mit „Tiny Skeltetons“ einmal mehr leise Töne aus dem Hause KC/DC zu hören, die sich schlussendlich in heftigem Gitarrengeschrammel auflösen.

AN HORSE haben mit „Walls“ einen würdigen Nachfolger für ihren Erstling geschaffen. Abwechslungsreich und mit viel Power lassen es Kate Cooper und Damon Cox krachen, haben bisweilen auch Platz für ein paar stille Momente, wirken insgesamt vielleicht ein bisschen aufgekratzter als auf „Rearrange Beds“, aber wer will ihren das verdenken, nach der zweieinhalb Jahren Tournee um die halbe Welt? Irgendwie muss der riesige Input, den das Gespann in dieser Zeit aufgenommen ha, ja verarbeitet werden und das ist mit „Walls“ bestens gelungen.

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